Die besten Benziner-SUV mit geringem Testverbrauch
Unter 7 Liter auf 100 km: Die sparsamsten Benziner-SUV im Test

Sparsam und vielseitig: Dieses Ranking zeigt die besten Benziner-SUV aus dem AUTO BILD-Test mit einem Testverbrauch von unter 7 Liter/100 km.
Bild: Dacia Group
- Jens Borkum
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Die hohen Kraftstoffpreise sorgen dafür, dass Mobilität immer mehr zum Luxusgut wird. Vor allem bei größeren SUV machen sich die Rekordpreise an der Zapfsäule gerade besonders bemerkbar.
Kein Wunder, dass aktuell vor allem Modelle gefragt sind, die nicht nur vielseitig, sondern eben auch betont sparsam sind. Besonders interessant: effiziente Benziner, die in der Anschaffung meist deutlich günstiger sind als vergleichbare Diesel-SUV.
AUTO BILD zeigt in dieser Bestenliste, welche Benziner-SUV die Effizientesten sind. Um in die Liste aufgenommen zu werden, muss das SUV ein spezielles Kriterium erfüllen: Der Testverbrauch darf nicht über sieben Liter auf 100 Kilometer liegen.
SUV punkten in der Regel mit viel Platz und hoher Alltagstauglichkeit. Die Kehrseite: Größe und Gewicht treiben oft den Spritverbrauch in die Höhe. Besonders sparsame Modelle verbinden die typischen SUV-Tugenden mit einem möglichst niedrigen Kraftstoffverbrauch.
Typische Zielgruppen:
- Pendler, für die ein Elektroauto derzeit nicht infrage kommt.
- Autofahrer, die viel Platz und Alltagstauglichkeit möchten, aber beim Verbrauch sparen wollen.
- Familien, die viele Kilometer im Jahr zurücklegen und die Spritkosten im Blick behalten wollen.
- Autofahrer, die die hohe Sitzposition und den Komfort eines SUV schätzen.
Die richtige Wahl hängt stark davon ab, wie viel Budget Sie haben, wie lange Sie das Auto fahren wollen und wie wichtig Ihnen Sicherheit und Planbarkeit sind.
Ein Neuwagen lohnt sich, wenn Sie möglichst sorgenfrei unterwegs sein wollen: volle Garantie, neueste Assistenzsysteme und keine Vorschäden. Das passt vor allem, wenn Sie das Auto mehrere Jahre fahren möchten und bereit sind, den höheren Preis und den schnellen Wertverlust in Kauf zu nehmen.
Ein Gebrauchtwagen ist die beste Wahl, wenn das Budget knapp ist oder das erste Auto auch mal kleine Kratzer abbekommen darf. Für Fahranfänger ist das oft sinnvoll, weil die Einstiegskosten deutlich niedriger sind. Wichtig ist hier aber: genau hinschauen (Zustand, Historie), sonst können Reparaturen schnell teuer werden. Ideal sind häufig junge Gebrauchte mit Restgarantie.
Leasing passt, wenn Sie monatlich planen wollen und sich nicht um Wiederverkauf kümmern möchten. Sie zahlen eine feste Rate, fahren ein aktuelles Auto und geben es am Ende einfach zurück. Das lohnt sich besonders, wenn Sie gern alle paar Jahre ein neues Modell fahren. Der Haken: Das Auto gehört Ihnen nicht – Kaufoptionen werden sehr individuell verhandelt –, und bei Schäden oder Mehrkilometern können Zusatzkosten entstehen.
Kurz gesagt:
- Neuwagen: maximale Sicherheit, aber teuer.
- Gebrauchtwagen: günstigster Einstieg, aber mehr Risiko.
- Leasing: planbar und bequem, aber ohne Eigentum.
Der Duster Hybrid 140 zeigt im Test, dass sich mit der richtigen Motorisierung zum guten Preis-Leistungs-Verhältnis auch ein niedriger Verbrauch gesellt. Im AUTO BILD-Test kam der 141 PS starke Vollhybrid mit 5,3 Litern Super auf 100 Kilometer aus. Das sichert ihm den Spitzenplatz in dieser Bestenliste.
