VW Tiguan II (2016): Vorstellung und Preise

VW Tiguan II (2016): Vorstellung und Preis

— 25.08.2016

Alle Infos zum VW Tiguan

Das müssen Sie zum VW Tiguan wissen: Preise, Motorisierungen, Ausstattungen und weiere Varianten wie den Siebensitzer und das Coupé-SUV. 

VW nennt die Preise für die neuen Tiguan-Topmodelle: 42.700 Euro kostet der Tiguan mit stärkstem Motor, ein 2.0 TDI Biturbo mit 240 PS. Den 2.0 TSI mit 220 PS gibt es für 39.625 Euro. Die Topmotorisierungen gibt es nur mit Allrad und Siebengang-DSG sowie in der Ausstattungsvariante Highline.

VW Tiguan 2.0 TDI 4motion (2016) im Test: Fahrbericht

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Der stärkste VW Tiguan (2016) im Test

Der Tiguan wird länger, breiter – und flacher

Im Vergleich zu seinem Vorgänger wächst der neue Tiguan um sechs Zentimeter, ist damit 4,49 Meter lang. Der Radstand legt um knapp acht Zentimeter auf 2,68 Meter zu, was den Passagieren im Fond zugute kommt: Sie haben künftig drei Zentimeter mehr Platz vor den Knien. Zudem ist der Neue drei Zentimeter breiter geworden, aber um drei Zentimeter flacher. Das bringt einen Kofferraumzuwachs von 145 Litern mit sich, insgesamt passen 615 bis 1655 Liter ins Gepäckabteil. Die Rückbank ist asymmetrisch teil- und um 18 Zentimeter verschiebbar, die Neigung der Rückenlehnen lässt sich ebenso einstellen. Das Gewicht des optisch deutlich gestrafften Tiguan schrumpft um gut 50 Kilo. Wegen einer deutlich kantigeren Form und einer höheren Gürtellinie mit flacheren Seitenfenstern wirkt das SUV deutlich definierter. Auf Wunsch gibt es vorne LED-Projektionsscheinwerfer (Serie in der "Highline"-Ausstattung) und LED-Rückleuchten am Heck.

VW Tiguan im ersten Check

Die Basismotoren haben ausschließlich Frontantrieb, bei den anderen Varianten ist Allradantrieb entweder optional oder serienmäßig.

Die erneuerten Motoren gibt es als Benziner oder Diesel: Die TSI-Benziner leisten 125, 150, 180 und 220 PS, bei den Dieseln sind 115, 150, 190 und 240 PS in der Auswahl. Die Basismotoren haben ausschließlich Frontantrieb, bei den anderen Varianten ist Allradantrieb entweder optional oder serienmäßig. Die 4Motion genannten Allradmodelle sind elf Millimeter höher und werden nur mit Sieben-Gang-DSG angeboten. In Kombination mit einer speziellen, optionalen Offroad-Frontpartie liegt der vordere Böschungswinkel bei 25,6 statt 18,3 Grad. Neu im Tiguan ist der Dreh- und Drückschalter in der Mittelkonsole, mit dem die vier Modi des Allradantriebs (Onroad, Offroad, Offroad Individual und Snow) gewählt werden.
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Die Assistenzsysteme wurden runderneuert

Auch der Tiguan – im Bild die Variante R-Line – ist jetzt vernetzt. Die Anzeigen sind komplett digital.

Ebenfalls neu ist eine Armada von modernen Sicherheitsassistenten. So ist neben den mittlerweile fast schon selbstverständlichen elektronischen Helferlein Totwinkelwarner, Spurhalteassistent und Abstandsradar künftig auch ein Stauassistent lieferbar, der den Tiguan auf Autobahnen bis Tempo 70 kurzzeitig alleine fahren lässt. Für Fahrten mit Anhänger ist zudem ein neuer Parkassistent erhältlich – die Anhängelast liegt bei 2500 Kilo.
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Bei der Vernetzung macht Volkswagen einen Riesenschritt gegenüber dem aktuellen Tiguan. Erstmals bringt VW das Internet in das Kompakt-SUV, die Navigation läuft jetzt mit Echtzeitstaudaten von TomTom. Smartphones mit jedem Betriebssystem können sich mit dem Tiguan vernetzen, die Programme lassen sich mit dem Touchscreen der Mittelkonsole bedienen. Außerdem werden die Instrumente künftig digital angezeigt – und Volkswagen will das erste kompakte SUV mit Head-up-Display anbieten.

