Nissan GT-R Facelift (2016): Fahrbericht
Ist Godzilla jetzt ein Weichei?

Nissan hat den GT-R überarbeitet. Der Allrad-Sportler leistet jetzt 20 PS mehr und soll komfortabler geworden sein. AUTO BILD klärt im Fahrbericht, ob's stimmt.
- Manuel Iglisch
Irgendwie klingt das, was uns die Nissan GT-R-Jungs diesmal erzählen, fast schon ein wenig befremdlich. Er sei nun viel komfortabler, betonen sie stolz, ließe sich erstmals flüsterleise starten (sofern gewünscht) und wirke insgesamt um einiges hochwertiger als früher. Wie bitte? Japans Vorzeige-Nordschleifler macht plötzlich einen auf konziliant? Ja! Denn zum einen ist seine Basis in Form der ab 2017 wieder erhältlichen Nismo-Ausgeburt schon hinreichend ausgereizt, zum anderen war er in all den neun Jahren, die es ihn mittlerweile bald gibt, eigentlich stets zu knochig, um ein wirklich guter GT zu sein.
Vorstellung: Das ist das GT-R Facelift

Am Heck trägt das Facelift die Schürze vom Nismo-Modell. Die Abgasanlage ist aus Titan.
Bild: Werk
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Das neue GT-R-Fahrgefühl ist leger

Das modernisierte Cockpit wertet den GT-R deutlich auf.
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Verschliffenere Gangwechsel
In seiner Übersetzung bleibt sich der Doppelkuppler zwar nach wie vor treu: Er reizt den sechsten Gang lieber bis zur Drehzahlgrenze aus anstatt ihn zum Overdrive zu überdehnen. Die Gänge dazwischen jedoch sortiert er nicht nur gewohnt flink, sondern vor allem auch ein wenig geschliffener. Mehr noch: Im Gegensatz zu früher, wo man stets den Eindruck hatte, das Getriebe würde sich vollkommen übereilt in seinen höchsten Gang retten und selbigen nur auf ausdrückliches Volllast-Kommando wieder hergeben, liest es einem die gewünschte Drehzahl nun spürbar aufmerksamer von der Fußsohle ab.
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Spontanere Gasannahme und 20 PS mehr

Dei 20 Mehr-PS spürt man de facto kaum. Denn der GT-R marschiert nach wie vor höllisch.
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