Runde fünf für den HondaJazz! Auf der Tokyo Motor Show 2019 präsentierten die Japaner die neueste Generation ihres Kleinwagens erstmals mit serienmäßigem Hybridantrieb. Bis 2022 möchte Honda alle Volumenmodelle in Europa mit einer elektrifizierten Variante anbieten können. Der Jazz etabliert bis dahin schon einmal das neue "e:HEV"-Emblem für Hybridfahrzeuge.
Neue Cross-Variante für den Jazz
Im Trend: Honda bringt den Jazz erstmals auch in einer höhergelegten Crossversion.
Optisch ist der Jazz sofort als solcher erkennbar. Das kugelige Design bleibt. Die Front wirkt sehr geschlossen, erhält aber einen schmalen Kühlergrill, der das Markengesicht transportiert. Auffällig sind die neuen, großen Scheinwerfer mit integriertem Tagfahrlicht. Die A-Säulen sollen nur noch halb so breit wie beim Vorgänger sein und so das Sichtfeld verbessern. Die bisher senkrecht angebrachten Rückleuchten werden gegen zweigeteilte horizontale Leuchten in Tropfenform getauscht.
Auch der neue Jazz bekommt zum nächsten Modell eine höhergelegte Cross-Version. Der Jazz trägt als CrosstarRadhausverkleidungen, einen eigenständigen Kühlergrill und eine Dachreling.
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Neue Kleinwagen (2019, 2020 bis 2023)
Innenraum weiterhin luftig im Honda
Schick: Den Innenraum hat Honda fleißig aufgeräumt. Alles wirkt klar und leicht verständlich.
Der neue Jazz bleibt sich treu und setzt weiterhin auf einen sehr geräumigen Innenraum. Die Vordersitze sind breit ausgeführt und sollen den Komfort verbessern. Die Cockpitgestaltung ist horizontal gehalten und macht einen aufgeräumten Eindruck. Ob der Digitaltacho im Jazz Serie ist, verrät Honda bislang nicht. Der neue LED-Touchscreen in der Mitte des Armaturenbretts soll wie ein Smartphone bedienbar sein. Und: Honda bietet Android Auto und Apple Carplay im Jazz kabellos an. Erfreulich: Die beliebten "Magic Seats" (lassen sich wie Kinositze hochklappen) im Fond bleiben erhalten.
Hybridantrieb beim Jazz immer Serie
Gut so: Im Fond bleiben die vielfach verstellbaren "Magic Seats" erhalten.
Honda bietet den Jazz ab seinem Marktstart Mitte 2020 nur noch als Hybrid an. Der Antrieb könnte sich an dem des Honda Insight orientieren. Hier arbeitet ein 1,5 Liter Motor mit gleich zwei E-Motoren zusammen. In der Mittelklasse-Limousine leistet der Antriebsstrang über 150 PS. Im Jazz wird die Leistung aber deutlich geringer ausfallen. Der Preis wird durch den neuen Antrieb mit Sicherheit etwas höher als bisher ausfallen. AUTO BILD vermutet, dass der nächste Jazz bei circa 18.000 Euro starten könnte.
Neue Kleinwagen (2019, 2020 bis 2023)
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AUTO BILD zeigt die kommenden Kleinwagen-Stars bis 2023! Los geht's mit dem Audi A1 Citycarver; Preis: ab 22.100 Euro; Marktstart: Herbst 2019. Mit dem Citycarver bekommt der A1 einen robusten Bruder mit neu gestalteter Front- und Heckschürze inklusive angedeutetem Unterfahrschutz ...
Bild: AUDI AG
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... und S-Line-Heckspoiler. Dank Höherlegung ist er vier Zentimeter weiter von der Fahrbahn entfernt. Der Audi ist in zwei Motorisierungen erhältlich. In der Basis kommt er als 25 TFSI mit 95 PS zum Kunden, wer mehr Leistung möchte, wählt den 30 TFSI mit 116 PS.
Bild: AUDI AG
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Opel Corsa; Preis: ab 13.990 Euro, Marktstart: Herbst 2019. Der neue Corsa teilt sich die Bodengruppe mit dem Peugeot 208, bleibt äußerlich aber eigenständig. Der Kleinwagen ist 4,06 Meter lang und mit 1,43 Metern Höhe fast fünf Zentimeter niedriger ...
Bild: Opel Automobile GmbH
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... als der Vorgänger. Drei Benziner und ein Diesel mit Leistungen zwischen 75 und 130 PS sowie erstmals auch ein Elektroantrieb mit 136 PS und 330 Kilometern Reichweite sind erhältlich.
