
Porsche Cayenne
Generation 9YA
: seit 2023Gefällt uns
- Tolles Infotainment
- Perfekte Sitzposition und Sitze
- Erstklassige Fahreigenschaften
Gefällt uns nicht
- Sehr stolzer Preis
- Hoher Verbrauch
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Vorstellung
Vorstellung

Das beliebteste Porsche-Modell
Porsche und SUV – das passt nicht zusammen? Als der Cayenne 2002 auf den Markt kam, gab es einen riesigen Aufschrei in der Fangemeinde, über 20 Jahre später muss auch der letzte Zweifler zugeben – das passt. Und wie! Mit weltweit über 100.000 verkauften Exemplaren im Jahr 2024 ist der Cayenne das beliebteste Porsche-Modell. In Deutschland landet der Cayenne mit 9645 Neuzulassungen für 2024 ganz knapp auf dem zweiten Platz, hinter dem 911. Heißt also: Das SUV ist aus dem Portfolio nicht mehr wegzudenken!
Der Cayenne im Wandel
Seit 2019 gibt es neben dem normalen Cayenne auch das Cayenne Coupé. Eine stärker nach hinten abfallende Dachlinie und ein ausfahrbarer Heckspoiler verpassen dem Coupé einen sportlicheren Look. Ab Werk ist ein Panorama-Glasdach verbaut. 2023 hat Porsche seinem SUV-Flagschiff ein umfangreiches Facelift spendiert. Voraussichtlich ab 2026 soll es den Cayenne auch als Elektroversion geben, im September 2025 will Porsche auf der IAA in München den Prototyp vorstellen. Die Verbrenner-Modelle bleiben aber erst mal weiter im Programm.
"Black Edition"-Sondermodelle
Im Juli 2025 hat Porsche die "Black Edition"-Sondermodelle des Cayenne und des Taycan vorgestellt. Wie der Name schon verrät, zeichnet sich die Black Edition optisch durch dunkle Akzente aus, etwa schwarze Spiegelkappen und Porsche- und Modell-Schriftzüge am Heck. Dazu kommt eine umfangreichere Serienausstattung. Diese Zugaben lässt sich Porsche gut bezahlen: Der Aufpreis für eine Black Edition ist immer fünfstellig.
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- Vorstellung
- Preis
- Design
- Antrieb
- Ausstattung
- Test
- Alles zum Cayenne Electric

Preis
Preis

Das kostet der Cayenne
Die Preise für den Cayenne starten bei 101.500 Euro. Als Plug-in-Hybrid gibt es das SUV ab 115.900 Euro. Den extra starken Turbo E-Hybrid preist Porsche ab 187.600 Euro ein. Den Cayenne GTS gibt es ab 143.900 Euro. Die Coupé-Versionen sind noch mal etwa 3000 bis 5000 Euro teurer. Die "Black Edition"-Sondermodelle mit schwarzen Details und erweiterter Serienausstattung kosten zwischen 10.800 und 13.500 Euro Aufpreis im Vergleich zum jeweiligen Basis-Modell.
Aktuelle Listenpreise
Auf einen Blick: Hier finden Sie die Preise für alle neu verfügbaren Fahrzeuge.
Stand: 19. Mai 2026
Aufbauart: SUV
Benzin
Benzin/Elektro-PlugIn
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
Cayenne Tiptronic S
353 PS
101.500 €
Cayenne Coupe Tiptronic S
353 PS
105.200 €
Cayenne Tiptronic S, Black Edition
353 PS
115.000 €
Cayenne Coupe Tiptronic S, Black Edition
353 PS
117.000 €
Cayenne S Tiptronic S
474 PS
121.500 €
Cayenne S Coupe Tiptronic S
474 PS
126.500 €
Cayenne GTS Tiptronic S
500 PS
142.000 €
Cayenne GTS Coupe Tiptronic S
500 PS
147.200 €
3 weitere Varianten anzeigen
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
Cayenne E-Hybrid Tiptronic S
304 PS
115.900 €
Cayenne E-Hybrid Coupe Tiptronic S
304 PS
118.600 €
Cayenne S E-Hybrid Tiptronic S
353 PS
126.500 €
Cayenne E-Hybrid Tiptronic S, Black Edition
304 PS
128.800 €
Cayenne E-Hybrid Coupe Tiptronic S, Black Edition
304 PS
130.400 €
Cayenne S E-Hybrid Coupe Tiptronic S
353 PS
130.400 €
Cayenne S E-Hybrid Tiptronic S, Black Edition
353 PS
139.300 €
Cayenne S E-Hybrid Coupe Tiptronic S, Black Edition
353 PS
141.200 €
Cayenne Turbo E-Hybrid Tiptronic S
599 PS
187.600 €
Cayenne Turbo E-Hybrid Coupe Tiptronic S
599 PS
191.200 €
Cayenne Turbo E-Hybrid Coupe Tiptronic S, GT-Paket
599 PS
217.500 €
6 weitere Varianten anzeigen
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- Vorstellung
- Preis
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Design
Design

