Vorstellung und Preis: Niro startet bei knapp 31.000 Euro

Kia hat den neuen Niro vorgestellt. Das SUV bekommt einen komplett neuen, kantigeren Look und einen modernen, reduzierten Innenraum mit großen Displays und nachhaltigen Materialien. Wie beim Vorgänger stehen drei Antriebe zur Wahl: ein Hybrid, ein Plug-in-Hybrid und eine vollelektrische Variante. Letztere heißt mit dem Generationswechsel "Niro EV".
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Seit Juni 2022 steht der Niro bei den Händlern, der Einstiegs-Hybrid startet bei 30.690 Euro. Wer sich für den Plug-in-Hybriden entscheidet, muss mindestens 36.690 Euro auf den Tisch legen. Der batterieelektrische Niro EV kommt in der Ausstattungslinie "Inspritartion" und kostet mindestens 47.590 Euro.

Design und Abmessungen: Neuer Niro mit mehr Ecken und Kanten

Das Design der Neuauflage orientiert sich klar am 2019 gezeigten Showcar Habaniro. Der neue Niro behält zwar seine Grundform, ist aber deutlich kantiger als das aktuelle Modell. Die Front wirkt mit ihren verschiedenen parallelen Linien ruhiger und mutiger. Sehr unkonventionell ist dabei die Gestaltung der Scheinwerfer.
Das Tagfahrlicht ist eine stilisierte Version der menschlichen Herzschlagkurve, die verwinkelte "Heartbeat"-Signatur. Darüber sind Fern-, Abblendlicht und Blinker angeordnet. Mit ein bisschen Fantasie lässt der Niro den Kia-typischen Tigernasengrill als Design-Element erkennen, verlässt aber spätestens mit den extravaganten Leuchtgrafiken der Scheinwerfer den Pfad der Eintönigkeit.
Kia Niro
Die Rückleuchten wurden offenbar direkt von der Studie Habaniro, die Kia auf der New York Auto Show 2019 vorgestellt hat, übernommen.
Während der Vorgänger die klassische SUV-Beplankung an Radhäusern und Schwellern trägt, sind beim Neuen die Radhäuser und die unteren Bereiche der Türen vor Stößen und Kratzern geschützt. Seitlich ist es vor allem die farblich abgesetzte C-Säule, die für Aufmerksamkeit sorgt.

Luftkanäle an der C-Säule

Weit mehr als nur Show: Die C-Säule steht frei und wird innen wie außen vom Fahrtwind umströmt – ein bisschen wie beim Ford GT. Nicht minder extravagant sind die Rückleuchten, die sich eng an die C-Säule schmiegen und ein Blechbogen in der Kofferraumklappe, der an den großen Bruder des Niro, den Kia EV6 denken lässt.
Die neue Generation legt in allen Richtungen etwas zu. Der neue Niro ist 65 Millimeter länger, 20 mm breiter, 10 mm höher und weist einen um 20 mm verlängerten Radstand auf. Die Kofferräume sind bei den drei Motor-Varianten unterschiedlich und reichen von 398 Litern (PHEV) über 451 Liter (Hybrid) bis zu 475 Liter (Niro EV). Die rein elektrische Version verfügt zudem noch über einen 20-Liter-Frunk für Ladeutensilien.

Die Abmessungen im Überblick:

• Länge: 4420 mm
• Breite: 1825 mm
• Höhe: 1545 mm
• Radstand: 2720 mm
• Kofferraum (Niro EV): 475 Liter/1392 Liter

Innenraum: Niro glänzt mit guten Platzverhältnissen vorne und hinten

Im Innenraum glänzt der neue Niro mit guten Platzverhältnissen – vorne UND hinten, was an dieser Stelle besonders hervorgehoben werden muss. Denn der AUTO BILD-Tester kann mit seinen fast zwei Metern auch auf der Rückbank noch gut sitzen.
Das Cockpit ist modern gestaltet und erinnert insgesamt an das Elektroauto EV6. Auch der Niro bekommt eine neue, durchgehende Bildschirmlandschaft. Die beiden Displays für Tacho und Infotainment sind nebeneinander angeordnet und jeweils 10,25 Zoll groß. Zusätzlich gibt es noch ein zehn Zoll großes Head-up-Display.
 
