Porsche Panamera II (2016): Vorstellung

Porsche Panamera II (2016): Alle Infos

Alle Infos zum neuen Panamera

Die zweite Generation des Porsche Panamera bekommt einen neuen Einstiegsmotor: Der V6-Turbobenziner leistet 330 PS. AUTO BILD hat alle Infos!
Der Porsche Panamera bekommt einen neuen Motor. Auf der Los Angeles Auto Show (18. bis 27. November) prĂ€sentierten die ZuffenhĂ€user einen 330 PS starken V6-Turbobenziner. Die Leistung der Einstiegsmotorisierung steigt im Vergleich zum VorgĂ€nger um 20 PS; der Verbrauch liegt kombiniert bei 7,9 Litern auf 100 Kilometer und damit Porsche zufolge einen Liter niedriger als zuvor. Das Aggregat wird im Panamera mit Heckantrieb sowie im Panamera 4 mit Allradantrieb sowie der verlĂ€ngerten Executive-Variante zum Einsatz kommen. 
Neuer Panamera 2017 auch als Kombi: Panamera Sport Turismo

Video: Porsche Panamera 2 (2016)

Der neue Panamera

Porsche spricht beim neuen Panamera bewusst von einem viertĂŒrigen CoupĂ© und nicht von einer Limousine. Zudem betont der Hersteller, dass es sich bei der zweiten Generation um eine komplette Neuentwicklung handelt. Die Front haben die Designer nur sehr behutsam angefasst. Die optionalen LED-Matrix-Scheinwerfer sind minimal eckiger gestaltet, die LufteinlĂ€sse sind gewachsen und laufen spitzer zu, und die Motorhaube wurde neu konturiert. Wenig Änderungen, aber ĂŒber die Front haben sich ja auch kaum Leute beklagt. Das sah beim Heck schon anders aus, und deshalb hat Porsche das Hinterteil besonders stark ĂŒberarbeitet. AuffĂ€lligste Änderung sind natĂŒrlich die deutlich schmaleren dreidimensionalen RĂŒckleuchten, die man bereits vom Macan und dem aktuellen 911 kennt, die ab sofort durch ein durchgĂ€ngiges LED-Leuchtband verbunden sind. Zudem wandert die Aussparung fĂŒr das Kennzeichen im Vergleich zum VorgĂ€nger wieder ein StĂŒck nach oben. Alle Panamera-Modelle bekommen einen in Wagenfarbe lackierten und in die Heckklappe integrierten Heckspoiler serienmĂ€ĂŸig. Beim Panamera Turbo ist dieser wie gehabt zweigeteilt.

Porsche Panamera II (2016): Fahrbericht

Alle Tests und News zum Porsche Panamera
Neuer Panamera: Erste Fahrt im 4S Diesel

Der Panamera wird grĂ¶ĂŸer

Beim Panamera Turbo sind 20-Zöller Serie. Optional gibt es 21-Zoll-Felgen. Panamera 4S und 4S Diesel bekommen 19-Zöller.

Bei den Abmessungen legt die zweite Generation in allen Belangen minimal zu. LĂ€nge: 5,05 Meter, Breite: 1,94 Meter und Höhe: 1,42 Meter. Das Dach fĂ€llt im hinteren Bereich allerdings 20 Millimeter stĂ€rker ab als bisher. Das soll den Panamera sportlicher wirken lassen und laut Porsche keine Kopffreiheit klauen. Motorhaube, Heckklappe, Dach und KotflĂŒgel sind beim neuen Panamera aus Aluminum gefertigt. Außerdem wurden die RadhĂ€user weiter ausgestellt, das schafft Platz fĂŒr die bis zu 21 Zoll großen Felgen.

Digital statt analog

Digital heißt das Zauberwort im Cockpit. Den optionalen Sport-Response-Button am Lenkrad kennen wir bereits vom 911.

