
Škoda Enyaq
Generation 5A
: seit 2020Gefällt uns
- Viel Platz
- Kleiner Wendekreis
- Facelift bringt mehr Serienausstattung
Gefällt uns nicht
- Head-up-Display nur optional
- Qualität beim Vorfacelift nicht perfekt
- Hohes Gewicht beim Fahren spürbar
Alle Infos zum Modell
Mit dem Enyaq iV brachte Skoda Ende 2020 sein erstes Elektro-SUV auf den Markt. Nach dem kompakten VW ID.3 steht auch der Enyaq auf MEB-Basis – und er ist gleichzeitig das erste SUV auf dieser Plattform.
Weiterlesen

Vorstellung
Vorstellung

SUV oder Coupé
Mit dem Enyaq iV brachte Skoda Ende 2020 sein erstes Elektro-SUV auf den Markt. Nach dem kompakten VW ID.3 steht auch der Enyaq auf MEB-Basis – und er ist gleichzeitig das erste SUV auf dieser Plattform.
Anfang 2025 spendierte Skoda dem Modell ein Update und damit auch eine neue, leistungsstarke RS-Version, die Alltag und Performance vereinen soll.
Neben dem klassischen SUV gibt es den Enyaq auch als Coupé, mit stärker abfallendem Heck, entsprechend besserer Aerodynamik und etwas größerer Reichweite.
Neue Basisvariante kommt
Aktuell ist das Einstiegsmodell Enyaq 60 nicht bestellbar – Skoda verweist auf „hohe Nachfrage“ und kündigt für das Frühjahr 2026 bereits ein Nachfolgemodell an.
Alle Infos zum Modell
- Vorstellung
- Preis
- Design
- Antrieb
- Ausstattung
- Test

Preis
Preis

Einstiegsmodell Enyaq 60 aktuell nicht konfigurierbar
Die Basismotorisierung Enyaq 60 ist aufgrund der hohen Nachfrage nicht mehr im Konfigurator verfügbar. Noch im Frühjahr soll jedoch eine Nachfolgevariante folgen. Zuletzt kostete das Einstiegsmodell des SUV mit 204 PS ab 44.500 Euro.
Die nächsthöhere Motorisierung, der Enyaq 85, steht ab 48.900 Euro in der Preisliste. Im SUV-Coupé startet der gleiche Antrieb bei 51.150 Euro.
Wer Allradantrieb möchte, wird beim Enyaq 85x fündig – er ist ab 51.500 Euro zu haben. Die etwas dynamischere "Sportline"-Ausstattung beginnt beim SUV bei 54.900 Euro, beim Coupé bei 57.150 Euro.
Enyaq RS startet unter 60.000 Euro
Das Enyaq RS SUV ist ab 58.600 Euro erhältlich. Wer die sportlichere Linienführung des Coupés bevorzugt, muss mindestens 60.850 Euro investieren.
Aktuelle Listenpreise
Hier finden Sie die Preise zu allen neu verfügbaren Fahrzeugen.
Stand: 06. August 2026
Aufbauart: SUV
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
Listenpreis
Enyaq 60, Essence
190 PS
43.490 €
Enyaq 60, Selection
190 PS
46.290 €
Enyaq Coupe 60, Selection
190 PS
48.990 €
Enyaq 60, Sportline
190 PS
49.770 €
Enyaq 85, Selection
285 PS
50.990 €
Enyaq Coupe 60, Sportline
190 PS
52.470 €
Enyaq Coupe 85, Selection
285 PS
53.690 €
Enyaq 85x, Selection
299 PS
53.790 €
Enyaq 85, Sportline
285 PS
54.470 €
Enyaq Coupe 85x, Selection
299 PS
56.490 €
Enyaq Coupe 85, Sportline
285 PS
57.170 €
Enyaq 85x, Sportline
299 PS
57.270 €
Enyaq, RS
340 PS
59.440 €
Enyaq Coupe 85x, Sportline
299 PS
59.970 €
Enyaq Coupe, RS
340 PS
62.140 €
10 weitere Varianten anzeigen
Alle Infos zum Modell
- Vorstellung
- Preis
- Design
- Antrieb
- Ausstattung
- Test