Kia Niro
Der Innenraum ist komplett neu gestaltet und orientiert sich stark am vollelektrischen Kia EV6.
Auch das Lenkrad und die sogenannte "Multi Mode"-Bedienleiste sind direkt vom Markenbruder übernommen worden. Letztere besteht aus zwei Drehreglern und einer Reihe Sensortasten, die doppelt belegt sind. Damit lassen sich sowohl wichtige Infotainmentfunktionen als auch die Klimaanlage steuern, umgeschaltet wird per Fingertip. Das Design der Mittelkonsole ist genauso reduziert. Statt des klobigen Automatikwahlhebels des Vorgängers dient jetzt ein Drehrad zur Wahl der Fahrstufen.

Entspannungssitz für den Beifahrer

Die neuen Sitze sind nicht nur schlanker, die Rücklehnen der beiden Vordersitze sind auch noch mit Kleiderbügeln, Ablagetaschen und USB-C-Anschlüssen ausgerüstet. Für den Beifahrer gibt es zudem einen speziellen Entspannungssitz, der sich auf Knopfdruck in eine bequeme Liegeposition stellen lässt. Im Innenraum kommen verschiedenste recycelte Materialien zum Einsatz.
carsale24

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Der Dachhimmel besteht aus aufbereiteten Tapeten und fühlt sich an wie Pappmaché. Die Sitzbezüge sind aus Bio-Kunstleder und aufbereiteten Eukalyptusblättern gefertigt. Der Lack der Türverkleidungen kommt ohne sogenannte BTX-Aromate (umweltschädliche Lösungsmittel) aus.

Fahren: Der Neue Kia Niro EV fährt auffällig unauffällig

AUTO BILD ist bereits einen Prototyp des Niro EV gefahren, dessen Softwarestand noch nicht serienreif war. Die Abstimmung ist so neutral wie möglich, der Sportmodus nicht wirklich sportlich. Vor allem im Eco-Mode scheint der Niro EV aber nichts von seiner Effizienz eingebüßt zu haben. Im Normal-Fahrmodus ist der Niro etwas spontaner als im Stromspar-Modus, insgesamt macht ihn das zu einem entspannten Familienfahrzeug, mit dem sich jeder im Haushalt anfreunden kann.
Kia Niro EV
Auf der ersten Testfahrt zeigt sich der Niro EV als entspannter Zeitgenosse.

Fazit von Hauke Schrieber: Die Stärke des Wagens ist, dass er einen in Ruhe lässt. Die Bedienung ist einfach und funktionell, der Komfort im Alltag gegeben und die Reichweite dank des gut abgestimmten Eco-Modus auf einem guten Niveau. Der Niro funktioniert als E-Auto einfach und stellt seine Besitzer nicht vor zu große Hürden.

Vergleich: Kia Niro gegen Skoda Karoq und Mazda CX-30 (Update!)

Bei den beliebten Kompakt-SUV gehören Mazda CX-30 und Skoda Karoq zu den verlässlichen und bezahlbaren Typen; bei ihnen steht mit etwas Ausstattung nicht gleich eine Vier oder gar Fünf vorne auf der Rechnung. Der Kia Niro war bislang immer etwas unauffällig, was sich mit der neuen Generation ändern dürfte.
Schmale LED-Leuchten an Front und Heck, eine massive, schwarz abgesetzte C-Säule – kein Wunder, dass die Kontrahenten dagegen aussehen wie graue Mäuse. Dabei ist auch Mazda das Thema Design wichtig: Der CX-30 wirkt eigenständig und dynamisch, die fließenden Formen fast zeitlos. Der Karoq hingegen zeigt sich sehr pragmatisch. Vielleicht braucht er das gar nicht, schließlich kommt es auf die inneren Werte an.

