Wer sein E-Auto nicht zum Privattarif per Wallbox laden kann, ist aufs öffentliche Laden angewiesen – zum Tarif des Anbieters. Das gilt auch auf Fern- und Urlaubsfahrt mit dem Elektroauto. Aber auch an vielen Einkaufsmöglichkeiten und Schnellrestaurants kann man Strom ziehen. Die Ladekosten kalkulieren die Ladestrom-Anbieter – ein nicht zu beeinflussender Preisfaktor auf einem Markt mit vielen Playern.
Die Herausforderung: Die öffentlichen Ladesäulen zeigen die jeweiligen Ladepreise nicht an – anders als Spritpreise an der Tankstelle. Meist hilft aber der Blick auf die Lade-Apps der Netzbetreiber. Grundsätzlich gilt: Wer individuelle Verträge mit dem jeweiligen Ladesäulen-Stromanbieter schließt und dann über dessen spezielle Ladekarte oder Lade-App (auf dem Smartphone) bezahlt, spart Geld (im Vergleich zum Roaming). Es lohnt sich also, diverse Apps auf dem Smartphone zu installieren. Aktuell prescht ein großer Anbieter mit einem neuen Kampfpreis vor.

Lade-Apps der freien Anbieter 2025

Testsieger / Beste Lade-App
Günstigster Ladetarif
Größtes Netzwerk
EnBW
EnBW mobility+ Vorteils-Tarif1
EnBW
EnBW mobility+ Ladetarif M
EnBW
EnBW mobility+ Ladetarif S
EWE
EWE Go
EnBW
EnBW mobility+ Ladetarif L
Shell
Shell Recharge e-Deal
Shell
Shell Recharge
Maingau
Maingau Autostrom Kundenpreis
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Elli
Elli IONITY Boost
Maingau
Maingau Autostrom Normalpreis
E.ON
E.ON Drive More
E.ON
E.ON Drive Light
Elli
Elli IONITY Ultra
Elli
Elli Base
Ladenetz
Ladenetz.de
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100-81 Punkte = sehr gut; 80-61 Punkte = gut; 60-41 Punkte = befriedigend; 40-21 Punkte: ausreichend; 20-1 Punkte = mangelhaft; 0 Punkte = ungenügend

1Tarif nur für Kunden mit Hausstromvertrag beim Anbieter

Immerhin: Die Auswahl ist groß, das Netz der öffentlichen Ladesäulen in Deutschland wächst auf mittlerweile 193.985 Ladepunkte (Stand: 1. Januar 2026, hier eine interaktive Karte der Bundesnetzagentur). Im vergangenen Vierteljahr sind erneut fast 20.000 Ladepunkte hinzugekommen. Mit enthalten: 48.729 Schnellladepunkte, viele von ihnen in Ladeparks der High-Power-Ladenetze von Allego, Aral, EnBW, Ionity, Tesla und Shell. Aber auch an Schnellrestaurants oder Supermärkten.
Die Anzahl der öffentlichen Ladepunkte in Deutschland (Stand Januar 2026)
Die öffentlichen Ladepunkte in Deutschland (Stand: Januar 2026)
Bild: Bundesnetzagentur
Zuletzt wuchs die Anzahl der Standorte im Deutschlandnetz auf 206, 140 weitere Ladeparks sind im Bau. Das Deutschlandnetz soll Ende 2026 insgesamt 8784 Ladepunkte umfassen. Die Idee: Überall in Deutschland sollen Elektroautofahrer bis zur nächsten Ladestation höchstens zwei Kilometer weit fahren müssen.
Das Deutschlandnetz wächst, bringt das Schnellladen in die Fläche
Bild: Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur

Wie viel teurer ist öffentliches Laden?

