Mini Countryman (2017): Vorstellung, Fahrbericht und Preis
Alles zum neuen Mini Countryman
Neue Mini (2019, 2020, 2021 und 2022)
Der neue Mini Countryman wächst in allen Dimensionen. Er kommt mit den bekannten Drei- und Vierzylindermotoren. AUTO BILD ist den rustikalen Mini gefahren!
➤ Vorstellung: Marktstart im Februar 2017
➤ Interieur: Neu ist die sogenannte "Picnic Bench"
➤ Fahren: Voll und ganz langstreckentauglich (UPDATE!)
➤ Ausstattung: Mehr Komfort-Features im Mini Countryman
➤ Connectivity: Navigationssystem Professional mit Touchscreen
➤ Preise: Mini Cooper Countryman ab 26.500 Euro
➤ Motoren: Vier Benziner, vier Diesel von 136 PS bis 192 PS
• Countryman ➤ 20 Zentimeter länger als der Vorgänger
• Mini Cooper S E Countryman: ➤ Plug-in-Hybrid mit 224 PS
Video: Fahrbericht Mini Countryman (2017)
Neues Mini-SUV
Der Innenraum des neuen Countryman ist typisch Mini: leicht verspieltes Design, aber eine nicht nur für Mini-Fahrer extrem einfache Bedienung. Der mittige Tacho der ersten Mini-Modelle gehört schon lange der Vergangenheit an, hier sitzt beim neuen Countryman gegen Aufpreis das Navi mit Touchscreen. Ebenfalls neu im Countryman ist der mittige rote Kippschalter zum Motorstart, den wir aus den aktuellen Mini-Modellen kennen. Der geht aufs Haus, alle anderen Neuerungen, wie Head-up-Display (600 Euro) und elektrische Sitze (1250 Euro) müssen die Kunden extra bezahlen. Die Rückbank ist weiterhin im Verhältnis 40:20:40 umklappbar, auch die praktischen Lösungen der verschieb- und verstellbaren Rücksitzbank bietet der neue Countryman.

Die "Picnic Bench" ist Ladekantenschutz und Sitzgelegenheit zugleich. Kostenpunkt: 120 Euro.

Unser Probeexemplar ist ein Cooper S All4 mit Achtstufenautomatik (ab 33.850 Euro).
Wie es sich für einen Mini gehört, lässt sich auch Countryman Generation zwei nahezu komplett individualisieren. Neben zahlreichen Außenfarben gibt es Streifen, Dächer und Außenspiegel in Kontrastfarben, verschiedene Innenausstattungen und bis zu zehn unterschiedliche Felgendesigns. Ganz neu sind die Farben "Island Blue metallic" und "Chestnut", was übersetzt Kastanie bedeutet. Ein neues Komfort-Feature ist die elektrische Heckklappe, die sich per Komfortzugang auch berührungslos öffnet. Die "Picnic Bench" kostet 120 Euro Aufpreis. Die vorderen Sitze sind beim neuen Countryman erstmals in einem Mini elektrisch einstellbar und merken sich voreingestellte Positionen per Memory-Funktion.Alle Motorisierungen sind auf Wunsch mit dem ALL4 genannten Allradantrieb kombinierbar. Zudem sind optional elektronisch geregelte Dämpfer erhältlich. Die drei Fahrmodi Mid, Sport und Green können im neuen Mini Countryman gewählt werden. Unterschiede gibt es bei den Felgen. Cooper und Cooper D rollen serienmäßig auf 16-Zoll-Felgen vom Hof, während alle anderen Varianten mindestens 17-Zöller spendiert bekommen. 19-Zoll-Räder sind ab sofort nicht mehr exklusiv für den John Cooper Works, sondern für alle Motorisierungen lieferbar.
Der mittige Tacho der ersten Mini-Modelle gehört schon lange der Vergangenheit an, hier sitzt beim neuen Countryman gegen Aufpreis das Navi "Professional" mit Touchscreen. Wer nicht gerne auf dem Bildschirm rumdrückt, der kann das System auch ganz bequem per Tasten in der Mittelkonsole bedienen. Hier spürt und sieht man die Markenverwandtschaft zu BMW deutlich. Serienmäßig ist ein Radio mit Zentralinstrument und Bluetooth-Freisprecheinrichtung verbaut. Nur für das große Navi gibt es den neuen Country Timer, der Fahrten abseits befestigter Straßen aufzeichnet. Im Nachhinein kann der Fahrer die Daten analysieren und verschiedene Stufen vom "Street Cruiser" bis zum "Cliff Champ" erreichen. Und auch der sogenannte Mini Find Mate ist neu im Countryman. Der Assistent gehört zum Wired Paket und hilft dabei, bestimmte Gegenstände zu finden. Entsprechende Tags werden an Schlüsselbund oder Tasche befestigt und können per Bluetooth geortet werden, falls man sie verlegt hat. Bleibt abzuwarten, wie gut dieses System in der Realität funktioniert, beziehungsweise, wie es ohne Bluetooth-Verbindung läuft.

