
Audi A6
Generation C9
: seit 2024Alle Infos zum Modell

Vorstellung
Vorstellung

Mit der Limousine ist die A6-Baureihe komplett
In den vergangenen Monaten ging es etwas turbulent zu bei Audi, zumindest wenn es um die Namen der Modelle geht. Erst hieß es, alle Baureihen mit E-Antrieb sollen gerade Zahlen in der Modellbezeichnung bekommen, die Verbrenner ungerade Zahlen. Davon haben sich die Ingolstädter nun wieder verabschiedet, die alten Namen bleiben erhalten. Den Start macht der Nachfolger des A6, jetzt mit dem internen Baucode C9. Zunächst wurde er als Kombi gezeigt, also als A6 Avant.
Neuvorstellung: Audi A6 Limousine
Erster Check in der neuen Audi A6 Limousine
Bild: Audi AG
Erst vor Kurzem haben die Ingolstädter mit einem Teaserbild die Limousine angekündigt, jetzt enthüllen sie das gesamte Modell. Wie der Kombi steht auch der Verbrenner-A6 auf der "Premium Platform Combustion" (kurz: PPC) – das ist die neue Verbrenner-Plattform, die auch der Q5 und der neue A5 nutzen.
Audi A6 e-tron ist verwandt mit dem Porsche Macan
Das Elektromodell ist als A6 e-tron bereits in den Verkauf gegangen. Der A6 e-tron steht – wie der Audi Q6 e-tron und sein Schwestermodell Porsche Macan – auf der "Premium Platform Electric", kurz PPE.
Kurz zur Einordnung: Der A6 wird – den Audi 100 miteingerechnet – schon seit 1968 gebaut, mittlerweile in der achten Generation. Die Umbenennung von Audi 100 auf A6 erfolgte 1994 mit dem Facelift von Generation vier.
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Preis
Preis

Plug-in-Hybrid startet bei knapp 66.000 Euro (Update!)
Drei Verbrenner-Varianten hatte Audi vom neuen A6 zum Start im Programm, jetzt legen die Ingolstädter zwei Plug-in-Hybride nach. In der kleineren Ausbaustufe mit 220 kW (299 PS) startet der A6 e-hybrid bei 65.800 Euro als Limousine. Damit ist der Hybrid-A6 gut 10.000 Euro teurer als der Basis-Verbrenner. Die leistungsstärkere Version mit 270 kW (367 PS) startet bei 75.050 Euro. Für den Avant wird – wie auch bei den anderen Modellen – ein Aufpreis von 2500 Euro fällig.
Verbrenner wird günstiger als bisher
Wer sich den neuen A6 Avant nicht als Plug-in-Hybrid, sondern mit klassischem Verbrenner vor die Tür stellen möchte, der kann schon jetzt seinen Namen in die Bestellbücher setzen lassen. Die ersten Auslieferungen sollen Ende Mai 2025 erfolgen. Und der Preis? Mindestens 58.000 Euro, für den V6 sogar 72.500 Euro.
Die Limousine kostet immer 2500 Euro weniger, was einen Basispreis von 55.500 Euro für den Zweiliter-Benziner bedeutet. Damit ist der neue A6 sogar etwas günstiger als sein Vorgänger, zuletzt startete das Stufenheck bei 58.000 Euro. Die V6-Variante beginnt bei runden 70.000 Euro.
A6 e-tron ist etwas teurer
Der vollelektrische A6 e-tron ist bereits im Audi-Konfigurator zu finden. Vorweg: Er ist etwas teurer eingepreist als das Verbrenner-Pendant. Mit Heckantrieb und kleinerem Akku startet der A6 e-tron als Sportback bei 62.800 Euro. Für alle, die einen quattro möchten, aber nicht am sportlichen S6 e-tron für mindestens 99.500 Euro interessiert sind, gibt es nun den regulären A6 mit Vierradantrieb. Der A6 e-tron quattro kostet mindestens 79.800 Euro.
Für den Avant nimmt Audi immer 1650 Euro Aufschlag. So auch beim zweiten Modell mit Heckantrieb. Das hat mehr Leistung und einen größeren Akku, Grundpreis: ab 75.600 Euro.
Aktuelle Listenpreise
Auf einen Blick: Hier finden Sie die Preise für alle neu verfügbaren Fahrzeuge.
Stand: 10. Mai 2026
Aufbauart: Fließheck
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
A6 Sportback e-tron
285 PS
62.800 €
A6 Sportback e-tron performance
367 PS
75.600 €
A6 Sportback e-tron quattro
428 PS
79.800 €
A6 Sportback e-tron performance, S line business
367 PS
80.200 €
A6 Sportback e-tron quattro, S line business
428 PS
84.400 €
S6 Sportback e-tron
503 PS
99.500 €
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Aufbauart: Kombi
Benzin
Benzin/Elektro-PlugIn
Diesel
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
A6 Avant TFSI S tronic
204 PS
58.000 €
A6 Avant TFSI S tronic, edition one
204 PS
66.870 €
A6 Avant TFSI quattro S tronic
367 PS
72.500 €
A6 Avant TFSI quattro S tronic, edition one
367 PS
81.370 €
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
A6 Avant e-hybrid quattro 220 kW
252 PS
68.300 €
A6 Avant e-hybrid quattro 220 kW, edition one
252 PS
76.730 €
A6 Avant e-hybrid quattro 270 kW
252 PS
77.550 €
A6 Avant e-hybrid quattro 270 kW, edition one
252 PS
81.950 €
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
A6 Avant TDI S tronic
204 PS
61.800 €
A6 Avant TDI quattro S tronic
204 PS
64.550 €
A6 Avant TDI S tronic, edition one
204 PS
70.670 €
A6 Avant TDI quattro S tronic
299 PS
71.000 €
A6 Avant TDI quattro S tronic, edition one
204 PS
73.420 €
A6 Avant TDI quattro S tronic, edition one
299 PS
79.870 €
1 weitere Variante anzeigen
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
A6 Avant e-tron
285 PS
64.450 €
A6 Avant e-tron performance
367 PS
77.250 €
A6 Avant e-tron quattro
428 PS
81.450 €
A6 Avant e-tron performance, S line business
367 PS
81.850 €
A6 Avant e-tron quattro, S line business
428 PS
86.050 €
S6 Avant e-tron
503 PS
101.150 €
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Aufbauart: Limousine
Benzin
Benzin/Elektro-PlugIn
Diesel
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
A6 TFSI S tronic
204 PS
55.500 €
A6 TFSI S tronic, edition one
204 PS
64.370 €
A6 TFSI quattro S tronic
367 PS
70.000 €
A6 TFSI quattro S tronic, edition one
367 PS
78.870 €
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
A6 e-hybrid quattro 220 kW
252 PS
65.800 €
A6 e-hybrid quattro 220 kW, edition one
252 PS
74.230 €
A6 e-hybrid quattro 270 kW
252 PS
75.050 €
A6 e-hybrid quattro 270 kW, edition one
252 PS
79.450 €
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
A6 TDI S tronic
204 PS
59.300 €
A6 TDI quattro S tronic
204 PS
62.050 €
A6 TDI S tronic, edition one
204 PS
68.170 €
A6 TDI quattro S tronic
299 PS
68.500 €
A6 TDI quattro S tronic, edition one
204 PS
70.920 €
A6 TDI quattro S tronic, edition one
299 PS
77.370 €
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Design
Design