Wer öffentlich lädt, zahlt meist mehr als an der privaten Ladestation: Der Öko-Energieversorger Lichtblick hat in seinem Ladesäulencheck 2025 die mittleren Kosten fürs Schnellladen mit 10,45 Euro auf 100 km berechnet. Dagegen kostet das Laden zu Hause bei einem Strompreis für Bestandskunden zurzeit 31,1 Cent/kWh im Schnitt (Stand: Februar 2026) nur 6,62 Euro auf 100 km (Basis: 21,3 kWh, Durchschnittsverbrauch VW ID.3 Pro S). Der VDA und die Verbraucherzentralen kritisieren wie auch der ADAC den höheren Preis beim öffentlichen Laden.
Wer viel unterwegs laden muss, kann zumindest über Abo-Sondertarife einiger Energieversorger sparen: So berechnet EnBW als Betreiber von Deutschlands größtem Ladenetzwerk im günstigsten Ladetarif 0,39 Euro/kWh (bei einer Monatsgebühr von 11,99 Euro). Allerdings gelten diese Sonderpreise nur für die eigenen Standorte – an fremden Ladestationen ist das Roaming teurer.

Das kostet Super-Schnellladen bei Ionity

Das aktuell schnellste Ladenetz betreibt das europäische Netzwerk Ionity: Kürzlich wurden in Frankreich die ersten 600-kW-Stationen in Betrieb genommen, demnächst kommen diese Hyper-Lader auch in Deutschland. Sie füllen in unter acht Minuten ausreichend Energie für 300 km Reichweite in den Akku, teilt Ionity mit.
Derzeit betreibt der Schnelllade-Gigant knapp 6000 HPC-Ladepunkte an rund 850 Standorten in Europa. Mit dem bisherigen Standard (350 bis 400 kW) ist das Konsortium bereits technisch voll auf der Höhe. Die Preise fielen kürzlich: Der Tarif zum Ad-hoc-Laden "Ionity Direct" sank von 0,75 Euro auf 0,69 Euro pro kWh. Der nächstgünstigere Tarif "Ionity Go" mit Zugang über die App wird von 0,70 auf 0,66 Euro pro kWh herabgesetzt.
Die Sondertarife für Viellader bleiben unverändert: Das Jahresabo "Ionity Power 365" bietet für 119,99 Euro an 365 Tagen im Jahr einen sehr günstigen Kilowattstundenpreis von 0,39 Euro. Alternativ zahlt man für "Ionity Motion 365" einmalig 59,90 Euro und zapft ein Jahr lang Strom für 0,49 Euro/kWh. Auf monatlicher Basis gibt es beide Ladepreise für 11,99 Euro (39 Cent) bzw. 5,99 Euro (49 Cent).
IONITY Ladestation
Ionity ist ein Joint-Venture mehrerer europäischer Autobauer, um ein durchgängiges Netz schneller Ladestationen anzubieten.
Bild: IONITY
In vielen Ländern Europas liegen die Ionity-Tarife niedriger: So kostet in Frankreich der Tarif "Power" 0,33 Euro pro kWh, bei "Motion" zahlt man 0,39 Euro für die Kilowattstunde – der Standardtarif "Direct" liegt bei 0,59 Euro/kWh. Die Monatsgebühren sind europaweit einheitlich. Details sind über die lokalen Websites und die Ionity App abrufbar.
Für Geschäftsreisende bzw. Flottenbetreiber gibt es Sondertarife, die von Zwischenhändlern (Brokern) angeboten werden. Aktuell offeriert "Digital Charging Solutions" an alle Nutzer des virtuellen Ladenetzwerks Charge Now for Business (CNfB) einen Sondertarif an Ionity-Ladesäulen. Für monatlich 9,99 Euro Grundgebühr laden Tarifnutzer bei Ionity für 0,33 Euro pro kWh.

