Nissan Micra (2017): Erlkönig

Nissan Micra (2017): Erlkönig

— 21.07.2016

Der Micra macht sich lang

Der Nachfolger des Nissan Micra wird 2017 mit einem radikal anderen Look erscheinen. Erlkönigbilder und Zeichnung!

Schluss mit dem braven (Aller-)Weltauto-Look! Der Nissan Micra wird wieder stylish. Das zeigen Bilder des Erlkönigs, der dem AUTO BILD-Fotografen in Südeuropa vor die Linse gefahren ist. Daraus haben wir eine Zeichnung erstellen lassen, die Sie oben sehen.
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Die Formen des Micra werden sich radikal ändern – aber auch in der Länge wird der Kleine zulegen.

Früher war der kleine Japaner ein pfiffiger Begleiter, ein modischer Flitzer – und plötzlich wurde er kreuzbrav. Nun scheint es, dass er wieder deutlich charakterstärker wird: Unter der Tarnhülle des Neuen erkennt man den Nissan-typischen V-förmigen Grill, schmale Scheinwerfer, markante Stoßfänger, eine ausgeformte Motorhaube sowie eine fließende Dachform und C-förmige Rücklichter. Anleihen dürfte sich der Micra bei der Studie Sway nehmen, die auf dem Autosalon Genf 2015 stand.

Kleinwagen-Neuheiten bis 2020

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Das bedeutet, dass der kleine Nissan größer wird als bisher und etwa einen Ford Fiesta deutlich überragt. Damit schließt Nissan die Lücke zum Pulsar, der mit einer Außenlänge von 4,39 Metern fast schon aus der Kompaktklasse ragt. Im Innenraum soll sich der neue Micra mit seinen reduzierten Linien an der Retro-Studie "IDx" orientieren, die 2013 präsentiert wurde.

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Der aktuelle Micra fährt den Erwartungen von Nissan hinterher. Zu sehr weicht der in Thailand gebaute Kleinwagen qualitativ von den Erwartungen und dem Geschmack der Käufer hierzulande ab. Künftig soll der Micra im französischen Renault-Werk in Flins vom Band laufen. Ein Vierzylinder mit 1,4 Litern Hubraum und rund 110 PS könnte den Micra antreiben.

Micra als Gebrauchtwagen: Mängel kommen im Alter

Die aktuelle Generation des Micra ist optisch eher unauffällig, dafür technisch solide.

Die aktuelle Generation des Micra wird seit 2010 gebaut und wurde als "Weltauto" entworfen. Mit Leistungen von 80 bis 98 PS ist der Kleine ausreichend motorisiert, der Kompressor gibt dem etwas durchzugsschwachen Motor den nötigen Punch. Im Vergleich zur Konkurrenz fallen ein hoher Verbrauch, rau laufende Dreizylindermotoren und ein unharmonisches Fahrwerk auf. Doch Qualität und Verarbeitung sind solide, kleine Mängel gibt es nur im Bereich Achsaufhängung und Beleuchtung. Zu einem Preis von 6000 Euro ist er derzeit mit einer Laufleistung von rund 80.000 Kilometern gebraucht zu haben. Sein Vorgänger mit der niedlich-knubbeligen Form (2003 bis 2010) fällt allerdings mit Elektronikproblemen auf, zudem hatten die 1,2-Liter-Benziner Probleme mit der Steuerkette. Auch Ölverlust ist ein großes Thema – jeder dritte Micra ab neun Jahren fällt mit "erheblichen Mängeln" durch die Hauptuntersuchung, auch die Lenkung sollte vor einem Gebrauchtwagenkauf gründlich gecheckt werden. Ein Exemplar aus dem Jahr 2006 kostet ab 2500 Euro.

Nissan Sway Concept: Autosalon Genf 2015

Nissan Sway Concept: Autosalon Genf 2015 Nissan Sway Concept: Autosalon Genf 2015 Nissan Sway Concept: Autosalon Genf 2015

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