VW Polo-SUV/T-Cross (2018): Test, Infos und Bilder

VW Polo-SUV/T-Cross (2018): Test, Infos und Bilder

VW Polo-SUV T-Cross (2018): Preis, Verkaufsstart, Erlkönig

Alle Infos zum VW T-Cross

Im Oktober 2018 bringt VW den T-Cross. Das Polo-SUV orientiert sich optisch am T-Roc. AUTO BILD hat den Fahrbericht, Erlkönigbilder und neue Infos!
Vorstellung und Preis (Update!)
Innenraum (Update!)

Fahren
Ausstattung
Motoren

Vorstellung: Neuer Teaser zum T-Roc

Im Oktober 2018 soll das nur 4,11 Meter lange Schwestermodell von Seat Arona und Skoda Polar präsentiert werden, der VW T-Cross. Jetzt hat VW einen neuen Teaser veröffentlicht, der die verschiebbare Rücksitzbank zeigt.

Die Rücksitzbank ist verschiebbar und im Verhältnis 60:40 umklappbar.

Wie der Polo basiert auch das SUV auf dem Modularen Querbaukasten (MQB) und orientiert sich beim Design sowohl am T-Roc als auch am Polo. Mit kurzen 4,11 Metern Länge ist der T-Cross nur minimal länger als der aktuelle Polo, aber gleichzeitig rund 14 Zentimeter kürzer als ein Golf 7. Außerdem hat der T-Cross "mindestens zwei Identitäten", weiß Chef-Designer Klaus Bischoff. "Die neun Zentimeter längere Version für China muss sich unter Umständen nochmal zwischen dem Norden und Süden des Landes unterscheiden." Die Preisliste startet hierzulande bei rund 18.000 Euro für den 95-PS-Benziner (alle mit Partikelfilter), der 95-PS-Diesel dürfte gut 20.400 Euro kosten. Dafür verspricht VW eines der sichersten Autos in diesem Segment. Ab April 2019 soll ausgeliefert werden.

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Innenraum: Bis zu 1281 Liter Kofferraum

Im Cockpit sollen Kunden sich mit Digital-Spielereien und Farbe austoben. Die Bedienung klappt gewohnt gut.

Schon der Polo hat gezeigt, dass VW seinen Kunden mehr Möglichkeiten zur Individualisierung im Innenraum geben möchte. Das wird im T-Cross nicht anders sein und könnte ähnlich wie auch beim großen Bruder T-Roc aussehen. So erwartet AUTO BILD Kontrastfarben im Inneren des Kleinwagen-SUVs. Das Lenkrad wird – wie die gesamte Technik – aus dem Polo stammen und somit dreispeichig ausgeführt sein, dazu kommen moderne Displays, eine Ladeschale fürs Handy und bis zu vier USB-Ports. Sein wichtigster Vorzug aber: Man steigt höher und bequemer ein und sitzt vorne zehn Zentimeter höher als im Polo. Die längs verschiebbare Rückbank (Serie) lässt den Kofferraum von 385 auf 455 Liter wachsen – der Golf bietet nur 380 Liter. Die hintere Sitzreihe ist im Verhältnis 60:40 teilbar. Wenn man die Lehnen komplett umklappt entstehen 1281 Liter, VW verspricht eine ebene Ladefläche. Ob dem so ist, muss die erste Sitzprobe zeigen. Auf Wunsch klappt sogar der Beifahrersitz um.

Fahren: Komfortable Fahrt im Prototyp

AUTO BILD ist bereits einen Prototyp des VW T-Cross gefahren.

