Der staatliche Zuschuss für Plug-in-Hybride wird Ende 2022 gestrichen. Deutlich früher also, als bisher angenommen. Die Förderung der reinen Elektroautos wird dagegen zunächst nur gesenkt. Wer die staatliche Prämie für Plug-in-Hybride noch in Anspruch nehmen möchte, muss sich also ranhalten. AUTO BILD zeigt, welche Plug-in-Hybride eine besonders kurze Lieferzeit haben und laut des Neuwagen-Vergleichsportals Carwow noch rechtzeitig geliefert werden könnten!
Ausgewählte Produkte in tabellarischer Übersicht
Mitsubishi Eclipse Cross
Lieferzeit ein bis drei Monate/ UVP ab 39.990 EUR, Ersparnis bis zu 13.093 EUR/ im Leasing ab 167  EUR
Suzuki Across
Lieferzeit drei bis vier Monate/ UVP ab 55.190 EUR, Ersparnis bis zu 5519  EUR
Jeep Renegade
Lieferzeit drei bis fünf Monate/ UVP ab 38.900 EUR, Ersparnis bis zu 11.502 EUR/ im Leasing ab 289  EUR
Jeep Compass
Lieferzeit drei bis fünf Monate/ UVP ab 44.100 EUR, Ersparnis bis zu 12.437 EUR/ im Leasing ab 293  EUR
Mercedes S-Klasse
Lieferzeit drei bis fünf Monate/ UVP ab 126.830 EUR, Ersparnis bis zu 23.041  EUR
Range Rover Velar
Lieferzeit drei bis fünf Monate/ UVP ab 72.045 EUR, Ersparnis bis zu 15.680  EUR
Mazda CX-60
Lieferzeit vier Monate/ UVP ab 47.390 EUR, Ersparnis bis zu 11.410 EUR/ im Leasing ab 237  EUR
DS 7 Crossback E-Tense
Lieferzeit vier bis fünf Monate/ UVP ab 47.580 EUR, Ersparnis bis zu 11.207  EUR

Mitsubishi Eclipse Cross: der Finstere

Seit 2021 gibt es den Mitsubishi Eclipse Cross ausschließlich mit Plug-in-Hybridantrieb. Das SUV nutzt die Technik des Outlander und setzt auf zwei Elektromotoren (vorne und hinten) sowie einen 2,4 Liter großen Vierzylinder-Benziner. Zusammen ergeben die Antriebe eine Systemleistung von 188 PS. Dank des 13,8 kWh großen Akkus soll der Japaner bis zu 61 km vollelektrisch zurücklegen können.
Das Wort "Eclipse" kommt übrigens aus dem Englischen und bedeutet "Finsternis"; ein Attribut, das dem Mitsubishi zum Glück nicht gerecht wird.
Carwow listet den Eclipse Cross mit einer Lieferzeit von einem bis drei Monaten. Wer also kurzfristig auf einen Plug-in-Hybriden setzen möchte, sollte sich den Mitsubishi einmal anschauen. Der Basispreis liegt bei 39.990 Euro.

Suzuki Across: der Souveräne

Ist Ihnen die Ähnlichkeit des Suzuki Across zum Toyota RAV4 direkt aufgefallen? Das ist keineswegs ein Zufall, denn der Across ist das Ergebnis der ersten Kooperation der beiden Marken. Einige optische Details unterscheiden den Suzuki dennoch vom Toyota, die schmaleren Scheinwerfer beispielsweise; außerdem ist der Across bei den Abmessungen etwas größer.
Aktuell gehört die Lieferzeit des Suzuki mit nur drei bis vier Monaten laut Carwow zu den kürzesten im Bereich der Plug-in-Hybridmodelle.
Suzuki Across
Beim Suzuki Across kann der Fahrer die Antriebsverteilung individuell einstellen.

Bis zu 75 Kilometer soll der Suzuki Across rein elektrisch zurücklegen können. Die Systemleistung des PHEV liegt bei 225 kW (306 PS). Eine spannende Funktion des Japaners: Je nach Fahrmodus wird der Antrieb unterschiedlich zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt. Dadurch kann der Across beispielsweise mit reinem Frontantrieb oder mit einer Verteilung von 20:80 fahren. Das Basismodell kostet 55.190 Euro.

