Michelin Flexible Wheel (2018): Vorstellung
Kampf den Schlaglöchern

Reifenhersteller Michelin und Felgenproduzent Maxion arbeiten an einer flexiblen Felge. Sie soll dafür sorgen, dass Schlaglöcher den Reifen nichts mehr anhaben können.
Schlaglöcher und Bordsteinkanten sind die natürlichen Feinde jeder Alu-Felge. Um unschönen Kratzern, geplatzten Reifen oder sogar Felgenbrüchen vorzubeugen, arbeiten Felgenproduzent Maxion-Wheels und Reifenhersteller Michelin an einer flexiblen Felge für Niederquerschnitts-Reifen. Das neuartige Rad besteht im Grunde aus vier Teilen: dem klassischen Felgenbett mit festem Felgenstern, zwei flexiblen Gummiflanschen und einer Felgensternverkleidung, um die Optik zu wahren.

So reagiert die Felge bei einem Schlagloch. Der äußere Zierring biegt sich mit der Felge nach oben.
Bild: Michelin
Wie das funktioniert, sehen Sie hier im Video:
Tests verlaufen vielversprechend
Wie der Medienservice "BusinessWire" berichtet, sollen erste Tests mit der Felge vielversprechend verlaufen sein. Demnach wurde ein 285/30R21-Reifen auf die neuartige Felge gezogen und damit durch ein Schlagloch (80 mm tief, 700 mm lang) gefahren. Die Standardfelge durchstach den Reifen bei einer Geschwindigkeit von 28 km/h, das Acorus-Rad beschädigte den Reifen dagegen nicht. Wann die fertige Felge in den Handel kommt, ist noch nicht bekannt.
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