Das Zentralinstrument ist von einem LED-Ring umgeben.
Natürlich hat der generationsbedingte Wachstumsschub auch einen Haken: der Countryman geht in die Massephase. Das bedeutet, er legt nicht nur 20 Zentimeter Länge, sondern auch rund 100 Kilogramm zu. Als Cooper mit Dreizylinder wiegt das Lifestyle-SUV rund 1365 Kilogramm. Trocken, wohlgemerkt. Da ergibt es natürlich Sinn, dass Mini auch für das größte Modell die starken Motoren anbietet. Als Cooper S leistet der Countryman 192 PS und ist damit das Topmodell. Zumindest so lange, bis der John Cooper Works Countryman kommt.
Zum Marktstart im Februar 2017 außerdem im Angebot sind: der Countryman Cooper, Cooper D und SD. Der Einstiegspreis für den 136 PS starken Countryman Cooper ohne Allradantrieb liegt bei 26.500 Euro. Das entspricht einem Aufpreis von 3800 Euro zum auslaufenden Modell. Das Topmodell Cooper S kostet mindestens 29.900 Euro (bisher ab 26.700 Euro). Alle Motorisierungen sind auf Wunsch mit dem ALL4 genannten Allradantrieb lieferbar, wofür sich beim Vorgänger rund 60 Prozent der Kunden entschieden. Serienmäßig sind alle Motoren mit einer Sechsgang-Handschaltung und Vorderradantrieb ausgestattet. Eine Ausnahme ist der Cooper SD, der ab Werk mit einer Achtgang-Automatik kommt. Premiere im Countryman hat der Plug-in Hybrid namens Cooper SE, der zeitlich versetzt auf den Markt gebracht wird. Den Antrieb übernimmt der Countryman vom BMW 225xe. Im Falle des Mini bedeutet das, der Dreizylinder vom Cooper wird mit einem 88 PS starken E-Motor an der Hinterachse gekoppelt. Das Ergebnis: 224 PS Systemleistung und Allradantrieb. Rein elektrisch soll der Mini Countryman Cooper SE 40 Kilometer weit und bis zu 125 km/h schnell fahren.
Mini Cooper Countryman • Motor: Dreizylinder-Benziner • Hubraum: 1499 ccm • Leistung: 100 kW (136 PS) • Gewicht: 1390 kg • Beschleunigung: 0-100 km/h in 9,6 s • Höchstgeschwindigkeit: 202 km/h • Verbrauch: 5,5 - 5,7 l/100km • Preis: ab 26.500 Euro
Mini Cooper ALL4 Countryman • Motor: Dreizylinder-Benziner • Hubraum: 1499 ccm • Leistung: 100 kW (136 PS) • Gewicht: 1470 kg • Beschleunigung: 0-100 km/h in 9,8 s • Höchstgeschwindigkeit: 197 km/h • Verbrauch: 6,0 - 6,2 l/100km • Preis: ab 28.500 Euro
Mini Cooper S Countryman • Motor: Vierzylinder-Benziner • Hubraum: 1998 ccm • Leistung: 141 kW (192 PS) • Gewicht: 1460 kg • Beschleunigung: 0-100 km/h: 7,4 s • Höchstgeschwindigkeit: 225 km/h • Verbrauch: 6,0 - 6,3 l/100 km • Preis: ab 29.900 Euro
Mini Cooper S ALL4 Countryman • Motor: Vierzylinder-Benziner • Hubraum: 1998 ccm • Leistung: 141 kW (192 PS) • Gewicht: 1530 kg • Beschleunigung: 0-100 km/h in 7,2 s • Höchstgeschwindigkeit: 222 km/h • Verbrauch: 6,4 - 7,1 l/100 km • Preis: ab 31.900 Euro
Mini Cooper D Countryman • Motor: Vierzylinder-Diesel • Hubraum: 1995 ccm • Leistung: 110 kW (150 PS) • Gewicht: 1430 kg • Beschleunigung: 0-100 km/h in 8,8 s • Höchstgeschwindigkeit: 208 km/h • Verbrauch: 4,3 - 4,6 l/100 km • Preis: ab 29.500 Euro.
Mini Cooper D ALL4 Countryman • Motor: Vierzylinder-Diesel • Hubraum: 1995 ccm • Leistung 110 kW (150 PS) • Gewicht: 1500 kg • Beschleunigung: 0-100 km/h in 8,7 s • Höchstgeschwindigkeit: 205 km/h • Verbrauch: 4,8 - 5,0 l/100 km • Preis: ab 31.500 Euro
Mini Cooper SD Countryman • Motor: Vierzylinder-Diesel • Hubraum: 1995 ccm • Leistung 140 kW (190 PS) • Gewicht: 1465 kg • Beschleunigung: 0-100 km/h in 7,7 s • Höchstgeschwindigkeit: 220 km/h • Verbrauch: 4,6 - 4,8 l/100 km • Preis: ab 33.900 Euro
Mini Cooper SD ALL4 Countryman • Motor: Vierzylinder-Diesel • Hubraum: 1995 ccm • Leistung: 140 kW (190 PS) • Gewicht: 1535 kg • Beschleunigung: 0-100 km/h in 7,4 s • Höchstgeschwindigkeit: 218 km/h • Verbrauch: 4,9 - 5,1 l/100 km • Preis: ab 35.900 Euro
Gebrauchtwagen: Unter 10.000 Euro geht nichts
Die vierte Modellreihe des Mini kam 2010 auf den Markt und wurde mit sieben Motorisierungen angeboten. Die Motorenpalette reicht bei den Benzinern vom One Countryman mit 98 PS bis zum Countryman John Cooper Works mit 218 PS und serienmäßigem Allradantrieb. Der Cooper S Countryman leistete zu Beginn 184 PS und ab Juli 2014 dann 190 PS. Bei den Selbstzündern reicht die Palette vom One D Countryman mit 90 PS bis zum Cooper SD Countryman mit 143 PS. Das Angebot an gebrauchten Mini Countryman vom Typ R60 ist riesig, die Auswahl an Benzinern und Dieseln sehr ausgeglichen.

Der R60 genannte Vorgänger war der erste viertürige Mini und wurde weltweit über 540.000 Mal verkauft.
Übersicht: Gebrauchte Mini Countryman
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