Porsche Cayenne (2017): Erlkönig

Porsche Cayenne III Erlkönig

Porsche Cayenne (2017): Erste Infos und Preis

— 04.07.2017

Neuer Cayenne fast ungetarnt

Die dritte Generation des Porsche Cayenne wurde komplett neu konstruiert. Vorbild ist die Limousine Panamera. AUTO BILD hat die ersten Infos!

Das Heck des neuen Porsche Cayenne orientiert sich am kleineren Bruder Macan.

Die AUTO BILD-Erlkönigjäger haben die nächste Generation des Porsche Cayenne erwischt – das neue SUV ist mittlerweile nur noch wenig getarnt unterwegs! Kein Wunder, denn die Präsentation dürfte bereits auf der IAA 2017 (14. bis 24. September) stattfinden. Eine Überraschung gibt es am Heck: Ein LED-Band scheint quer über die Heckklappe zu verlaufen und die Rücklichter miteinander zu verbinden. Dieses Designmerkmal kennen wir von 911-Erlkönigen, offenbar kommt es auch beim Cayenne zum Einsatz. Die moderaten optischen Änderungen orientieren sich an der Studie Panamera Sport Tourismo und dem Porsche Macan. Detailverliebte erkennen beispielsweise die veränderte Motorhaube.

Neue Porsche bis 2021

Porsche Macan Junior Illustration Porsche Cayenne III Illustration Porsche Dakar Illustration

Cayenne als Benziner, Diesel und Plug-in-Hybrid

Man sieht es zwar nicht auf den ersten Blick, aber das SUV wurde komplett neu konstruiert. Wie bereits Audi Q7 und Bentley Bentayga steht auch der neue Cayenne auf der MLB-Plattform. Eine Kombination aus Aluminium, Kohlefaser und hochfestem Stahl soll den Porsche leichter und agiler machen. Innenraum, Infotainment und Sicherheitsassistenten werden auf den neuesten Stand gebracht. Antriebsseitig orientiert sich Porsche an der Motorenpalette der Panamera-Limousine. Neben den Benzinern, einem Vierliter-V8 und einem turboaufgeladenen 2,6-Liter-V6 wird es auch Dieselmotoren mit Sechs- und Achtzylindern geben. Die Plug-in-Hybride kennt man ebenfalls vom Panamera: Neben dem Elektromotor arbeitet ein Dreiliter-V6 oder ein Vierliter-V8 im Cayenne. Das bekannteste SUV von Porsche steht in seiner neuesten Auflage spätestens Anfang 2018 beim Händler. Preis: ab etwa 70.000 Euro.

Porsche Cayenne (2017): Erlkönig

Gebrauchter Cayenne unter 10.000 Euro

Der erste Porsche Cayenne kam 2002 auf den Markt. Frühe Modelle mit hohen Laufleistungen gibt es für weniger als 10.000 Euro.

Der erste Porsche Cayenne (9PA) kam 2002 auf den Markt und wurde bis 2010 gebaut (Leistung 240 bis 550 PS). Frühe Modelle (bis 2005) mit hohen Laufleistungen gibt es schon deutlich unter 10.000 Euro. Aber Vorsicht, die Unterhaltskosten sind extrem hoch – außerdem verschleißen Reifen und Bremsen vergleichsweise schnell. Weniger runtergerockte Modelle mit gut 100.000 Kilometern auf der Uhr stehen ab 13.000 Euro beim (freien) Händler oder beim Privatanbieter. Das erste Facelift für den Cayenne gab es 2007, der Diesel ist seit 2009 im Angebot und wertstabiler als die durstigen Benziner. Vernünftige Facelift-Modelle beginnen bei rund 20.000 Euro. Deutlich teurer ist die seit Mitte 2010 erhältliche zweite Generation des Porsche Cayenne (92A). Die ist als Gebrauchter ab etwa 38.000 Euro zu haben. Im Herbst 2014 bekam Generation zwei ein Facelift. Die noch jungen gebrauchten Porsche Cayenne sind ab etwa 60.000 Euro zu haben. Für alle Cayenne gilt: Hohe Unterhaltskosten stehen Bestnoten beim TÜV-Report gegenüber. Tipp: nur regelmäßig bei Porsche gewartete Cayenne kaufen.

IAA Frankfurt 2017: Vorschau und Highlights

Autoren: Jan Götze, Georg Kacher, Michael Gebhardt, Katharina Berndt

Stichworte:

Prototyp SUV

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