Nur behutsam angepasst
Porsche hat die Optik nicht zu stark verändert und spricht trotzdem von einer der größten Produktaufwertungen in der Firmengeschichte. Denn auch wenn es auf den ersten Blick nicht so wirkt, ist die gesamte Front neu designt.
Die Kotflügel sind höher, die Motorhaube ist stärker konturiert und die Frontschürze wirkt jetzt kantiger. Der Hauptgrund für den aufgefrischten Look sind die neuen serienmäßigen Matrix-LED-Scheinwerfer. Gegen Aufpreis ist HD-Matrix-LED-Licht erhältlich, dessen 64.000 Pixel (32.000 Pixel pro Scheinwerfer) einzeln angesteuert werden können und das über Funktionen wie Baustellenlicht, Fahrspuraufhellung oder auch Passierlicht (hierbei wird vor dem Spurwechsel der anliegende Fahrstreifen ausgeleuchtet) verfügt.
20-Zoll jetzt Standard
In der Seitenansicht hat sich wenig verändert – Türen und Seitenteile bleiben unangetastet, einzig die Räder sind neu. Für das Facelift stehen zwölf unterschiedliche Felgendesigns in den Größen 20 bis 22 Zoll (zuvor 19 Zoll Standard) bereit, von denen acht neu sind.

Beim Heck orientiert sich der Cayenne am kleinen Bruder Macan. Die Kennzeichenaussparung sitzt jetzt in der Schürze.
Bild: Porsche AG
Am Heck orientiert sich Porsche am kleinen Bruder Macan und dessen durchgängigem Leuchtband. Das hatte der Cayenne zwar schon vorher, allerdings war es bisher unter Glas und ist jetzt dreidimensional ausgeformt. Genau wie bisher nur beim Cayenne Coupé wandert die Kennzeichenaussparung aus der Heckklappe in die neu modellierte Schürze. Auch wenn sie bei Porsche viele Bauteile verändert haben, kann das Optik-Kapitel unter "Evolution statt Revolution" zusammengefasst werden.
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- Design
- Antrieb
- Ausstattung
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Antrieb
Antrieb

Neuer Cayenne GTS mit 500 PS
Mit dem neuen GTS hat Porsche den stärksten Solo-Verbrenner vorgestellt. 500 PS leistet sein Vierliter-V8-Biturbo, 40 PS mehr als beim Vorgänger. Mit einem maximalen Drehmoment von 660 Nm sprintet das SUV in 4,4 Sekunden auf Landstraßentempo, Schluss ist bei 275 km/h.
Drei Plug-in-Hybride sind im Programm
Den Einstieg bildet wie gehabt der Cayenne mit Dreiliter-V6-Turbo und jetzt 353 PS und 500 Nm (bisher 340 PS und 450 Nm). Darüber positioniert ist der Cayenne E-Hybrid, dessen Plug-in-Hydribantrieb umfangreich überarbeitet wurde. Der V6 wurde auf 304 PS gedrosselt, was am deutlich stärkeren Elektromotor liegt. Hier steigt die Leistung von 100 kW (136 PS) auf 130 kW (177 PS). Die Systemleistung gibt Porsche mit 470 PS und 650 Nm (zuvor 462 PS und 700 Nm) an.