Dass der Antrieb des Dacia-SUV auf Effizienz getrimmt ist, erkennt man auch an den Fahreigenschaften. So braucht der Duster Hybrid 140 knapp 10 Sekunden für den Sprint von 0 auf Tempo 100, auch das Multi-Mode-Getriebe hinterließ im Test keinen allzu guten Eindruck. Manchmal schaltet die Automatik lange gar nicht, dann folgen schnelle Gangwechsel. Zu dynamischen Einlagen trägt das nicht bei.

Die markanten Heckleuchten stehen der dritten Generation des Dacia-SUV hervorragend.
Bild: Dacia Group
Im Innenraum geht es eher funktional zu. Beim übersichtlichen Cockpit mit dem zentralen Touchdisplay kommt viel Hartplastik zum Einsatz, dafür gibt es zumindest für Fahrer und Beifahrer ein gutes Platzangebot. Bei umgeklappter Rückbank fasst das Gepäckabteil des rumänischen SUV bis zu 1545 Liter, mit Passagieren auf der Rückbank sind es immerhin noch 430 Liter.
Wie so oft macht es die Mischung. Beim Dacia Duster Hybrid trifft ein vergleichsweise günstiger Anschaffungspreis auf einen effizienten Antrieb. Angesichts der aktuellen Kraftstoffpreise dürfte das für die meisten Autofahrer bei der Kaufentscheidung eine zentrale Rolle spielen. Wer auf Nummer sicher gehen will, ist bei Dacia ebenfalls an der richtigen Adresse, schließlich bietet der Hersteller sieben Jahre Garantie (bis 150.000 Kilometer).
Nicht nur Dacia versteht es, günstige und gleichzeitig sparsame Fahrzeuge zu bauen. Der C3 Aircross ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch Citroën weiß, worauf es ankommt. Im Test konnte der C3 Aircross Turbo 100 vor allem dank seines tollen Preis-Leistungs-Verhältnisses punkten. Der Testverbrauch von durchschnittlich 6,3 Liter Super sorgt zudem dafür, dass der Besuch an der Tankstelle nicht ganz so schmerzhaft ist.
Mit einem Testwagenpreis von knapp über 21.000 Euro macht das kompakte SUV schon eine Menge richtig. Vor allem, weil der Franzose viel zu bieten hat. Im Innenraum kann der C3 Aircross mit einer bequem gepolsterten Rückbank und einer durchgehend guten Qualität überzeugen. Die vergleichsweise großen Fensterflächen sorgen zudem für viel Tageslicht und damit ein angenehmes Raumgefühl.

Ein Pluspunkt des Franzosen: Die gute Dämmung sorgt für eine angenehme Geräuschkulisse, auch jenseits der 100 km/h.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Das sogenannte Advanced-Comfort-Fahrwerk federt den Citroën C3 Aircross dank speziell konstruierter Dämpfer angenehm komfortabel, ohne zu weich zu wirken. Auch der 101 PS starke Dreizylinder-Benziner überzeugt im Alltag durch das maximale Drehmoment von 205 Newtonmeter. Unterm Strich bietet der Citroën C3 Aircross viel für überschaubares Geld. Eine Mischung, die aktuell besonders gefragt ist.
Der Opel Frontera zeichnet sich trotz seiner überschaubaren Länge von 4,40 Meter vor allem durch sein Platzangebot aus und ist deshalb ein heißer Tipp für Familien.
Das kompakte SUV nutzt jeden Zentimeter aus. Steile Flächen sorgen für eine optimale Raumausnutzung, die wiederum den Passagieren zugutekommt. Sowohl Fahrer und Co-Pilot als auch Passagiere im Fond können sich nicht über eine eingeschränkte Kopf- oder Beinfreiheit beklagen. Zusätzlich gibt es auch noch einen großen Kofferraum mit einem Volumen von 460 bis 1600 Liter.

