Skoda Octavia IV (2019)

Skoda Octavia IV (2019)

Skoda Octavia IV (2019): Preis, Kombi, Maße, Bilder, Interieur, Kofferraum, Innenraum, Erlkönig

Der neue Octavia wird größer

Die vierte Generation des Skoda Octavia wird eckiger und eleganter. Das Vier-Augen-Gesicht verschwindet wieder. AUTO BILD hat die Infos und neue Erlkönigbilder.
Vorstellung
Innenraum (Update!)
Technik
Motoren

Vorstellung: Neuer Octavia kommt noch 2019

Der Octavia Combi war schon immer für seinen großen Kofferraum berühmt. Der wächst jetzt noch einmal.

Ende 2019 geht die vierte Octavia-Generation an den Start, zunächst kommt der Combi, dann folgt 2020 die Limousine. Bei den Abmessungen verändert sich nicht viel: Der neue Octavia ist rund 4,70 Meter lang und etwas über 1,80 Meter breit. Durch den größeren Radstand ändern sich aber die Proportionen. Der Octavia IV wirkt gestreckter, eleganter, oberklassiger. Die neusten Erlkönigbilder zeigen, dass sich vor allem am Heck einiges tut. Mit der neu gestalteten, kantigeren Kofferraumklappe und der neuen Schürze wirkt der neue Octavia insgesamt weniger rund. Die neu gestalteten Scheinwerfer sind nicht mehr viereckig, sie laufen an der Seite des Autos spitz zu.
Typisch sind außerdem die seitlich umgreifende Motorhaube, die direkt an den Grill anstoßenden Scheinwerfer und das Spiel mit den angewinkelten Flächen. Das seit dem Facelift des aktuellen Modells bekannte Vier-Augen-Gesicht verschwindet wieder. Dafür bekommt auch der nächste Octavia den Schriftzug statt des Skoda-Logos am Heck. Dank besserer Raumausnutzung sollen die Platzverhältnisse trotz des sportlichen Designs besser ausfallen als bisher, der Kofferraum schluckt künftig 590 Liter (Limousine) und 620 Liter (Combi). Aus Rücksicht auf das Flaggschiff Superb darf der Kofferraum nicht noch weiter wachsen!

Neue Skoda (2019, 2020 und 2021)

Innenraum: Großes Zentraldisplay und Digital-Tacho

Mit digitalem Cockpit und größerem Zentralbildschirm wird der Octavia digitaler.

Neue Erlkönigbilder zeigen jetzt erstmals den Innenraum des neuen Skoda Octavia. Der erste Eindruck: Was wir sehen, erinnert uns an die Studie Vision X, die Skoda auf dem Autosalon in Genf 2018 gezeigt hat. Besonders auffällig ist das deutlich größere Zentraldisplay, das wahrscheinlich nicht mehr in die Mittelkonsole eingelassen ist, sondern zukünftig freistehend sein wird. Der Fahrer schaut auf ein digitales Cockpit, das aus zwei Rundinstrumenten und einer frei konfigurierbaren Einheit in der Mitte zu bestehen scheint. Möglicherweise gibt es verschiedene Anzeigen, sodass beispielsweise die Navigation im Vordergrund steht. Beim neuen Octavia verzichtet Skoda nicht komplett auf Knöpfe, unter dem Zentraldisplay findet sich eine Ebene, auf der beispielweise der Warnblinker oder die Zentralverriegelung aktiviert werden. Im Unterschied zur Vorgängergeneration schrumpft außerdem der Gangwahlhebel der Automatik.

Technik: Der Octavia profitiert vom Golf 8

Vom technischen Fortschritt, den VW Mitte 2019 im Golf 8 realisiert, profitiert auch der neue Octavia. Geplant sind mehr Assistenzsysteme bis hin zu teilautonomem Fahren (Level 3), zusätzliche Ausstattungsfeatures wie das Virtual-Cockpit, drei verschieden große Bildschirmformate, erweiterte Sprachsteuerung, adaptive LED-Scheinwerfer und eine Aufwertung der Pakete Ambition, Style, Scout (nur Kombi), Laurin & Klement und RS.

Neue Kombis (2019, 2020 und 2021)

Mit besseren Materialien und höherer Qualität soll sich der Octavia vom Billig-Image freischwimmen.

Außerdem soll das Erfolgsmodell die letzten Reste des Billigauto-Grauschleiers abstreifen. Dazu dienen mehr Chrom, höherwertige Materialien, noch bessere Qualität, eine neue Sitzgeneration, zusätzliche Luxusextras und tadellose Verarbeitung auch dort, wo man es erst auf den zweiten Blick sieht, zum Beispiel unter der Motorhaube oder im Kofferraum. Womit der Octavia dem Passat noch dichter aufs Blech rückt. Zumal die preisliche Positionierung fast unverändert bleibt – der Abstand zu Superb und Passat liegt auch in Zukunft bei rund 5000 Euro beziehungsweise knapp 10.000 Euro.

Motoren: Octavia kommt auch als Plug-in-Hybrid

Die Motoren dürften weitgehend denen des aktuellen Modells entsprechen. Schon kurz nach der Markteinführung will Skoda mit dem 48-Volt-Bordnetz die Voraussetzung für den Mildhybriden einführen. Das Paket verspricht 10 kW mehr Kraft und 55 Nm Extraschub. Ebenfalls fix eingeplant ist ein Plug-in-Hybrid. Die Kombination aus 1,5-Liter-Benziner (150 PS) und E-Maschine (75 kW) stellt eine rechnerische Systemleistung von 252 PS und 590 Nm in Aussicht. Falls sich Skoda zu einem Octavia mit E-Antrieb durchringen sollte, würde der Modulare Elektrobaukasten (MEB) des VW ID.3 Pate stehen.

Skoda Octavia IV (2019)

Autoren: Georg Kacher, , Michael Gebhardt,

Stichworte:

Kombi

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