VW Tiguan im Test: Auf der Straße

Ebenfalls auf der IAA: die hybride Variante GTE mit Solarplatten auf dem Dach. Leider noch nicht serienreif!

Den Tiguan will VW auch als R-Line anbieten. Leichtmetallräder, Türbeplankungen, Aerodynamik-Applikationen sowie ein Dachkantenspoiler und ein schwarzglänzender Diffusor peppen die Optik auf, innen gibt es unter anderem spezielle Sitzbezüge, Dekoreinlagen und ein sportliches Multifunktionslenkrad. Zudem gab VW mit dem Tiguan GTE einen Ausblick darauf, was VW beim Tiguan in Sachen Alternative Antriebe vorhat. Die Systemleistung des Plug-in-Hybriden liegt bei 218 PS, bis zu 50 Kilometer weit kann das SUV rein elektrisch fahren. Das Besondere: Auf dem Dach befinden sich Solarflächen, die den Akku zusätzlich aufladen. Im GTE-Modus kann der Elektrosportler in 8,1 Sekunden von Tempo 0 auf 100 sprinten.

2017 kommt die XL-Variante

Insbesondere für den asiatischen und amerikanischen Markt braucht VW mehr Platz im Tiguan – und bietet ab Frühjahr 2017 den Tiguan mit langem Radstand an. Der ist rund 4,75 Meter lang, bekommt einen verlängerten Radstand und bietet gegen Aufpreis bis zu sieben Sitze. Die Motorenpalette wird vom normalen Tiguan übernommen, die Preise dürften rund 1000 Euro über dem Tiguan liegen.
Alle Infos zum VW Tiguan XL

VW Tiguan XL (2016): Erlkönig

Diese Tiguan-Varianten kommen noch

Auch ein Coupé ist geplant. Das Platzangebot soll trotz der flachen Dachlinie kaum leiden. Dafür soll das Fahrwerk deutlich dynamischer abgestimmt werden – und der Innenraum wird eine Spur feiner eingerichtet. Grundlage dürfte bei diesem Modell die Studie CrossBlue Coupé Concept aus dem Jahr 2013 sein. Was aber auch klar ist: Unterhalb des kommenden Tiguan ist ebenfalls eine Menge Luft. Laut VW soll deshalb auch eine kompakte Version des Tiguan à la Renault Captur oder Fiat 500X folgen. Vorbild könnte die Studie Taigun sein. Was allerdings noch unklar ist: Kommen beide Varianten auch nach Deutschland?

VW Tiguan II (2016): Vorstellung und Preis

VW Tiguan gebraucht ab 10.000 Euro kaufen

Gute gebrauchte VW Tiguan sind ab 10.000 Euro zu haben.

Gute gebrauchte VW Tiguan sind ab 10.000 Euro zu haben. Gute gebrauchte VW Tiguan der ersten Generation (2007 bis 2011) mit weniger als 125.000 Kilometern sind ab 10.000 Euro zu haben. Die meisten der Angebote haben bereits den 150 PS starken 1.4 TSI und nicht den Einstiegsbenziner mit 122 PS unter der Haube. Darauf muss man allerdings achten: Beim 1,4 TSI kam es zu übergesprungenen oder gerissenen Steuerketten. Der jüngere TDI hatte zudem mit rutschenden Keilriemen zu kämpfen. Der Anfang 2011 eingestellte 1,4-Liter-TSI wurde beim Facelift Mitte 2011 durch einen 160-PS-Motor ersetzt. Modelle mit diesem Motor werden in gutem Zustand ab 16.000 Euro angeboten.

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