Ein Hingucker ist der aktuelle Skoda Rapid Spaceback nicht, für die Stückzahlen ist der Kompakte aber umso wichter. Die Neuauflage wird deshalb um einiges schicker und schielt mit ihrem betont sportlichen Auftritt in Richtung Audi A3. Einen Vorgeschmack gab jetzt die Studie Vision X auf dem Autosalon in Paris, der offizielle Nachfolger des Rapid Spaceback wird am 6. Dezember in Tel Aviv präsentiert. Kein zufälliger Ort, die israelische Metropole läuft sich gerade warm, um dem Silicon Valley den Rang abzulaufen. Und auch Skoda ist dort seiner digitalen Zukunft auf der Spur.

Mehr Länge, mehr Radstand

Sicher ist: Der neue Spaceback, der voraussichtlich im Sommer 2019 an den Start geht, wird nicht mehr Rapid heißen, der neue Name steht aber noch nicht fest. Dafür die technischen Rahmenbedingungen des kompakten Skoda, der künftig Jagd auf Opel Astra, Ford Focus sowie die koreanischen Geschwister Hyundai i30 und Kia Ceed machen soll. Damit das gelingt, bekommt er neue Technik – die vom Polo genutzte „MQB A0“-Plattform, von Skoda auf eine Außenlänge von 4,36 Metern gestreckt. Gleichzeitig wächst der Radstand auf 2,65 Meter – die Platzverhältnisse sind also weiter ein riesiger Vorteil des Spaceback. Allerdings schrumpft der Kofferraum leicht auf 430 Liter, um sprichwörtlich Platz für das neue Kompakt-SUV zu machen.

Neue Infotainment-Generation

So sportlich wird der Spaceback
Der neue Spaceback bekommt einen freistehenden Touchscreen mit bis zu zehn Zoll.
Unter der Haube geht es zunächst konventionell zu, es gibt kleine Drei- und Vierzylinder-Benziner, einen neuen Erdgasantrieb sowie den 1,6-Liter-Diesel in zwei Leistungsstufen. Neu für Skoda – und auch für den VW-Konzern – ist dagegen die dritte Generation des Infotainmentbaukastens, der erstmals im Spaceback angeboten wird. Mehr digitale Dienste, eine verbesserte Sprachsteuerung, ein freistehender 10-Zoll-Touchscreen und das größte digitale Cockpit seiner Klasse gehören zum Paket. Und wer weiter aufrüsten will: Erstmals werden auch Voll-LED-Scheinwerfer angeboten.

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Neue Kompaktklasse-Modelle (2020, 2021 und 2022)
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