Die Plug-in-Hybride sollen dank Onboard-Charger mit bis zu elf kW laden können.
Bild: Porsche AG
Der S E-Hybrid kommt mit einem Dreiliter-V6 und 353 PS zum Kunden. Dazu gesellen sich weitere 176 PS der überarbeiteten E-Maschine im Heck. Als konstante Systemleistung gibt Porsche 519 PS und stramme 750 Nm an. Einen Vergleich zu vorher gibt es nicht, denn der S E-Hybrid hat keinen direkten Vorgänger.
Stärkster Hybrid ist der neue Turbo E-Hybrid mit 599 PS starkem V8 und optionalem GT-Paket – er ist quasi der legitime Nachfolger des auf dem EU-Markt eingestellten Turbo GT. Zusammen mit dem E-Antrieb bringt er es so auf 739 PS Systemleistung und 950 Nm Systemmoment. Damit sprintet der Turbo E-Hybrid in 3,7 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h.
Der Cayenne S kommt nun mit V8
Ein kleines Highlight für alle Freunde von großvolumigen Motoren gibt es im Cayenne S. Da der 2,9-Liter-V6-Biturbo mit 440 PS und 550 Nm nah an der Leistungsgrenze war, entschied man sich bei Porsche dazu, den V6 rauszuwerfen und durch einen neuen Vierliter-V8-Biturbo (V8 evo) zu ersetzen. Die Leistung beträgt 474 PS und 600 Nm, was für einen Sprint in 4,7 Sekunden von 0 bis 100 km/h und einen Topspeed von 273 km/h reicht.
Die technischen Daten im Überblick:
Cayenne | Cayenne S | Cayenne GTS | Cayenne E-Hybrid | Cayenne S E-Hybrid | Cayenne Turbo E-Hybrid | |
|---|---|---|---|---|---|---|
Motor | Dreiliter-V6-Benziner | Vierliter-V8-Benziner | Vierliter-V8-Benziner | Dreliter-V6-Benziner + Elektromotor | Dreliter-V6-Benziner + Elektromotor | Vierliter-V8-Benziner + Elektromotor |
Leistung | 353 PS (260 kW) | 474 PS (349 kW) | 500 PS (368 kW) | 470 PS (346 kW) | 519 PS (382 kW) | 739 PS (544 kW) |
max. Drehmoment | 500 Nm | 600 Nm | 660 Nm | 650 Nm | 750 Nm | 950 Nm |
Höchstgeschwindigkeit | 248 km/h | 273 km/h | 275 km/h | 254 km/h | 263 km/h | 295 km/h |
0–100 km/h | 6 s; 5,7 s** (5,7 s; –** mit Sport-Chrono-Paket) | 5 s; 4,7 s** (4,7 s mit Sport-Chrono-Paket) | 4,7 s; –** (4,4 s mit Sport-Chrono-Paket) | 4,9 s | 4,7 s (mit Sport-Chrono-Paket) | 3,7 s (mit Sport-Chrono-Paket) |
Batteriekapazität | – | – | – | 25,9 kW/h | 25,9 kW/h | 25,9 kW/h |
elektrische Reichweite (WLTP)* | – | – | – | 66–74 km | 71–78 km | 70–73 km |
Verbrauch (WLTP)* | 10,8–12,1 l/100 km; 10,9–12,1 l/100 km** | 12,4–13,3 l/100 km; 12,5–13,4 l/100 km** | 12,6–13,3 l/100 km | 1,5–1,8 l/100 km | 1,4 – 1,7 l/100 km | 1,7–2 l/100 km; 1,8–2 l/100 km** |
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Ausstattung
Ausstattung

Innenraum: neue Cockpit-Generation
Den Innenraum hat Porsche komplett auf links gekrempelt. Mit dem neuen Bedienkonzept "Porsche Driver Experience" holen die Zuffenhäuser Taycan-Flair in das SUV.