AUTO BILD ist den VW T-Cross schon gefahren! Das Cockpit trägt noch nacktes Plastik. "Bitte keine Fotos", verlangt VW. Machen wir nicht. Die Lenkung hat noch nicht die Serienabstimmung, entschuldigt sich ein Entwickler. Und der Prototyp, den Volkswagen uns neun Monate vor Auslieferung in die Hände gibt, wiegt noch zu viel. Trotzdem lässt sich auf unserer ersten Fahrt schon erahnen: Dieser T-Cross könnte den Golf vom Thron stoßen. Zu riskant, die Prognose? Dann gehen wir doch mal Schritt für Schritt vor. Die hohe Nase und der SUV-Look wirken frischer als der immer gleiche Golf, der auch beim Modellwechsel 2019 ein Golf bleibt. Im T-Cross sitzt man eine halbe Etage höher als im Golf, gut für die "Generation Rücken". Die Sitze stammen vom größeren T-Roc, sind nur sparsamer gepolstert. Die längs verschiebbare Rückbank steht wie im Kino nochmal erhöht – das freut Mütter beim Anschnallen der Kinder. Auch beim Kofferraum (385 bis 1200 Liter) hält der Neuling mit. Technik und Motoren (95 bis 150 PS) stammen weitgehend vom Polo. Im T-Cross hat der Einliter-Benziner 95 Kilogramm mehr zu schleppen, was bei 115 PS kaum auffällt. Leise schnatternd zieht der Dreizylinder los, das Doppelkupplungsgetriebe legt zum Spritsparen bald die hohen Gänge ein. Nur beim Vollgas-Anfahren in Kurven zerren 200 Nm Drehmoment in der Lenkung, weil das Fahrwerk eher komfortabel als sportlich federt. Gut so!

Ausstattung: Viel Polo für den T-Cross

Obwohl der Polo Teile des Bedienkonzepts sowie diverse Extras und Assistenzsysteme vom Passat übernimmt, debütiert die nächste Generation des Modularen-Infotainment-Baukastens (MIB) erst ein Jahr später im Golf 8. Daher wird der T-Cross sehr wahrscheinlich das Infotainment des aktuellen Polo übernehmen. Auch die Ausstattungsliste wird sich an der des Plattformspenders orientieren. Dazu wird es diverse aktuelle Assistenzsysteme geben, die aus Tiguan und Passat bekannt sind – vom Auffahrschutz Front Assist bis zum Ausparkwarner. VW hat schon verraten, dass der "Front Assist" und der Spurhalteassistent serienmäßig an Bord sind.

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VW Touareg Illustration

Motoren: Vier Turbo-Triebwerke zum Start

Das umlaufende Leuchtenband am Heck betont die Breite, die fette Dachsäule hinten ist fast schon ein VW-Markenzeichen.

Wie der aktuelle Polo basiert auch der T-Cross auf der universellen VW-Quermotor-Plattform MQB, die einen Allradantrieb ermöglicht. Bei den konventionellen Motorisierungen konzentriert sich VW auf die sparsamen Dreizylinder in Form des Einliter-Benziners (95 und 115 PS) und den Vierzylinder 1.5 TSI mit 150 PS. Dieselseitig beschränkt sich Wolfsburg auf die 1,6-Liter-Variante mit 95 PS. Für die stärkeren Versionen ist ein DSG im Programm, auf Allrad und verstellbare Fahrwerke muss der Kunde in dieser Klasse verzichten. Dafür ist ein sportliches R-Modell geplant, das die 200 PS des Polo GTI haben soll.
Zum Thema Elektrifizierung macht VW derzeit noch keine Angaben, denkbar sind 48-Volt-Systeme und in Verbindung mit einer 8,8-kWh-Batterie auch einen Plug-in-Hybrid. Auch reine Elektromobilität wird in dieser Klasse zum Thema – allerdings erst in drei bis vier Jahren. Das vereinheitlichte Power-Pack, das auch der Seat Arona nutzt, mobilisiert 70 kW und 230 Nm, die Batterie bringt es in der ersten Ausbaustufe auf 21,5 kWh.

VW Polo-SUV/T-Cross (2018): Test, Infos und Bilder

Autoren: Georg Kacher, Katharina Berndt, Joachim Staat, Elias Holdenried

Stichworte:

Kompakt-SUV

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