Jaguar F-Type SVR Cabrio (2016): Fahrbericht
Der F-Type SVR bläst zur Attacke

Jaguar greift mit dem F-Type SVR jetzt ganz oben an. Doch beim Fahrverhalten müssen die Briten noch nachbessern. Fahrbericht!
- Wolfgang Gomoll

Ab 96 km/h fährt der Heckflügel aus Carbon aus und sorgt für die notwendige Traktion.
Bild: Werk
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Emotional ist der F-Type SVR ohnehin ganz weit vorne dabei. Auf Knopfdruck erwacht der V8-Dampfhammer zum Leben, sonor grummelnd, voller Tatendrang darauf wartend, den Roadster in Richtung des Horizonts zu treiben. Sobald man die Katze per Gaspedal-Kickdown von der Leine lässt, wechselt das Ungetüm im Rücken der Insassen laut brüllend in den Angriffs-Modus und schnalzt den 1720 Kilogramm schweren Zweisitzer mit einer Unerbittlichkeit vorwärts, die die Passagiere tief in die bequemen Sportsitze mit den konturierten Wangen drückt. Diese Druckbetankung zieht die Insassen nach wenigen Metern in ihren Bann und schon bald empfindet man jede Geschwindigkeitsbegrenzung als persönliche Beleidigung.
Der kompressorgetriebene V8 leistet 575 PS
Video: Fahrbericht Jaguar F-Type SVR (2016)
Top-F-Type mit 575 PS
Unter anderem durch neue härtere Lager und einem dickeren hinteren Querstabilisator ist das Fahrwerk noch straffer als bei R-Modellen. Das spürt man vor allem im Dynamic-Modus, der sich nur für ebene Straßen und die Rennstrecke eignet. Lange Wellen werden souverän weggefedert, aber bei kurzen Schlägen springt der Bolide sichtlich genervt hin und her. Da ist es besser, im Normal-Modus zu bleiben, der mit der Unbill des Untergrunds deutlich besser klarkommt. Ebenso wie die ZF-Achtgang-Automatik mit dem maximalen Drehmoment von 700 Newtonmetern. Dieses permanente Angebot der Dynamik bleibt auch an der Zapfsäule nicht ohne Folgen: 11,3 Liter genehmigt sich das Cabrio pro 100 Kilometer.
Das Cabrio kostet ab 145.400 Euro

Der Innenraum sieht immer noch hübsch aus, ist im Verhältnis zu anderen Jaguar etwas gediegener.
Bild: Werk
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