Bildergalerie Skoda Scala (2018)

Skoda Scala (2018): Test und alle Infos

Aus Rapid wird Scala

Skoda bringt den nächsten Rapid nur noch als Schrägheck und tauft ihn auf den Namen Scala. AUTO BILD hat neue Infos und Teaserbilder!
Vorstellung (Update!)
Innenraum (Update!)
Fahren
Ausstattung
Motoren

Vorstellung: Aus Rapid wird Scala

Nach knapp sieben Jahren Bauzeit bringt Skoda eine neue Rapid-Generation. Allerdings unter einem neuen Namen: Ab 2019 wird der Kompaktwagen Scala heißen. Außerdem bietet Skoda den Scala künftig nur noch als Schrägheck an. Jetzt steht fest, wann die Premiere ist: Der Scala wird am 6. Dezember 2018 in Tel Aviv präsentiert. Zuvor hatte Skoda neue Teaserbilder zur ersten Baureihe auf der MQB-A0-Plattform veröffentlicht. Sie zeigen, dass sich statt des Skoda-Logos ein Skoda-Schriftzug auf der Kofferraumklappe breitmacht. Dieses Element soll bei allen kommenden Skoda-Modellen zum Einsatz kommen. Auf einem zuvor gezeigten Bild erinnert der Scala im Profil stark an die Studie Vision RS vom Autosalon in Paris. Der Scala ist 4,36 Meter lang und ganze 58 Millimeter breiter als der Vorgänger. Vorne schrumpft der Überhang um 34 Millimeter, während er am Heck um 45 Millimeter zulegt.

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Innenraum: Virtuelles Cockpit im Scala

Der Innenraum wirkt aufgeräumt, die Zahl der Knöpfe und Schalter wurde reduziert.

Bisher gab es keine Bilder vom Inneraum. Nun hat Skoda eine Zeichnung veröffentlicht: Demnach bekommt der Rapid-Nachfolger ein neu gestaltetes Interieur, das sich tatsächlich an der Studie Vision RS orientiert – mit
aufgeräumtem, horizontalem Design, kaum Knöpfen und mit einem großem, frei stehenden Bildschirm. Diese Designsprache und Details wie eine neue Narbung, die an einen Diamanten erinnern soll, werden zukünftig in allen Modellen der Marke zum Einsatz kommen. Außerdem teilt Skoda mit, dass der Scala ein komplett neues Infotainment und ein 10,25 Zoll großes virtuelles Cockpit bekommt. Letzteres allerdings nur gegen Aufpreis.
Das virtuelle Cockpit lässt sich über fünf verschiedene Ansichten individuell einstellen, das moderne Infotainment zieht sich in der Top-Version des Scala drahtlos die angebotenen Updates. Bedient wird es über ein 9,2 Zoll großes Display. Mit Apple CarPlay und Android Auto lassen sich zum Beispiel eigene Navigations-Apps wie Waze auf den Bildschirm spiegeln. Die kleineren Ausstattungsvarianten des Scala verfügen über einen sechs beziehungsweise acht Zoll großen Bildschirm.
Bei der ersten Sitzprobe im Prototypen stellte AUTO BILD fest, dass das Raumangebot fast auf Golf-Niveau liegt. Selbst hinten haben groß gewachsene Passagiere ausreichend Platz. Das optionale Glas-Panoramadach lässt jede Menge Licht reinUnd das Kofferraumvolumen ist um mehr als 50 Liter auf 467 Liter gewachsen. Bei umgeklappten Rücklehnen schluckt das Ladeabteil 1410 Liter.

Fahren: Diesel wirkt laut und angestrengt

Am geschmeidigsten agiert der 150-PS-Benziner, bei dem die Zylinderabschaltung unmerklich vonstatten geht.

Bei den ersten Prototyp-Testfahrten schlugen sich die
Einliter-TSI erwartungsgemäß unspektakulär. Die stärkere Variante mit 115 PS passt besser zum Kompaktwagen, als die 95 PS-Version. Am geschmeidigsten agiert der 150 PS starke 1.5 TSI, bei dem die Zylinderabschaltung unmerklich vonstatten geht. Beim 1.6 TDI ist das Zusammenspiel zwischen Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und Motor noch nicht ausgereift: Die Schaltpunkte sind noch nicht optimal gewählt, der Motor dreht hoch, ohne wirklich Kraft zu entwickeln. Alles wirkt laut und angestrengt.

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Im Vergleich zum Rapid ist das Scala-Standardfahrwerk deutlich komfortabler abgestimmtUnebenheiten werden zuverlässig weggebügelt, und eine Wankneigung ist zwar spürbar, aber nicht störend. In Kurven verhält sich der Scala dank seines gegenüber dem Rapid um 47 Millimeter gewachsenen Radstands lange neutral, ehe der Vorderwagen gemächlich zum Kurvenrand drängt.

Ausstattung: Wischblinker und Voll-LED

Als Option gibt es adaptive Dämpfer, bei denen die Karosserie um 15 Millimeter tiefer liegt. Beim adaptiven Fahrwerk stehen zwei Fahrmodi zur Auswahl: Normal und Sport. In der Ausstattungsliste findet sich unter anderem ein adaptiver Tempomat und ein Totwinkelassistent. Dazu bietet Skoda erstmals einen Wischblinker und optional Voll-LED-Leuchten an.

Motoren: CNG-Antrieb folgt

Bei den konventionellen Motoren stehen zunächst fünf Aggregate zur Verfügung: drei TSI-Benziner (95 PS bis 150 PS), ein 1.6 TDI mit 115 PS und Ende 2019 ein 1.0 G-Tech mit 90 PS, der mit CNG-Gas betrieben wird..

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Autoren: Wolfgang Gomoll, Katharina Berndt

Stichworte:

Limousine Kompaktklasse

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