Mazda CX-5 II (2017): Vorstellung und Fahrbericht

Mazda CX-5 II (2017): Vorstellung und Fahrbericht

Mazda CX-5 II (2017) im Test: Fahrbericht

— 20.03.2017

Alle Infos zum neuen CX-5

Mazda bringt den neuen CX-5 Mitte 2017 nach Deutschland. Das Kompakt-SUV bekommt ein überarbeitetes Design und neue Technik. Alle Infos, erste Preise und Fahrbericht!

➤ Vorstellung: Nachgeschärftes Design, tieferer Schwerpunkt
➤ Interieur: Erste Sitzprobe
➤ Connectivity: Jederzeit vernetzt
➤ Fahren: Den antrittsstarken Motor hört man kaum (Update!)
➤ Motoren: Alte Bekannte und Allrad
➤ Technische Daten: Einstiegspreise stehen fest
➤ Gebrauchtwagen : Ab 16.000 Euro CX-5 fahren

Vorstellung: Nachgeschärftes Design, tieferer Schwerpunkt

Die Produktion des neuen Mazda CX-5 ist angelaufen, im Februar kommt das Kompakt-SUV in Japan auf den Markt, bevor es zwischen Ende Mai und Anfang Juni 2017 auch nach Deutschland kommt. 25 Prozent der Mazda-Kunden weltweit kaufen einen CX-5. Damit gehört das SUV zu den wichtigsten Modellen des japanischen Herstellers, was wiederum auch bedeutet: keine Experimente bei der Neuauflage, die nach etwas mehr als vier Jahren Bauzeit ansteht. Mazda schärft deshalb die Konturen nur leicht nach, verpasst dem CX-5 eine zehn Millimenter breitere Front mit schmaleren Scheinwerfern und konturierterem Grill, versetzt die A-Säulen um dreieinhalb Zentimeter nach hinten und überarbeitet auch die Heckpartie, die nun trapezförmig ausfällt. Ebenfalls neu: der Lack mit dem Farbton "Red Crystal". Erhöht wurde die Karosseriesteifigkeit, Wankbewegungen sollen geringer ausfallen. Einstiegspreis für den Mazda CX-5 als Benziner sind 24.990 Euro, die Diesel fangen bei 27.090 Euro an.

Interieur: Erste Sitzprobe im CX-5

Der zentrale Siebenzoll-Monitor wandert auf den Armaturenträger, die Materialien sind hochwertig.

Auch beim Innenraum hat Mazda nachgeschärft. Alle Bedienelemente sind um das Lenkrad herum angeordnet. Die Mittelkonsole wurde angehoben, sodass der Schalthebel vier Zentimeter und der Automatikwählhebel sechs Zentimeter weiter der Hand entgegen kommen. Was aber deutlicher als die verbesserte Ergonomie auffällt, ist die höhere Materialanmutung. Das Leder ist weicher, und die Sitze sind besser gepolstert. Alles fühlt sich gegenüber dem Vorgänger hochwertiger an. Und noch ein Pluspunkt: Die versetzte A-Säule sowie die leicht gesenkte Schulterlinie sorgen für mehr Übersicht.

Der Infomonitor neben den Instrumenten ist 4,6 Zoll groß, das zentrale Display misst sieben Zoll und ist auf den Instrumententräger gewandert. Wichtige Informationen zur Fahrt zeigt zudem ein Head-up-Display an. Passagiere im Fond sitzen dank überarbeiteter Sitze bequemer und mit der optionalen Sitzheizung auch wärmer. Die Bein- und besonders die Kopffreiheit geben keinen Anlass zur Kritik. Das Kofferraumvolumen steigt leicht von 500 auf 506 Liter. Die Rücksitze falten sich erstmals in zwei Stufen.

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Fahren: Den antrittsstarken Motor hört man kaum

Der 2,2 Liter große Diesel zeichnet sich durch Antrittsstärke und kraftvollem Durchzug aus. Durch die Skyactiv-Technologie werden die Turbolader in zwei Stufen geladen, was das Ansprechverhalten des Selbstzünders vorbildlich und die Verbrauchswerte des 175 PS starken Antriebs berechenbar macht. Mit 5,4 Liter Normverbrauch steht er in den Prospekten, in der Praxis lassen sich Verbrauchswerte um die 6,5 Liter erfahren. Richtig angenehm ist die Geräuschkulisse des CX-5 geworden. Der Diesel selbst ist schon recht gut gedämmt und im Gegensatz zum Vorgänger kommt jetzt auch innen kaum mehr das Knattern des Selbstzünders an. Sogar die Scheibenwischer hat Mazda hinter der Motorhaube versenkt um die Geräuschkulisse zu senken.