Nachhaltige Materialien im Kia, am meisten Platz im Skoda

Auch hier beweisen sich die Koreaner mutig, im Innenraum dominiert ein 80 Zentimeter breites Paneel, das die Bildschirme für Instrumente zusammenfasst. Zudem ist man bei Kia stolz auf die Verwendung nachhaltiger Materialien. Die Verarbeitung stimmt auf Anhieb, die Bedienung ist ausreichend intuitiv. Gewöhnungsbedürftig fällt die hohe Sitzposition aus.
Das klappt im Skoda besser. Überhaupt wirkt der Karoq ganzheitlicher, die Bedienung ist, abgesehen vom fehlenden Drehregler für die Lautstärke, nahezu perfekt.
Im besten Sinne eine Reise in die Vergangenheit erlebt der Mazda-Pilot. Klassische analoge Instrumente, wenige, gut zu erreichende Tasten und ein Drehdrück-Steller fürs Infotainment. Wer gerne von seinem Auto in Ruhe gelassen werden möchte, ist hier richtig.
 Kia Niro 1.6 Mazda CX-30 2.0 Skoda Karoq 1.5
Verglichen mit Skoda Karoq und Mazda CX-30 sticht der Kia Niro mit extrovertiertem Design heraus.

Beim Platzangebot verliert der Mazda wieder Punkte, das Raumangebot auf der Rückbank und im Kofferraum fällt da bescheiden aus. Am meisten Gepäck schluckt hier der Skoda – und leider auch am meisten Sprit.

Fahrdynamik geht an Skoda, Verbrauch an Kia

Der einzige Turbo im Vergleich genehmigt sich auf der Testrunde 7,2 Liter und damit 1,4 Liter mehr als der Kia, der hier als Verbrauchs-Sieger vom Platz fährt. Der Mazda liegt mit 6,6 Litern zwischen den beiden Gegnern. Dass der Kia so sparsam ist, verdankt er seinem serienmäßigen Hybridantrieb: Ein 44 PS starker E-Motor greift dem 1,6-Liter-Sauger unter die Arme.
Die Kraftübertragung übernimmt ein Sechsgang-DSG, das unter Last und hoher Drehzahl deutlich mitteilt, was unter der Haube los ist. Ein Problem, das auch der CX-30 kennt – trotz satter zwei Liter Hubraum fehlt ihm das Drehmoment. Wer Leistung will, muss oberhalb der 5000 Touren suchen. Der Skoda geht am geschmeidigsten zu Werke.

Der Niro ist der Typ für die gemütliche urbane Gangart

Vorn liegt der Karoq auch beim Fahrverhalten, das Performance-Paket mit Progressivlenkung (850 Euro) ist eine echte Empfehlung – ob knackig straff oder auf weichen Wellen surfend, alles ist möglich. Kia und Mazda lassen da mehr Leine, was in der Klasse eher zu verzeihen ist. Der CX-30 gibt sich hier als Sportler, federt stramm und direkt.
Der Kia zeigt sich mit guter Beinarbeit und angenehmen Langsamkomfort, holt bei hohem Tempo aber zu weit aus und hebt seine Besatzung aus den Sitzen. Die Lenkung ist leichtgängig, bietet aber kaum Rückmeldung. Alles in allem ist er der Typ für die gemütliche urbane Gangart, wo auch sein Hybrid-Sparpotenzial am besten zur Geltung kommt. Das wird am Ende aber durch den hohen Einstiegspreis zunichtegemacht.

