Skoda Rapid-Spaceback-Nachfolger (2019): Vorschau
So sportlich wird der Spaceback

Der Nachfolger des Skoda Rapid Spaceback bekommt einen neuen Namen, gibt sich betont sportlich und legt beim Infotainment nach.
- Stefan Voswinkel
- Michael Gebhardt
Ein Hingucker ist der aktuelle Skoda Rapid Spaceback nicht, für die Stückzahlen ist der Kompakte aber umso wichter. Die Neuauflage wird deshalb um einiges schicker und schielt mit ihrem betont sportlichen Auftritt in Richtung Audi A3. Einen Vorgeschmack gab jetzt die Studie Vision X auf dem Autosalon in Paris, der offizielle Nachfolger des Rapid Spaceback wird am 6. Dezember in Tel Aviv präsentiert. Kein zufälliger Ort, die israelische Metropole läuft sich gerade warm, um dem Silicon Valley den Rang abzulaufen. Und auch Skoda ist dort seiner digitalen Zukunft auf der Spur.
Mehr Länge, mehr Radstand
Sicher ist: Der neue Spaceback, der voraussichtlich im Sommer 2019 an den Start geht, wird nicht mehr Rapid heißen, der neue Name steht aber noch nicht fest. Dafür die technischen Rahmenbedingungen des kompakten Skoda, der künftig Jagd auf Opel Astra, Ford Focus sowie die koreanischen Geschwister Hyundai i30 und Kia Ceed machen soll. Damit das gelingt, bekommt er neue Technik – die vom Polo genutzte „MQB A0“-Plattform, von Skoda auf eine Außenlänge von 4,36 Metern gestreckt. Gleichzeitig wächst der Radstand auf 2,65 Meter – die Platzverhältnisse sind also weiter ein riesiger Vorteil des Spaceback. Allerdings schrumpft der Kofferraum leicht auf 430 Liter, um sprichwörtlich Platz für das neue Kompakt-SUV zu machen.
Neue Infotainment-Generation

Der neue Spaceback bekommt einen freistehenden Touchscreen mit bis zu zehn Zoll.
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