Taycan-Feeling im Cayenne: Für das Facelift hat Porsche das Cockpit runderneuert.
Bild: Porsche AG
Zentraler Bestandteil des neuen Bedienkonzepts ist das neue 12,6 Zoll große volldigitale Curved-Display (ohne Tachohutze), das frei konfigurierbar ist und für die Puristen sogar einen "Classic Modus" mit fünf digitalen Rundinstrumenten bietet. Übrigens: Auch wenn es aussieht wie das Display des Taycan, handelt es sich hierbei nicht um ein Gleichteil, so Porsche.
Ganz neu: Beifahrerdisplay
Ergänzt wird es durch ein 12,3-Zoll-Infotainmentdisplay (wie beim Vorfacelift), das schön in das Armaturenbrett eingelassen ist. Ganz neu ist das 10,9 Zoll große Beifahrerdisplay, das es nur gegen Aufpreis gibt und das uns ebenfalls vom Taycan bekannt vorkommt.
Hierüber kann der Beifahrer bequem seine Lieblingsfilme und -serien streamen (ScreenHits TV vereint Anbieter wie Netflix, Disney+ und Joyn in einem einzigen Dienst). Damit der Fahrer nicht abgelenkt wird, besitzt das Display eine spezielle Folie, die verhindert, dass das Display vom Fahrersitz einsehbar ist.
Porsche Cayenne Facelift (2023): Vorstellung - SUV - Leistung - Info
Der Innenraum des Luxus-SUV wurde deutlich modernisiert
Bild: Porsche AG
Das ist aber immer noch nicht alles, denn Porsche hat auch kurzerhand die Mittelkonsole aufgeräumt. Die charakteristischen Haltegriffe bleiben, der Gangwahlhebel verschwindet. Er weicht einem kleinen Shift-by-Wire-Schalter rechts neben dem Lenkrad – auch dieses Feature ist vom elektrischen Taycan oder auch vom Hypersportwagen 918 Spyder bekannt.
Die Klimabedienung erfolgt über Touchtasten, die ein haptisches Feedback geben – funktioniert. Unter einer Abdeckung befindet sich eine gekühlte Ladeschale, in der Smartphones induktiv mit bis zu 15 Watt geladen werden können.

Der Gangwahlhebel wandert rechts neben das Lenkrad, die charakteristischen Haltegriffe bleiben.
Bild: Porsche AG
Aber Porsche holt auch einen Hauch 911 in sein SUV, indem das Multifunktions-Sportlenkrad mit Fahrmodi-Schalter (erhältlich in zwei Größen 390 oder 365 Millimeter) serienmäßig verbaut wird. Gestartet wird Porsche-like links – jetzt allerdings per Knopf und nicht mehr per angedeutetem Schlüssel. Abgerundet wird das Facelift durch neue Lederausstattungen, Zierteile und überarbeitete Türtafeln. Das Platzangebot ist unverändert gut, die Materialauswahl über jeden Zweifel erhaben.
Serienausstattung deutlich verbessert
In puncto Serienausstattung legt Porsche ebenfalls nach. Neben dem neuen Cockpit, größeren Rädern (20 statt 19 Zoll) und Matrix-LED-Scheinwerfern wurden auch die Assistenzsysteme erweitert.
Porsche verspricht, dass das Facelift bei langsamer Fahrt komfortabler federt und bei schneller Fahrt die Wankbewegungen deutlich verringert wurden. Optional ist weiterhin eine adaptive Luftfederung erhältlich, die jetzt auf eine 2-Kammer-2-Ventil-Technologie setzt.
Als GTS ist der Cayenne optional 25 Kilo leichter
Der stärkste Cayenne mit reinem Verbrennungsmotor ist der GTS. Er kommt mit spezifischem Fahrwerk, serienmäßiger Tieferlegung um zehn Millimeter und noch sportlicher ausgelegten Regelsystemen.
Als GTS bekommt er größere Lufteinlässe an der Front, abgedunkelte Scheinwerfer und Rückleuchten sowie rote Bremssättel. Panoramadach und adaptiv ausfahrender Heckflügel gehören hier zur Serienausstattung.