Audi hat die Optik entstaubt
Stark abfallende Front, breiter Grill: Die etwas in die Jahre gekommene Optik des Vorgängers wurde entstaubt, eine Designrevolution bleibt beim A6 aber aus. Neu sind vor allem die Scheinwerfer, immer mit LED-Technik, optional mit Matrix-LED.
Die neu gestalteten Schürzen bekommen seitliche Air Curtains, um Luftverwirbelungen im Bereich der Räder zu vermeiden. Grundsätzlich dient das überarbeitete Design der Aerodynamik, der cw-Wert liegt bei 0,25 – ein durchaus respektabler Wert für einen Kombi. Die Limousine legt da noch einen drauf, ist mit einem cw-Wert von 0,23 noch eine Nuance besser.

In der Basis haben die Räder das Format 18 Zoll, auf Wunsch sind bis zu 21 Zoll möglich.
Bild: Audi AG
Im Profil zeigt sich der neue A6 deutlich dynamischer: Die Haube ist lang nach hinten gestreckt, die Türgriffe sind im Blech versenkt. Etwas gewöhnungsbedürftig dürfte die elektronisch gesteuerte Öffnung sein – eine Berührung reicht, und die Tür springt auf.
Kofferraum beim Verbrenner kleiner als beim A6 e-tron
Am Heck findet sich ein neu gestaltetes Leuchtendesign mit weit nach unten gezogenen Bremsleuchten, die dem Fahrzeug eine gewisse optische Breite verleihen. Die Dachlinie ist Audi-typisch flach abfallend gehalten. Die Stufenheck-Variante wirkt in ihrem runden Design wie eine Neuinterpretation des A6 der Generation C5. Ein schick integrierter Heckbürzel untermauert die verbesserte Aerodynamik der Limo.

Das abgerundete Heck der Limousine erinnert ein wenig an den A6 der Generation C5, die Aerodynamik wurde zum Avant nochmals verbessert.
Bild: Audi AG
Das sieht schick aus, hat aber auch Nachteile. Der Kofferraum zum Beispiel bietet in der Neuauflage 60 Liter weniger Volumen als beim Vorgänger A6 C8. Zum Vergleich: Mit 503 Litern fasst der neue A6 Avant exakt einen Liter mehr Gepäck als sein elektrischer Namensvetter A6 Avant e-tron. Der hat aber einen zusätzlichen Frunk, im Endeffekt also mehr Platz.
Bei der Limousine sieht's nicht anders aus, mit einem Kofferraumvolumen von 492 Litern gehen exakt zehn Liter weniger rein als beim elektrischen A6 e-tron Sportback. Beim MHEV Plus sind es mit 452 Litern sogar 50 weniger.
Elektroversion ist nah an der Studie
Der A6 Avant e-tron ist von außen betrachtet kein Unbekannter. Schließlich haben die Ingolstädter bereits 2021 die gleichnamige Studie präsentiert. Audi bezifferte die Seriennähe des A6 e-tron concept damals mit rund 90 bis 95 Prozent – und das sieht man.
Vorne erkennen wir die Tagfahrleuchten, schmal im oberen Bereich der Karosserie eingearbeitet und vielfach individualisierbar, darunter die Hauptscheinwerfer mit Matrix-LED-Technik. Besonders ist aber die Rückleuchte, deren 450 OLED-Elemente dazu in der Lage sind, mit dem Umfeld zu kommunizieren. Das ein oder andere Zeichen mag zurzeit noch etwas unverständlich sein – aber wenn man erst mal die Bedeutung kennt, gewöhnt man sich dran.