Design
Design

Der Enyaq RS gibt sich dezenter als der Elroq RS

Der große Lufteinlass bekommt diagonale Lamellen verpasst, unterhalb der Hauptscheinwerfer befinden sich Air Curtains.
Bild: Skoda Auto
Der Hauptscheinwerfer mit Matrix-LED-Technik mündet seitlich in sogenannte Air Curtains, ein Aerodynamik-Detail, das den Luftstrom um die vorderen Räder verbessert. Der große Kühlergrill wurde schmaler gestaltet, darunter sitzen markante Lufteinlässe. Die beim Elroq RS noch etwas verspielte Frontschürze wirkt beim größeren Enyaq RS ruhiger, aber weiterhin sportlich.
Skoda Enyaq RS Facelift
Frisches Make-up für den Sport-Enyaq
Bild: Skoda
Der schmale Grill wird zudem nicht mehr von 131 LED-Elementen beleuchtet. Stattdessen gibt es eingefasste Lichtelemente, die laut Skoda an Augenwimpern erinnern sollen. Sie sind mit dem Matrix-LED-Licht verbunden, das im RS serienmäßig ist. Beim Standard-Enyaq bleibt es optional.
Frischer Enyaq ist leicht gewachsen
Hinter dem "Tech Deck" genannten Grill verbirgt sich die Radartechnik für die Assistenzsysteme. An der Seitenlinie und am Heck hat sich wenig verändert. Neu sind beim RS die Felgendesigns in 20 oder 21 Zoll. In der größeren Variante ist eine Lamelle der weitgehend geschlossenen Felge grün abgesetzt – unabhängig von der Außenfarbe.
Bei den Abmessungen fällt das Update erwartungsgemäß moderat aus: In der Länge legt der Enyaq um neun Millimeter zu, in der Höhe um sechs. Der Radstand wächst um einen Millimeter auf 2966 Millimeter.
Enyaq Coupé ist aerodynamischer
Das gilt weitgehend auch für das Coupé. Die Abmessungen bleiben nahezu identisch, es ist lediglich einen Millimeter höher. Das stärker abfallende Heck verbessert die Aerodynamik und sorgt für etwas mehr Reichweite. Gleichzeitig bietet es nur 15 Liter weniger Kofferraumvolumen als das klassische SUV.

Das Skoda-Logo auf dem Lenkrad ist Geschichte, es weicht jetzt dem Markenschriftzug.
Bild: Skoda Auto
Die Abmessungen auf einen Blick:
- Länge: 4658 mm
- Breite: 1879 mm
- Höhe: 1622 mm (Coupé: 1623 mm)
- Radstand: 2766 mm
- Kofferraumvolumen: 585 bis 1710 l, Coupé 570–1610 l
Alle Infos zum Modell
- Vorstellung
- Preis
- Design
- Antrieb
- Ausstattung
- Test

Antrieb
Antrieb

Etwas weniger Reichweite im Enyaq-Facelift
Verglichen mit Optik und Innenraum hat sich technisch nur relativ wenig getan. Unter dem Blech arbeiten Motoren mit Leistungen zwischen 150 kW (204 PS) und 210 kW (286 PS). Genauer gesagt sind es drei Antriebe, die Skoda beim frischen Enyaq anbietet. Den Start macht der Enyaq 60 mit Heckantrieb und 204 PS, darüber steht der Enyaq 85, wahlweise mit Heck- oder Allradantrieb.

