VW auf der CES 2017: Vorstellung
VW auf der CES 2017
Neue VW (2023, 2024, 2025 bis 2028)
VW zeigt eine neue Infotainment-Generation, die bereits Ende 2017 im Touareg stecken könnte. AUTO BILD hat sie ausprobiert.
VW gibt auf der CES (5. bis 8. Januar 2017) in Las Vegas einen Ausblick auf die nächste Generation des Modularen Infotainment-Baukaustens (MIB). Im sogenannten Interactive Experience verschmelzen Funktionen des neuesten Infotainmentsystems aus dem Golf 7 Facelift mit einigen Anwendungen aus dem System der Studie Budd-e. Die dritte Generation des MIB könnte schon recht zeitnah in Serie gehen. AUTO BILD wäre nicht überrascht, wenn der neue Touareg bei seiner Premiere im September 2017 das neue System an Bord hat. Vielleicht geht dann auch die VW ID an den Start: Das ist ein Benutzerkonto, mit dem man künftige VW-Modelle individualisieren kann. So soll der neue Homescreen, der erstmals mit dem Golf 7 Facelift auf einem 9,2 Zoll großen Display eingeführt wurde, nicht mehr fahrzeug-, sondern personengebunden sein.
VW-Modelle lassen sich künftig per Benutzerkonto konfigurieren
Video: VW Golf 8 Cockpit (CES 2017)
Die neue VW Cockpit-Generation
Noch weniger Knöpfe und Blickverfolgung (Eyetracking)
Zudem verfügt das Interactive Experience über eine Mehrfinger-Erkennung. Sie ersetzt die konventionelle Klimabedienung und weitere Schalter. Mit ihr lassen sich beispielsweise die Klimaanlage oder die Lautstärke direkt über ein Menü regulieren. Die Fläche hinter einer Lichtleiste wird berührt und es fühlt sich so an, als drücke man einen Knopf – der allerdings nicht existiert. Schwer vorzustellen? Dann probieren Sie das nach Möglichkeit mit dem Homebutton des iPhone 7 aus, da kommt die gleiche Technik bereits zum Einsatz. Die knopflose Bedienfläche findet sich auch auf den Lenkradspeichen wieder. Davor ist die neueste Generation des Active Info-Displays in 3D, was zum Sommer 2017 erstmals im neuen Audi A8 in Serie gehen wird. Durch zwei hintereinander angeordnete Bildschirme entsteht eine 3D-Anmutung mit Tiefeneindruck. Die Bedienung des zukünftigen Active Info-Displays wird durch Eyetracking unterstützt. Ruft man zwei Menüs im Display auf, so erkennt das System, ob der Blick gezielt auf das linke oder rechte Menü gerichtet wird und wählt dieses sofort an. Das erspart Zwischenschritte.
Neues Head-up-Display

Die neueste Generation von Head-up-Displays zeigt die Infos auf zwei Ebenen.
Bild: Volkswagen AG
Neue Navi-Software
Neben der Integration der Funktionen über die Volkswagen User-ID ist eine neue intelligente sprachbediente Navigation geplant. Die Sprachbedienung erfolgt in natürlicher Sprache ("Ich möchte tanken", "Ich habe Hunger"). Außerdem kann das System Entscheidungen für Routenvorschläge auf Nachfrage erklären ("Warum, Volkswagen, hast du diese Tankstelle vorgeschlagen?" - "Diese Tankstelle liegt auf der direkten Route"). Durch künstliche Intelligenz soll das System den Nutzer und seine Vorlieben im Laufe der Zeit besser kennenlernen und dessen Wissen für individuelle Routenvorschläge nutzen.
Mehr Apps
Zudem erweitert VW das Angebot an eigenen Apps, die über MirrorLink mit dem Fahrzeug verknüpft sind. Dazu gehören Apps wie Doorbird, LG und Volkswagen My Rules. Doorbird zeigt dem Fahrer auf dem zentralen Infotainmentdisplay, wenn jemand vor der Haustür steht und an der Videotürklingel läutet. Über LG lassen sich unter anderem die Lampen im Haus ein- und ausschalten. Über die erweiterte Volkswagen My Rules App erscheint eine Mitteilung, wenn man ein wichtiges Bluetooth-Gerät (z.B. ein Headset) zu Hause vergessen hat. Dabei wird über einen Sensor oder nach Anbindung des Telefons nach verbundenen Bluetooth-Tags gesucht. Fehlt ein Bluetooth-Signal, wird der Nutzer über das Fehlen informiert.
Verbindung mit Amazon Alexa Voice

VW-Nutzer sollen künftig über die Freisprecheinrichtung im Auto den Amazon Alexa Voice Service bedienen können.
Bild: Volkswagen AG
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