Bildergalerie Ford Focus ST (2019)

Bildergalerie Ford Focus ST (2019)

Ford Focus ST (2019): Infos

Neuer Focus ST mit bis zu 280 PS

Ford bringt auch vom neuen Focus wieder eine sportliche ST-Version. Die kommt mit einigen technischen Neuerungen. AUTO BILD hat alle Infos!

Vorstellung und Preis: Stärkere Motoren

Auch von der neuen Generation des Ford Focus wird es eine sportliche ST-Version geben. Im Juni 2019 kommt der neue Focus ST als Schrägheck und als Kombi (Focus ST Turnier) auf den Markt. Neben dem ST-Emblem aa Kühlergrill und Heck hebt sich die sportliche Version auch durch optische Änderungen äußerlich vom regulären Focus ab. Am auffälligsten ist der eigenwillig gestaltete Diffusor am Heck, der von den beiden Auspuffrohren eingerahmt wird. Der Heckspoiler an der Dachkante fällt größer aus, ebenso die Lufteinlässe in der Frontschürze. Fahrwerk, Antrieb und Bremsen wurden überarbeitet, die Technik dazu stammt teilweise vom Fiesta WRC, dem aktuellen Mustang und dem Sportwagen GT.
Ford bietet zwei Motoren für den Focus ST an: einen Benziner mit 280 PS sowie einen Diesel mit 190 PS. Der Kompakte ist der erste Fronttriebler mit serienmäßigem elektronisch geregeltem Sperrdifferenzial von Ford. Neu im Focus ST sind außerdem bis zu vier Fahrmodi, welche die Lenkung und Bremsen anpassen. Für Komfort sorgen überarbeitete Recaro-Sportsitze, eine neu abgestimmte Einzelradaufhängung an der Hinterachse sowie die optionale elektronische Dämpferregelung. AUTO BILD rechnet mit einem Preis um 29.000 Euro für den Ford Focus ST.

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Innenraum: Sportsitze mit mehr Seitenhalt

Die Recaro-Sportsitze wurden überarbeitet, dabei lag das Augenmerk auf Seitenhalt und Sitzposition.

Fords Ziel für den Focus ST ist es Komfort und Fahrspaß zu vereinbaren. Dazu wurden die Recaro-Sportsitze überarbeitet mit dem Augenmerk auf Seitenhalt und Sitzposition. Auch im Rest des Innenraums finden sich sportliche Akzente: Das Sportlenkrad ist perforiert und unten abgeflacht, der Schaltknauf in Aluminium gehalten. Graue Ziernähte sollen Sitze, Lederlenkrad und Kniepolster optisch vom Interieur des regulären Focus abheben. Mit der neuen Generation entfallen die analogen Anzeigen für Ladedruck, Öldruck- und -temperatur. Diese Parameter sind nun in einem Untermenü des Bordcomputers untergebracht und können auf dem kleinen Display (4,2 Zoll) zwischen den klassischen Rundinstrumenten angezeigt werden. Außerdem verspricht Ford für den Innenraum eine bessere Dämmung. Dazu wurden die Motorlager überarbeitet und der Fahrwerksrahmen isoliert. Ob diese Veränderung tatsächlich hörbar ist, wird AUTO BILD bei der ersten Fahrt überprüfen. Wie im regulären Focus kommt auch beim ST-Modell das Infotainment SYNC 3 zum Einsatz, das Apple Carplay und Android Auto unterstützt und gegen Aufpreis zum WLAN-Hotspot wird.

Ausstattung: Neues Sperrdifferenzial für den Benziner

Zur Serien-Ausstattung des Focus ST gehört beim Benziner ein elektronisch geregeltes Sperrdifferenzial, das durchgehende Räder verhindert und Lenkimpulse schnell und direkt umsetzt. Beim Diesel kommt Torque Vectoring zum Einsatz: Wenn das Auto untersteuert, bremst es selbstständig das kurveninnere Rad ab. Die drei Fahrmodi "Rutschig", "Normal" und "Sport" passen Gaspedal, Servolenkung, ESP und das elektronische Sperrdifferenzial an. Noch mehr Features bietet das optionale Performance-Paket. Gegen Aufpreis bietet Ford unter anderem eine elektronische Dämpferregelung, einen weitere Fahrmodus "Rennstrecke" und Launch Control an. Die Assistenten wie Stau-Assistent, kamerabasiertes Kurvenlicht, Park- und Ausweich-Assistent stimmen mit denen aus dem regulären Focus überein. Serienmäßig steht der Focus ST auf 18-Zoll-Rädern, optional gibt es 19-Zöller.

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Motoren: Bis zu 280 PS im Focus ST

Das Sechsganggetriebe hat deutlich kürzere Schaltwege und eine Zwischengasfunktion.

Zwei Motoren stehen für den sportlichen Kompakten zur Auswahl. Der EcoBoost-Benziner hat nun 2,3 statt zwei Liter Hubraum und 30 PS mehr unter der Haube, sodass er auf eine Leistung von 280 PS und 420 Nm (bisher 360 Nm) kommt. Gegen das Turboloch kommt die "Anti-Lag"-Funktion aus dem Ford GT zum Einsatz: Die Drosselklappe bleibt ein Stück geöffnet, wenn der Fahrer vom Gas geht, sodass der Ladedruck beim Hochschalten nicht zu weit absinkt. Beim Vierzylinder-Turbodiesel bleibt es bei zwei Litern Hubraum, die Leistung wächst um 5 PS auf 190 PS. Neben dem überarbeiteten Sechsgang-Schaltgetriebe mit Zwischengas-Funktion und kürzeren Schaltwegen (gibt es für beide Motoren) ist für den Diesel auch eine Siebengang-Automatik verfügbar. Ende 2019 will Ford auch für den ST-Benziner eine Siebengangautomatik mit Schaltwippen nachreichen. Für kurze Bremswege sorgen Bremsscheiben, die größer als beim regulären Focus ausfallen: Beim ST sind es 330 Millimeter vorn mit Doppelkolben-Bremssätteln und 302 Millimeter hinten.

Gebrauchtwagen: Focus ST ab 16.000 Euro

Video: Ford Focus ST (2019)

Kompaktsportler mit Wumms

Der Vorgänger des Focus ST wurde von 2012 bis 2018 gebaut. Zunächst gab es ihn lediglich mit einem Zweiliter-Benziner, der 250 PS leistet. Mit dem Facelift 2015 nahm Ford auch einen Zweiliter-Diesel mit 185 PS ins Programm auf. Ein serienmäßiges Sportfahrwerk, in drei Stufen verstellbares ESP mit Traktionskontrolle und Torque Vectoring sind immer an Bord, genau wie Recaro-Sitze und 18-Zoll-Räder. TÜV-Prüfer bemängeln oft falsch eingestellte Schweinwerfer, der Rest ist in der Regel unauffällig. Frühe Benziner gibt es bereits ab 16.000 Euro mit unter 50.000 Kilometern auf der Uhr. Ab 16.500 Euro gibt es auch den Diesel. Wenn man 500 Euro drauflegt, bekommt man schon den Facelift-Benziner mit in der Regel unter 10.000 Kilometern Laufleistung. Gebrauchtwagenmarkt: gebrauchte Ford Focus

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Autor: Katharina Berndt

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