RS-Logos und schwarze Akzente verweisen auf die sportlichste Enyaq-Variante.
Bild: Skoda Auto
Mit dem Enyaq RS rundet Skoda die Motorenpalette ab. Der bekommt mit dem Facelift aber keine Leistungsspritze verpasst, es bleibt bei zwei E-Maschinen mit insgesamt 340 PS. Aufgrund der etwas besseren Aerodynamik wurde aber die Beschleunigung leicht verbessert, mit 5,4 Sekunden von null auf Tempo 100 ist der Enyaq RS jetzt ein Zehntel schneller. Schluss ist nach wie vor bei 180 km/h.
Die technischen Daten auf einen Blick:
Merkmale | 60 | 85 | 85x | Enyaq RS |
|---|---|---|---|---|
Motor | Elektro | Elektro | Elektro | Elektro |
Leistung | 150 kW (204 PS) | 210 kW (286 PS) | 210 kW (286 PS) | 250 kW (340 PS) |
max. Drehmoment | 310 Nm | 545 Nm | 545 Nm | 679 Nm |
Antrieb | Hinterrad | Hinterrad | Allrad | Allrad |
Höchstgeschwindigkeit | 160 km/h | 180 km/h | 180 km/h | 180 km/h |
0 auf 100 km/h | 8,1 s | 6,7 s | 6,7 s | 5,4 s |
Batteriekapazität* | 63 kWh (59 kWh netto) | 82 kWh (77 kWh netto) | 82 kWh (77 kWh netto) | 84 kWh (79 kWh netto) |
Reichweite (WLTP)* | 431 km / 439 km** | 588 / 597 km** | 559 km / 567 km** | 556 km / 563 km** |
max. Ladeleistung* | 150 kW | 175 kW | 175 kW | 185 kW |
Ladedauer (10-80 %)* | 24 min | 28 min | 28 min | 26 min |
Allerdings muss man dann weniger Reichweite in Kauf nehmen, mit Allrad sind bis zu 559 Kilometer (WLTP) drin (567 km im Enyaq Coupé), der Hecktriebler soll bis zu 588 Kilometer (Coupé: 597) weit kommen – unter Idealbedingungen versteht sich.
Der RS muss mit etwas weniger Reichweite auskommen, als Coupé schafft er bis zu 563 Kilometer (WLTP), das SUV kommt auf bis zu 556 Kilometer. Die 400-Volt-Architektur sorgt für Ladeleistungen von 135 kW bis 185 kW beim RS, womit die bis zu 84-kWh große Batterie in 26 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden soll.
Weitere Informationen finden Sie unter Alle Daten & Varianten.
Alle Infos zum Modell
- Vorstellung
- Preis
- Design
- Antrieb
- Ausstattung
- Test

Ausstattung
Ausstattung

Innenraum: Head-up-Display mit Augmented Reality
Bei der ersten Sitzprobe fiel vor allem auf, wie geräumig das Skoda-SUV ist. Gerade in der zweiten Reihe finden dank der ausgeprägten Bein- und Kopffreiheit auch große Menschen bequem Platz. Daran hat sich auch beim Facelift nichts geändert, zumal die Abmessungen leicht gewachsen sind.

Sowohl Kopf- als auch Beinfreiheit sind im Skoda Enyaq – im Bild der RS – äußerst üppig. Auch Menschen jenseits der 166 cm haben hier ausreichend Platz.
Bild: Skoda Auto
Weitgehend gleich geblieben ist auch das Innenraum-Konzept des Enyaq: Digitalcockpit mit 5,3-Zoll-Bildschirm hinter dem Lenkrad plus 14,6-Zoll-Zentraldisplay. Das Head-up-Display wird weiterhin nur optional angeboten. Dafür hat Skoda den Umfang der Serienausstattung erhöht. Jetzt gibt es unter anderem Keyless Entry und eine Dreizonen-Klimaautomatik schon ab Werk.

Die Sitze vorne geben Fahrer und Beifahrer ordentlichen Seitenhalt, grüne Ziernähte sorgen für Kontrast.
Bild: Skoda Auto
Sechs verschiedene Interieurfarben kombiniert mit nachhaltigen Materialien reflektieren das neue "Modern Solid"-Design des E-Autos.

Der Innenraum lässt sich mit sechs verschiedenen Ausstattungen individualisieren.
Bild: Skoda Auto
Nicht ganz so viel Auswahl hat man dagegen beim Enyaq RS, dafür wirkt der Innenraum dank Sportsitzen aber deutlich athletischer. Die serienmäßige "RS Lounge"-Ausstattung kommt mit einem Mix aus Kunstleder und Mikrofaser, limettefarbenen Ziernähten und matten Carbon-Zierelementen.
Die Topausstattung "RS Suite" gibt sich etwas dezenter mit grauen Nähten und perforierten Ledersitzen samt Belüftung. Ein dunkler Dachhimmel, das 13 Zoll große Touch-Hauptdisplay, das Canton-Soundsystem und eine mehrfarbige Ambientebeleuchtung sind immer an Bord.
Alle Infos zum Modell
- Vorstellung
- Preis
- Design
- Antrieb
- Ausstattung
- Test

Test
Test

Wie viel Sport steckt im neuen Enyaq RS?
Der Enyaq RS soll beides können: Alltag und Performance. AUTO BILD hat die Coupé-Version des Enyaq mit dem optionalen "Maxx-Paket" getestet. Statt mit tiefergelegtem Sportfahrwerk fährt unser Wagen mit adaptivem DCC-Fahrwerk vor. Dazu gibt es Sportsitze mit Memory- und Massagefunktion.
Schon beim Anfahren zeigt das 340 PS starke Allrad-E-Auto, dass es keine Mühe mit seinen gut zwei Tonnen Gewicht hat. 5,4 Sekunden auf 100 km/h – der Punch ist da. Im Sportmodus, einem von insgesamt sechs wählbaren Fahrprogrammen, spannt die serienmäßige Progressivlenkung ihre Muskeln an: Straff und direkt liegt das SUV recht satt in der Kurve. Auf der Autobahn bleibt es dagegen gelassen – stabil, ruhig, souverän.

