VW Tiguan Allspace (2017): Vorstellung

VW Tiguan Allspace (2017): Vorstellung

VW Tiguan Allspace (2017): Vorstellung und Fahrbericht

— 03.03.2017

Alle Infos zum Tiguan Allspace

Der VW Tiguan XL heißt Allspace, ist knapp 22 Zentimeter länger und hat 150 Liter mehr Kofferraumvolumen. AUTO BILD liefert alle Infos zum großen Tiguan!

Vorstellung: Der große Tiguan kommt im September 2017 (Update!)
Interieur: Platz für sieben mit optionaler dritter Sitzreihe
Fahren: Der 150-PS-Benziner ist ausreichend sportlich
Ausstattung: Drei Ausstattungs-Linien sowie Front- und Allradantrieb (Update!)
Connectivity: Discover Pro mit Gestensteuerung (Update!)
Motoren und Preis: Einstiegspreis ab 30.000 Euro (Update!)

Vorstellung: Der große Tiguan kommt im September 2017

Ab September 2017 steht der große Tiguan beim deutschen Händler, in den USA wird er nur so zu haben sein. 2018 soll noch ein Tiguan SUV-Coupé folgen. Der Allspace kann auch als Siebensitzer bestellt werden und hat einen Radstand von 2,79 Metern, also elf Zentimeter mehr als der Tiguan. Mit knapp 22 Zentimetern mehr Außenlänge kommt der Allspace auf 4,70 Meter, misst soviel wie der Konzernbruder Skoda Kodiaq. Bei VW reiht sich der Allspace zwischen dem normalen Tiguan und dem großen Touareg ein. Äußerlich unterscheidet sich der Allspace an der Front leicht vom Tiguan. Motorhaube und Kühlergrill wirken jetzt kräftiger und sind am Design des Atlas angelehnt. Die hinteren Türen wurden beim großen Tiguan verlängert, das Dach bekommt Sicken verpasst. Am Heck muss man schon genauer hinschauen, um Unterschiede zu erkennen: Das Seitenfenster in der D-Säule ist größer als beim Tiguan, das Hinterteil gestreckter.  
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Interieur: Platz für sieben im Tiguan

Die Kniefreiheit im Fond soll durch den Längenzuwachs um sechs Zentimeter zugenommen haben.

Ein Tiguan mit sieben Sitzen? Klingt gut, setzt aber ein Mindestmaß an körperlicher Fitness und eine freiwillige Selbstbeschränkung bei der Reiseplanung voraus. Zum einen empfinden schon mittelgroße Mitfahrer die dritte Reihe auf Überlandfahrten als Strafbank, zum anderen schrumpft der Kofferraum bei voller Beladung auf Handgepäck-Format. Verzichtet man auf die dritte Reihe, bekommt man zusätzlich 115 Liter Kofferraumvolumen (730 bis 1770 Liter) beim Allspace. Die Kniefreiheit im Fond soll wegen des Längenzuwachses um sechs Zentimeter zugenommen haben. Ansonsten ist der Innenraum wie beim Tiguan mit kürzerem Radstand. Vom Skoda Kodiaq, quasi der tschechische Bruder vom Tiguan Allspace, unterscheidet sich der VW im Innenraum vor allem durch den Materialmix. Da dürfen sich die Wolfsburger natürlich bei höherwertigen Kunststoffen bedienen, was allerdings auch mit einem Preisaufschlag quittiert wird.

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Fahren: Der 150-PS-Benziner ist ausreichend sportlich

Kein einziger mit Tarnfolie beklebter VW-Muletto hat beim Fahrtermin einen Dieselmotor unter der Haube. Zufall, oder Konsequenz aus Dieselgate? "Keine Absicht," schwören die Ingenieure. "Wir haben ja auch keine Hybridmodelle in der Südafrika-Flotte." Der Allspace fährt sich, wie sollte es auch anders sein, wie ein etwas längerer und schwerer Normalo-Tiguan. Das neue, 150 PS starke 1,4-Liter-TSI-Aggregat ist zwar kein Drehmoment-Wunder, aber die dynamischen Talente reichen allemal aus, und die Verbrauchslücke zum Diesel wird wieder einen Schritt kleiner.

Ausstattungen: Drei Varianten sowie Front- oder Allradantrieb

Die drei Ausstattungsversionen Trendline, Comfortline und Highline mit Front- und Allradantrieb stehen zur Auswahl.

Wie den kleinen Tiguan wird auch der Tiguan Allspace in Europa in den drei Ausstattungsversionen Trendline, Comfortline und Highline verfügbar sein. Gegenüber dem normalen Tiguan wurde die Serienausstattung der einzelnen Varianten ergänzt. Die Basisausstattung Trendline ist ab Werk zusätzlich mit dem Connectivity-Paket, einer schwarzen Dachreling, einem Multifunktionslenkrad und der Fernentriegelung der Rücksitzlehnen ausgestattet. Der Tiguan Allspace Comfortline bekommt zusätzlich eine elektrische Heckklappe, sowie einen silbernen Diffusor und eine silberne Dachreling. Das Topmodell Highline bekommt die Zusatzausstattung Drei-Zonen-Klimaautomatik, Keyless-Go und Voll-LED-Scheinwerfer. Der Tiguan Allspace rollt in allen Versionen mindestens auf 17-Zoll-Felgen. Kunden können den großen Tiguan mit Front- oder Allradantrieb ordern. Auch wenn VW den Tiguan Allspace als 5+2-Sitzer anbietet, die dritte Sitzreihe kostet Aufpreis. Alle Tiguan mit Navigationssystem haben serienmäßig die Online-Informationen und -Dienste Guide & Inform sowie Security & Service an Bord. Bei den Assistenzsystemen gibt es Lane Assist, Front Assist inklusive City-Notbremsfunktion und Fußgängererkennung, die automatische Distanzregelung ACC und den Stauassistenten.

VW Tiguan im ersten Check

Connectivity: Discover Pro mit Gestensteuerung

Im Tiguan Allspace gibt es das neue Infotainmentsystem Discover Pro.

Für einen Aufpreis ist App-Connect dabei, um Smartphones über Mirror Link mit Apple CarPlay und Android Auto in das SUV zu bringen. Neben dem bekannten Active Info Display und Head-up-Display wird parallel zum Debüt des Tiguan Allspace eine neue Generation der Infotainmentsysteme angeboten. Das Topsystem Discover Pro bekommt ein 9,2-Zoll-Display, es hat keine Knöpfe mehr und reagiert auf Wischgesten.

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Motoren und Preis: Neuer TSI mit 150 PS

VW spricht beim Tiguan Allspace von einem 5+2-Sitzer. Die dritte Sitzreihe kostet Aufpreis.

Das Spektrum der Benzin- und Dieselmotoren startet beim Tiguan Allspace bei einer höheren Leistungsstufe. Zum Einsatz kommen drei Benziner (TSI) und drei Diesel (TDI). Neben dem neuen 150 PS starken TSI mit 1,4 Litern Hubraum gibt es auch zwei Zweiliter-Benziner mit 180 PS und 220 PS. Die kosten zwar deutlich mehr als das Basisauto, aber dafür sind DSG und Allradantrieb serienmäßig an Bord. Das TDI-Trio bringt es auf 150 PS, 190 PS und 240 PS. Der Allspace kann ab Mai 2017 bestellt werden. Ab September 2017 gibt es den VW Tiguan Allspace ab knapp 30.000 Euro auch beim Händler.

Autoren: Georg Kacher, ,

Stichworte:

SUV

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