Dezente schwarze Schriftzüge an den Seiten des SUV und am Heck weisen optisch auf den GTS hin.
Bild: Porsche AG
Das Sport-Design-Paket ist serienmäßig, dessen Bestandteile wie Schwellerverkleidungen, Radhausverbreiterungen oder Seitenscheibenleisten sind bei diesem Cayenne in Schwarz gehalten. Bei den Endrohren der Sportabgasanlage kommt dagegen etwas Farbe ins Spiel, sie sind bronzefarben.
Im Innenraum verpasst Porsche dem Cayenne ein GT-Sportlenkrad und viel Race-Tex, also Kunst-Wildleder. Das findet sich an den Armauflagen, den Türverkleidungen, am Dachhimmel und auf den Mittelbahnen der Sportsitze mit erhöhten Seitenwangen. Wer es noch sportlicher haben will: Es gibt gleich drei Leichtbaupakete. Damit lassen sich bis zu 25 Kilo einsparen. Möglich machen das ein Leichtbaudach, ein Carbon-Diffusor und weniger Dämmung.
Mehr Serie in der "Black Edition"
Den Standard-Cayenne, den E-Hybrid und den S E-Hybrid gibt es sowohl als SUV als auch als SUV-Coupé seit Sommer 2025 in der "Black Edition". Die Sondermodelle punkten mit schwarzen Details und einer erweiterten Serienausstattung. Dazu gehören unter anderem: Surround View mit aktiver Einparkunterstützung, mehr lederbezogene Flächen und das Bose-Surround-Sound-System mit Dolby Atmos. Ein Abstandsregler, ein Brems- und Spurwechselassistent und die adaptive Luftfederung gehören ebenso dazu.
Standard sind ein beheizbares GT-Sportlenkrad sowie die Komfortsitze vorne mit elektrischer 14-Wege-Verstellung mit Memory-Funktion für Fahrer und Beifahrer – in die Kopfstütze ist das Porsche-Wappen geprägt. 21-Zoll-Räder, abgedunkelte HD-Matrix-LED-Scheinwerfer, ein Panoramadach und ab der B-Säule getönte Scheiben sind ebenfalls Serie.
Von außen erkennt man die Black Edition u. a. an schwarzen Spiegelkappen und Sportendrohren in "Dunkelbronze".
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- Test
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Test
Test

Fahren: Der GTS ist maximal dynamisch (Update!)
Nach der ersten Fahrt können wir attestieren: Als GTS wird der Cayenne vollends zum Dynamiker. Egal, wie tief die Verwerfungen sind und wie grob der Flickenteppich im Asphalt, stets behält der GTS die Bodenhaftung.