AUTO BILD ist die Coupé-Version des Enyaq mit dem optionalen "Maxx-Paket" gefahren. Statt mit tiefergelegtem Sportfahrwerk fährt unser Wagen mit adaptivem DCC-Fahrwerk vor.
Bild: Skoda Auto
Das DCC-Fahrwerk bringt spürbar mehr Variabilität: In Normal- und Komfortstellung rollt der Enyaq angenehm weich ab, im Sportmodus straffer, aber nie unnachgiebig. Die Spreizung zwischen entspanntem Cruisen und flotter Landstraßenhatz gelingt. Die Sitze verfügen über einen guten Seitenhalt. Auch im Alltag bleibt das SUV angenehm abgestimmt – dazu eine Rekuperation, die selbst in Stufe 3 sanft daherkommt.

Im Individualmodus lassen sich die Dämpfer des DCC mit stolzen 15 Parametern von "komfortabel" über "normal" bis "sportlich" anpassen.
Bild: Skoda Auto
Der 84-kWh-Akku sorgt im Coupé laut WLTP für bis zu 563 Kilometer Reichweite, etwas weniger weit kommt das SUV – hier sollen bis zu 556 Kilometer drin sein. Auf unserer rund 40 Kilometer langen Testrunde zeigt der Bordcomputer einen Verbrauch von 17,1 kWh pro 100 km und eine errechnete Reichweite von rund 480 Kilometern bei 89 Prozent Akkuladung an. Das sind realistische und passable Werte, wenn man Größe und Gewicht des Enyaq berücksichtigt.
Das serienmäßige Head-up-Display mit Augmented Reality sorgt für einen fokussierten Blick auf die Straße – vorausgesetzt, die Sitzposition passt. Einzig die Auflösung der 360-Grad-Kamera dürfte etwas schärfer sein, das System erleichtert das Manövrieren aber auch so ungemein.
Fazit von Nele Klein: Der neue Skoda Enyaq RS ist kein kompromissloser Sportler, sondern ein clever abgestimmter Alltags-Stromer mit sportlicher Note. Kraftvoll, komfortabel und mit reichlich Ausstattung – so macht E-Mobilität auch auf Dauer Spaß. Dank des ordentlichen Platzangebots bleibt der Enyaq immer familientauglich.
Fahrbericht Skoda Enyaq 60 Facelift
Der Enyaq 60 ist mit 204 PS Systemleistung das Einstiegsmodell in der Reihe. Die Energie für den Vortrieb liefert eine Batterie mit einer Kapazität von 59 kWh (netto). Der Synchron-E-Motor mit Permanentmagneten an der Hinterachse reicht so befeuert ein maximales Drehmoment von 310 Newtonmeter an die Antriebsräder weiter. In 8,1 Sekunden sind die zwei Tonnen Lebendgewicht auf Landstraßentempo beschleunigt, und bei Bedarf wird der Enyaq 60 bis zu 160 km/h schnell.

Im "Comfort"-Modus wirkt der Skoda Enyaq etwas unterdämpft und schiebt mit seinem Gewicht spürbar in den Kurven.
Bild: Skoda
Laut Skoda schafft der frische Enyaq eine Reichweite von mindestens 437 Kilometern. Während der ersten Ausfahrt gab der Bordcomputer 385 Kilometer bei einem Akkufüllstand von 94 Prozent an. Bei entsprechender Fahrweise und den in der Geschwindigkeit stark limitierten tschechischen Straßen ein erreichbarer Wert, obgleich der Durchschnittsverbrauch über 200 gefahrene Kilometer bei recht hohen 21,9 kWh lag.
Um dem Kunden die Möglichkeit zu geben, an den entsprechenden Ladestationen schnell zum Ziel zu kommen, wurde die maximale Ladeleistung des Enyaq 60 auf 165 kW erhöht. Im Idealfall könnte der Akku demnach in nur 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen sein. Die Voraussetzung dafür wäre aber eine optimal vorkonditionierte Batterie. Bei der ersten Ausfahrt reichte es am Ende des Vorgangs lediglich für eine Ladegeschwindigkeit von maximal 90 kWh. Das AC-Laden ist auch nach dem Facelift auf 11 kW limitiert.
Was das Fahrgefühl betrifft, unterscheidet sich der aufgefrischte Enyaq kaum von seinem Vorgänger. Mit adaptivem Fahrwerk DCC bietet er eine breite Spreizung, wirkt aber gerade im "Comfort-Modus" immer etwas unterdämpft. Vor allem bei Bodenwellen schwingt er spürbar nach, und in schneller gefahrenen Kurven ist das Gewicht deutlich zu spüren.