Wem der Platz im Innenraum nicht ausreicht, der kann noch bis zu 2,1 Tonnen an den Haken nehmen.
Bild: AUDI AG
Der Singleframe-Grill ist E-Auto-typisch geschlossen – Audio spricht auch vom invertierten Grill. Seitlich gibt es Air Curtains, die die Aerodynamik um die Räder verbessern sollen. Wenig überraschend haben es die 22-Zöller der Studie nicht in Serie geschafft. Stattdessen gibt es je nach Wunsch und Motorisierung Radgrößen zwischen 19 und 21 Zoll – sicherlich auch zugunsten des Fahrkomforts.
Der Avant hat den niedrigsten cw-Wert seiner Klasse
Bemerkenswert ist, dass die Ingenieure den beim Concept Car ermittelten cw-Wert von 0,22 (Limousine) bzw. 0,24 (Avant) nicht nur halten, sondern beim Sportback sogar noch auf 0,21 verbessern konnten. Hut ab, Audi!
Audi A6 e-tron
Der Audi A6 wird zum Elektroauto
Bild: Audi
Dabei wirkt die Optik nicht einmal so, als wäre sie stark auf Aerodynamik getrimmt, wie etwa beim Mercedes EQS. Die Aero-Maßnahmen haben natürlich Einfluss auf die Reichweite. Darüber hinaus gibt Audi an, dass der cw-Wert des Kombis Bestwert in seiner Klasse ist.
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Antrieb
Antrieb

Inhaltsverzeichnis

Die maximale AC-Ladeleistung beträgt 11 kW, damit ist die 25,9 kWh-Hochvoltbatterie in zweieinhalb Stunden aufgeladen.
Bild: Audi AG
Der Verbrennungsmotor bringt es auf eine Leistung von 185 kW (252 PS), der E-Motor stellt bis zu 105 kW bereit. Die kleinere Version kommt demnach auf eine Systemleistung von 220 kW (299 PS) und ein maximales Systemdrehmoment von 450 Nm. Genug, um den Teilzeit-Stromer in sechs Sekunden von 0 auf Tempo 100 zu befördern.
Über 100 Kilometer E-Reichweite mit Plug-in-Hybrid
Darüber steht die zweite Hybrid-Version mit einer Systemleistung von 270 kW (367 PS) und einem maximalen Drehmoment von 500 Nm. Mit der Mehrleistung soll es in 5,3 Sekunden auf Landstraßentempo gehen. Dank einer 25,9-kWh-Hechvoltbatterie sollen bis zu 111 Kilometer rein elektrische Reichweite drin sein. Sollte die Batterie leer sein, kann der Akku am AC-Lader dank 11 kW Ladeleistung in 2,5 Stunden voll aufgeladen werden.
Technische Daten im Überblick:
Audi A6 TFSI 150 kW | Audi A6 TFSI quattro 270 kW | Audi A6 TDI 150 kW | Audi A6 TDI quattro 150 kW | |
|---|---|---|---|---|
Motor | Vierzylinder-Turbobenziner | Sechszylinder-Turbobenziner mit MHEV Plus | Vierzylinder-Turbodiesel | Vierzylinder-Turbodiesel |
Hubraum | 1984 cm³ | 2995 cm³ | 1968 cm³ | 1968 cm³ |
Antrieb | Frontantrieb | Allradantrieb | Frontantrieb | Allradantrieb |
Leistung | 150 kW (204 PS) bei 4300 - 6000/min | 270 kW (367 PS) bei 5500 - 6300/min | 150 kW (204 PS) bei 3800 - 4200/min | 150 kW (204 PS) bei 3800 - 4200/min |
max. Drehmoment | 340 Nm bei 2000 - 4000/min | 550 Nm bei 1700 - 4000/min | 400 Nm bei 1750 - 3250/min | 400 Nm bei 1750 - 3250/min |
0-100 km/h | 8,2 s 8,3 s* | 4,7 s 4,7 s* | 7,8 s 7,9 s* | 6,9 s 7,0 s* |
Höchstgeschwindigkeit | 244 km/h 240 km/h* | 250 km/h 250 km/h* | 244 km/h 241 km/h* | 243 km/h 238 km/h* |
Verbrauch in l/100 km (WLTP) | 7,8–6,9 8,0–7,1* | 7,8–6,7 8,0–6,9* | 5,6–4,8 5,7–5,0* | 5,8–5,0 5,9–5,1* |
CO2-Emissionen in g/km (WLTP) | 177–157 181–161* | 177–153 181–156* | 146–126 148–130* | 152–131 155–135* |
Bei den Verbrennern macht ein Zweiliter-Benziner mit 204 PS und Frontantrieb den Anfang, interessanterweise aber ohne Teilelektrifizierung. Die bekommt der vorerst einzige Diesel, ebenfalls mit 204 PS, je nach Wunsch aber mit Front- oder Allradantrieb. Freunde großer Motoren können auf den Dreiliter-V6 mit 48-Volt-Mildhybridtechnik zurückgreifen, dann gibt's immer Allrad und bis zu 367 PS. 2026 sollen noch weitere Motorisierungen nachgereicht werden, darunter dürfte es auch einen S 6 und die Top-Version RS 6 geben.
Für den elektrischen A6 e-tron gibt es inzwischen vier Antriebe. Das Basismodell mit 210 kW (286 PS) kommt als einzige Variante mit einem kleineren Akku: Der kann 83 kWh speichern, für die Reichweite bedeutet das bis zu 627 Kilometer nach WLTP.