In der Summe hat sich der CX-5 fahrdynamisch deutlich verbessert.

Das Fahrwerk des CX-5 hat Mazda spürbar straffer abgestimmt und so dem CX-5 die Wankneigung des Vorgängers erfolgreich abgewöhnt. Durch hochtfeste Stähle will Mazda die Steifigkeit um 15 Prozent erhöht haben. Dafür gibt das Auto kurze Unebenheiten spürbar in den Innenraum ab, ohne dabei wirklich unkomfortabel zu werden. Lange Wellen steckt der Japaner besser weg. In der Summe hat sich der CX-5 fahrdynamisch deutlich verbessert. Auf kurvenreichen Straßen wird die verbesserte Torsionssteifigkeit der Karosserie spürbar. Da würde man sich glatt noch einen Tick mehr Seitenführung der schicken weißen Ledersitze (2100 Euro extra) wünschen, obwohl die im Grunde nicht wirklich zu bemängeln ist. Standfeste Bremsen gibt es serienmäßig und die Lenkung passt sich über die zentrale elektronische Steuerung namens G-Vectoring perfekt der aktuellen Fahrsituation an. Darüber wird auch der Allradantrieb gesteuert, der die Leistung variabel zwischen den Achsen und dort zwischen den Rädern verteilt.

Connectivity: Jederzeit vernetzt

Über das MZD Connect-System verbindet sich der CX-5 mit dem Internet. Smartphones lassen sich koppeln und erlauben Zugriff auf soziale Netzwerke und andere Cloud-Dienste. Auch das Soundsystem wurde überarbeitet und soll nun einen besseren Klang bieten. Bei den Assistenzsystemen ist ein radarbasierter Abstandsregeltempomat mit an Bord, der sich an den vorausfahrenden Verkehr hängt – auch bei Stop-and-go. Darüber hinaus gibt es eine Verkehrszeichenerkennung.

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Motoren: Alte Bekannte und Allrad

Fünf Passagiere passen in den CX-5. Im Fond gibt es mehr Komfort und eine Sitzheizung.

Neben dem Skyactiv-Diesel mit 2,2 Litern Hubraum gibt es auch einen Benziner mit ebensoviel Hubraum, gekoppelt entweder an ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder an eine Automatik. Die Motoren leisten künftig zwischen 150 und 175 PS. Gegen Aufpreis ist das i-Activ-Allradsystem erhältlich, das die Vorderräder in rutschigen Situationen unter Kontrolle bringen soll. Für mehr Dynamik soll die G-Vectoring Control sorgen, die die Motorkraft je nach Lenkradeinschlag unterschiedlich auf die Räder verteilt.

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Technische Daten und Preise: Einstiegspreise stehen fest

• Abmessungen L/B/H: 4,55 m x 1,84 m x 1,68 m
• Motoren: 2,0-Liter-Turbobenziner (160 PS) und 2,2-Liter-Diesel (150 und 175 PS)
• Ladevolumen: 506 / 1620 Liter
• Preis: ab 24.990 Euro (Diesel ab 27.090 Euro)

Mazda CX-5 II (2017): Vorstellung und Fahrbericht

Gebrauchte Mazda CX-5 ab 16.000 Euro kaufen

Mit dem CX-5 (hier das 2016er-Modell) zielt Mazda voll auf den japanischen SUV-Gegner Nissan Qashqai.

2011 stellte Mazda den CX-5 vor und begründete mit dem SUV das neue Kodo-Markendesign und schaffte im AUTO BILD-Dauertest prompt die Note 1-. Zum Jahreswechsel 2014/2015 bekam der CX-5 ein Facelift mit neuem Kühlergrill und einem geänderten Innenraum. Außerdem lassen sich seit der Modellpflege Voll-LED-Scheinwerfer bestellen. Zurzeit stehen gebrauchte CX-5 für etwa 16.000 Euro bei den Händlern – mit Kilometerleistungen unterhalb der 100.000er-Marke (hier geht's zum CX-5-Gebrauchtwagentest). Facelift-Modelle mit geringen Laufleistungen werden ab 20.500 Euro angeboten.
Autor:

Markus Mechnich

Fazit

Mazda hat mit der Neuauflage des CX-5 im Großen und Ganzen einen guten Job gemacht. Das Fahren mit dem SUV bereitet spürbar mehr Vergnügen und die zahlreichen Detailverbesserungen heben den CX-5 auf ein höheres Niveau.

Autoren: , Markus Mechnich

Stichworte:

Kompakt-SUV SUV

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