Die Bremsen im Skoda Enyaq sind etwas gefühllos.
Bild: Skoda
Auch die Progressivlenkung mit variabler Übersetzung wird erst richtig angenehm, wenn der Fahrmodus Sport gewählt wird. Was unangenehm auffällt, sind die Bremsen. Der Enyaq 60 kombiniert an der Vorderachse belüftete Bremsscheiben mit Einkolbensattel, an der Hinterachse kommen Trommelbremsen zum Einsatz. Die sind ideal für die Rekuperation – den Bremsvorgang selbst erlebt der Fahrer im Fuß aber als ziemlich gefühllos, da die Bremse nahezu widerstandslos ist und keine echte Rückmeldung gibt.
Da ist es fast besser, die Schaltwippen am Lenkrad zu bemühen, um hier den Rekuperationsgrad einzustellen und so den Bremsvorgang einzuleiten. Allerdings funktioniert das nicht in Notsituationen. Hier muss der Fahrer selbst reagieren und sich auf den Notbremsassistenten verlassen.
Fazit von Holger Preiss: Die optische Aufwertung hat dem Enyaq gutgetan, und der Einstiegspreis ist gemessen an anderen Stromerkollegen akzeptabel. Sollten sich Ladegeschwindigkeit und Reichweite im Alltagsgebrauch bestätigen, könnte das die Begehrlichkeit bei den Kunden steigern.
Das Vorfacelift im Vergleichstest: Gewinner gegen die Hauskonkurrenz
Günstigster Preis und das größte Platzangebot: Im Vergleich mit seinen Konzernbrüdern Audi Q4 e-tron und VW ID.4 grenzt sich der Skoda Enyaq mit diesen Eigenschaften deutlich ab. Der Tscheche ist außerdem mit den für Skoda bekannten Details versehen – etwa Regenschirm und Eiskratzer. Damit kommt zusätzlicher Alltagsnutzen in den Enyaq. Bei den Fahrleistungen unterscheiden sich die Modelle nur in der Abstimmung. Alle drei Geschwister bauen auf den gleichen Komponenten auf.

Akkus, Motoren, Fahrwerk – alles gleich bei den drei E-SUV aus dem Volkswagen-Konzern. Der Skoda punktet in den Disziplinen Preis und Raumangebot.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Alle Infos zum Modell
- Vorstellung
- Preis
- Design
- Antrieb
- Ausstattung
- Test
Mit dem Facelift geht Skoda optisch in Richtung Elroq, dem kleineren Bruder des Enyaq.
Technische Daten im Überblick
Hier finden Sie die wichtigsten Daten zu allen neu verfügbaren
Fahrzeugen
Listenpreis
- 43.490 – 62.140 €
Leistung
- 190 – 340 PS
Höchstgeschwindigkeit
- 160 – 180 km/h
Elektrische Reichweite
- 408 – 560 km
Verbrauch (kombiniert)
- 14,8 – 16,1 kWh/100 km
0 – 100 km/h
- 5,4 – 8,1 s
Kofferraumvolumen
- 570 – 1.710 l
Anhängelast
- 750 – 1.200 kg
Alle Daten & Varianten

Škoda Enyaq 5A, SUV
Bauzeitraum: seit 09/2020
1 Kraftstoffart
Elektrischer Strom
Fahrzeug-Variante
Leistung
0–100 km/h
Reichweite
Listenpreis
Alle Daten
Enyaq, RS 09/2023 – 12/2024
340 PS
5,5 s
520 km
61.050 €
Enyaq, RS seit 05/2025
340 PS
5,4 s
538 km
59.440 €
Enyaq 85x 09/2023 – 12/2024
285 PS
6,6 s
512 km
51.150 €
61 weitere Varianten anzeigen
Škoda Enyaq
Fehler beim Laden der Daten.
Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bitte versuchen Sie es später erneut.
Škoda Enyaq Bilder
Die Reisen zur Präsentation des Enyaq RS wurden unterstützt von Skoda. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
Die technischen Daten werden bereitgestellt von SCHWACKE.
Skoda Enyaq

