Mercedes C-Klasse Facelift (2018): W205, Motoren, Fotos

Mercedes C-Klasse Facelift (2018): W205, Motoren, Fotos

— 14.02.2018

Neue Technik für die C-Klasse

Mercedes überarbeitet die C-Klasse. Das Design wird nur leicht verändert, dafür ist mehr Technik an Bord. AUTO BILD hat alle Infos!

Vorstellung: Minimale Änderungen beim Design

Die aktuelle Mercedes C-Klasse ist fast vier Jahre auf dem Markt und bei den Kunden immer noch extrem beliebt. So beliebt, dass fast jeder fünfte neue Mercedes eine C-Klasse ist. Jetzt ist es Zeit für ein Facelift – und um die Kunden nicht zu verschrecken, fällt das Update optisch mehr als behutsam aus. Genau genommen müssen selbst Markenkenner zwei Mal hinsehen, um die Modellpflege der C-Klasse, die auf dem Autosalon Genf (8. bis 18. März 2018) gezeigt wird, zu erkennen. Die Frontschürzen aller Ausstattungsvarianten werden leicht verändert. Gleiches gilt für den Kühlergrill, die AMG-Line trägt ab sofort serienmäßig den Diamantgrill. Am Heck ist das Facelift an einem neu designten Unterteil in der Schürze zu erkennen. Die Leuchtgrafik von Scheinwerfern und Rückleuchten wurde ebenfalls überarbeitet. Allerdings kommt die C-Klasse serienmäßig mit Halogenscheinwerfern – ein No-Go für Mercedes in dieser Klasse. Während sich Mercedes bei der Optik des C-Klasse-Facelifts bewusst zurückhält, gibt es auf der technischen Seite einige aufpreispflichtige Neuerungen. So legt die Modellpflege vor allem in den Bereichen Fahrassistenzsysteme und Vernetzung zu. Über die Motorenpalette gibt Mercedes noch keine Auskunft, doch AUTO BILD geht davon aus, dass die Vierzylindermotoren aus der E-Klasse übernommen werden. Die überarbeitete C-Klasse steht ab Juli 2018 beim Händler.

Autosalon Genf 2018: Die wichtigsten Auto-Neuheiten

Innenraum: C-Klasse ohne Widescreen-Cockpit

Die Armaturen sehen analog aus, sind aber volldigital – ähnlich wie bei Audis Virtual Cockpit.

Die wichtigste Info zuerst: Mercedes bietet das Widescreen-Cockpit in der C-Klasse nicht mal gegen Aufpreis an. Serienmäßig setzt das Faceliftmodell weiterhin auf ein klassisches Zwei-Tuben-Kombiinstrument und einen Siebenzoll-Bildschirm oberhalb der Mittelkonsole. Gegen Aufpreis bieten die Schwaben ein volldigitales Instrumentendisplay in 12,3 Zoll an, das zumindest auf Fotos dem Virtual Cockpit von Audi ähnelt. Der Bildschirm in der Mitte misst auf Wunsch 10,25 Zoll. Dafür bekommt die C-Klasse wenigstens das neue Lenkrad inklusive der aus verschiedenen Modellen bekannten Touchknöpfe. Im Vergleich zum Vorgänger entfällt auch der Tempomathebel auf der linken Seite. Die Tempomat-Einstellungen wandern (wie bei der Konkurrenz) ins Lenkrad. Weitere Änderungen betreffen lediglich Details: so wurde der Start-/Stopp-Knopf neu designt, und es sind neue Innenraumfarben (magmagrau/schwarz und sattelbraun für AMG Line) erhältlich. 

Ausstattung: In der Basis nur Halogenscheinwerfer

Das C-Klasse T-Modell wird zeitgleich mit der Limousine ab Juli 2018 beim Händler stehen.

Neben dem bisher nicht erhältlichen volldigitalen Instrumentendisplay gibt es in der C-Klasse erstmals Multibeam-LED-Scheinwerfer mit "Ultra Range"-Fernlicht. Dabei sitzen in jedem Scheinwerfer 84 einzeln gesteuerte LEDs, die sich sehr schnell an Verkehrssituationen anpassen können – beispielsweise blenden sie bei plötzlich auftauchendem Gegenverkehr ab. Dieses Hightech-Feature kostet natürlich Aufpreis, denn serienmäßig stattet Mercedes die C-Klasse nur mit Halogenscheinwerfern aus. Optional sind auch noch "LED High Performance"-Leuchten zu haben. Die Farbpalette wurde um die zwei Lackierungen "Mojavesilber metallic" und "Smaragdgrün metallic" erweitert. Im Innenraum bietet Mercedes gegen Aufpreis das Multikontursitz-Paket an, bei dem sich die Seitenwangen und Lordosenstütze einzeln einstellen lassen. Die sogenannte "Energizing"-Komfortssteuerung, bei der verschiedene Systeme (Klimaanlage, Sitze und Multimedia) in der C-Klasse auf die Stimmung des Fahrers abgestimmt werden, ist bereits aus dem großen Bruder S-Klasse bekannt. Ganz neu ist außerdem ein zusätzliches Soundsystem mit 225 Watt, das sich zwischen der Basislösung und der teuren Burmester-Anlage einsortiert.

Neue Mercedes (2018, 2019, 2020, 2021 und 2022)

Mercedes EQS Illustration

Connectivity: Verbesserte Sprachsteuerung

Das digitale Instrumentendisplay sowie der Bildschirm oberhalb der Mittelkonsole lassen sich wahlweise über die Touchtasten im Lenkrad, per Touchpad und Controller (ab sofort mit haptischer Rückmeldung) oder mit der weiterentwickelten Sprachsteuerung bedienen. Wie in der E-Klasse und im S-Klasse Facelift lassen sich ab sofort auch Fahrzeugfunktionen wie Sitzheizung und mehr per Linguatronic bedienen. Auch bei den Fahrassistenzsystemen hat Mercedes noch mal nachgelegt: So wurden beim Facelift der C-Klasse die Kamera- und Radarsysteme verbessert, außerdem werden ab sofort auch Navigationsdaten für Assistenzfunktionen genutzt. Der erweiterte aktive Bremsassistent ist serienmäßig an Bord. Das Comand-System wurde mit schnellerer 3D-Festplatten-Navigation und 3D-Gebäude-Darstellung aufgewertet. Für die C-Klasse gibt es auch den bekannten Concierge-Service und induktives Laden.

Motoren: Neue E-Klasse-Diesel in der C-Klasse

Offiziell sagt Mercedes noch nichts zu den Motoren. AUTO BILD geht davon aus, dass die neuen Vierzylinder-Diesel der Generation OM 654 die bisherigen Renault-Diesel, die aktuell noch in C 180 d und C 200 d eingesetzt werden, ersetzen. Außerdem soll die Mittelklasse-Limousine ab Juli 2018 eine neue Generation von Vier- und Sechszylindermotoren bekommen.

Mercedes C-Klasse Facelift (2018): W205, Motoren, Fotos

Autor: Jan Götze

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