Testdaten im Überblick:

Fahrzeugdaten
Kia Niro 1.6 GDI Hybrid
Mazda CX-30 e-Skyactiv G 2.0 M Hybrid
Skoda Karoq 1.5 TSI ACT
Abzweigung
Motor Bauart/Zyl./Einbaul.
Abzweigung
Abzweigung
Hubraum
Abzweigung
Abzweigung
Leistung
Abzweigung
Abzweigung
Max. Drehmoment
Abzweigung
Abzweigung
Höchstgeschwindigkeit
Abzweigung
Abzweigung
Getriebe
Abzweigung
Abzweigung
Antrieb
Abzweigung
Abzweigung
Reifenhersteller
Abzweigung
Abzweigung
Reifendimension Test vorne
Abzweigung
Abzweigung
Reifendimension Test hinten
Abzweigung
Abzweigung
Tankinhalt/Kraftstoffsorte
Abzweigung
Abzweigung
Reichweite
Abzweigung
Abzweigung
Auflenger‰usch (Werk)
Abzweigung
Abzweigung
Kofferraumvolumen min.
Abzweigung
Abzweigung
Kofferraumvolumen max.
Abzweigung
Abzweigung
Kosten/Garantien
Abzweigung
Abzweigung
Abgasnorm
Abzweigung
Abzweigung
Steuer gesamt (p.a.)
Abzweigung
Abzweigung
Versicherungsklassen
Abzweigung
Abzweigung
Gesamtkosten
Abzweigung
Abzweigung
Werkstattintervalle
Abzweigung
Abzweigung
Garantie
Abzweigung
Abzweigung
Garantieart
Abzweigung
Abzweigung
Garantie gegen Durchrostung
Abzweigung
Abzweigung
Mobilitätsgarantie
Abzweigung
Abzweigung
Beschleunigung
Abzweigung
Abzweigung
Beschleunigung 0-50 km/h
Abzweigung
Abzweigung
Beschleunigung 0-100 km/h
Abzweigung
Abzweigung
Beschleunigung 0-130 km/h
Abzweigung
Abzweigung
Beschleunigung 0-160 km/h
Abzweigung
Abzweigung
Elastizität
Abzweigung
Abzweigung
Zwischenspurt 60-100 km/h
Abzweigung
Abzweigung
Zwischenspurt 80-120 km/h
Abzweigung
Abzweigung
Verbrauch
Abzweigung
Abzweigung
Verbrauch/CO2 beim Test
Abzweigung
Abzweigung
Bremsweg
Abzweigung
Abzweigung
Bremsweg (kalt)
Abzweigung
Abzweigung
Bremsweg (warm)
Abzweigung
Abzweigung
Geräusche
Abzweigung
Abzweigung
Innengeräusch 50 km/h im 3/4 Gang
Abzweigung
Abzweigung
Innengeräusch 100 km/h im 4/5 Gang
Abzweigung
Abzweigung
Innengeräusch 130 km/h im 5/6 Gang
Abzweigung
Abzweigung
Innengeräusch 160 km/h im letzten Gang
Abzweigung
Abzweigung
Abmessungen Außen
Abzweigung
Abzweigung
Länge
Abzweigung
Abzweigung
Breite
Abzweigung
Abzweigung
Höhe
Abzweigung
Abzweigung
Radstand
Abzweigung
Abzweigung
Spurweite vorne
Abzweigung
Abzweigung
Spurweite hinten
Abzweigung
Abzweigung
Wendekreis
Abzweigung
Abzweigung
Wendekreis links
Abzweigung
Abzweigung
Wendekreis rechts
Abzweigung
Abzweigung
Gewichte/Zuladung
Abzweigung
Abzweigung
Leergewicht/Zuladung
Abzweigung
Abzweigung
Leergewicht in % vorne
Abzweigung
Abzweigung
