Skoda-Neuheiten bis 2021

Skoda E-Coupé Illustration Skoda Kodiaq Coupé Illustration

Skoda Octavia IV (2019): Vorschau

— 26.06.2017

Der Octavia wird ein Riese

Der Skoda Octavia ist ohnehin schon ein Raumwunder. Doch die vierte Generation soll noch geräumiger werden. Auch bei der Qualität legen die Tschechen noch mal nach.

Mehr Autos, mehr Marktanteil, mehr Cash in der Kasse – diesem Wachstumstrend soll ab 2019 auch die vierte Octavia-Generation gehorchen. Nachdem sich sogar die Chinesen Hals über Kopf in das preisgünstige Raumwunder verliebt haben, dürfte die 400.000-Einheiten-Hürde kein Problem darstellen. Rund 160.000 Fahrzeuge sollen auf den vor allem in Europa beliebten Kombi entfallen.
Alles über den Skoda Octavia

Design: Stilsicher und präzise

Der Kombi war schon immer ein Lademeister. Generation IV wird nochmal größer.

Das Design des Bestsellers aus Mladá Boleslav stammt noch von Jozef Kaban, der im Sommer zu BMW wechselt. Stilsichere Proportionen und hohe Präzision bis ins kleinste Detail sind also garantiert. Der deutlich längere Radstand und der entsprechend längere hintere Überhang sollen im neuen Octavia das ohnehin überlegene Platzangebot weiter ausbauen. Das gilt in verstärktem Maß für den Kombi, dessen riesiger Laderaum selbst markenübergreifend nur noch vom Superb getoppt wird. Gleichzeitig ändern sich durch den größeren Achsabstand die Proportionen. Der Octavia IV wirkt dem Vernehmen nach gestreckter, eleganter, oberklassiger. Die stärkere Betonung der horizontalen Linien, Falze, Fugen und Kanten sorgt für eine aus Blech geformte Wertigkeit, nach der man bei vielen Konkurrenten lange suchen muss. Typisch für das Skoda-Design sind die seitlich umgreifende Motorhaube, die direkt an den Grill anstoßenden Scheinwerfer und das Spiel mit den angewinkelten Flächen. Chrom und Glanzschwarz sind bestimmende Elemente in einem Stilmix, der in Zukunft noch deutlicher zwischen Limousinen und SUV unterscheidet.

Skoda-Neuheiten bis 2021

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Technik: Der Octavia profitiert vom Golf 8

Vom technischen Fortschritt, den VW Ende 2018 im Golf 8 realisiert, profitiert auch der neue Octavia. Geplant sind mehr Assistenzsysteme bis hin zum teilautonomen Fahren (Level 3), zusätzliche Ausstattungsfeatures wie das Virtual-Cockpit-Display, drei verschieden große Bildschirmformate, erweiterte Sprachsteuerung, adaptive LED-Scheinwerfer und eine Aufwertung der Pakete Ambition, Style, Scout (nur Kombi), Laurin & Klement und RS. Außerdem soll das Erfolgsmodell die letzten Reste des Billigauto-Grauschleiers abstreifen. Dazu dienen mehr Chrom, höherwertige Materialien, noch bessere Qualität, eine neue Sitzgeneration, zusätzliche Luxusextras und tadellose Verarbeitung auch dort, wo man es erst auf den zweiten Blick sieht, zum Beispiel unter der Motorhaube oder im Kofferraum. Womit der Octavia dem Passat noch dichter aufs Blech rückt. Zumal die preisliche Positionierung fast unverändert bleibt – der Abstand zu Superb und Passat liegt auch in Zukunft bei rund 5000 beziehungsweise knapp 10.000 Euro. Die Gefahr der Kannibalisierung sehen die Skoda-Bosse dennoch nicht und erklären: "Tatsache ist, dass sich VW und Audi am Markt öfter in die Quere kommen als Skoda und Volkswagen."

Kombi-Neuheiten bis 2018

BMW 3er Touring Illustration Audi A4 Illustration Peugeot 508 Illustration

Motoren: Komplett neu

Die Motorenpalette wird zum Modelljahr 2020 komplett neu aufgestellt. Bei den Benzinern reicht das Angebot von künftig zwei 1,0-Liter-Dreizylindern mit 95 und 115 PS über den neu eingeführten 1,5-Liter-Vierzylinder mit 150 PS bis zum 2,0-Liter, der für 197 PS und 340 Nm gut sein soll. Einen besonders großen Leistungssprung macht der RS mit aktuell 230 PS: Im Octavia IV erwarten Insider eine auf 292 PS und 380 Nm erstarkte Topmotorisierung. Auch beim Diesel steht mit 95, 122, 163 und 190 PS ein Plus an Power und Drehmoment ins Haus. Schon kurz nach der Markteinführung will Skoda mit dem 48-Volt-Bordnetz die Voraussetzung für den Mildhybriden einführen. Das Paket verspricht 10 kW mehr Kraft und 55 Nm Extraschub. Ebenfalls fix eingeplant ist ein Plug-in-Hybrid. Die Kombination aus 1,5-Liter-Benziner (150 PS) und E-Maschine (75 kW) stellt eine rechnerische Systemleistung von 252 PS und 590 Nm in Aussicht. Falls sich Skoda zu einem Octavia mit E-Antrieb durchringen sollte, würde entweder der nächste E-Golf oder der Modulare Elektrobaukasten (MEB) des VW I.D. Pate stehen.

Mittelklasse-Neuheiten 2017, 2018

Alfa Romeo Giulia BMW 3er Illustration

Autor: Georg Kacher

Stichworte:

Kombi

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