Mit Torque Vectoring und kleinerem, griffigeren Lenkrad fühlt sich der GTS selbst auf schmalen Straßen viel handlicher an, als er ist.
Bild: Thomas Geiger/AUTO BILD
Überholen wird zum Kinderspiel: Ein Schatten auf dem breiten Fahrpedal reicht, dann wischen die anderen Autos so schnell am Seitenfenster vorbei, dass man kaum erkennt, wie den Insassen angesichts der Schallwellen aus dem Sportauspuff die Ohren schlackern. Und schon ist nicht viel mehr zu sehen, als ein Farbklecks im Rückspiegel.
Fazit von Thomas Geiger: Porsche hat sich den GTS gründlicher vorgenommen als früher. Denn wo das legendäre Kürzel über viele Jahre nur eine Marketing-Masche war, die den Schwaben für wenig Aufwand viel Geld in die Kassen gespült hat, ist der GTS jetzt tatsächlich wieder ein Sportler mit seriösem Umbau.
Fahren: So sportlich ist das Cayenne Facelift
AUTO BILD ist den 474 PS starken Cayenne S gefahren. Die 600 Newtonmeter Drehmoment schieben das weit über zwei Tonnen schwere SUV spürbar souveräner voran.
Der Motor gibt seine Kraft beim Gasgeben willig und spontan ab; begleitet vom typischen V8-Gebrabbel. Die neue Fahrwerksabstimmung sorgt für mehr Komfort, der Cayenne schwebt im Normalmodus etwas geschmeidiger über die Straße und federt auf langen Bodenwellen sanft nach.
Gleichzeitig erlaubt das System eine weitere Spreizung und damit ergo auch (noch) mehr Sportlichkeit. Die stellt der Cayenne, im Sport- oder Sport-Plus-Modus, auf kurvigen Straßen eindrucksvoll unter Beweis und unterstreicht damit einmal mehr seinen Anspruch, der Spitzenathlet unter den SUV sein zu wollen. Egal ob mit Luft- oder Stahlfederfahrwerk, der Cayenne tänzelt um die Kurve, als hätte er ein paar Zentner weniger auf den Rippen.
Fahren: Turbo E-Hybrid überrascht auf dem Track
Bei der ersten Fahrt macht der Cayenne Turbo E-Hybrid mit 739 PS auf einem verwinkelten Track mit vielen mittelschnellen Kurven eine erstaunliche Figur. Leistung ist stets im Überfluss vorhanden.
Porsche Cayenne E Performance (2023): Test - SUV - Plug-in-Hybrid
Erste Fahrt im neuen V8-Plug-in-Hybrid-Cayenne
Bild: AUTO BILD
In den Kurven haben wir mit unserem algarveblauen Klops natürlich das Nachsehen. Doch auch hier verblüfft uns, wie willig der Turbo-GT-Nachfolger einlenkt, solange die Reifen noch ein bisschen Leben in sich tragen. Das verpufft nämlich aufgrund des Gewichts schon nach ein paar Runden – genau wie der Druckpunkt der Bremse, deren Wirkung aber auch mit langem Pedal nie kritisch abfällt.
Kurvenausgangs erobert der Turbo mit satten Drifts unsere Herzen
Den meisten Spaß bereitet der Turbo E-Hybrid aber kurvenausgangs, wenn die 739 PS ungehemmt auf alle Viere einprügeln und die Elektronik im Sport-Plus-Modus selbst mit aktivierten Fahrhilfen Power-Oversteering zulässt.
Fazit von Alexander Bernt: Weil der Cayenne S E-Hybrid für sich nicht den Anspruch hat, super-dynamisch ums Eck zu kommen, ergibt er Sinn. Das Topmodell macht exakt so viel Spaß, wie es unsinnig ist.
Vergleichstest: Cayenne schlägt X5
Aus unserem Vergleich auf der Rennstrecke gegen den BMW X5 geht der Cayenne als Sieger hervor. Der Porsche fährt mit einer fast schon gespenstischen Konstanz, bremst etwas besser und verbraucht weniger. Die Sitze sind sportlich-stramm, geben sich jedoch auch beim Thema Komfort keine Blöße.
Langzeittest: 30.000 Kilometer im Cayenne S E-Hybrid
Der Cayenne S E-Hybrid musste in unserem Langzeittest ganz schön ran – klar, jeder Redakteur ist gerne mit über 500 PS unterwegs! Das hat er souverän gemeistert und uns in der Stadt, auf der Autobahn und bei einer Alpenüberquerung mit viel Komfort an's Ziel gebracht.
Fazit von Guido Naumann: Nach exakt 31.084 Kilometern verabschieden wir uns von einem in Sachen Fahrspaß, Komfort und Platz fehlerfreien Langzeit-Testwagen. Der Porsche Cayenne S E-Hybrid bot eine exzellente Vorstellung, der Mix aus V6 und E-Motor war überhaupt nicht nervig. So gehen Fahrspaß und Effizienz.
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Alles zum Cayenne Electric
Alles zum Cayenne Electric