Leergewicht in % hinten
Abzweigung
Abzweigung
Gesamtgewicht
Abzweigung
Abzweigung
Anhängelast gebr./ungebr.
Abzweigung
Abzweigung
Abmessungen Kofferraum
Abzweigung
Abzweigung
Ladekantenhöhe
Abzweigung
Abzweigung
Kofferraumtiefe min.
Abzweigung
Abzweigung
Kofferraumtiefe max.
Abzweigung
Abzweigung
Kofferraumbreite min.
Abzweigung
Abzweigung
Kofferraumbreite max.
Abzweigung
Abzweigung
Kofferraumhöhe min.
Abzweigung
Abzweigung
Kofferraumhöhe max.
Abzweigung
Abzweigung
Breite Heckklappenöffnung
Abzweigung
Abzweigung
Innenhöhe Ladekante
Abzweigung
Abzweigung
Geöffnete Heckklappe bis Boden
Abzweigung
Vierzylinder/vorn quer 
1580 cm³
104 kW (141 PS)
265 Nm
165 km/h
6-Gang-DSG
Vorderradantrieb 
Continental PremiumContact 6 
225/45 R18 V 
225/45 R18 V 
42 l/Super 
720 km
68 dB (A)
451 l
1445 l
Euro 6d ISC 
52 EUR
18/21/21 
2120 EUR
15.000 km/1 Jahre
7 Jahre/150.000 km Jahre
Garantie 
12 Jahre
7 Jahre
3,9 s
10,9 s
18,7 s
30,6 s
6,0 s
8,1 s
5,8 l/138 g 
35,8 m
34,6 m
58 dB (A)
66 dB (A)
70 dB (A)
74 dB (A)
4420 mm
1825 mm
1545 mm
2720 mm
1573 mm
1585 mm
11,3 m
11,3 m
1459/481 kg 
60 %
40 %
1940 kg
1300/600 kg
730 mm
800 mm
1610 mm
1055 mm
1335 mm
420510 mm
720810 mm
1070 mm
80170 mm
1880 mm
Vierzylinder/vorn quer 
1998 cm³
110 kW (150 PS)
213 Nm
198 km/h
6-Gang-Schaltgetriebe
Vorderradantrieb 
Falken Azensis FR 510 SUV 
215/55 R18 W 
215/55 R18 W 
51 l/Super 
760 km
66 dB (A)
430 l
1406 l
Euro 6d ISC 
118 EUR
15/20/22 
1950 EUR
20.000 km/1 Jahre
6 Jahre/150000 km Jahre
Garantie 
12 Jahre
unbegrenzt Jahre
3,2 s
9,3 s
15,5 s
24,2 s
5,0 s
6,6 s
6,6 l/157 g 
33,6 m
34,7 m
57 dB (A)
65 dB (A)
68 dB (A)
73 dB (A)
4395 mm
1795 mm
1540 mm
2655 mm
1565 mm
1565 mm
11,5 m
11,4 m
1431/496 kg 
60 %
40 %
1927 kg
1300/600 kg
745 mm
750 mm
1460 mm
- mm
1000 mm
505 mm
735 mm
880 mm
100 mm
1825 mm
Vierzylinder, Turbo/vorn quer 
1498 cm³
110 kW (150 PS)
250 Nm
211 km/h
6-Gang-Schaltgetriebe
Vorderradantrieb 
Michelin Primacy 3 
215/50 R18 W 
215/50 R18 W 
50 l/Super 
690 km
68 dB (A)
521 l
1630 l
Euro 6d-temp EVAP ISC 
96 EUR
13/17/20 
1591 EUR
nach Anzeige km/2 Jahre 
2 Jahre/- Jahre
Garantie 
12 Jahre
unbegrenzt Jahre
3,4 s
9,2 s
14,6 s
23,8 s
4,8 s
6,3 s
7,2 l/170 g 
34,0 m
34,9 m
58 dB (A)
65 dB (A)
68 dB (A)
73 dB (A)
4382 mm
1841 mm
1603 mm
2638 mm
1576 mm
1541 mm
11,0 m
10,9 m
1402/518 kg 
58 %
42 %
1920 kg
1500/700 kg
685 mm
825 mm
1610 mm
1010 mm
- mm
610 mm
910 mm
1010 mm
145 mm
1925 mm

