Der staatliche Zuschuss für Plug-in-Hybride könnte Ende 2022 gestrichen werden. Deutlich früher also, als bisher angenommen. Die Förderung der reinen Elektroautos wird dagegen zunächst nur gesenkt.
Wer die staatliche Prämie für Plug-in-Hybride noch in Anspruch nehmen möchte, muss sich also ranhalten. Denn ein Antrag kann frühestens zum Zeitpunkt der Zulassung gestellt werden – und nicht schon bei der Bestellung. 

Diese förderfähigen Plug-in-Hybride werden noch rechtzeitig geliefert:

Ausgewählte Produkte in tabellarischer Übersicht
Hyundai Santa Fe
Liefergarantie bei Bestellung bis zum 30. Juni 2022/UVP ab 55.750 EUR, Ersparnis bis zu 13.125 EUR/Leasing-Bestpreis 149  EUR
Mitsubishi Eclipse Cross
Lieferzeit zwei bis vier Monate/UVP ab 39.990 EUR, Ersparnis bis zu 13.093 EUR/im Leasing ab 167  EUR
Jeep Renegade
Lieferzeit drei bis fünf Monate/ UVP ab 38.900 EUR, Ersparnis bis zu 12.186 EUR/ im Leasing ab 289  EUR
Jeep Compass
Lieferzeit drei bis fünf Monate/ UVP ab 44.100 EUR, Ersparnis bis zu 13.204 EUR/ im Leasing ab 293  EUR
Jeep Wrangler
Lieferzeit drei bis fünf Monate/ UVP ab 77.500 EUR, Ersparnis bis zu 8745  EUR
DS 7 Crossback E-Tense
Lieferzeit vier bis fünf Monate/ UVP ab 47.580 EUR, Ersparnis bis zu 10.972  EUR
Mazda CX-60
Lieferzeit vier bis sechs Monate/ UVP ab 47.390 EUR, Ersparnis bis zu 11.674 EUR/ im Leasing ab 237  EUR
Toyota RAV4
Lieferzeit vier bis sechs Monate/ UVP ab 47.490 EUR, Ersparnis bis zu 9078  EUR
Jaguar F-Pace
Lieferzeit vier bis sechs Monate/ UVP ab 72.900 EUR, Ersparnis bis zu 16.316 EUR/im Leasing ab 424  EUR
Kia Ceed Sportswagon
Lieferzeit fünf bis sechs Monate/ UVP ab 35.690 EUR, Ersparnis bis zu 13.785  EUR
MG EHS
Lieferzeit sechs Monate/ UVP ab 32.212,50 EUR EUR
Citroën C5 Aircross
Lieferzeit sechs Monate/UVP ab 32.550 EUR, Ersparnis bis zu 12.903  EUR
AUTO BILD zeigt, welche Plug-in-Hybride eine besonders kurze Lieferzeit haben und laut des Neuwagen-Vergleichsportals Carwow noch rechtzeitig geliefert werden könnten!

Hyundai Santa Fe: der Tiguan-Konkurrent

Erst im vergangenen Jahr hat Hyundai dem Santa Fe ein großes Facelift gegönnt. Neben der frischen Optik gab es noch eine Neuerung: Das SUV fährt nicht mehr nur als Verbrenner, sondern auch elektrifiziert vor. Entweder als Hybrid oder Plug-in-Hybrid. Als PHEV hat der Hyundai eine Systemleistung von 195 kW (265 PS) und schafft rein elektrisch bis zu 70 Kilometer Reichweite.
Hyundai Santa Fe Facelift !! SPERRFRIST  3. Juni 2020  4 Uhr !!
Als PHEV hat der Hyundai eine Systemleistung von 195 kW (265 PS) und schafft rein elektrisch bis zu 70 Kilometer Reichweite.

Im AUTO BILD-Vergleichstest mit dem kleineren Bruder Tucson PHEV konnte sich der Santa Fe nicht durchsetzen. Doch ein Vorteil, der dem großen SUV bleibt: Neben der Variante als Fünfsitzer gibt es auch einen Sechs- und einen Siebensitzer – jeweils auch als Plug-in-Hybrid.
Der Santa Fe mit sechs Plätzen kostet mindestens 63.800 Euro, die siebensitzige Version 63.300 Euro. Und noch ein Bonus: Wer den Santa Fe bis zum 30. Juni 2022 bestellt, der erhält sein Auto laut Carwow garantiert noch dieses Jahr.

