Neue VW (2019, 2020, 2021, 2022)

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New Mobility Special Volkswagen ID

VW Passat Facelift (2019): Connectivity, Volkswagen We, Display

So schlau wird der neue VW Passat

Nach dem kommenden Facelift ist der VW Passat das erste Serienfahrzeug mit dem MIB 3-Infotainmentbaukasten. AUTO BILD hat alle Infos! 
VW will in Sachen Connectivity aufschließen. Mercedes und BMW bieten bereits sprachgestützte Systeme in ihren Fahrzeugen an, die ohne umständliche, auswendig gelernten Sprachbefehle auskommen. Volkswagen hinkt hier noch hinterher, das soll sich aber mit dem Modularen Infotainmentbaukasten der dritten Generation (MIB 3) ändern. Als erstes Serienfahrzeug kommt das Facelift des Passat in den Genuss des neuen Systems. Später folgen die anderen Baureihen, also auch der Golf 8 und der ID.3. AUTO BILD gibt einen Überblick über die neuen Funktionen!

Optik des neuen Systems

Seit seiner Messepremiere in Genf ist der Passat der erste VW, der auf MIB 3 setzt.

Mit dem Einsatz des MIB 3 im neuen Passat wachsen das digitale Kombiinstrument und der Infotainment-Bildschirm optisch näher zusammen. VW hat die Menügestaltung des Infotainments überarbeitet. Künftig wird der Passat mit dem großen "Discover Pro"-Bildschirm über zwei Benutzerebenen gesteuert. Ähnlich wie beim Smartphone lässt sich die Lage der einzelnen Apps frei konfigurieren, die Optik wurde vom Touareg übernommen. Auch das Navigationsmenü ist völlig neu gestaltet, dabei sollte das System vor allem intuitiver werden. Neu bei VW ist auch der "Trip-Overview", ein in Balkenform stilisierter Streckenverlauf, der Auskunft über bevorstehende Hindernisse auf der eingegebenen Route gibt.

Sprachsteuerung

Auch die Wolfsburger springen mit ihrem MIB 3 auf den Zug der intuitiven Sprachassistenten auf. Mit der Phrase "Hallo Volkswagen" weckt der Fahrer den Passat auf. Danach können alle wesentlichen Funktionen für Navigation, Telefon oder Radio mit Sprachbefehlen bedient werden. Das System nutzt die Cloud für komplexere Anfragen, offline soll es aber ebenfalls in einer abgespeckten Version funktionieren.

Immer online

Jeder Passat ist serienmäßig mit einer SIM-Karte ausgestattet. Damit ist der Passat immer online. Durch den Mobilfunkanschluss erhalten die Insassen Zugang zu "Volkswagen We" – der neue Online-Dienst von VW bündelt sämtliche Online-Angebote des Konzerns. Die Nutzung der Karte ist kostenlos, solange man über das Onboard-Infotainment nicht streamt oder einen Hotspot für Mitreisende einrichtet.

Apple Carplay jetzt drahtlos

Im Facelift des Passat kommt "App-Connect" ohne Kabel aus. Somit lässt sich Apple Carplay erstmals in einem VW drahtlos nutzen. Dazu muss das iPhone per Bluetooth mit dem Fahrzeug gekoppelt werden. Wird eine optionale Ladeschale fürs Handy bestellt, lässt sich das Telefon auch induktiv aufladen.

Drei Systeme zur Auswahl

Zur Markteinführung des MIB 3 werden drei Infotainmentsysteme in der Preisliste stehen. Los geht es mit dem 6,5 Zoll großen "Composition Media", das ohne Navigation auskommt. Weiter geht es mit dem 8,0 Zoll großen "Discover Media", das als erstes System mit eingebauter Navigation zum Kunden kommt. Top-System ist das "Discover Pro" mit 9,2 Zoll großem Display und dem bislang größten Navigationsumfang.

Neu: "Digital Cockpit"

Das digitale Kombiinstrument "Digital Cockpit" löst das bisherige "Active Info Display" ab und ist optional. Der Nachfolger des bisherigen Bildschirms soll mit einer höheren Pixeldichte, besserer Grafikperformance und mehr Kontrast aufwarten. Die Anzeige ist in drei Grundlayouts unterteilt. Erste Variante ist die Ansicht "Ziffernblätter". Hier werden klassische Rundinstrumente angezeigt, deren Mitten sich frei konfigurieren lassen. Der Platz zwischen den beiden Instrumenten kann ebenfalls je nach Wunsch mit Infos gespickt werden. Zweite Option ist die Ansicht "Infofelder". Hier verschwinden die klassischen Instrumente und werden durch Infofelder ersetzt – deren Inhalt ist frei wählbar, der individuelle Bereich zwischen den Feldern bleibt wie bei Layout eins erhalten. Dritte und letzte Option ist ein Fullscreen-Modus, der den Fokus auf eine einzelne Funktion legt. Somit lässt sich zum Beispiel eine Ansicht der Navigationskarte vollständig auf dem 11,7 Zoll großen Bildschirm anzeigen.

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Volkswagen We-Dienste im neuen Passat

Zur Connectivity des neuen Passat gehören auch die "Volkswagen We"-Dienste. Damit wird der geliftete Passat zur Schnittstelle zwischen Fahrer und Online-Services. Serienmäßig ist der "In-Car-Shop", über den sich zusätzliche Datenpakete für die Nutzung der Online-Dienste oder der WLAN-Hotspot kaufen lassen. Über den Shop können im Passat auch Apps installiert werden. Dazu zählt auch "We Park", ein Service, mit dem Parkgebühren bargeldlos bezahlt werden können. Über "We Connect" lassen sich verschiedene Fahrzeugdaten, etwa der Füllstand des Tanks oder die geografische Position, auf eine Smartphone-App übertragen. Das wohl spannendste Feature ist aber der "We Deliver"-Dienst, mit dem der Passat zum mobilen Briefkasten oder zur mobilen Packstation wird. Lieferdienste erhalten über einen einmaligen digitalen Schlüssel die Möglichkeit, das Auto aufzusperren und Briefe oder Pakete zu hinterlegen. Das soll den Gang zum nächsten Postamt sparen. Die Funktion "We Experience" bietet personalisierte Vorschläge und Rabattaktionen an.

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