Jeep Renegade: der Verlässliche

Der Jeep Renegade Plug-in-Hybrid ist das einzige Renegade-Modell der neuesten Generation, das noch mit Allradantrieb angeboten wird. Die Verbrenner-Brüder sind nur noch mit Vorderradantrieb unterwegs. Noch ein Vorteil des elektrifizierten Renegade: seine kurze Lieferzeit! In nur drei Monaten soll der Jeep laut Carwow vor der Haustür stehen.
Den Geländewagen gibt es in vier Ausführungen. In der Basis als Limited, dann folgt der Upland, darauf der Trailhawk, und das Topmodell ist schließlich der Renegade S. Beim Basismodell bleibt noch die Wahl zwischen mehr oder weniger Leistung. Zur Auswahl stehen 190 oder 240 PS. Bei den drei anderen Ausführungen gibt es nur den großen Motor.
60 PS leistet der Elektromotor, die restlichen 180 der Verbrenner. Nach Herstellerangaben soll der Renegade Plug-in-Hybrid bis zu 50 Kilometer rein elektrisch schaffen. In der einfachsten Ausführung kostet der Jeep 38.900 Euro, das Topmodell mindestens 45.600 Euro.

Jeep Compass: der Komfortable

Der Jeep Compass ist der größere Bruder des Renegade und hat wie dieser nur als PHEV Allradantrieb. Alle anderen Compass-Modelle verfügen über Vorderradantrieb. Auch die Lieferzeit gleicht der des Renegade – nur drei Monate sind es aktuell laut Carwow!
Jeep Compass
Den Jeep Compass gibt es nur noch als Plug-in-Hybrid mit Allradantrieb.

Der Jeep Compass kommt wie der Renegade in vier Ausstattungsvarianten: Limited, Upland, Trailhawk und S. Wer etwas weniger Leistung möchte, der muss auf das Basismodell mit 190 PS zurückgreifen. Alle anderen bieten eine Systemleistung von 240 PS.
Mit dem kleineren Motor ist die Anschaffung natürlich auch etwas günstiger, der Preis startet bei 44.100 Euro. Das Topmodell Compass S kostet mindestens 51.100 Euro. Seine rein elektrische Reichweite soll bei 50 Kilometern liegen.

Jeep Wrangler: der Naturbursche

Der Jeep Wrangler ist der Dritte im Bunde: Er kam nach dem Renegade und Compass als PHEV auf den Markt. Keines der drei Modelle gibt es in der neuesten Generation noch als klassischen Verbrenner.
Anders als bei Renegade und Compass – die gibt es auch als E-Hybrid gibt – ist der Wrangler ausschließlich als Plug-in-Hybrid zu haben. Aktuell wartet man laut Carwow drei bis fünf Monate auf den Jeep Wrangler. Der Basispreis liegt aktuell bei 74.500 Euro.
Jeep Wrangler Rubicon 4xe
Der Wrangler fährt noch mit echtem Allrad: Den Antriebsstrang hat Jeep im Vergleich zum Verbrenner-Modell nicht verändert.

Der Antriebsstrang blieb beim Wrangler unangetastet, sodass der Jeep dank Allradantrieb auch schweres Gelände weiterhin problemlos meistert. Der Wrangler soll eine elektrische Reichweite von 79 Kilometern schaffen und leistet bis zu 279 kW (380 PS). Für flotte Fahrten durch die engen Gassen der Stadt ist der Wrangler allerdings nicht die perfekte Wahl.
Zwar verfügt er über mehr als genug Leistung, aber das erhöhte Gewicht (durch den Akku) macht sich bei der sowieso stark gedämpften Lenkung zusätzlich bemerkbar. In seinem natürlich Territorium, zwischen Steinen und Matsch, fühlt sich der Jeep einfach am wohlsten.

Mercedes S-Klasse: der Luxuriöse

Die Mercedes-Benz S-Klasse ist vor allem eines: luxuriös. Doch in der bereits siebten Generation kann diese Baureihe noch deutlich mehr, zum Beispiel dank eines Plug-in-Hybridantriebs verhältnismäßig umweltfreundlich unterwegs sein. Doch nicht nur beim Antrieb hat Mercedes die S-Klasse weiterentwickelt.
Besonders im Bereich der Unterhaltungselektronik haben die Stuttgarter stark aufgefahren, etwa mit dem neuen MBUX-Infotainment. Luxus und Innovation haben natürlich ihren Preis: Der Basispreis des PHEV liegt bei 126.830 Euro. Dafür hat die S-Klasse mit drei bis fünf Monaten laut Carwow eine der aktuell kürzesten Lieferzeiten.
Mercedes S-Klasse Plug-in-Hybrid
Wer S-Klasse fahren will, muss mindestens 126.830 Euro auf den Tisch legen.