Platzierung im Test:

• Platz 1: Skoda Karoq 1.5 TSI ACT (578 von 800 Punkten)
• Platz 2: Kia Niro 1.6 GDI Hybrid (561 von 800 Punkten)
• Platz 3: Mazda CX-30 e-Skyactiv G 2.0 M (553 von 800 Punkten)

Ausstattung: Kia bietet mehr Assistenten für den Niro an

Für die neue Generation wird das Angebot an Assistenzsystemen erweitert. Der Frontkollisionswarner mit Bremseingriff erkennt nun nicht mehr nur Fahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer vor dem Auto, sondern auch Querverkehr. Beispiel Linksabbiegen: Ist der Blinker gesetzt, warnt der Niro vor entgegenkommenden Fahrzeugen und bremst notfalls. Genauso reagiert das System, wenn beim Überqueren von Kreuzungen die Gefahr eines Unfalls mit Autos besteht, die von der Seite kommen. 
Kia Niro
Neue Assistenten sorgen für mehr Sicherheit, aber auch für mehr Komfort: Auf Wunsch parkt der Niro automatisch in enge Lücken ein.
Ein intelligenter Geschwindigkeitsassistent zeigt Tempolimits an und kann diese automatisch in die Geschwindigkeitsregelanlage übernehmen. In enge Querparklücken und Garagen fährt das Auto selbstständig per Fernbedienung mit dem Remote-Parkassistent. Außerdem sind unter anderem ein Ausstiegs-, ein Autobahn- und ein aktiver Toterwinkelassistent mit Lenk- und Bremseingriff hinzugekommen.

Antriebe: PHEV wird stärker und kommt rein elektrisch weiter 

Wie den Vorgänger wird Kia auch die neue Generation nicht ausschließlich als vollelektrische Version, sondern weiterhin auch mit Hybridantrieb anbieten – und zwar als Voll- und Plug-in-Hybrid. Die Leistung des Vollhybrids bleibt gleich: Der 1,6-Liter-Vierzylinder mit 77 kW (105 PS) wird von einem 32 kW starken Elektromotor unterstützt, zusammen bringen sie es auf 104 kW (141 PS). Kia hat aber angekündigt, dass der überarbeitete Verbrenner nun sparsamer arbeitet und der Hybrid etwas schneller beschleunigen soll.

Dank stärkerem E-Motor kommt der Plug-in-Hybrid auf 183 PS

Der Plug-in-Hybrid behält den bekannten 1,6-Liter-Benziner, bekommt aber einen stärkeren Elektromotor. Der leistet nun 17,5 kW mehr und kommt somit auf 62 kW. Damit erhöht sich die Systemleistung von 141 auf 183 PS. Wie erwartet, erhält er auch einen größeren Akku. Der fast nun 11,1 kWh (Vorgänger: 8,9 kWh). Davon profitiert natürlich die rein elektrische Reichweite. Der kombinierte WLTP-Verbrauch weist eine Reichweite von 65 Kilometern aus. Die Vorgängergeneration schaffte 49 Kilometer.

Etwas mehr Reichweite für den vollelektrischen Niro

Den vollelektrischen Niro gibt es nur noch in der stärkeren Variante. Die Leistung bleibt mit 150 kW (204 PS) gleich. Der Akku wird mit nun 64,8 kWh minimal größer, beim Vorgänger sind es glatte 64 kWh. Und auch die Reichweite wächst etwas: 463 Kilometer sollen nun mit vollgeladener Batterie drin sein, also acht Kilometer mehr als beim Vorgänger. An einem Schnelllader dauert es 45 Minuten, den Akku von zehn auf 80 Prozent zu füllen. Zudem ist die Batterievorkonditionierung nun serienmäßig im Niro EV an Bord.

Hybride bekommen eine neue Funktion

Beide Hybride sind mit einer neuen Funktion ausgestattet, die an bestimmten Orten automatisch auf reinen Elektroantrieb umschaltet. Die Daten liefern das Navi und Fahrgewohnheiten. Der sogenannte "Greenzone Drive Mode" aktiviert sich zum Beispiel in der Nähe von Krankenhäusern, Schulen und Kindergärten, aber auch an häufig angesteuerten Orten wie dem Zuhause oder dem Arbeitsplatz des Fahrers.