Wie schnell lädt mein E-Auto? Das hängt unter anderem von der maximalen Ladeleistung ab, die der Hersteller des Fahrzeugs vorgesehen hat. Die Ladeleistung ist eine wichtige Größe bei der Kaufentscheidung. Man kann sagen: Je mehr Leistung, desto kürzer ist der Ladestopp.

So schnell laden die günstigsten Elektro-Autos

Ausgewählte Produkte in tabellarischer Übersicht
Smart fortwo
UVP ab 21.940 EUR/Ersparnis bis zu 9162 EUR/Ladeleistung: 22 kW,00 EUR
Dacia Spring
UVP ab 22.550 EUR/Ersparnis bis zu 7178 EUR/Ladeleistung: 30 kW,00 EUR
Renault Twingo E-Tech
UVP ab 28.000 EUR/Ersparnis bis zu 9001 EUR/Ladeleistung: 22 kW,00 EUR
MG 4
UVP ab 28.420 EUR/Ersparnis bis zu 7178 EUR/Ladeleistung: 135 kW,00 EUR
MG ZS EV
UVP ab 30.420 EUR/Ersparnis bis zu 7178 EUR/Ladeleistung: 92 kW,00 EUR
Fiat 500e
UVP ab 30.990 EUR/Ersparnis bis zu 8898 EUR/Ladeleistung: 85 kW,00 EUR

Am besten können das mit der Ladeleistung und damit -geschwindigkeit die großen E-Autos, die auf dem Markt sind. Aber die haben einen Nachteil: Sie sind ganz schön teuer. Grund genug für AUTO BILD, sich anzusehen, mit wie viel Power die günstigen E-Autos laden können.

Smart fortwo ab 21.940 Euro

Nummer eins auf der Liste ist der Smart fortwo EQ. Der Stuttgarter kann unabhängig vom Antriebskonzept vor allem eins: flink durch die Großstadt wieseln. Der Elektromotor der Version EQ ist 81 PS stark. 
Smart EQ Fortwo
Der Smart wieselt wie kaum ein Zweiter durch die Innenstadt, unabhängig vom Antriebskonzept.
Der Akku kann netto 17,6 Kilowattstunden an Energie speichern. Die reichen bei einem Verbrauch von 15,7 kWh pro 100 Kilometer für eine Reichweite von 135 Kilometern. Ladeleistung: 22 kW.
*zwei Autos vom selben Hersteller mit dem gleichen Antriebsstrang tauchen hier nicht auf. Deshalb fehlt das Smart E-Cabrio.

Dacia Spring ab 22.550 Euro

Mit dem Spring hat Dacia ein betont günstiges Elektroauto im Programm. Neu erfunden wurde der Kleine nicht. Es handelt sich um eine für den europäischen Markt angepasste Variante des chinesischen Renault KZ-E. Die Grundform entspricht dem Dacia Sandero. Der Rumäne hat 44 PS und kommt auf eine Reichweite von 230 Kilometern. Sein Akku fasst 26,8 kWh. Verbrauch: 13,9 kWh/100 Kilometer. Ladeleistung: 30 kW.

e.Go e.wave X ab 24.990 Euro

Den 78 PS starken e.Go Life gibt es inzwischen nicht mehr als Neuwagen. Sein Nachfolger heißt e.Go e.wave X. Auch er hat in etwa das gleiche Format wie der Smart fortwo und soll in deutlich größeren Stückzahlen entstehen als der e.Go Life. 
e.GO Mobile e.wave X
Der e.Go ist aus einem Universitätsprojekt entstanden und fährt inzwischen im Fuhrpark eines Sharing-Anbieters.
Die WLTP-Reichweite wird mit 163 Kilometern beziffert. In den Akku "passen" brutto 30.4 kWh. Der Verbrauch liegt bei 18,6 kWh pro 100 Kilometer. Ladeleistung: 11 kW.

Renault Twingo E-Tech ab 28.000 Euro

Ähnlich wie der Smart fortwo fühlt sich der seit 2014 angebotene Renault Twingo in der Stadt am wohlsten. Eine seiner bemerkenswerten Qualitäten ist der erfreulich kleine Wendekreis. Seit 2020 gibt es den Franzosen elektrisch. Dann hat er 81 PS und kommt mit einer Ladung seines 22 Kilowattstunden großen Akkus rund 190 Kilometer weit. 16 kWh pro 100 Kilometer werden verbraucht. Ladeleistung: 22 kW.

MG4 ab 28.420 Euro

Der MG4 hat das Zeug zum Volks-Stromer. Er fährt gut und hat Platz. Eine konzeptionelle und optische Nähe zum VW ID.3 kann der MG4 nicht abstreiten. Kein Wunder. Der Mutterkonzern von MG heißt SAIC. Und SAIC produziert seit vielen Jahren Autos für VW
MG4 Electric Luxury
Der MG4 Electric aus China konkurriert mit dem VW ID.3. Er ist technisch auf der Höhe der Zeit unterwegs.

Der Chinese kann mit seinen bis zu 204 PS bis zu 450 Kilometer weit fahren. Verbrauch: 16 kWh. Akku-Kapazität: 64 kWh. Ladeleistung: 135 kW.

MG ZS EV ab 30.420 Euro

Ein zweiter MG hat es ebenfalls auf die Liste geschafft. Der MG ZS EV wirkt in Details manchmal noch kopiert. Insgesamt haben die Chinesen aber ein SUV am Start, das vernünftig verarbeitet ist, solide fährt und nicht an moderner Technik spart. 
MG ZS EV
Der MG ZS EV überzeugt im Vergleich mit seinen Konkurrenten als erstes mit seinem Preis.
Die maximale Batteriekapazität des ZS EV liegt bei 69,9 kWh und der Verbrauch bei 17,3. Mit bis zu 177 PS kommt er bis zu 440 Kilometer weit. Ladeleistung: 92 kW.

Fiat 500 Elektro ab 30.990 Euro

Der Retro-Charme des Fiat 500 funktioniert auch dann, wenn er surrt. Man kann gar nicht anders, als den niedlichen Italiener lieb haben zu wollen. Die technischen Daten sprechen für sich. Der Akku kann bis zu 37,3 kWh an Energie speichern. Die maximale Reichweite laut WLTP wird mit 321 Kilometern angegeben. Der bis zu 118 PS starke E-Motor verbraucht 13 kWh auf hundert Kilometer. Ladeleistung: 85 kW.