Electra bietet Schnellladen ab 39 Cent/kWh in Deutschland

Der französisch-belgische Netzbetreiber Electra expandiert nach Deutschland, unterhält zehn Standorte, davon je einer in Berlin, Dortmund, München und Oberhausen. Der Anbieter ist nach eigenen Angaben Marktführer in Frankreich. Neue Ladeparks sind vorwiegend an Verkehrsknotenpunkten und Einkaufszentren geplant. Es gibt auch eine Kooperation mit der Auto-Wasch-Kette IMO Washing.
Um bekannter zu werden, gibt es Strom zum günstigen Schnelllade-Tarif: Die Kilowattstunde an den ultraschnellen Säulen (bis 400 kW) kostet günstige 0,39 Euro – über Abonnement, laut Electra "ohne Bindung", aber für 9,99 Euro Monatsgebühr. Der Ad-hoc-Ladepreis beträgt derzeit 0,49 Euro/kWh – per App und mit Kredit- oder Geldkarte.
Als besonderen Service ermöglicht Electra, Ladepunkte im Voraus über die App zu reservieren. Das bietet bisher nur Mercedes MB Charge; andere CPO ziehen es zumindest in Erwägung.

Plugsurfing hat die Flatrate abgeschafft

Eines der ältesten virtuellen Ladenetzwerke ist Plugsurfing. Der 2012 gegründete Dienst ermöglichte seinen Nutzern den Zugang zu 600.000 Ladestationen mit Einheitstarifen, die sämtlich Fremdanbietern gehören.
Seit 19. November gibt es die Flatrate nicht mehr, jeder angeschlossene Ladepunkt ist in der App mit individuellem Preis gekennzeichnet. Für die Suche nach dem günstigsten Tarif im Umkreis gibt es einen Preisfilter. Bei Ionity kostet das Laden über die Plugsurfing-App derzeit pro Kilowattstunde 74 Cent.

Aral Pulse bietet neuen Abo-Tarif an

Wie EnBW, Shell, Ionity, Tesla, Allego und andere große Netzbetreiber will auch Aral Pulse Kunden durch günstige Abo-Tarife binden. Das Ladenetz des Tankstellen-Marktführers in Deutschland bietet im "Extra-Tarif" gegen 2,99 Euro monatliche Grundgebühr das Laden für 0,54 Euro/kWh am schnellen Gleichstrom-Schnelllader (über 50 kW Ladeleistung) an, 46 Cent für normales Gleichstromladen (unter 50 kW Ladeleistung) und 0,41 Euro/kWh am langsamen Wechselstrom-Lader. Aktuell gibt es den ersten Monat ohne Grundgebühr. Der Extra-Tarif kann innerhalb einer Frist von vier Wochen gekündigt werden.
Wer sich nicht bindet, aber die App als registrierter Kunde nutzt, kann den "Klassik-Tarif" nutzen. Dann kostet das schnelle Gleichstromladen 0,69 Euro/kWh, langsames DC-Laden 0,59 Euro/kWh und Wechselstromladen 0,54 Euro/kWh.
Wer stattdessen per App ohne Registrierung oder kontaktlos mit Geldkarte oder Payment-App begleicht, zahlt noch etwas mehr: 0,79 Euro/kWh für "schnelles" Schnellladen, 0,69 Euro/kWh für "langsames" Schnellladen und 0,59 Euro/kWh für AC-Laden. Die Preise im Verbund mit dem ADAC bleiben gleich – bei 0,55 Euro/kWh.
Diese Tarife gelten nur für Aral-Ladestationen. Wer bei einem Roaming-Partner lädt, bezahlt einheitlich (unabhängig ob im Klassik- oder Extra-Tarif) 0,59 Euro (AC) bzw. 0,59 Euro (DC <50 kW) bzw. 0,79 Euro (DC >50 kW) pro Kilowattstunde. Jenseits der Landesgrenzen gelten wiederum andere Tarife.
So soll der "Gigahub", die Aral-Ladestation der Zukunft, im fertigen Zustand aussehen. Auch Lkw können dort blitzschnell den Akku füllen.
Bild: Aral
Neuerdings unterscheidet Aral zwischen ladenden Pkw und elektrischen Lkw: An 25 Standorten für Lastkraftwagen sind die Ladepunkte nur noch für den Schwerlast- bzw. Busverkehr zugänglich. Das teilte Aral in einer Mail an alle Aral Pulse-Kunden mit. Die Ladepunkte sind seit 1. September 2025 nicht mehr in der Aral-App sicht- oder freischaltbar. Offenbar will der Anbieter damit dem kommerziellen Güterverkehr einen gewissen Vorrang einräumen.