Fortschritt im Innenraum des neuen Porsche Panamera: Klassische Knöpfe und Schalter werden an vielen Stellen durch berĂŒhrungsempfindliche FlĂ€chen ersetzt. Die fĂŒnf Rundinstrumente in der Tachoeinheit sind passĂ©. Nur noch der mittige Drehzalmesser ist analog. Links und rechts daneben sitzt jetzt jeweils ein sieben Zoll großes Display. Das 12,3 Zoll große Infotainment-System im Armaturenbrett ist ebenfalls ein Touchscreen und kann Online-Navigation, Porsche-Connect, Apple CarPlay und mehr. Und auch bei den Assistenzsystemen hat Porsche aufgerĂŒstet. Neu ist der Nachtsichtassistent, der mit einer WĂ€rmebildkamera Menschen und Tiere frĂŒhzeitig erkennen soll und den Fahrer warnt. Erstmals bietet Porsche zudem das neu entwickelte Porsche InnoDrive mit Abstandsregeltempomat an. Dabei berechnet das Fahrzeug optimale Beschleunigungs- und Verzögerungswerte fĂŒr die nĂ€chsten drei Kilometer. Weitere optionale Komfort-Goodies sind: ein Panorama-Ausstelldach, Massagesitze oder ein Burmester-Soundsystem.

Neue Porsche (bis 2021)

Komplett neue Motoren fĂŒr den Panamera

Adieu Schalter und Knöpfe. An ihrer Stelle befinden sich im neuen Panamera berĂŒhrungsempfindliche FlĂ€chen.

Der Panamera steht mit komplett neuen Motorisierungen bei den HĂ€ndlern. ErhĂ€ltlich sind: Panamera, Panamera 4, 4S, Panamera 4S Diesel, Panamera E-Hybrid und Panamera Turbo. Der Panamera in der Einstiegsversion mit 330 PS starkem V6-Tubobenziner hat Hinterradantrieb, alle anderen Varianten verfĂŒgen ĂŒber Allradantrieb. Beim vorlĂ€ufigen Turbo-Topmodell ersetzt ein neuer Vierliter-V8-Biturbo den bisherigen 4,8-Liter-V8. Beim neuen Motor sind die Turbolader zentral in das V der ZylinderbĂ€nke integriert – genau wie beim Mercedes-AMG GT. Der Vorteil: Der Motor baut kompakter und tiefer. Die Leistung steigt von 520 PS und 700 Nm auf jetzt 550 PS und 770 Nm an. Mit dem optionalen Sport Chrono Paket soll der Panamera in 3,6 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Den Topspeed beziffert Porsche mit 306 km/h. Zudem kommt der neue Panamera Turbo als erster Porsche ĂŒberhaupt mit einer Zylinderabschaltung, die den Achtender kurzzeitig und unbemerkt zum Vierzylinder werden lĂ€sst. Porsche gibt den Verbrauch des Panamera Turbo mit 9,3 Litern auf 100 Kilometer an.

Der schnellste aktuell erhÀltliche Diesel

Der Panamera 4S bekommt mit einem 2,9-Liter-V6-Biturbo. Die Leistung: 440 PS und 550 Nm (zuvor: 420 PS und 520 Nm). 100 km/h sind nach 4,4 Sekunden (4,2 Sekunden mit Sport Chrono Paket) erreicht und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 289 km/h. Laut Porsche soll der Panamera 4S lediglich 8,1 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen. Im Panamera 4S Diesel arbeitet der stĂ€rkste von Porsche serienmĂ€ĂŸig verbaute Diesel. Der Achtzylinder leistet 422 PS und 850 Nm maximales Drehmoment. Den Sprint auf 100 km/h erledigt der SelbstzĂŒnder mit Sport Chrono Paket in 4,3 Sekunden und beschleunigt weiter bis auf 285 km/h. Damit ist der Porsche Panamera 4S Diesel das schnellste aktuell erhĂ€ltliche Dieselfahrzeug der Welt. Den Verbrauch beziffert Porsche mit 6,7 Litern. Aber nicht nur die Motoren sind komplett neu. Erstmals fĂŒr den Panamera erhĂ€ltlich ist eine Hinterachslenkung, die vom Porsche 918 Spyder und 911 Turbo adaptiert wurde.

Porsche Panamera II (2016): Vorstellung

 

Die Preise starten bei 88.989 Euro

Der neue Porsche Panamera wird seit dem 5. November 2016 ausgeliefert. Die Preise starten bei 88.989 fĂŒr den Panamera in der Basis, der Panamera 4 kostet 93.035 Euro. 113.027 Euro sind fĂŒr den Panamera 4S fĂ€llig und mindestens 153.011 Euro fĂŒr den Panamera Turbo. Der einzige Diesel im Angebot ist ab 116.954 Euro zu haben.