Mitsubishi Eclipse Cross: der Finstere

Seit 2021 gibt es den Mitsubishi Eclipse Cross ausschließlich mit Plug-in-Hybridantrieb. Das SUV nutzt die Technik des Outlander und setzt auf zwei Elektromotoren (vorne und hinten) sowie einen 2,4 Liter großen Vierzylinder-Benziner. Zusammen ergeben die Antriebe eine Systemleistung von 188 PS. Dank des 13,8 kWh großen Akkus soll der Japaner bis zu 61 km vollelektrisch zurücklegen können.
Das Wort "Eclipse" kommt übrigens aus dem Englischen und bedeutet "Finsternis"; ein Attribut, das dem Mitsubishi zum Glück nicht gerecht wird.
Carwow listet den Eclipse Cross mit einer Lieferzeit von zwei bis vier Monaten. Wer also kurzfristig auf einen Plug-in-Hybriden setzen möchte, sollte sich den Mitsubishi einmal anschauen. Der Basispreis liegt bei 39.990 Euro.

Jeep Renegade: der Verlässliche

Der Jeep Renegade Plug-in-Hybrid ist das einzige Renegade-Modell der neuesten Generation, das noch mit Allradantrieb angeboten wird. Die Verbrenner-Brüder sind nur noch mit Vorderradantrieb unterwegs. Noch ein Vorteil des elektrifizierten Renegade: seine kurze Lieferzeit! In nur drei bis fünf Monaten soll der Jeep laut Carwow vor der Haustür stehen.
Jeep Renegade 4xe PHEV
Den Jeep Renegade gibt es mit Allradantrieb nur noch als Plug-in-Hybrid.

Den Geländewagen gibt es in vier Ausführungen. In der Basis als Limited, dann folgt der Upland, darauf der Trailhawk, und das Topmodell ist schließlich der Renegade S. Beim Basismodell bleibt noch die Wahl zwischen mehr oder weniger Leistung. Zur Auswahl stehen 190 oder 240 PS. Bei den drei anderen Ausführungen gibt es nur den großen Motor.
60 PS leistet der Elektromotor, die restlichen 180 der Verbrenner. Nach Herstellerangaben soll der Renegade Plug-in-Hybrid bis zu 50 Kilometer rein elektrisch schaffen. In der einfachsten Ausführung kostet der Jeep 38.900 Euro, das Topmodell mindestens 45.600 Euro.

Jeep Compass: der Komfortable

Der Jeep Compass ist der größere Bruder des Renegade und hat wie dieser nur als PHEV Allradantrieb. Alle anderen Compass-Modelle verfügen über Vorderradantrieb. Auch die Lieferzeit gleicht der des Renegade – aktuell sind es laut Carwow nur drei bis fünf Monate! 
Der Jeep Compass kommt wie der Renegade in vier Ausstattungsvarianten: Limited, Upland, Trailhawk und S. Wer etwas weniger Leistung möchte, der muss auf das Basismodell mit 190 PS zurückgreifen. Alle anderen bieten eine Systemleistung von 240 PS.
Mit dem kleineren Motor ist die Anschaffung natürlich auch etwas günstiger, der Preis startet bei 44.100 Euro. Das Topmodell Compass S kostet mindestens 51.100 Euro. Seine rein elektrische Reichweite soll bei 50 Kilometern liegen.

Jeep Wrangler: der Naturbursche

Der Jeep Wrangler ist der Dritte im Bunde: Er kam nach dem Renegade und Compass als PHEV auf den Markt. Keines der drei Modelle gibt es in der neuesten Generation noch als klassischen Verbrenner.
Anders als bei Renegade und Compass – die gibt es auch als E-Hybrid gibt – ist der Wrangler ausschließlich als Plug-in-Hybrid zu haben. Aktuell wartet man laut Carwow ebenfalls drei bis fünf Monate auf den Jeep Wrangler. Der Basispreis liegt aktuell bei 77.500 Euro.
Jeep Wrangler Rubicon 4xe
Der Wrangler fährt noch mit echtem Allrad: Den Antriebsstrang hat Jeep im Vergleich zum Verbrenner-Modell nicht verändert.

Der Antriebsstrang blieb beim Wrangler unangetastet, sodass der Jeep dank Allradantrieb auch schweres Gelände weiterhin problemlos meistert. Der Wrangler soll eine elektrische Reichweite von 79 Kilometern schaffen und leistet bis zu 279 kW (380 PS). Für flotte Fahrten durch die engen Gassen der Stadt ist der Wrangler allerdings nicht die perfekte Wahl.
Zwar verfügt er über mehr als genug Leistung, aber das erhöhte Gewicht (durch den Akku) macht sich bei der sowieso stark gedämpften Lenkung zusätzlich bemerkbar. In seinem natürlich Territorium, zwischen Steinen und Matsch, fühlt sich der Jeep einfach am wohlsten.

DS 7 Crossback E-Tense: der Individuelle

Der DS 7 ist durch und durch Franzose. Ob bei Einstieg, Ausstattung oder Fahrverhalten – Komfort und Individualität stehen beim Crossback E-Tense ganz oben auf der Prioritätenliste. Auch der französische Chic darf nicht fehlen, wie beispielsweise am gesteppten Leder im Innenraum zu erkennen ist. Doch noch interessanter ist die äußerst kurze Lieferzeit des DS 7 Crossback E-Tense. Sie liegt laut Carwow aktuell bei nur vier bis fünf Monaten.
DS 7 Crossback
Komfort und Individualität stehen beim Crossback E-Tense ganz oben auf der Prioritätenliste.

