Allianz zwischen VW-Konzern und Tata
VW und Tata kooperieren

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Der VW-Konzern will mithilfe der Billigmarke Tata Indien und weitere Wachstumsmärkte erobern. Die Leitung bei der Kooperation hat Skoda.

Skoda-Chef Maier, VW-Vorstandsvorsitzender Müller und Tata-CEO Butschek (v.l.) beschließen die Zusammenarbeit.
Bild: VW AG
"Mit der beabsichtigten strategischen Partnerschaft mit Tata Motors wollen wir konzern- und markenübergreifend die Voraussetzungen schaffen, um kundenadäquate Mobilitätslösungen auch für die neuen, schnell wachsenden Automobilmärkte anbieten zu können", erklärte Volkswagen-Chef Matthias Müller. Auf Seiten der Wolfsburger übernimmt die auf günstige Fahrzeuge spezialisierte VW-Tochter Skoda die Verantwortung für die Zusammenarbeit mit Tata. Die Details der Zusammenarbeit sollen in den nächsten Monaten erarbeitet werden. VW hatte zuletzt im Rahmen der Billigauto-Strategie "Budget-Car" Strategien mit externen Partnern geprüft.Tata Motors ist in Europa durch die Marken Jaguar und Land Rover bekannt. In Indien bietet der Kleinwagenspezialist unter anderem den Billigwagen Nano an, der ab 3000 Dollar zu haben ist. Mit dem indischen Autoriesen unternimmt Volkswagen einen weiteren Anlauf, um in Schwellenländern Fuß zu fassen. Die Wolfsburger hatten sich vor einigen Jahren mit dem japanischen Autobauer Suzuki zusammengetan, der mit seiner Beteiligung Maruti in Indien stark vertreten ist. Die Allianz ging jedoch in die Brüche, weil sich Suzuki von Volkswagen dominiert sah.
Indien weltweit fünftgrößter Automarkt
Der bevölkerungsreiche Subkontinent Indien gilt als Dorado für Billigautos, noch dazu ist die Zahl der Fahrzeuge in dem riesigen Markt relativ gering. Doch in den vergangenen Jahren haben sich die immer wieder aufkeimenden Hoffnungen der Autobranche für Indien nicht erfüllt. Weltweit liegt Indien nach Daten des Verbandes der Automobilindustrie bei den Pkw-Zulassungen auf Rang fünf hinter Deutschland.
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