Bild: Opel Automobile GmbH
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Peugeot 208 II; Preis: rund 14.000 Euro; Marktstart: Ende 2019. Optisch hat Peugeot den 208 komplett umgekrempelt. Der Kleinwagen übernimmt einige Designelemente des Marken-Flaggschiffs 508 und kommt nur noch als Fünftürer. Das ...
Bild: PSA Groupe
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... setzt sich auch im Innenraum fort. Dort finden sich das markentypische i-Cockpit mit dem Mini-Lenkrad und den Digital-Instrumenten. Letztere verfügen im 208 über 3D-Technik. Neben drei Benzinern und einem Diesel soll es auch erstmals eine Elektroversion geben.
Bild: PSA Groupe
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Skoda Citigo e iV; Marktstart: Ende 2019. Der Citigo e iV ist das erste Elektroauto bei Skoda und übernimmt den Antrieb aus dem e-Up. Mit 61 PS leistet er etwas mehr und kommt 265 Kilometer weit, das sind 100 Kilometer mehr als beim VW.
Bild: ŠKODA AUTO
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Seat Mii electric; Marktstart: Ende 2019. Seat elektrifiziert den Mii und schmeißt die Verbrenner raus. Technisch gleicht der Spanier dem Skoda Citigo-e, was bedeutet, dass auch der Mii electric einen 61-kW-Motor besitzt und mit einer Reichweite ...
Bild: Seat
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... von 260 km unterwegs ist. Der 36,8 kWh große Lithium-Ionen-Akku soll dank Schnellladefunktion in ca. 60 Minuten von null auf 80 Prozent aufgeladen sein. Optisch erhält der der elektrische Mii nur Detailänderungen.
Bild: Seat
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Renault Zoe Facelift; Marktstart: Ende 2019. An der Front erhält der Zoe Voll-LED-Scheinwerfer, einen neuen, angedeuteten Kühlergrill und eine frische Schürze. Der Innenraum des Zoe ist komplett neu und erinnert kein bisschen an den Vorgänger.
Bild: Group Renault
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Es gibt zwei Leistungsstufen: Das Basismodell mit 80 kW (109 PS) und eine 100-kW-Variante (136 PS). Beide Modelle nutzen den gleichen 52-kWh-Akku. Die Reichweite soll für beide Versionen vorläufig bei 380 Kilometern liegen (nach WLTP).
Bild: Group Renault
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Hyundai i10; Preis: ca. 11.500 Euro. Marktstart: Anfang 2020. Die dritte Generation des i10 ist nach wie vor 3,67 Meter lang, wird aber um jeweils zwei Zentimeter breiter und flacher. Der kleine Koreaner wirkt so deutlich sportlicher. Außerdem ist der Radstand vier Zentimeter länger, was laut Hyundai dem Platz im Fond zugutekommt. Anfangs wird es den kleinen Hyundai mit zwei ...
Bild: Hyundai
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... Motorisierungen geben. Zur Wahl stehen der Einliter-Dreizylinder mit 67 PS und 96 Nm und der größere 1,2-Liter-Vierzylinder, der jetzt 84 PS statt 87 PS leistet. Beide Motoren können wahlweise mit einer Fünfgang-Handschaltung oder einer Fünfgang-Automatik geordert werden. Dazu bekommt das Infotainmentsystem einen Acht-Zoll-Touchscreen inklusive Apple CarPlay und Android Auto.
Bild: Hyundai
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Smart Facelift; Marktstart Anfang 2020. Mit der Modellpflege wirft Smart alle Verbrennungsmotoren au dem Programm. Sowohl die Zweisitzer als auch der forfour werden jetzt von einem 60 kW/82 PS starkem Elektromotor angetrieben, der den Stadtflitzer auf 130 km/h beschleunigt und ein Drehmoment von 160 Newtonmetern entwickelt. Der altbekannte Kühlergrill verschwindet. Dessen Platz nimmt ein ...
Bild: Daimler AG
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... geschwärzter Markenschriftzug ein. Aber auch der Elektroantrieb muss gekühlt werden. Deshalb bekommt der geliftete Smart in der Frontschürze einen großen Wabengrill und an den Außenkanten jeweils einen weiteren Lufteinass. Am Heck bekommt der Smart zweifarbige LED-Rückleuchten mit einer komplett neuen Leuchtengrafik. Der etwas angestaubte Infotainment-Bildschirm wird durch einen neuen, 8 Zoll großen Touchscreen ersetzt.