1/10
Ende 2020 ging der Skoda Enyaq als erstes Elektro-SUV der Tschechen an den Start. Ein Technik-Update gab es bereits 2024, jetzt folgt ein umfassendes Facelift für den Enyaq, der als SUV und als SUV Coupé (sanft abfallende Dachlinie) angeboten wird.
Bild: Skoda Auto

2/10
Optisch geht es dabei in Richtung des kleinen Bruders Elroq, der erst vor ein paar Monaten vorgestellt wurde. Die großen Scheinwerfer werden in zwei Einheiten aufgeteilt, mittlerweile ein Trend bei neuen Autos.
Bild: Skoda Auto

3/10
Der Hauptscheinwerfer mit Matrix-LED-Technik mündet seitlich in Air Curtains, die den Luftstrom um die vorderen Räder verbessern sollen. Der Kühlergrill wurde schmaler gestaltet, darunter finden sich fette Lufteinlässe. Seitlich und im Heckbereich hat sich nicht viel getan, neue Schürzen und eine modifizierte Leuchtengrafik komplettieren das Facelift.
Bild: Skoda Auto

4/10
Die sportlich gestaltete Frontschürze des Enyaq RS ist zwar an den Elroq RS angelehnt, wurde jedoch etwas dezenter gestaltet. Die Matrix-LED-Technik ist beim Sportmodell des Enyaq serienmäßig. Hinzu kommen weitere Außenlackierungen, darunter "Mambagrün" – die gab es beim Vorfacelift allerdings auch schon.
Bild: Skoda Auto

5/10
Der Längenzuwachs um neun Millimeter dürfte sich innen kaum bemerkbar machen, immerhin geht es bereits im Vorfacelift sehr geräumig zu. Höhe, Breite und Radstand des Enyaq sind nahezu gleich geblieben.
Bild: Skoda Auto

6/10
Das Cockpit-Display hinterm Lenkrad misst nach wie vor 5,3 Zoll, ein Head-up-Display wird weiterhin nur optional angeboten. Dennoch wurde der Umfang der Serienausstattung erhöht, jetzt gibt es unter anderem Keyless Entry und eine Dreizonen-Klimaautomatik schon ab Werk. Fürs Interieur hat Skoda gleich sechs verschiedene Farben im Programm.
Bild: Skoda Auto

7/10
Nicht ganz so viel Auswahl hat man dagegen beim Enyaq RS, dafür wirkt der Innenraum deutlich sportlicher. Der Materialmix aus Leder und Kunstleder fühlt sich sehr hochwertig an, die Sitze vorn dürften auch für sportlicher genommene Kurven genügend Seitenhalt bieten.
Bild: Skoda Auto

8/10
Für den frischen Enyaq stehen drei Antriebe mit 204 bis 340 PS zur Wahl. Den Start macht der Enyaq 60 mit Heckantrieb und 204 PS, darüber steht der 286 PS starke Enyaq 85, der mit Heck- oder Allradantrieb geordert werden kann. Mit dem ...
Bild: Skoda Auto

9/10
... Enyaq RS rundet Skoda die Motorenpalette ab. Der RS bekommt mit dem Facelift aber keine Leistungsspritze verpasst, es bleibt bei zwei E-Maschinen mit insgesamt 340 PS Systemleistung. Aufgrund der etwas besseren Aerodynamik wurde aber die Beschleunigung leicht verbessert: Mit 5,4 Sekunden von null auf Tempo 100 ist der Enyaq RS jetzt eine Zehntelsekunde schneller. Schluss ist nach wie vor bei 180 km/h.
Bild: Skoda Auto

10/10
Die Reichweite für den Allradler gibt Skoda mit 559 Kilometern an (Enyaq Coupé: 567 km), der Hecktriebler soll 588 km schaffen (Coupé: 597 km) – unter Idealbedingungen, versteht sich. Der Enyaq RS kommt immerhin auf 560 Kilometer nach WLTP. Die Ladeleistung von bis zu 175 kW soll es erlauben, den großen Akku (77 kWh) in 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent zu füllen.
Bild: Skoda Auto
Service-Links



















