Bentley Continental Supersports (2017) im Test: Fahrbericht
Mit 710 PS in den Ruhestand

Der Supersports ist die letzte Ausbaustufe des Bentley Continental. Sein W12 mit 710 PS ist der bislang stärkste Bentley-Motor. Fahrbericht!
- Georg Kacher
710 PS und 1017 Nm sind schon eine Ansage. Aber selbst der bislang stärkste Bentley-Motor macht aus dem Topmodell der inzwischen zwölf Jahre alten Conti-Familie keinen leichtfüßigen Kurvenkünstler. AUTO BILD war mit dem Über-Bentley unterwegs!
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Tschüss, Chrom! Am Topmodell werden die sonst glänzenden Anbauteile geschwärzt.
Bild: Bentley Motors
Der Supersports bleibt klassisch

Im Cockpit gibt's flächendeckend Leder und Alcantara, auf Wunsch dreifarbig.
Bild: Bentley Motors
Mit über zwei Tonnen Gewicht kein Rennwagen

Der Spoiler des Bentley Continental Supersports Coupé kann optional abbestellt werden.
Bild: Bentley Motors
Der Nachfolger steht bereit
Dafür federt dieser Bentley besser als die meisten seiner Hardcore-Konkurrenten, frei nach der Formel "Gewicht + Radstand = Komfort". Lange Wellen schluckt der ab 264.775 Euro teure Gleiter mit Bravour, kurze Irritationen werden nonchalant weggebügelt. Selbst Längsrillen und Schlaglöcher bringen das inklusive Spiegel über 2,22 Meter breite Coupé nicht aus dem Konzept. Das Infotainment ist mittlerweile zwar einigermaßen auf Stand, in Bezug auf die Assistenzsysteme hat der Fortschritt um die Conti-Baureihe aber einen großen Bogen gemacht. Gleiches gilt für Hightech-Goodies wie die Hinterachsenkung oder den aktiven Wankausgleich. Das wird sich erst mit dem Nachfolger ändern, den Bentley auf der IAA 2017 (14. bis 24. September) präsentiert. Wie bei der ersten Generation markiert damit auch diesmal der Supersports den Höhepunkt einer erfolgreichen Karriere. Mit abgezählten 1017 Nm, über 90 Lack-Optionen und 17 verschiedenen Lederfarben trifft dieser Bentley zielgenau die goldene Mitte aus Angasen und Angeben.
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