Elektroauto: E-Auto mieten, Leasing, Auto-Abo

Drei Arten, um finanziell risikofrei Elektroauto zu fahren

Die geringere Reichweite von E-Autos und die für viele neue E-Technik lassen manchen vor dem Kauf zurückschrecken. Doch es gibt Möglichkeiten, ohne Risiko elektrisch unterwegs zu sein: mieten, leasen und abonnieren.
Die Elektromobilität steckt immer noch weitgehend in den Kinderschuhen. Die Autos sind zwar ausgereift, aber kaum verbreitet. Die technischen Details sind vielen Autofahrern, die Verbrenner fahren, noch fremd, man ist noch an Diesel und Benziner gewöhnt. Beim Abwägen von Pro und Kontra überwiegen die Vorteile der lokal emissionsfreien Fortbewegung in der Wahrnehmung noch nicht, die Reichweite wird bisher als nicht ausreichend betrachtet.
Und schlussendlich sind die Preise für neue Elektroautos trotz staatlicher Förderung nach wie vor hoch. Kein Wunder also, dass niemand einfach so zum Ausprobieren ein Elektroauto kauft. So greift die E-Mobilität langsamer um sich als ursprünglich von der Bundesregierung geplant. Doch es gibt Möglichkeiten, wie man ohne großes finanzielles Risiko die neue Art der individuellen Mobilität für sich testen kann: Miete, Leasing und Auto-Abos. AUTO BILD stellt die drei Varianten vor.
 

1. Elektroauto mieten: Wie funktioniert es?

Genauso wie einen Sprinter zum Umziehen haben viele große und auch kleinere Vermieter Elektroautos im Programm, etwa Avis, Sixt oder Starcar. Je nach Angebot kann so ein Auto für ein paar Stunden, einige Tage, Wochen oder sogar Monate gemietet werden. Sixt etwa bietet BMW i3 und i8 genauso an wie den Jaguar i-Pace und den Renault Zoe, aber auch Opel Corsa-e und Peugeot e-208. Wer sich für die Miete eines E-Autos interessiert, sollte rechtzeitig planen. Die Stromer-Flotte ist bei den meisten Vermietern kleiner als die Anzahl an Verbrennern. Das führt dazu, dass die Autos nicht an jeder Mietstation und gegebenenfalls auch nicht zu jeder Zeit verfügbar sind.

2. Wie kann ich ein Elektroauto leasen?

Als zweite Option bietet sich Leasing an. Einige Vorteile gegenüber dem Erwerb des Autos liegen auf der Hand. Es beginnt mit dem Restwertrisiko. Das liegt, sofern Kilometerleasing vereinbart wurde, allein beim Leasinggeber. Der Leasingnehmer umgeht so die Gefahr, dass heute aktuelle Technik im E-Auto angesichts rasanter technischer Entwicklung möglicherweise in wenigen Jahren schon veraltet ist und der Preis verfällt. Darüber hinaus beinhaltet ein Leasingvertrag immer ein neues Auto. Wer 2021 einen Vertrag abschließt, bekommt ein jetzt aktuelles Fahrzeug. Wenn der Vertrag ausläuft und ein neuer eingegangen wird, rollt dann wieder ein neues Fahrzeug auf die Auffahrt. Dass der Akku eines E-Autos ähnlich wie beim Smartphone mit der Zeit an Leistungsfähigkeit verliert, ist inzwischen kein Geheimnis mehr. Die Laufzeit eines Leasingvertrags sollten die meisten Lithium-Ionen-Akkus aber ohne Probleme durchhalten. Die Leasingraten sind aktuell dank der Bafa-Förderung schön niedrig (s.u.). Wer nach zwei oder drei Jahren E-Leasing schließlich Gründe hat, zum Verbrenner zurückzukehren, kann das problemlos tun. Hier lesen Sie, inwieweit sich das E-Auto-Leasing für Privatleute lohnt.

3. Gibt es Elektroautos auch im Auto-Abo?

Möglichkeit Nummer drei, um mit möglichst kleinem Risiko E-Auto zu fahren, heißt Auto-Abo. So ein Abonnement ist sozusagen ein Rundum-Sorglos-Paket für alle, die mobil sein und sich keine weiteren Gedanken um die damit verbundenen Kosten machen wollen. Wer ein Auto abonniert, zahlt eine monatliche Rate, die in den meisten Fällen bis auf die Kosten für den Kraftstoff oder fürs Autowaschen alles abdeckt. Beim Verbrenner müssen Benzin oder Diesel auf der eigenen Tasche bezahlt werden, beim E-Auto der Strom. Abo-Anbieter wie der AUTO BILD-Partner ViveLaCar haben eine ganze Auswahl an elektrifizierten Autos im Angebot. Hier gibt es einen Vergleich Leasing vs. Auto-Abo.

Fotos: Groupe Renault

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