Neue Skoda (2019, 2020 und 2021)

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Skoda Octavia IV (2019): Vorschau

Der Octavia wird ein Riese

Der Skoda Octavia ist ohnehin schon ein Raumwunder, doch die vierte Generation soll noch mal geräumiger werden. Das Vier-Augen-Gesicht verschwindet wieder!
Mehr Autos, mehr Marktanteil, mehr Cash in der Kasse – diesem Wachstumstrend soll ab 2019 auch die vierte Octavia-Generation gehorchen. Sie wird auf der IAA präsentiert, der Combi geht noch im gleichen Jahr an den Start. 2020 folgt dann die Limousine. Nachdem sich sogar die Chinesen Hals über Kopf in das preisgünstige Raumwunder verliebt haben, dürfte die 400.000-Einheiten-Hürde kein Problem darstellen. Rund 160.000 Fahrzeuge sollen auf den vor allem in Europa beliebten Kombi entfallen.
Alles über den Skoda Octavia

Design: Kein Vier-Augen-Gesicht mehr

Der Kombi war schon immer ein Lademeister. Generation IV wird noch mal größer.

Bei den Abmessungen verändert sich nicht viel: Der neue Octavia ist rund 4,70 Meter lang, etwas über 1,80 Meter breit. Durch den größeren Radstand ändern sich aber die Proportionen. Der Octavia IV wirkt dem Vernehmen nach gestreckter, eleganter, oberklassiger. Die stärkere Betonung der horizontalen Linien, Falze, Fugen und Kanten sorgt für eine aus Blech geformte Wertigkeit, nach der man bei vielen Konkurrenten lange suchen muss. Typisch für das Skoda-Design sind die seitlich umgreifende Motorhaube, die direkt an den Grill anstoßenden Scheinwerfer und das Spiel mit den angewinkelten Flächen. Chrom und Glanzschwarz sind bestimmende Elemente in einem Stilmix, der in Zukunft noch deutlicher zwischen Limousinen und SUV unterscheidet. Das seit dem Facelift des aktuellen Modells bekannte Vier-Augen-Gesicht verschwindet wieder. Zu schrullig, um massentauglich zu sein. Dank besserem Package sollen die Platzverhältnisse trotz des sportlichen Designs besser ausfallen als bisher, der Kofferraum schluckt künftig 590 Liter (Limousine) und 620 Liter (Combi). Aus Rücksicht auf das Flaggschiff Superb darf der Kofferraum nicht noch weiter wachsen!

Neue Skoda (2019, 2020 und 2021)

Skoda E-Coupé IllustrationSkoda Kodiaq Coupé Illustration

Technik: Der Octavia profitiert vom Golf 8

Vom technischen Fortschritt, den VW Ende 2018 im Golf 8 realisiert, profitiert auch der neue Octavia. Geplant sind mehr Assistenzsysteme bis hin zum teilautonomen Fahren (Level 3), zusätzliche Ausstattungsfeatures wie das Virtual-Cockpit-Display, drei verschieden große Bildschirmformate, erweiterte Sprachsteuerung, adaptive LED-Scheinwerfer und eine Aufwertung der Pakete Ambition, Style, Scout (nur Kombi), Laurin & Klement und RS. Außerdem soll das Erfolgsmodell die letzten Reste des Billigauto-Grauschleiers abstreifen. Dazu dienen mehr Chrom, höherwertige Materialien, noch bessere Qualität, eine neue Sitzgeneration, zusätzliche Luxusextras und tadellose Verarbeitung auch dort, wo man es erst auf den zweiten Blick sieht, zum Beispiel unter der Motorhaube oder im Kofferraum. Womit der Octavia dem Passat noch dichter aufs Blech rückt. Zumal die preisliche Positionierung fast unverändert bleibt – der Abstand zu Superb und Passat liegt auch in Zukunft bei rund 5000 beziehungsweise knapp 10.000 Euro. Die Gefahr der Kannibalisierung sehen die Skoda-Bosse dennoch nicht und erklären: "Tatsache ist, dass sich VW und Audi am Markt öfter in die Quere kommen als Skoda und Volkswagen."

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Motoren: Der Plug-in kommt

Die Motoren entsprechen dem aktuellen Modell (Dreizylinder-Benziner ab 110 PS, Vierzylinder-Diesel künftig bis 200 PS im RS). Schon kurz nach der Markteinführung will Skoda mit dem 48-Volt-Bordnetz die Voraussetzung für den Mildhybriden einführen. Das Paket verspricht 10 kW mehr Kraft und 55 Nm Extraschub. Ebenfalls fix eingeplant ist ein Plug-in-Hybrid. Die Kombination aus 1,5-Liter-Benziner (150 PS) und E-Maschine (75 kW) stellt eine rechnerische Systemleistung von 252 PS und 590 Nm in Aussicht. Falls sich Skoda zu einem Octavia mit E-Antrieb durchringen sollte, würde der Modulare Elektrobaukasten (MEB) des VW I.D. Pate stehen.

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Autoren: Georg Kacher, Stefan Voswinkel, Michael Gebhardt

Stichworte:

Kombi

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