Mercedes: Neue Namen und Modelle 2015

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Mercedes: Neue Typbezeichnungen und Modelle 2015

— 11.11.2014

Neue Modelle, neue Marken, neue Namen

Mercedes benennt verschiedene SUV-Modellreihen um, vereinfacht Diesel- und Hybrid-Kürzel und lässt den Begriff "Maybach" für die S-Klasse zurückkehren!

Die Baureihenkürzel A, B, C, E, S und G stehen wie Felsen fest in der Brandung. Aber drumherum wird so ziemlich alles ausgetauscht und vereinfacht.

Über 30 neue Autos bis 2020 und davon ein Dutzend ohne direkten Vorgänger, eine neue Marke und viele neue Segmente – Mercedes steht vor einer so groß angelegten Modelloffensive, dass selbst die bisherige Nomenklatur an ihre Grenzen gerät. Deshalb haben die Schwaben in den letzten Wochen offenbar etwas öfter aus der Buchstabensuppe gelöffelt und sortieren jetzt ihr komplettes Alphabet neu. Die Baureihenkürzel A, B, C, E, S und G stehen wie Felsen fest in der Brandung. Aber drum herum wird so ziemlich alles ausgetauscht und vereinfacht: Coupés heißen wie jetzt schon bei der S-Klasse einfach wieder Coupés und alles, was durchs Gelände fährt, hat künftig auch ein G im Namen. Außerdem wollen die Schwaben die Zuordnung zur jeweiligen Kern-Modellreihe erleichtern und mischen deshalb noch ein Baureihen-Kürzel mit hinein. Klingt kompliziert? Ist aber ganz einfach.
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Mercedes Concept Coupé SUV: Peking Auto Show 2014

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Neue Namen für die SUV-Palette

Die Flachdach-Version der M-Klasse wird nicht zum MLC, sondern schlicht zum GLE Coupé, dem binnen zwei, drei Jahren auch ein GLC Coupé folgen dürfte.

So wie jetzt schon der GLA als Ableger der A-Klasse wird im nächsten Jahr der Nachfolger des GLK zum Geländewagen in der C-Klasse und damit zum GLC. Aus der M-Klasse wird beim Facelift im Sommer der GLE mit starkem Bezug zur E-Klasse und als luxuriöses Flaggschiff in der SUV-Palette läuft der GL künftig als GLS durchs Oberhaus. Nur die G-Klasse behält als Mutterschiff der schwäbischen SUV-Familie ihr singuläres Kürzel, genau wie nicht an der S- oder der C-Klasse gerüttelt wird. Aber die neue Nomenklatur gilt nicht allein für die Geländewagen, sondern auch bei Coupés und Roadstern tut sich was. Die als Antwort auf den BMW X6 entwickelte Flachdach-Version der M-Klasse wird deshalb nicht zum MLC, sondern schlicht zum GLE Coupé, dem binnen zwei, drei Jahren auch ein GLC Coupé folgen dürfte. Und aus dem SLK wird mittelfristig ein SLC, der sich damit stärker an der C-Klasse orientiert.

Mercedes E-Klasse W213 (2016): Erlkönig

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Der Maybach kommt als XXL-S-Klasse zurück

So wie Mercedes-AMG für besonders sportlichen Modelle der Schwaben steht, soll die Submarke "Maybach" das obere Ende der Palette definieren.

Die buchstäblich größte Änderung gibt es allerdings bei der S-Klasse. Denn dort feiert jetzt nach zwei Jahren die wenig glanzvoll dahin geschiedene Marke Maybach ihr Comeback. So wie Mercedes-AMG für besonders sportlichen Modelle der Schwaben steht, soll die Submarke "Maybach" das obere Ende der Palette definieren und noch mehr Luxus, Individualität und bisweilen auch mehr Platz bieten. Der erste Maybach der Neuzeit wird deshalb der Mercedes-Maybach S 600, der seine Premiere diesen Monat zeitgleich auf der Los Angeles Auto Show (21. bis 30. November 2014) und in Guangzhou feiert und Anfang nächsten Jahres als S-Klasse XXL in den Handel kommt – mit nochmals verlängertem Radstand, mit Liegesitzen wie in der First-Class und einem derart noblen Ambiente, dass selbst ein Fünf-Sterne-Hotel aussieht wie eine Jugendherberge.

Crossover Zukunft bis 2018

BMW 1er Sport Cross Illustration BMW 1er Sport Cross Illustration VW Polo SUV Illustration
Ein einfaches "d" ersetzt CDI

Unsinnige Kürzel wie "BlueTec" oder CDI machen bei den Diesel-Modellen Platz für ein schlichtes, kleines "d".

Aber Mercedes sortiert bei dieser Gelegenheit nicht nur die Modellreihen neu. Auch die Motorvarianten bekommen neue Namen. So unsinnige Kürzel wie "BlueTec" oder CDI bei den Dieseln machen Platz für ein schlichtes, kleines "d", die Versionen mit Plug-In- oder Elektroantrieb werden künftig als "e"-Modelle verkauft, die Hybriden haben ein "h" auf dem Heckdeckel und die Gas-Modelle tragen ein "c" im Kürzel. Nur die Benziner stehen für sich selbst und verzichten ganz auf einen erläuternden Buchstaben. Damit die Schwaben ihre Nomenklatur nicht bald schon wieder ändern müssen, haben sie vorsichthalber schon mal ein paar Platzhalter für die nächsten Jahre eingebaut. Im Alphabet der Antriebsvarianten findet man deshalb auch schon ein "f" für Fuel Cell – dabei wird die Brennstoffzelle frühestens zum Ende des Jahrzehnts erwartet.

Autor: Thomas Geiger

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