Alle Infos zum Modell
- Vorstellung
- Preis
- Design
- Antrieb
- Ausstattung
- Test
- Alles zum Cayenne Electric
- Jan Götze
- Katharina Berndt
- Thomas Geiger
- Konstantin Seliger
Auch wenn sie bei Porsche viele Bauteile verändert haben, kann das Optik-Kapitel unter "Evolution statt Revolution" zusammengefasst werden.
Technische Daten im Überblick
Listenpreis
- 99.600 – 147.200 €
Leistung
- 353 – 500 PS
Höchstgeschwindigkeit
- 248 – 275 km/h
Hubraum
- 2.995 – 3.996 cm3
Verbrauch (kombiniert)
- 10,7 – 12,6 l/100 km
0 – 100 km/h
- 4,4 – 6 s
Kofferraumvolumen
- 554 – 1.708 l
Anhängelast
- 750 – 3.500 kg
Technische Daten & Varianten

Porsche Cayenne 9YA, SUV
Bauzeitraum: seit 04/2023
2 Kraftstoffarten
Benzin
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Verbrauch
Listenpreis
Alle Daten
Cayenne Coupe Tiptronic S 04/2023 – 10/2024
353 PS
5,7 s
10,9 l/100km
103.300 €
Cayenne Coupe Tiptronic S seit 01/2025
353 PS
5,7 s
10,8 l/100km
105.200 €
Cayenne Coupe Tiptronic S, Black Edition seit 07/2025
353 PS
5,7 s
10,9 l/100km
117.000 €
11 weitere Varianten anzeigen
Benzin/Elektro-PlugIn
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Verbrauch
Listenpreis
Alle Daten
Cayenne E-Hybrid Coupe Tiptronic S 04/2023 – 10/2024
304 PS
4,9 s
1,5 l/100km
116.700 €
Cayenne E-Hybrid Coupe Tiptronic S seit 01/2025
304 PS
4,9 s
4 l/100km
118.600 €
Cayenne E-Hybrid Coupe Tiptronic S, Black Edition seit 07/2025
304 PS
4,9 s
4,1 l/100km
130.400 €
15 weitere Varianten anzeigen
Porsche Cayenne
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Porsche Cayenne Bilder
Porsche Cayenne Generationen
Porsche Cayenne Alternativen
Die Reise zu den Fahrveranstaltungen wurde unterstützt von Porsche. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
Porsche Cayenne

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Porsche und SUV – das passt nicht zusammen! Als der Cayenne 2002 auf den Markt kam, gab es einen riesigen Aufschrei, über 20 Jahre später muss auch der letzte Zweifler zugeben, das passt. Damit das SUV auch fit für die kommenden Jahre ist, hat Porsche dem Cayenne 2023 ein umfangreiches Facelift spendiert.
Bild: Porsche AG

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Die dritte Generation des Porsche Cayenne ist zwar schon seit Ende 2017 auf dem Markt, erfreut sich aber immer noch großer Beliebtheit. Demnach hat Porsche die Optik nicht zu stark verändert und spricht trotzdem von einer der größten Produktaufwertungen in der Firmengeschichte. Denn auch wenn es auf den ersten Blick nicht so wirkt, ist die gesamte Front neu designt.
Bild: Porsche AG

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Die Kotflügel sind höher, die Motorhaube ist stärker konturiert und die Frontschürze wirkt jetzt kantiger. Der Hauptgrund für den aufgefrischten Look sind die neuen serienmäßigen Matrix-LED-Scheinwerfer. Gegen Aufpreis ist HD-Matrix-LED-Licht erhältlich, dessen 64.000 Pixel (32.000 Pixel pro Scheinwerfer) einzeln angesteuert werden können.
Bild: Porsche AG

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In der Seitenansicht hat sich wenig verändert – Türen und Seitenteile bleiben unangetastet, einzig die Räder sind neu. Für das Facelift stehen zwölf unterschiedliche Felgendesigns in den Größen 20 bis 22 Zoll (zuvor 19 Zoll Standard) bereit, von denen acht neu sind.
Bild: Porsche AG

