Nissan Qashqai Facelift (2017): Erlkönig

Nissan Qashqai Facelift (2017): Erlkönig

— 19.01.2017

Autonomer Qashqai 1.0

Der Nissan Qashqai bekommt ein Facelift. Wichtigste Neuerung ist ein Fahrassistenzpaket. AUTO BILD hat erste Infos und Erlkönigfotos!

Der Kassenschlager Nissan Qashqai bekommt im Frühjahr 2017 ein Facelift, ehe zum Jahreswechsel 2018/2019 ein komplett neuer Qashqai zu den Händlern rollt! Die Technik des Qashqai Facelift lehnt sich dabei mehr am größeren X-Trail an, die Optik könnte vom Qashqai Premium Concept stammen.
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Ähnlich wie das Qashqai Premium Concept vom Genfer Autosalon soll das Facelift aussehen.

Auf dem Autosalon Genf 2016 hat Nissan das Qashqai Premium Concept vorgestellt. Die mattschwarze Studie trägt große 20-Zöller, mattschwarzen Lack und zahlreiche goldene Akzente. Womöglich könnte das bevorstehende Qashqai Facelift davon profitieren und hochwertiger werden. Optional könnten 20-Zöller und sogar Carbonteile erhältlich sein. Damit würde Nissan einen ähnlichen Weg wie Ford mit den Vignale-Modellen einschlagen.

Nissan Qashqai 1.6 DIG-T: Fahrbericht

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Erster Schritt auf dem Weg zum autonomen Fahren

Ist der ProPilot aktiviert, hält er auf Autobahnen Abstand zum Vordermann.

Die größte Veränderung wird ein neues Fahrassistenzpaket sein, mit dem Nissan bis 2020 vollautonom unterwegs sein will. Die erste Stufe ist der ProPilot 1.0, ein Autobahnassistent, der Spur und Abstand zum Vordermann hält und dabei im Stau eigenständig anhalten kann. Nissan verspricht damit eine Entlastung des Fahrers, um Unfälle zu vermeiden. 2018 wird der ProPilot in der Generation 2.0 um eine Spurwechselfunktion erweitert, bis 2020 will Nissan mit den neuesten Modell auch in Innenstädten autonom (und unfallfrei) unterwegs sein.

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"ProPilot" fährt im Stau selbst wieder an

Bereits erhältlich ist der ProPilot 1.0 bereits im japanischen Mittelklassevan Nissan Serena, dort eines der meistverkauften Modelle. AUTO BILD konnte das System ausprobieren: Am Steuer gibt es die üblichen Bedienmodule für den Tempomat, der Geschwindigkeit und Abstand zum Vordermann regelt. Wie bei anderen Herstellern auch gibt es im Nissan Qashqai dann eine Staufunktion, mit der das SUV je nach Verkehrslage auch vollständig zum Stillstand kommt. Bis zu einer Dauer von drei Sekunden fährt er automatisch wieder an, wenn es weitergeht – ansonsten reicht eine kurze Berührung des Gaspedals, und er beschleunigt auf das vorher eingestellte Tempo. Ob das System aktiv ist, zeigen auf dem sieben Zoll großen Bildschirm ein grünes Lenkrad, zwei angedeutete Fahrbahnlinien und entsprechende Fahrzeuggrafiken.

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Auch Kurven sind kein Problem

Im Nissan Serena konnte AUTO BILD den ProPilot bereits testen.

Zwischen 30 und 100 km/h bereiten dem kommenden Qashqai auch Kurven keine Probleme. Zwar ist man auf japanischen Straßen verpflichtet, jederzeit eingreifen zu können und die Hände in der Nähe des Lenkrads zu haben, doch bei den ersten Testfahrten kam die erste Warnmeldung, wieder die Hände ans Steuer zu nehmen, erst nach zehn Sekunden. Je nach Geschwindigkeit dauert es dann fünf bis zehn weitere Sekunden, bis der Autobahnpilot nach akustischen und visuellen Warnungen auf dem Display aussteigt und zwangsläufig wieder an den Fahrer übergibt. Das ist der Stand, den aktuell auch BMW 7er oder Mercedes S-Klasse bieten. Die neue Mercedes E-Klasse, Volvo XC90 und S90 sowie das Tesla Model S lassen mit lockerer Leine längere Zeiten ohne manuellen Lenkeingriff zu.

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Autobahnassistent bis Tempo 180

Nissan verspricht, dass für plötzlich hereinziehende Autos ebenso automatisch abgebremst wird wie beim Notbremsassistenten, der bereits modellübergreifend angeboten wird. Aus Kostengründen ist das System, ähnlich dem optionalen Abstandstempomaten des aktuellen Mini, nur mit einer Kamera hinter dem Innenspiegel ausgestattet. Für die europäischen Autobahnen, wo insbesondere in Deutschland deutlich schneller gefahren wird, soll das System im Qashqai um einen Radar für größere Reichweiten ergänzt werden. Auf dem europäischen Markt soll der Autobahnassistent ProPilot bis Tempo 180 arbeiten. Was dem System in seiner ersten Generation fehlt, ist jedoch eine Verkehrszeichenerkennung – so muss das Tempo manuell vom Fahrer eingestellt werden. Andere Systeme von Mercedes, Volvo, BMW oder Audi lesen entsprechende Tempolimits und richten die eigene Geschwindigkeit danach aus.

Nissan Qashqai Facelift (2017): Erlkönig

Autor: Stefan Grundhoff

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SUV

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