Den Plug-in-Hybrid gibt es in vier verschiedenen Ausführungen: "Bastille+", "Performance Line", "Performance Line+" und "Rivoli". In der Basisausstattung kostet der DS als PHEV mindestens 47.580 Euro. In dieser Ausführung verfügt der Franzose über 181 PS und soll rein elektrisch 55 Kilometer Reichweite schaffen. Das Topmodell mit satten 300 PS gibt es ab 58.710 Euro.

Mazda CX-60: der Newcomer

Mit dem CX-60 reiht sich Mazda zwischen anderen Premium-SUV von Mercedes, Audi, BMW und Co ein. Außerdem ist das SUV das erste Plug-in-Hybridmodell der Marke! Und es gibt tatsächlich noch einen Meilenstein: Der Mazda CX-60 ist mit einer Systemleistung von 241 kW (327 PS) und 500 Nm das bislang stärkste Serienmodell der Japaner.
Mit dem SUV befährt Mazda also auf mehreren Ebenen neue Wege. Der Basispreis wird mit 47.390 Euro deutlich unter der Konkurrenz liegen (zum Vergleich: Der Mercedes GLC als PHEV kostet in der Basisausstattung 56.109 Euro).
Auch seine aktuelle Lieferzeit sticht auf dem Markt der Plug-in-Hybriden heraus. Denn diese liegt laut Carwow aktuell bei nur vier bis sechs Monaten. Wer sich für den CX-60 entscheidet, wird nach Ablauf dieser Lieferfrist ein brandneues SUV fahren, denn die ersten Autos sollen im Sommer 2022 ausgeliefert werden. Bei der ersten Testfahrt hat AUTO BILD mit dem Mazda eine rein elektrische Reichweite von 60 Kilometern geschafft.

Toyota RAV4: der altbekannte Freund

Toyota RAV4, das ist ein altbekannter Name. Das SUV gibt es bereits in fünfter Generation – doch nun nur noch als Hybrid oder Plug-in-Hybrid. Preislich startet das PHEV bei 47.490 Euro. Den Steckdosen-Hybrid gibt es nur mit einer Motorisierung: Der RAV4 leistet 225 kW (306 PS), schafft um die 65 Kilometer rein elektrisch, fährt mit Allradantrieb und Automatikgetriebe.
Toyota RAV4 Plug-in Hybrid
Die Lieferzeit des Toyota RAV4 PHEV liegt laut Carwow bei vier bis sechs Monaten (Stand: 24. Juni 2022).

Im Vergleichstest gegen den Suzuki Across – beide nutzen die nahezu gleiche Technik von Toyota – konnte sich der RAV4 beweisen. Besonders im Bereich rund ums Infotainment konnte der Toyota punkten. Beim RAV4 gibt es gegen einen Aufpreis von 7500 Euro beispielsweise ein Head-up-Display, ein Navi und einen Innenspiegel mit Panorama-Kamera-Funktion. Suzuki bietet diese Ausstattung gar nicht an.
Und noch etwas fällt positiv auf beim PHEV-SUV von Toyota: die Lieferzeit. Die liegt laut Carwow aktuell nämlich nur bei vier bis sechs Monaten.

Jaguar F-Pace P400e: der Hochwertige

Jaguar, das steht für britische Eleganz, Sportlichkeit und Hochwertigkeit. Da macht der F-Pace P400e, die Plug-in-Hybridversion des stattlichen SUV, keine Ausnahme. Er kombiniert mit Allradantrieb einen 2,0-Liter-Turbobenziner in Kombination mit einem Elektromotor (155 PS) zu 297 kW (404 PS) Systemleistung und surrt trotz 2,2 Tonnen Gewichts in nur 5,3 Sekunden auf 100 km/h.
Die versprochene elektrische Reichweite von 59 Kilometern erreicht man wie so oft allerdings nur mit einer deutlich zurückhaltenderen Fahrweise. Die angegebenen 2,4 Liter Normverbrauch sind in der Realität mindestens zu verdoppeln.
Seine 4,73 Meter Länge verschaffen dem F-Pace P400e zwar ein üppiges Raumangebot mit gewohnt edlem Ambiente. Handlichkeit und Beweglichkeit im Stadtverkehr leiden allerdings unter den Maßen, ebenso wie unter dem straffen Fahrwerk und den eher mäßigen Sichtverhältnissen. Wer vom Mindestpreis des Jaguar F-Pace P400e in Höhe von 72.900 Euro noch 5625 Euro Kaufprämie abgezogen haben möchte, hat Chancen: Die Lieferzeit beträgt laut Carwow aktuell vier bis sechs Monate.

Von

Kim-Sarah Biehl