ADAC e-Charge macht Ladestrom günstiger

Kürzlich hat der Dienst ADAC e-Charge den Ladepreis auf 0,55 Euro/kWh abgesenkt. Zu diesem Preis lädt man an den rund 3900 Ladepunkten an 560 Standorten von Aral Pulse, egal ob man langsam mit Wechselstrom oder superschnell mit bis zu 400 kW Ladeleistung den Akku füllt.
Beim Roaming zahlt man an einer der mehr als 120.000 Partnerstationen 0,75 Euro/Kilowattstunde. ADAC e-Charge arbeitet seit 2024 mit Aral Pulse zusammen. Der Roaming-Preis, den man übrigens auch über die ADAC-App bekommt, gilt genauso im Ausland.

Ad-hoc-Laden ohne Vertrag

Allego

35.000 Ladepunkte an über 12.500 Standorten; Preis pro kWh: "schnelles Laden" 0,630 Euro; "regelmäßiges" Schnellladen in dieser Kategorie kostet 0,60 Euro/kWh. "Ultraschnelles Laden" kostet 0,729 Euro/kWh. Kosten für 100-km-Ladung in Euro: ab 8,82 Euro, bis 10,21 Euro.

Tarife ohne Vertragsbindung, Berechnungsgrundlage: Batterieladung für 100 km, VW ID.3 (ca. 14 kWh).

Aral Pulse

Rund 3800 Ladepunkte an über 400 Standorten (davon mehr als 150 Schnellladesäulen mit über 300 kW Ladeleistung); Preis pro kWh: Wechselstrom 0,59 Euro/kWh, Gleichstrom bei < 50 kW Ladeleistung 0,69 Euro/kWh und bei > 50 kW Ladeleistung 0,79 Euro/kWh (Ladesäulentarif über Aral-Pulse-App ohne Registrierung).
Kosten für 100-km-Ladung in Euro: ab 8,26 Euro.
Tarife ohne Vertragsbindung, Berechnungsgrundlage: Batterieladung für 100 km, VW ID.3 (ca. 14 kWh).

EnBW

Mehr als 6000 eigene Ladepunkte (davon über 4500 Schnellladesäulen mit mehr als 100 kW Ladeleistung) sowie über 900.000 Ladepunkte innerhalb Europas; Preis pro kWh: ab 0,56 Euro an eigenen sowie zwischen 0,56 und 0,89 Euro an Partner-Stationen. Für 100 km zahlt man direkt an einer EnBW-Ladesäule (egal ob Wechsel- oder Gleichstrom) 7,84 Euro, bei einem Roamingpartner ab 7,84 Euro.
Tarife ohne Vertragsbindung, Berechnungsgrundlage: Batterieladung für 100 km, VW ID.3 (ca. 14 kWh).

EWE Go

Über 3000 eigene Ladepunkte (davon mehr als 650 Schnellladesäulen mit mehr als 100 kW); Preis pro kWh: Aktuell einheitlich 52 Cent pro kWh im EWE-Heimnetz und 62 Cent pro kWh bei Fremdanbietern. Kosten für 100 km ab 7,28 Euro, im Roaming 8,68 Euro.
Tarife ohne Vertragsbindung, Berechnungsgrundlage: Batterieladung für 100 km, VW ID.3 (ca. 14 kWh).

