Porsche Cayenne (2017): Erlkönig

Porsche Cayenne III Illustration Porsche Cayenne III Erlkönig Porsche Cayenne III Erlkönig

Porsche Cayenne (2017): Vorschau, Erlkönig, Preis

— 15.03.2017

Cayenne Turbo S E-Hybrid kommt

Die dritte Generation des Porsche Cayenne kommt als 680 PS starker Turbo S E-Hybrid. Er soll das schnellste SUV der Welt werden. Erste Infos!

Porsche bringt den Cayenne Turbo S E-Hybrid! Dazu wird der Vierliter-V8 mit Elektrounterstützung aus dem Panamera Turbo S E-Hybrid in den kommenden Cayenne verpflanzt. Als Ziel hat sich Porsche gesetzt, das schnellste Serien-SUV der Welt zu bauen – mit 680 PS und 850 Nm Drehmoment stehen die Voraussetzungen dafür nicht schlecht.
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Das Heck des neuen Porsche Cayenne orientiert sich am kleineren Bruder Macan.

Die dritte Generation des Cayenne wird Porsche noch 2017 präsentieren. Optisch ändert sich nicht allzu viel, dafür gibt es jede Menge neue Technik. Der kommende Porsche Cayenne basiert auf der MLB-SUV-Plattform des Audi Q7, auf der inzwischen auch der Bentley Bentayga fährt. Die AUTO BILD-Erlkönigfotografen haben den neuen Cayenne bei Wintertests erwischt. Auf den ersten Blick wirkt das SUV wie die aktuelle Generation der Baureihe 92A. Das täuscht allerdings etwas, denn bei genauerem Hinsehen fallen die sportlichere Dachlinie und die minimal stärker ausgestellten Radhäuser auf – das SUV kommt also komplett neu! Das Heck könnte nach Macan-Vorbild breiter ausfallen, auch Rückleuchten im 3D-Design sind denkbar. Dank der neuen Plattform soll der Cayenne trotz seiner stattlichen Größe zum Modelljahr 2018 abspecken. Bis zu 300 Kilogramm könnten mit dem Einsatz von Aluminium-Bauteilen eingespart werden. Das Fahrwerk mit sportlich abgestimmten Luftfedern, elektromechanischer Wankstabilisierung und Allradlenkung gibt sich Porsche-spezifisch. Im Innenraum übernimmt das SUV viele Lösungen vom neuen Porsche Panamera.

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Auch bei der Motorenpalette orientiert sich der Cayenne am Limousinen-Bruder Panamera. Angeboten werden zahlreiche Acht- und Sechszylinder. Vierzylinder und ein reiner Elektroantrieb sind für den nächsten Cayenne vorläufig nicht geplant. Dafür gibt es natürlich weiterhin verschiedene Dieselmotoren und mit dem Turbo S E-Hybrid auch einen Plug-in-Hybrid im Cayenne. Vorgestellt wird das Dickschiff noch 2017, vermutlich auf der IAA (14. bis 24. September). Spätestens Anfang 2018 steht der Cayenne ab etwa 70.000 Euro beim Händler.

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Cayenne für unter 10.000 Euro? Kein Problem!

Der erste Cayenne (9PA) kam 2002 auf den Markt und wurde bis 2010 gebaut (von 240 PS bis 550 PS). Frühe Modelle (bis 2005) mit hohen Laufleistungen gibt es schon deutlich unter 10.000 Euro. Aber Vorsicht, die Unterhaltskosten sind extrem hoch. Zudem verschleißen Reifen und Bremsen vergleichsweise schnell. Weniger runtergerockte Modelle mit gut 100.000 Kilometern auf der Uhr stehen ab 13.000 Euro beim (freien) Händler oder Privatmann. Das erste Facelift für den Cayenne gab es 2007, der Diesel ist seit 2009 im Angebot und wertstabiler als die durstigen Benziner. Vernünftige Facelift-Modelle beginnen bei rund 20.000 Euro. Deutlich teurer ist die seit Mitte 2010 erhältliche zweite Generation des Porsche Cayenne (92A). Die ist als Gebrauchter ab etwa 38.000 Euro zu haben. Im Herbst 2014 bekam Generation Zwei ein Facelift. Die noch jungen gebrauchten Porsche Cayenne sind ab etwa 60.000 Euro zu haben. Für alle Cayenne gilt: Hohe Unterhaltskosten stehen Bestnoten beim TÜV-Report gegenüber. Tipp: Nur regelmäßig bei Porsche gewartete Cayenne kaufen.

Porsche Cayenne (2017): Erlkönig

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Autoren: Jan Götze, Georg Kacher, Michael Gebhardt

Stichworte:

Prototyp SUV

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