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Am Heck orientiert sich Porsche am kleinen Bruder Macan und dessen durchgängigem Leuchtband. Das hatte der Cayenne zwar schon vorher, allerdings war es bisher unter Glas und ist jetzt dreidimensional ausgeformt. Genau wie bisher nur beim Cayenne Coupé wandert die Kennzeichenaussparung aus der Heckklappe in die neu modellierte Schürze.
Bild: Porsche AG

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Gleiches kann vom Innenraum allerdings nicht behauptet werden, denn den hat Porsche komplett auf links gekrempelt. Mit dem neuen Bedienkonzept "Porsche Driver Experience" holen die Zuffenhäuser Taycan-Flair in das SUV. Zentraler Bestandteil des neuen Bedienkonzepts ist das neue 12,6 Zoll große volldigitale Curved-Display, das frei konfigurierbar ist.
Bild: Porsche AG

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Ergänzt wird es durch ein 12,3 Zoll-Infotainmentdisplay (wie beim Vorfacelift), das schön in das Armaturenbrett eingelassen ist. Ganz neu ist das 10,9 Zoll große Beifahrerdisplay, das es nur gegen Aufpreis gibt und das mir ebenfalls vom Taycan bekannt vorkommt. Hierüber kann der Beifahrer bequem seine Lieblingsfilme und -serien streamen.
Bild: Porsche AG

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Das ist aber immer noch nicht alles, denn Porsche hat auch kurzerhand die Mittelkonsole aufgeräumt. Die charakteristischen Haltegriffe bleiben, der Gangwahlhebel verschwindet. Er weicht einem kleinen Shift-by-Wire-Schalter rechts neben dem Lenkrad – auch dieses Feature ist vom elektrischen Taycan bekannt.
Bild: Porsche AG

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In puncto Serienausstattung legt Porsche ebenfalls nach. Neben dem neuen Cockpit, größeren Rädern (20- statt 19-Zoll) und Matrix-LED-Scheinwerfern wurden auch die Assistenzsysteme erweitert. Außerdem wurde das Fahrwerk des Cayenne überarbeitet. Serienmäßig gibt es ein Stahlfederfahrwerk, dessen Dämpfer jetzt mit 2-Ventil-Technologie (separate Zug- und Druckstufe) ausgerüstet sind.
Bild: Porsche AG

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Fazit von Jan Götze: Optisch hat Porsche den Cayenne nur behutsam überarbeitet und das ist auch gut so, schließlich ist das SUV auch nach fünf Jahren noch extrem beliebt. Der Innenraum wurde deutlich modernisiert und wirkt trotzdem nicht überladen. Im ersten Check konnte das Bedienkonzept überzeugen.
Bild: Porsche AG

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Porsche hat den Cayenne GTS vorgestellt. Der stärkste Cayenne mit Verbrenner kommt mit spzifischem Fahrwerk, serienmäßiger Tieferlegung um zehn Millimeter und noch sportlicher ausgelegten Regelsystemen.
Bild: Porsche AG

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Als GTS bekommt er größere Lufteinlässe an der Front, abgedunkelte Scheinwerfer und Rückleuchten rote Bremssättel. Panoramadach und adaptiv ausfahrender Heckflügel gehören hier zur Serienausstattung.
Bild: Porsche AG

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Das Sport Design-Paket ist serienmäßig, dessen Bestandteile wie Schwellervkleidungen, Radhausverbreiterungen oder Seitenscheibenleisten sind bei diesem Cayenne in Schwarz gehalten. Bei den Endrohren der Sportabgasanlage kommt dagegen etwas Farbe ins Spiel, sie sind bronzefarben.
Bild: Porsche AG

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Im Innenraum verpasst Porsche dem Cayenne ein GT-Sportlenkrad und viel Race-Tex, also Kunst-Wildleder. Das findet sich an den Armauflagen, den Türverkleidungen, am Dachhimmel und auf den Mittelbahnen der Sportsitze mit erhöhten Seitenwangen.
Bild: Porsche AG
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