Familientransporter: Auf knapp 4,40 Metern bietet der neue Frontera ein luftiges Platzangebot für alle Passagiere – auch vor den Knien.
Bild: Christoph Börries / AUTO BILD
Leichte Abstriche muss man bei der Fahrdynamik machen, der 136 PS starke Frontera ist alles andere als sportlich unterwegs. Zudem erzeugt der Mildhybrid-Antrieb mitunter eine etwas seltsam anmutende Geräuschkulisse. Positiv: Im Schnitt genehmigt sich der Opel im Test 6,4 Liter Super auf 100 Kilometer. Wer es besonders langsam angeht, kann den Verbrauch auch unter fünf Liter drücken.
Im Fahrzeugtest kombiniert die Redaktion harte Messwerte mit authentischen Eindrücken aus dem Alltag. Erst die Verbindung aus Zahlen und Erfahrung zeigt, wie gut ein Auto wirklich ist.
Bewertet wird nach einem festen Schema mit sieben Hauptkategorien: Karosserie, Komfort, Antrieb, Fahrdynamik, Konnektivität, Umwelt und Kosten. In das Ergebnis fließen sowohl objektive Faktoren wie Beschleunigung, Verbrauch oder Bremsweg als auch subjektive Eindrücke ein – etwa Federungskomfort oder Bedienfreundlichkeit.
Wer am Ende ganz vorn stehen will, muss also mehr bieten als nur Tempo oder Komfort. Entscheidend ist der beste Gesamteindruck und bei dieser Bestenliste ganz besonders die Effizienz.
Häufige Fragen zu sparsamen Benziner-SUV
Welche SUV gibt es mit sparsamen Benzinmotoren?
Vor allem kleinere und kompakte SUV werden mit sparsamen Turbobenzinern angeboten. Auch Mild- und Vollhybrid-Varianten sind im Segment verbreitet.
Typische Merkmale:
- Segment: Sparsame Benziner sind vor allem im Kompakt-SUV-Segment verbreitet.
- Leistung: Viele Modelle mit einem niedrigen Verbrauch besitzen eine Leistung zwischen 100 und 150 PS.
- Getriebe: Einige Einstiegsmodelle von Kompakt-SUV sind noch mit manuellem Getriebe verfügbar.
Was kosten SUV mit sparsamen Benzinern?
Der tatsächliche Anschaffungspreis hängt von vielen Faktoren wie der Grundausstattung, der konkreten Motorisierung und der Fahrzeuggröße ab. Die Preise beginnen aktuell bei knapp über 21.000 Euro.
Für wen lohnen sich SUV mit sparsamen Ottomotoren?
Ein niedriger Verbrauch ist vor allem dann interessant, wenn man auf das Fahrzeug angewiesen ist und beispielsweise ein vollelektrisches Modell keine Alternative ist. Da die immer seltener werdenden Diesel-Versionen in der Regel einen höheren Anschaffungspreis haben, lohnt sich der Griff zum Benziner auch in dieser Hinsicht finanziell.
Welche Antriebe bieten einen möglichst niedrigen Verbrauch
Einen Durchschnittsverbrauch von unter sieben Litern bieten folgende Varianten mit Benzinmotor:
- Turbobenziner: Meist drei oder vier Zylinder mit Turboaufladung und einer Leistung ab 100 PS.
- Mildhybrid: 48-Volt-Mildhybrid-Systeme unterstützen die Verbrenner und helfen, den Verbrauch zu senken.
- Vollhybrid: Dank E-Unterstützung sparen Verbrenner vor allem innerorts Kraftstoff ein.
Fazit
Die Benzinpreise steigen immer weiter und ein Ende ist nicht in Sicht. Da kann es sich lohnen, auf das eine oder andere PS zu verzichten und lieber ein sparsames SUV zu kaufen. Das Angebot ist aktuell so groß, dass zahlreiche Modelle mit unterschiedlichen Stärken auf dem Markt sind. Wer wirklich nur auf den Verbrauch schaut, landet bei unserer Bestenliste beim Dacia Duster mit Vollhybrid-Antrieb.
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