Auf LiveWire One folgt LiveWire S2 Del Mar. Harley-Davidson hat seine Elektrosparte als Tochtermarke LiveWire ausgegründet und gerade die zweite Maschine präsentiert. Die heißt LiveWire S2 Del Mar und lässt sich am besten als trendiger Dirt Tracker beschreiben.

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Das Attraktive: Die LiveWire S2 Del Mar wird viel weniger kosten als die bekannte LiveWire One. Eine limitierte Start-Edition von 100 Maschinen war für 17.699 Euro pro Stück zu haben und ist bereits ausverkauft.
Die Serien-Del-Mar geht im Frühjahr 2023 an den Start und wird bei 15.000 US-Dollar starten. Das deutet auf einen deutlichen Unterschied zu den 32.995 Euro hin, die die LiveWire One kostet. Es ist allerdings noch nicht klar, wann die zweite LiveWire in Deutschland starten wird.
LiveWire Del Mar
Verwandtschaft: Die flache Nase der LiveWire erinnert an die neue Harley-Davidson Sportster S.

Die LiveWire S2 Del Mar zeigt ihre Familienzugehörigkeit

Optisch zeigt sich die LiveWire S2 Del Mar als echte Harley-Davidson. Die Nase erinnert stark an die neue Harley-Davidson Sportster S. Der flache Tank, das Storz-Heck und die profilierten Reifen weisen sie als trendigen Dirt Tracker aus. Das passt sowohl zum Geschmack der Zeit als auch zur langen Dirt- bzw. Flat-Track-Geschichte der Marke Harley-Davidson.
Der Elektromotor leistet laut Hersteller bis zu 80 PS. Er treibt per Zahnriemen das Hinterrad an und soll die Maschine in vier Sekunden von null auf hundert beschleunigen.
LiveWire Del Mar
Ein wichtiger konstruktiver Kniff: Der Akku der LiveWire del Mar funktioniert als tragender Teil des Bikes.
Die LiveWire S2 Del Mar bringt 199 Kilogramm auf die Waage und soll in der Stadt rund 160 Kilometer weit kommen. Genaue Infos zur Kapazität des Akkus gibt es zwar noch nicht, neun bis zwölf kWh dürften aber einigermaßen realistisch sein.

Der Akku spielt bei der S2 Del Mar eine tragende Rolle

Der Akku wird mit Wechselstrom an Ladestationen der Kategorie Level 1 und Level 2 geladen, also mit maximal 7,6 kWh. Der vermutlich größte Unterschied zur LiveWire One besteht darin, dass der Akku ein tragender Teil des Motorrads ist. Bei der LiveWire One sind Batterie, Motor und Federelemente klassisch an einen Rahmen angeflanscht. Die zweite LiveWire wirft dieses Konzept über den Haufen.
Harley-Davidson LiveWire
Neue, bunte Welt: Die LiveWire One geht ohne Weiteres als sportlichste Harley der Firmengeschichte durch.
Die neue Plattform mit dem mittragenden Akku hört auf den Namen Arrow. Dabei verbindet die Antriebseinheit als zentrales Bauteil den Lenkkopf mit dem Schwingenlager. Der Antriebsblock besteht aus Akku, Motor, Batteriemanagement und Steuerelektronik. Der Lenkkopf ist via Hilfsrahmen mit dem Block verschraubt. Die Schwinge wird direkt an seitlichen Motorlagern befestigt.

So positioniert sich die zweite LiveWire im Vergleich zu Nummer eins

Dass sich die zweite E-Harley von ihrer Schwester unterscheidet, war zu erwarten. Es beginnt beim Format: Mit 199 Kilo ist die LiveWire S2 Del Mar 50 Kilo leichter als LiveWire Nummer eins. Ob die kleine LiveWire – wie weiter oben angedeutet – am Ende tatsächlich für rund die Hälfte des Preises der One beim deutschen Händler steht, bleibt abzuwarten. Aber sie dürfte definitiv bezahlbarer werden als ihre Schwester.
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Der konstruktive Unterschied mit dem tragenden Akku ist vor allem für die Zukunft der Marke LiveWire wichtig. Es sollen nämlich weitere Modelle in verschiedenen Größen kommen – unter anderem kleine S3-Versionen, die in Zusammenarbeit mit Roller-Spezialist Kymco entstehen.