Der Panamera wird individuell

Wer im Konfigurator nicht die Traumfarbe, das gewĂŒnschte Leder oder andere heiß begehrte Optionen findet, der wendet sich an die Porsche Exclusive Manufaktur. Porsche zeigt anhand von zwei Beispielen, was veredelungstechnisch ĂŒberhaupt möglich ist. Neben zahlreichen geschwĂ€rzten Teilen, wie RĂŒckleuchten, SchriftzĂŒgen, Sportabgasanlage und Felgen, können die Kunden ihrer KreativitĂ€t auch im Innenraum freien Lauf lassen. Lederarten und -farben sind frei wĂ€hlbar, ModellschriftzĂŒge und Wappen werden ins Leder eingelassen. Und auch Bildschirme fĂŒr die hinteren Passagiere sind lieferbar. Das sind natĂŒrlich nur einige Optionen, die geordert werden können. Da jedes Auto, das die Porsche Exclusive Manufaktur verlĂ€sst, ein EinzelstĂŒck ist, sind auch die Preise individuell.

Panamera fahren fĂŒr unter 40.000 Euro

Die gĂŒnstigsten gebrauchten viertĂŒrigen Porsche Limousinen sind ab etwa 37.000 Euro zu haben. DafĂŒr gibt es frĂŒhe 2009er- oder 2010er-Modelle des 300 PS starken Panamera (4) mit knapp unter 200.000 Kilometern Laufleistung vom Privatmann oder KieshĂ€ndler. Wer mehr Leistung möchte, nimmt den Panamera S oder 4S mit 400 PS V8. Diese Modelle sind mit gut 40.000 Euro kaum teurer in der Anschaffung. Seit 2011 bietet Porsche den Panamera auch als 250 PS starken Diesel an. Der SelbstzĂŒnder macht den Panamera zur komfortablen Reiselimousine, weshalb gebrauchte Panamera-Diesel gesucht sind. 2011er-Modelle mit gut 100.000 Kilometern auf der Uhr starten bei rund 45.000 Euro. Ebenfalls seit 2011 gibt es den Panamera S E-Hybrid, der einen Sechszylinder-Benziner mit einem Elektromotor koppelt.

Der Panamera S E-Hybrid ist auch als Gebrauchter selten. Unter 50.000 Euro geht nichts.

Als Hybrid ist der Panamera gebraucht eher selten zu finden und die Preise schwanken stark. Bei knapp 50.000 Euro geht es los. Wer ordentlich Leistung möchte, greift zum 500 PS starken Panamera Turbo. Hier ist die Auswahl groß. Sehr gut ausgestattete Exemplare aus frĂŒhen Baujahren mit etwa 100.000 Kilometern gibt es ab etwa 56.000 Euro. Der noch stĂ€rkere Turbo S mit 550 PS ist selten und beginnt bei etwa 69.000 Euro. Ab Mitte 2013 bekam der Panamera ein leichtes Facelift, die Optik wurde aufgefrischt, das Heck dabei etwas sanfter gestaltet und die Motoren bekamen mehr Leistung. 2014er-Facelift-Modelle kosten online mindestens 64.000 Euro. Wer einen Panamera Turbo aus 2014 (jetzt mit 520 PS) haben möchte, muss rund 86.000 Euro bereithalten. DafĂŒr gibt es jedoch jungfrĂ€uliche Modelle mit deutlich unter 50.000 Kilometern Laufleistung. Probleme macht der Porsche Panamera kaum, auch die TÜV-Statistiken stimmen. Entgegen vieler Erwartungen sind die Unterhaltskosten nicht so hoch wie gedacht. Im Dauertest leistete sich der Panamera Diesel kaum SchwĂ€chen und auch die Wartungskosten waren mit rund 400 Euro fĂŒr die 30.000 Kilometer-Inspektion erfreulich niedrig. Einzig die Achtzylinder-Modelle sind sehr durstig, zudem können die Bremsen aufgrund des hohen Gewichts schnell verschleißen. Gebrauchtwagenangebote: Porsche Panamera

Porsche Panamera Diesel im Dauertest

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