In den Akku passen fast immer 100 kWh – nur beim Einstiegsmodell nicht.
Bild: AUDI AG
Die höchste Reichweite bietet der A6 e-tron performance mit 270 kW (367 PS). Der 100-kWh-Akku reicht beim Sportback für bis zu 756 WLTP-Kilometer. Wegen seiner Form ist der Avant nicht ganz so windschlüpfig. Das schmälert die Reichweite, trotzdem sind hier immer noch bis zu 720 Kilometer möglich. Und dann wäre da noch eine Allradversion unterhalb des S6 e-tron. 315 kW (428 PS) leistet der quattro und sprintet mit Launch Control in nur 4,6 Sekunden von null auf 100 km/h. Reichweite: 716 Kilometer.
S6: in 3,9 Sekunden von null auf hundert
Das sportlichste Datenblatt kann wie immer der S6 vorweisen – selbstverständlich auch als e-tron, der eine Dauerleistung von 370 kW (503 PS) liefern soll. Im Launch-Modus gibt er sogar bis zu 405 kW (550 PS) frei. Damit sprintet er dann in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßentempo und rennt weiter bis Tempo 240. Die Reichweite ist dabei immer noch langstreckentauglich – jedenfalls nach WLTP. Bis zu 675 Kilometer sollen drin sein.
Schnellladen dauert 20 Minuten
Das 800-Volt-System sorgt für eine maximale Ladeleistung von 270 kW bei den Versionen mit 100-kWh-Akku, der Einstiegs-Akku schafft 221 kW. Beide Batterien lassen sich in 21 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden.
Die technischen Daten im Überblick:
A6 Avant TFSI** | A6 Avant TFSI quattro** | A6 Avant TDI (quattro)** | A6 e-tron | A6 e-tron performance | A6 e-tron quattro | S6 e-tron | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
Motor | Zweiliter-Vierzylinder- Turbobenziner | Dreiliter- Sechszylinder- Turbobenziner, Mildhybrid | Zweiliter-Vierzylinder-Turbodiesel, Mildhybrid | Elektro | Elektro | Elektro vorn und hinten | Elektro vorn und hinten |
Leistung | 150 kW (204 PS) | 270 kW (367 PS) + 18 kW (24 PS) elektr. Zusatzleistung | 150 kW (204 PS) + 18 kW (24 PS) elektr. Zusatzleistung | 210 kW (286 PS), mit Launch Control 240 kW (326 PS) | 270 kW (367 PS), mit Launch Control 280 kW (381 PS) | 315 kW (428 PS), mit Launch Control 340 kW (462 PS) | 370 kW (503 PS), mit Launch Control 405 kW (551 PS) |
max. Drehmoment | 340 Nm | 550 Nm + 230 Nm elektr. Zusatz-Drehmoment | 400 Nm + 230 Nm elektr. Zusatz-Drehmoment | 435 Nm | 565 Nm | hinten: 580 Nm, vorn: 275 Nm | hinten: 580 Nm, vorn: 275 Nm |
Antrieb | Front | Allrad | Front / Allrad | Heck | Heck | Allrad | Allrad |
Höchstgeschwindigkeit | 240 km/h | 250 km/h | 241 km/h / quattro: 238 km/h | 210 km/h | 210 km/h | 210 km/h | 240 km/h |
0–100 km/h | 8,3 s | 4,7 s | 7,9 s / quattro: 7,0 s | 6,0 s | 5,4 s | 4,5 s | 3,9 s |
elektrische Reichweite (WLTP)* | – | – | – | 556–627 km (520–598 km)* | 673–756 km (627–720 km)* | 644–716 km (605–685 km)* | 638–675 km (609–647 km)* |
Batteriekapazität | – | – | – | brutto 83 kWh/netto 75,8 kWh | brutto 100 kWh/netto 94,9 kWh | brutto 100 kWh/netto 94,9 kWh | brutto 100 kWh/netto 94,9 kWh |
max. Ladeleistung | – | – | – | 225 kW | 270 kW | 270 kW | 270 kW |
Ladedauer mit max. Ladeleistung (10–80 %) | – | – | – | 21 min | 21 min | 21 min | 21 min |
Verbrauch (WLTP)* | k. A. | k. A. | k. A. | 13,6–15,6 kWh/100 km (14,4–16,6 kWh/100 km)* | 14–15,9 kWh/100 km (14,8–17 kWh/100 km)* | 14,7–16,5 kWh/100 km (15,5–17,5 kWh/100 km)* | 15,7–16,7 kWh/100 km (16,4–17,4 kWh/100 km)* |
A6 e-tron beherrscht das Bankladen
Kann die Ladesäule nicht die volle Leistung liefern, lässt sich der Akku über das sogenannte "Bankladen" in zwei 400-Volt-Einheiten aufteilen. Das soll schnelleres Laden auch an Ladesäulen mit weniger Leistung ermöglichen. Die Spannung muss dabei nicht angepasst werden, was dazu führt, dass der Akku während des Ladens eine niedrigere Temperatur hat. Zusätzlich kann der A6 e-tron mit bis zu 220 kW rekuperieren, also Strom bei der Verzögerung wieder zurück in den Akku speisen.
Weitere Modelle mit Heck- und Allradantrieb werden sukzessive folgen, auch ein RS 6 e-tron soll kommen. Die Leistung des e-tron GT wird der RS aber nicht bekommen, wie Audi bereits bestätigt hat.
Alle Infos zum Modell
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- Preis
- Design
- Antrieb
- Ausstattung
- Test
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Ausstattung
Ausstattung

Inhaltsverzeichnis
Wir steigen ein und finden uns direkt zurecht im neuen A6. Das liegt daran, dass das Interieur-Konzept keine Neuerfindung ist und in seiner Form bereits in einigen weiteren Modellen Anwendung findet. Dazu kommt das aktuelle MMI-Infotainment mit optionalem Beifahrermonitor, der für den Fahrer während der Fahrt blind geschaltet wird. Also grundsätzlich alles, wie wir es aus dem A6 e-tron kennen.

Je nach Motorisierung gehen 452 bis 492 Liter in den Kofferraum – bis zu 50 Liter weniger als beim elektrischen A6 e-tron Sportback.
Bild: Audi AG
Darüber hinaus ist die Materialanmutung durchweg hochwertig, die Verarbeitung sehr gut. Positiv zu erwähnen ist auch der Sitzkomfort, in Reihe eins und zwei geht es sehr geräumig und gemütlich zu. Nicht zuletzt auch wegen des optional erhältlichen Panoramadachs können es auch groß gewachsene Passagiere gut aushalten – das sollte man bei einem knapp fünf Meter langen Auto aber auch erwarten dürfen.