Bild: Daimler AG
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Toyota Yaris; Preis: unter 15.000 Euro; Marktstart: Mitte 2020. Neben einer neuen Bodengruppe bekommt der kleine Japaner auch einen Hybridantriebsstrang der vierten Generation. Das Design wird erwachsener und macht den neuen Yaris deutlich aggressiver. Vorne dominieren ein mächtiger Kühlergrill und die sehr schmalen Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht. Am ...
Bild: Toyota
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... Heck betont ein schwarzer Balken um die Rückleuchten die Breite. Im Innenraum werten die Japaner ordentlich auf. Das Armaturenbrett verabschiedet sich vom Hartplastik und wird mit Soft-Touch-Flächen gepolstert. Komplett neu ist das TFT-Kombiinstrument, ein richtiges Digitalcockpit gibt es dagegen nicht. Neben dem verbesserten Hybriden soll es auch einen 1,0-Liter-Motor und eine 1,5-Liter-Variante ohne Elektro-Unterstützung geben, PS-Angaben liegen noch nicht vor.
Bild: Toyota
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Honda Jazz; Marktstart: 2020. Die AUTO BILD-Erlkönigjäger haben bereits die nächste Generation bei Tests auf dem Nürburgring erwischt. Da das Auto noch vollständig getarnt ist, sind noch keine Details des neuen Designs auszumachen.
Bild: Automedia
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Welche Motoren Honda für den Jazz anbieten wird, ist bislang noch nicht bekannt, ein Hybrid ist allerdings sehr wahrscheinlich. Und auch eine elektrische Variante wäre dank der guten Platzverhältnisse im Unterboden denkbar.
Bild: Automedia
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Cupra Ibiza; Preis: ca. 28.000 Euro; Marktstart: 2020. Die Studie Cupra Ibiza gibt einen Ausblick auf einen Kleinwagen der Marke. Dabei lehnt sich der Ibiza stark an den Leon Cupra R an. Kupferfarbene Akzente und Carbon machen deutlich, dass dieser Ibiza aus der Masse herausstechen möchte. Leider ...
Bild: Seat Sport S.A.
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... verrät Cupra noch keine Einzelheiten zum Innenleben des Ibiza. Deutlich zu erkennen ist, dass der Cupra Ibiza ein DSG-Getriebe bekommt. Unter der Haube dürfte der gleiche Zweiliter-TSI-Benziner wie im Polo GTI stecken. Dort leistet er 200 PS. In dieser Leistungsregion dürfte auch die Serienversion des Cupra Ibiza fahren.
Bild: Seat Sport S.A.
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Honda e; Marktstart: 2020. Er kommt zwar erst 2020, kann aber bereits reserviert werden. Hondas kleines Elektroauto steht auf einer neuen Plattform, die extra für EVs entwickelt wurde. Zum Antrieb ist bislang nur bekannt, ...
Bild: Honda
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... dass er 150 PS und 300 Nm haben wird. Damit der Honda e nicht zu schwer wird, dürften die Entwickler auf eine 35,5-kWh-Batterie mit einer Reichweite von 200 Kilometern setzen, die in 30 Minuten wieder zu 80 Prozent geladen ist.
Bild: Honda
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Hyundai i20 N; Marktstart: 2020. Bei der Sportversion des i20 (Bild zeigt Prototyp) kommen die gleichen Zutaten wie beim i30 N zum Einsatz: neu abgestimmtes Fahrwerk, neue Lenkung, andere Bremsanlage, sportliche Anbauteile und Sportakzente im Innenraum. Unter der Haube dürfte der 1,6-Liter-Turbobenziner mit 204 PS stecken.
Bild: Automedia
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Mercedes A City; Preis ca. 20.000 Euro; Marktstart: 2022. Mercedes will mit dem A City ein neues Einstiegsmodell anbieten. Dazu soll die aktuelle A-Klasse gekürzt und ein hübscher Dreitürer im Stil der Studie EQA auf die Räder gestellt werden und dabei mit großer Heckklappe und platzsparendem Türkonzept punkten.
Bild: Larson
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Mercedes A Adventure; Marktstart: 2023. Der A Adventure im Abenteuerlook mit Plastik-Planken und Dachreling könnte nicht nur Mercedes' neues Einstiegs-SUV werden, die Technik ließe sich auch bei Smart recyclen.
Bild: Larson
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Smart Vision EQ fortwo; Markstart: voraussichtlich 2030. Mercedes' Kleinstwagen-Tochter Smart arbeitet an einem autonom fahrenden Auto (im Bild eine Studie). Lenkrad, Pedale oder Schalter sucht man vergebens: Ins Fahren können die Passagiere nicht mehr eingreife, und bedient wird der Smart ausschließlich per Smartphone. Über zusätzliche Displays kommuniziert er außerdem mit seiner Umwelt.