Mini-Mini (2022): Vorschau, Technik, Preis
Der kleinste Mini kommt aus China

Die BMW-Tochter Mini will den zukünftigen Mini-Mini in China bauen. Der City-Flitzer kommt auf jeden Fall als E-Mobil, Verbrenner und eine Cabrio-Version könnten folgen.
- Georg Kacher
- Michael Gebhardt
BMW plant mit dem kleinen Mini auf den größten Wachstums-Markt zu drängen, ihn sogar dort zu bauen: China. Als ultra-kompaktes Weltauto soll der kommende Mini-Mini mit Elektroantrieb im Reich der Mitte entstehen. Mit im Boot sitzt nicht der langjährige BMW-Partner Brillance, sondern Great Wall. In der bayrisch-fernöstlichen Partnerschaft übernimmt Mini-Mutter BMW die Entwicklung einer weltmarkttauglichen Plattform, während Great Wall die Verantwortung für Beschaffung und Produktion hat. Oder anders gesagt: BMW sorgt für die Technik, Great Wall für eine kostengünstige Produktion.
Alles über Mini
Der neue, kleine Mini soll maximal 3,40 Meter lang werden (der aktuelle Mini Dreitürer misst 3,80 Meter, der Smart fortwo 2,70 Meter) aber einen rekordverdächtig langen Radstand haben. Die Hülle mit Achsen kostet nach Insider-Informationen in der Herstellung nicht viel mehr als ein ordentliches E-Bike, die Batteriepreise sinken auf breiter Front, E-Motoren und das Getriebe werden von lokalen Zulieferern für kleines Geld angeboten. Wenn der E-Mini Anfang 2022 auf den Markt kommen, dürfte die Kostenrechnung also deutlich günstiger ausfallen als aktuell.
Auch mit Benziner und als Cabrio?

In den bisherigen Planspielen fährt der E-Mini auch ohne festes Dach vor, sicher ist das Modell aber nicht.
Bild: Larson
Unter 20.000 Euro

Der 3,40 Meter kurze E-Mini wirkt knuffiger als das aktuelle Modell. Kurze Überhänge und langer Radstand prägen den neuen China-Mini.
Bild: Larson
Service-Links
















































