Der A6 ist auch in der zweiten Sitzreihe geräumig und gemütlich.
Bild: Audi AG
Gegenüber dem Kombi ist aber auch die Limousine keine Sardinenbüchse, sie bietet trotz flacherer Dachlinie auch in Reihe zwei genug Kopffreiheit. Grund dafür ist eine Auswölbung im Dach, die dem Kopf mehr Raum gibt. Allerdings könnte es für groß gewachsene Insassen über 1,90 Meter schnell etwas eng werden.
Im elektrischen Vertreter A6 e-tron geht es ähnlich zu, die Platzverhältnisse sind durchaus ordentlich. Sowohl vorne als auch hinten haben auch große Insassen genug Platz, sie können sich gut auf den bequemen Sitzen ausbreiten.
Wie wir es schon von Q6 e-tron und Porsche Macan kennen, gibt's vorne gleich drei große Displays. Zum einen das 11,9-Zoll-Cockpitdisplay mit den wichtigsten Informationen für den Fahrer, zum anderen ein 14,5-Zoll-Infotainment-Display in der Mitte. Und damit es dem Beifahrer während langer Fahrten nicht langweilig wird, bekommt der gleich noch einen 10,9-Zoll-Bildschirm vor die Nase gesetzt.
Basis-Kofferraumvolumen bei Limousine und Avant gleich
Apropos Monitore: Die Displays für die optionalen digitalen Außenspiegel sind deutlich weiter nach oben gerückt als beim Q8 e-tron, gehen bis in die Fensterlinie. Das soll die Blickrichtung natürlicher gestalten. Der S6 besticht mit S-typischen Elementen, darunter die Sportsitze und S-Logos, die sich durch den gesamten Innenraum ziehen. Ansonsten hält sich das Sportmodell angenehm zurück.

Der A6 e-tron kommt mit Kameras statt Außenspiegeln – das gibt's für den Verbrenner nicht.
Bild: AUDI AG
In puncto Stauraum muss sich das E-Auto dem Verbrenner aber geschlagen geben: 502 Liter gehen in den Kofferraum des A6 e-tron – sowohl bei der Limousine als auch beim Avant. Mit umgeklappten Rücksitzen sind es im Kombi bis zu 1422 Liter, die Limousine schluckt maximal 1330 Liter.
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Test
Test

Fahren: Die Limousine überzeugt mit unaufdringlicher Eleganz
Nach dem Avant rollt jetzt die A6 Limousine auf die Straße. Dazu erst mal ein Funfact: Der cw-Wert der Limo (0,23) unterbietet dank der fließenden Dachlinie den des Kombis – früher war das stets umgekehrt. Beim Einsteigen gilt das für den Kombi bereits gesagte: Bequemer Einstieg, und man sitzt auf maximal 24 Zentimetern über dem Wagenboden nicht zu niedrig. In Reihe zwei haben Menschen bis etwa 1,85 Meter Körpergröße keine Probleme, bei größeren könnte die Dachform den Köpfen zu nahe kommen – ausprobieren!

Mit fünf Meter Länge wird's für den A6 der C9-Baureihe knapp in der Normgarage. Der erste A8 war nur dreieinhalb Zentimeter länger
Bild: Audi AG
Eine A6-Limousine mit 2,0-Liter-TDI steht zwar ab 59.300 Euro vor der Tür (2500 Euro günstiger als der Avant), aber unser Testexemplar ist vollgestopft mit Optionen: Allrad (2750 Euro), Luftfederung (2150 Euro), Allradlenkung (1250 Euro), Sportsitze (4090 Euro), Infotainment-Paket mit Head-up-Display (MMI experience pro, 2775 Euro), Glasdach mit elektrisch schaltbarem UV-Schutz (2350 Euro) und mehr. So türmt sich der Testwagenpreis auf 91.000 Euro.
Luftfederung überzeugt mit hohem Komfortniveau
Beim Fahren überzeugt die Luftfederung mit hohem Komfortniveau auch bei kurzen Anregungen – trotz der schweren 21-Zoll-Räder. Angesichts der Akustikverglasung hätte man noch weniger Geräusch bei 140 km/h erwarten können – die breiten Reifen machen sich akustisch bemerkbar. Eine Allradlenkung ist immer – um einen Begriff aus der Uhrenbranche zu bemühen – eine "Grande Complication", aber auch ein Gedicht. Die lange Limousine benötigt damit nicht mehr Platz zum Wenden als ein Kleinwagen.

Schnittige Erscheinung, cw-Wert besser als beim Kombi. Mit 1875 mm Breite etwas schmaler als der Vorgänger – bravo!
Bild: Audi AG
Der 2,0-Liter-TDI reicht mit seinen 400 Nm Drehmoment für alle erdenklichen Verkehrslagen, zumal ein E-Motor im Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe bei Bedarf 24 PS und 230 Nm beisteuert. Einen Testverbrauch müssen wir auf standardisierter Strecke noch ermitteln, aber der Blick auf den Bordcomputer gibt Anlass zu den schönsten Hoffnungen. Bei unserer ersten Fahrt stand stets eine 6 vor dem Komma.
Zum Vergleich haben wir den Benziner 3.0 V6 TFSI (367 PS, 550 Nm) gefahren, dessen Sportdifferenzial hinten nochmals höhere Kurventempi zulässt. Mit 4,7 Sekunden auf 100 km/h und motorradähnlichem Sound ist das die Version für den Petrolheads. Hörbar ist ein Surren bei langsamer Fahrt, das beim TDI mit seinem lauteren Grundgeräusch weniger auffällt – das ist der Elektromotor, der rekuperiert.
Fazit von Rolf Klein:
Endlich wieder eine klassische Limousine, deren Design eindeutig auf den europäischen Geschmack zielt, auch mit Diesel erhältlich – schön, dass es so etwas noch gibt! Trotz hoher Preise: Mit ihrer Chefauto-Ausstrahlung dürfte die neunte A6-Limousine ihren Weg machen.
Fahren: A6 Avant TFSI 150 kW
Im Innenraum gleicht der A6 dem A5 aufs Haar. Das schmälert den Wiedererkennungswert, aber die Verarbeitung macht hier einen besseren Eindruck. Das schlichte Plastik unterhalb der Luftausströmer scheint besser gekapselt, das Plastik am Handschuhfach wirkt nicht ganz so billig wie im kleinen Bruder, und auch die Übergänge zwischen den Türinnenverkleidungen und der Armatur sind im Testwagen stimmig.
Überhaupt wirkt der A6 besser verarbeitet und gedämmt als der A5. Hier klappert und raschelt auf der ersten Ausfahrt nichts, und das Einstiegstriebwerk in Form des 2.0 TFSI verrichtet seine Arbeit akustisch kaum wahrnehmbar. Auch sonst wirkt das mit 204 PS und 340 Newtonmeter maximalem Drehmoment nicht üppig ausgestattete Triebwerk recht munter.
Und das, obwohl Audi hier auf eine 48-Volt-Architektur mit Startergenerator verzichtet. Ohne zusätzliche E-Motor-Unterstützung geht es laut Hersteller in 8,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, maximal sollen 240 km/h möglich sein.

