Nein, hier surrt nicht ein reanimierter Tesla Roadster durch Nürnberg. Der Antrieb geht allerdings in die richtige Richtung. Auf Basis eines Artega GT hat das Fraunhofer-Institut in Erlangen einen ganz besonderen Elektro-Sportwagen entwickelt. Der IISB-ONE (IISB steht für Institut für Integrierte Systeme und Bauelemente) besteht beim Antriebsstrang komplett aus eigenen Systemkomponenten und ist als innovatives Erprobungsfahrzeug konzipiert. Das Ziel der Forscher: die vorhandene Kompetenz bei leistungselektronischen Fahrzeugkomponenten und Batteriesystemen für E-Fahrzeuge weiter ausbauen.Der IISB-ONE wird von zwei mechanisch unabhängigen Einzelradantrieben bewegt, die jeweils eine Leistung von 80 kW und ein Spitzendrehmoment von 2000 Nm auf die Straße bringen. Das Speichersystem mit Lithium-Ionen-Batterie ist auch offen für eine mögliche Einbindung eines weiteren Energiespeichers, egal ob Zusatzbatterie oder Brennstoffzelle. Geladen werden kann mit Kabel mit bis zu 3,7 kW an öffentlichen Ladestationen als auch an jeder beliebigen Steckdose. Auch das Auftanken an kostengünstigen Gleichspannungs-Ladestationen ist möglich. Und: Durch ein induktives Ladesystem an der Fahrzeugfront wird auch ein kontaktloses Laden des IISB-ONE mit bis zu 3,5 kW ermöglicht.

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Eine größere Stückzahl oder gar eine Serienproduktion ist von dem Strom-Artega aus Franken nicht zu erwarten. Dafür aber neue Erkenntnisse aus dem Hause Fraunhofer bei der flexiblen Integration künftiger Antriebsentwicklungen.