Die S-Klasse gibt es als PHEV in zwei Ausführungen: mit und ohne Allradantrieb. Das Basismodell ohne 4Matic schafft eine elektrische Reichweite zwischen 92 und 113 Kilometern. Dank einer Systemleistung von bis zu 375 kW (510 PS) sprintet die S-Klasse in 5,2 Sekunden auf 100 km/h.

Range Rover Velar: der Extravagante

Auch der Range Rover Velar reiht sich in die Liste der Plug-in-Hybride mit besonders kurzer Lieferfrist ein. Nur drei bis fünf Monate muss man laut Carwow aktuell auf das SUV warten. Den Velar PHEV gibt es in fünf verschiedenen Ausführungen – die unterscheiden sich jedoch nicht in der Leistung, denn alle Varianten verfügen über 297 kW (404 PS).
Der Fokus liegt eher auf der Optik und dem Komfort. Das Basismodell kommt mit 20-Zoll-Felgen und der Fahrersitz ist achtfach verstellbar. Das Topmodell, der R‑Dynamic HSE, steht auf 21-Zoll-Rädern, und der Fahrersitz lässt sich 20-fach verstellen.
Außerdem verfügt das Topmodell über Massagesitze in perforiertem Windsor-Leder. Range Rover richtet alles auf den Komfort für Fahrer und Mitfahrer und ein wertiges Gefühl aus. Diese Kombination lässt sich jedoch auch mit einem stolzen Basispreis von 72.045 Euro bezahlen.

Mazda CX-60: der Newcomer

Mit dem CX-60 will sich Mazda zwischen anderen Premium-SUV von Mercedes, Audi, BMW und Co einreihen. Außerdem wird das SUV auch das erste Plug-in-Hybridmodell der Marke! Und es gibt tatsächlich noch einen Meilenstein: Der Mazda CX-60 wird mit einer Systemleistung von 241 kW (327 PS) und 500 Nm das bislang stärkste Serienmodell der Japaner.
Mit dem SUV befährt Mazda also auf mehreren Ebenen neue Wege. Der Basispreis wird mit 47.390 Euro deutlich unter der Konkurrenz liegen (zum Vergleich: Der Mercedes GLC als PHEV kostet in der Basisausstattung 56.109 Euro).
Auch seine aktuelle Lieferzeit sticht auf dem Markt der Plug-in-Hybriden heraus. Denn diese liegt laut Carwow aktuell bei nur vier Monaten. Wer sich für den CX-60 entscheidet, wird nach Ablauf dieser Lieferfrist ein brandneues SUV fahren, denn die ersten Autos sollen im Sommer 2022 ausgeliefert werden. Bei der ersten Testfahrt hat AUTO BILD mit dem Mazda eine rein elektrische Reichweite von 60 Kilometern geschafft.

DS 7 Crossback E-Tense: der Individuelle

Der DS 7 ist Franzose durch und durch. Ob bei Einstieg, Ausstattung oder Fahrverhalten – Komfort und Individualität stehen beim Crossback E-Tense ganz oben auf der Prioritätenliste. Auch der französische Chic darf nicht fehlen, wie beispielsweise am gesteppten Leder im Innenraum zu erkennen ist.
Doch noch interessanter ist die äußerst kurze Lieferzeit des DS 7 Crossback E-Tense. Sie liegt laut Carwow aktuell bei nur drei bis fünf Monaten.
DS 7 Crossback
Komfort und Individualität stehen beim Crossback E-Tense ganz oben auf der Prioritätenliste.

Den Plug-in-Hybrid gibt es in vier verschiedenen Ausführungen: "Bastille+", "Performance Line", "Performance Line+" und "Rivoli". In der Basisausstattung kostet der DS als PHEV mindestens 47.580 Euro. In dieser Ausführung verfügt der Franzose über 181 PS und soll rein elektrisch 55 Kilometer Reichweite schaffen. Das Topmodell mit satten 300 PS gibt es ab 58.710 Euro.

Von

Kim-Sarah Biehl