Die Progressivlenkung arbeitet angenehm aus der Mittellage und vermittelt ausreichend Gefühl zur Straße.
Bild: Audi
Weder das eine noch das andere konnte auf den portugiesischen Bergstraßen ausprobiert werden. Dafür überraschte aber das Standardfahrwerk. Den Fahrwerksentwicklern ist es gelungen, das Stahlfahrwerk so ausgewogen in die Balance zu bringen, dass es selbst bei dynamisch gefahrenen Kurven kein Untersteuern gibt. Der 1,8 Tonnen schwere Luxuslastenträger zieht so einen erstaunlich präzisen Strich.
Zudem vermittelt das Stahlfahrwerk deutlich mehr Kontakt zur Fahrbahn, ohne dabei aber böswillig alle Informationen zum Straßenzustand an die Fahrgäste weiterzureichen. Und auch die serienmäßige elektromechanische Progressivlenkung scheint im Vergleich zum A5 hier noch mal eine Justierung erfahren zu haben. Vor allem in Kurven sorgt sie mit guter Rückmeldung für ein sportliches Fahrgefühl, das noch mal verschärft werden kann, wenn man das Fahrprogramm "Dynamic" wählt oder die Einstellung individuell vornimmt.

Mit dem 204 PS starken Basismotor ist der Audi A6 Avant TFSI auch in bergigen Passagen gut motorisiert.
Bild: Audi
Ob das Zurückschalten um einen Gang der sonst unmerklich über sieben Stufen arbeitenden S-tronic nötig ist, mag jeder für sich entscheiden. Fakt ist, dass das der einzige Moment ist, in dem das Triebwerk für einen Moment hörbar wird und etwas bemüht wirkt. Ansonsten gibt es an der Applikation auf der ersten Ausfahrt nichts auszusetzen.
Fazit von Holger Preiss: Qualität trifft Fahrdynamik – auf den ersten Blick scheint Audi mit dem neuen A6 zu seinen alten Tugenden zurückgefunden zu haben. Ob das auch im Vergleich mit der Konkurrenz hält, wird sich zeigen.
Fahren: A6 e-tron als Rundum-Sorglos-Paket
AUTO BILD ist den elektrischen A6 als 367 PS starken Avant e-tron performance gefahren. Mal gemütlich, mal engagiert, aber immer verbindlich und vergnüglich streicht man durch die Landschaft oder segelt über die Autobahn und freut sich auch darüber, wie viel Arbeit einem die zahlreichen Assistenten abnehmen. Nicht nur Spur und Tempo regelt der A6 natürlich automatisch, sondern auf Wunsch auch die Rekuperation. Wer will, kann aber auch mit einem Pedal fahren oder bei der Automatik mit den Wippen ein bisschen die Kontrolle übernehmen.
Audi A6 e-tron: Test
So fährt der elektrische Audi A6
Bild: Audi AG
Aber auch sonst wird es einem nicht langweilig am Lenkrad. Denn so komfortabel der Audi A6 auch dank seiner optionalen Luftfederung bewegt werden kann, lullt er einen nicht ein, sondern nimmt den Fahrer mit und gibt ihm das Gefühl, stets der Herr im Ring zu sein. Nicht umsonst zum Beispiel gibt es drei ordentlich gespreizte Fahrprogramme und eine Progressivlenkung.
Fazit von Thomas Geiger: Sie sind wieder da! Es hat zwar lange gedauert, bis sie ihren Kabelsalat entknotet haben. Doch erst der Q6 und jetzt der A6 – so fährt Audi in der elektrischen Business-Klasse wieder vorne mit. Schön, dass bei so vielen Neuerungen die alten Werte nicht auf der Strecke bleiben. Das gilt für das moderne, aber gegenwärtige Ambiente genau wie für den Aufbau. Denn während Mercedes den Kombi beim EQE schuldig bleibt, startet Audi mit Sportback und Avant und hat so gleich zwei Ringe im Rennen.
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Die etwas in die Jahre gekommene Optik des Vorgängers wurde entstaubt, eine Designrevolution bleibt beim A6 aber aus.
Fazit
Aus A6 wird A7 – und dann doch wieder A6. Dass Audi den Namen beibehält, dürfte bei den Kunden gut ankommen und der ursprünglichen Verwirrung entgegenwirken. Ob man sich für den Kombi oder die Limousine entscheidet, bleibt eine Frage des Geschmacks. Traditionell dürfte sich hierzulande eher der Avant durchsetzen.
Technische Daten im Überblick
Listenpreis
- 55.500 – 81.370 €
Leistung
- 204 – 367 PS
Höchstgeschwindigkeit
- 238 – 250 km/h
Hubraum
- 1.968 – 2.995 cm3
Verbrauch (kombiniert)
- 4,8 – 7,1 l/100 km
0 – 100 km/h
- 4,7 – 8,3 s
Kofferraumvolumen
- 452 – 1.534 l
Anhängelast
- 750 – 2.100 kg
Technische Daten & Varianten

Audi A6 C9, Fließheck
Bauzeitraum: seit 09/2024
1 Kraftstoffart
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Reichweite
Listenpreis
A6 Sportback e-tron seit 10/2024
285 PS
7 s
556 km
62.800 €
A6 Sportback e-tron, edition one beige 10/2024 – 08/2025
285 PS
7 s
556 km
86.575 €
A6 Sportback e-tron, edition one blue 10/2024 – 08/2025
285 PS
7 s
556 km
86.575 €
15 weitere Varianten anzeigen

Audi A6 C9, Kombi
Bauzeitraum: seit 09/2024
4 Kraftstoffarten

Audi A6 C9, Limousine
Bauzeitraum: seit 04/2025
3 Kraftstoffarten
Audi A6 Bilder
Audi A6 Generationen
Audi A6 Alternativen
Die Reisen zur Präsentation des A6 und des A6 e-tron wurden unterstützt von Audi. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
Audi A6/S6 e-tron

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In den vergangenen Monaten ging es etwas turbulent zu bei Audi, zumindest wenn es um die Namen der Modelle geht. Erst hieß es, alle Baureihen mit E-Antrieb sollen gerade Zahlen in der Modellbezeichnung bekommen, die Verbrenner ungerade Zahlen. Davon haben sich die Ingolstädter nun wieder verabschiedet, die alten Namen bleiben erhalten. Den Start macht der Nachfolger des A6, jetzt mit dem internen Baucode C9.
Bild: Audi AG

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Erst vor Kurzem haben die Ingolstädter mit einem Teaserbild die Limousine angekündigt, jetzt enthüllen sie das gesamte Modell. Wie auch der Kombi steht der Verbrenner-A6 auf der "Premium Platform Combustion" (kurz: PPC), der neuen Verbrenner-Plattform, die auch der Q5 und der neue A5 nutzen.
Bild: Audi AG

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Das Elektromodell hingegen ist bereits als A6 e-tron in den Verkauf gegangen. Der steht – wie der Audi Q6 e-tron und sein Schwestermodell Porsche Macan – auf der "Premium Platform Electric", kurz PPE.
Bild: AUDI AG

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Zurück zum regulären A6. Stark abfallende Front, breiter Grill: Die etwas in die Jahre gekommene Optik des Vorgängers wurde entstaubt, eine Designrevolution bleibt beim A6 aber aus. Neu sind vor allem die Scheinwerfer, immer mit LED-Technik, optional mit Matrix-LED.
Bild: Audi AG

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Die neu gestalteten Schürzen bekommen seitliche Air Curtains, um Luftverwirbelungen im Bereich der Räder zu vermeiden. Grundsätzlich dient das überarbeitete Design der Aerodynamik, der cw-Wert liegt bei 0,25 – ein durchaus respektabler Wert für einen Kombi. Die Limousine legt da noch einen drauf, ist mit einem cw-Wert von 0,23 noch eine Nuance besser.
Bild: Audi AG

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Im Profil zeigt sich der neue A6 deutlich dynamischer: Die Haube ist lang nach hinten gestreckt, die Türgriffe sind im Blech versenkt. Etwas gewöhnungsbedürftig dürfte die elektronisch gesteuerte Öffnung sein – eine Berührung reicht, und die Tür springt auf.
Bild: Audi AG

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Am Heck findet sich ein neu gestaltetes Leuchtendesign mit weit nach unten gezogenen Bremsleuchten, die dem Fahrzeug eine gewisse optische Breite verleihen. Die Dachlinie ist Audi-typisch flach abfallend gehalten.
Bild: Audi AG

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Die Stufenheck-Variante wirkt in ihrem runden Design wie eine Neuinterpretation des A6 der Generation C5, ein schick integrierter Heckbürzel untermauert die verbesserte Aerodynamik der Limo.
Bild: Audi AG

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Der Kofferraum des Avant bietet in der Neuauflage 60 Liter weniger Volumen als beim C8. Zum Vergleich: Mit 503 Litern fasst der neue A6 Avant exakt einen Liter mehr Gepäck als sein elektrischer Namensvetter A6 Avant e-tron. Der hat aber einen zusätzlichen Frunk, im Endeffekt also mehr Platz.
Bild: Audi AG

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Bei der Limousine sieht's nicht anders aus, mit einem Kofferraumvolumen von 492 Litern gehen exakt zehn Liter weniger rein als beim elektrischen A6 e-tron Sportback. Beim MHEV Plus sind es mit 452 Litern sogar 50 weniger.
Bild: Audi AG

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Der A6 e-tron trägt tatsächlich ein etwas anderes Gesicht. Die Front kennzeichnen schmal im oberen Bereich der Karosserie eingearbeitete und vielfach individualisierbare Tagfahrleuchten, darunter die Hauptscheinwerfer mit Matrix-LED-Technik.
Bild: AUDI AG

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Besonders ist aber die Rückleuchte, deren 450 OLED-Elemente dazu in der Lage sind, mit dem Umfeld zu kommunizieren. Das ein oder andere Zeichen mag zurzeit noch etwas unverständlich sein – aber wenn man erst mal die Bedeutung kennt, gewöhnt man sich dran.
Bild: AUDI AG

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Der Singleframe-Grill ist E-Auto-typisch geschlossen – Audi spricht auch vom invertierten Grill. Bemerkenswert ist, dass die Ingenieure den beim Concept Car ermittelten cw-Wert von 0,22 (Limousine) bzw. 0,24 (Avant) nicht nur halten, sondern beim Sportback sogar noch auf 0,21 verbessern konnten.
Hut ab, Audi!
Hut ab, Audi!
Bild: AUDI AG

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Dabei wirkt die Optik nicht einmal so, als wäre sie stark auf Aerodynamik getrimmt, wie etwa beim Mercedes EQS. Die Aero-Maßnahmen haben natürlich Einfluss auf die Reichweite.
Bild: AUDI AG

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Wir steigen ein und finden uns direkt zurecht im neuen A6 mit Verbrenner. Liegt daran, dass das Interieur-Konzept keine Neuerfindung ist und in seiner Form bereits in einigen weiteren Modellen Anwendung findet. Dazu kommt das aktuelle MMI-Infotainment mit optionalem Beifahrermonitor, der für den Fahrer während der Fahrt blind geschaltet wird. Also grundsätzlich alles, wie wir es aus dem A6 e-tron kennen.
Bild: Audi AG

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Darüber hinaus ist die Materialanmutung durchweg hochwertig, die Verarbeitung sehr gut. Positiv zu erwähnen ist auch der Sitzkomfort, in Reihe eins und zwei geht es sehr geräumig und gemütlich zu. Nicht zuletzt auch wegen des optional erhältlichen Panoramadachs können es auch groß gewachsene Passagiere gut aushalten – das sollte man bei einem knapp fünf Meter langen Auto aber auch erwarten dürfen.
Bild: Audi AG

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Gegenüber dem Kombi ist aber auch die Limousine keine Sardinenbüchse, sie bietet trotz flacherer Dachlinie auch in Reihe zwei genug Kopffreiheit. Grund dafür ist eine Auswölbung im Dach, die dem Kopf mehr Raum gibt. Allerdings könnte es für groß gewachsene Insassen über 1,90 Meter schnell etwas eng werden.
Bild: Audi AG

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Beim elektrischen Vertreter geht es ähnlich zu. Die Platzverhältnisse sind durchaus ordentlich, sowohl vorne als auch hinten haben auch große Insassen genug Platz, können sich gut auf den bequemen Sitzen ausbreiten.
Bild: AUDI AG

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Wie wir es schon von Q6 e-tron und Porsche Macan kennen, gibt's vorne gleich drei große Displays. Zum einen das 11,9-Zoll-Cockpitdisplay mit den wichtigsten Informationen für den Fahrer, zum anderen ein 14,5-Zoll-Infotainment-Display in der Mitte. Und damit es dem Beifahrer während langer Fahrten nicht langweilig wird, bekommt der gleich noch einen 10,9-Zoll-Bildschirm vor die Nase gesetzt.
Bild: AUDI AG

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Apropos Monitore: Die Displays für die optionalen digitalen Außenspiegel sind deutlich weiter nach oben gerückt als beim Q8 e-tron, gehen bis in die Fensterlinie. Das soll die Blickrichtung natürlicher gestalten. Der S6 besticht mit S-typischen Elementen, darunter die Sportsitze und S-Logos, die sich durch den gesamten Innenraum ziehen. Ansonsten hält sich das Sportmodell angenehm zurück.
Bild: AUDI AG

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Für den neuen A6 als Verbrenner setzt Audi bei der Limousine und dem Kombi zunächst auf drei verschiedene Antriebe. Den Einstieg macht ein Zweiliter-Benziner mit 204 PS und Frontantrieb, interessanterweise aber ohne Teilelektrifizierung.
Bild: Audi AG

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Die bekommt der vorerst einzige Diesel, ebenfalls mit 204 PS, je nach Wunsch aber mit Front- oder Allradantrieb. Freunde großer Motoren können auf den Dreiliter-V6 mit 48-Volt-Mildhybridtechnik zurückgreifen, dann gibt's immer Allrad und bis zu 367 PS. Im Verlauf des Jahres 2025 und auch 2026 sollen noch weitere Motorisierungen nachgereicht werden.
Bild: Audi AG

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Für den elektrischen A6 e-tron gibt es inzwischen vier Antriebe. Das Basismodell mit 210 kW (286 PS) kommt als einzige Variante mit einem kleineren Akku: Der kann 83 kWh speichern, für die Reichweite bedeutet das bis zu 627 Kilometer nach WLTP. Die höchste Reichweite bietet der A6 e-tron performance mit 270 kW (367 PS). Der 100-kWh-Akku reicht beim Sportback für bis zu 756 WLTP-Kilometer.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD

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Wegen seiner Form ist der Avant nicht ganz so windschlüpfig. Das schmälert die Reichweite, trotzdem sind hier immer noch bis zu 720 Kilometer möglich. Und dann wäre da noch eine Allradversion unterhalb des S6 e-tron. 315 kW (428 PS) leistet der quattro und sprintet mit Launch Control in nur 4,6 Sekunden von null auf 100 km/h. Reichweite: 716 Kilometer.
Bild: Audi AG

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Das sportlichste Datenblatt kann wie immer der S6 vorweisen – selbstverständlich auch als e-tron. Der kommt mit einer Dauerleistung von 370 kW (503 PS). Im Launch-Modus gibt er sogar bis zu 405 kW (550 PS) frei. Damit sprintet er dann in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf Landstraßentempo und rennt weiter bis Tempo 240. Die Reichweite ist dabei immer noch langstreckentauglich – jedenfalls nach WLTP. Bis zu 675 Kilometer sollen drin sein.
Bild: AUDI AG

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Die 800-Volt-Technik sorgt für eine maximale Ladeleistung von 270 kW bei den Versionen mit 100-kWh-Akku, der Einstiegsakku schafft 221 kW. Beide Batterien lassen sich in 21 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden. Kann die Ladesäule nicht die volle Leistung liefern, lässt sich der Akku über das sogenannte "Bankladen" in zwei 400-Volt-Einheiten aufteilen. Das soll schnelleres Laden auch an Ladesäulen mit weniger Leistung ermöglichen.
Bild: AUDI AG

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Die Spannung muss dabei nicht angepasst werden, was dazu führt, dass der Akku während des Ladens eine niedrigere Temperatur hat. Zusätzlich kann der A6 e-tron mit bis zu 220 kW rekuperieren, also Strom bei der Verzögerung wieder zurück in den Akku speisen. Weitere Modelle mit Heck- und Allradantrieb werden sukzessive folgen, auch ein RS 6 e-tron soll kommen. Die Leistung des e-tron GT wird der RS aber nicht bekommen, wie Audi bereits bestätigt hat.
Bild: Audi AG
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