Hamburger Energiewerke (HEnW)

Bei den Hamburger Energiewerken (HEnW) ist das Ad-hoc-Laden möglich per SMS (Bezahlung via Mobilfunkrechnung), Kreditkarte, PayPal (hier werden beim Laden 80 Euro als Sicherheit abgebucht), Google Pay und Apple Pay. Die Kosten belaufen sich an AC Ladepunkten auf 0,59 Euro pro kWh. Das Schnellladen ab 50 kW Ladeleistung kostet 0,69 Euro pro kWh. Es gilt der aktuelle, vor dem Laden per SMS mitgeteilte Tarif.

Ionity

845 Ladeparks mit rund 5250 Schnellladesäulen in ganz Europa (jeweils bis zu 400 kW Ladeleistung); Preis pro kWh im Ladetarif "Direct": 0,69 Euro; Preis für 100-km-Ladung in Euro: DC 9,66 Euro. Der Ladetarif "Ionity Go" bietet eine geringe Ermäßigung für alle, die den Ladestrom über die Ionity-App bezahlen. Das kostet dann 0,66 Euro pro kWh, wodurch die Kosten auf 100 km bei 9,24 Euro liegen.

Maingau Energie

Mehr als 225 eigene Ladepunkte (davon auch einige Schnellladesäulen mit mehr als 100 kW); Preis pro kWh: Wechselstrom im Inland, also auch für Roaming-CPO (bis 22 kW): 0,62 Euro (Stammkunden: 0,52 Euro); Gleichstrom im Inland zwischen 0,62 und 0,82 Euro – je nach Anbieter (Stammkunden zwischen 0,52 und 0,82 Euro); Kosten für 100-km-Ladung: Wechselstrom 8,68 Euro, Gleichstrom ab 8,68 Euro.
Tarife ohne Vertragsbindung, Berechnungsgrundlage: Batterieladung für 100 km, VW ID.3 (ca. 14 kWh).

Mainova

Über 600 eigene Ladepunkte (davon zehn Schnellladesäulen mit mehr als 100 kW); im Roaming rund 1100 deutschlandweit. Preis pro kWh: Wechselstrom bis 22 kW: 0,64 Euro; Gleichstrom (23 bis 50 kW): 0,76 Euro; Kosten für 100-km-Ladung in Euro: Wechselstrom 8,96 Euro, Gleichstrom 10,64 Euro.
Tarife ohne Vertragsbindung, Berechnungsgrundlage: Batterieladung für 100 km, VW ID.3 (ca. 14 kWh).
Blockiergebühr 11,9 Cent pro Minute nach 240 Minuten (AC-Laden) bzw. 45 Minuten (DC-Laden).

Stadtwerke Düsseldorf

Über 1500 Ladepunkte (davon 1100 von den Stadtwerken direkt und mehr als 50 Schnellladesäulen mit mehr als 100 kW); Preis pro kWh: Wechselstrom (bis 22 kW): 0,53 Euro (mit Ladekarte: 0,47 Euro); Gleichstrom (bis 300 kW): 0,69 Euro (mit Ladekarte 0,59 Euro). Für Kartennutzer kommt eine Grundgebühr von 3 Euro monatlich hinzu, die bei einem höheren Umsatz automatisch entfällt. Kosten für 100 km Ad-hoc-Laden in Euro: Wechselstrom 7,42 Euro (Ladekarte: 6,58 Euro), Gleichstrom 9,66 Euro (Ladekarte: 8,26 Euro).
Tarife ohne Vertragsbindung, Berechnungsgrundlage: Batterieladung für 100 km, VW ID.3 (ca. 14 kWh).

Stadtwerke Dresden

Die Drewag/SachsenEnergie unterhält 646 Ladepunkte (davon 195 Schnellladesäulen mit mehr als 100 kW); Preis in Euro/kWh für Ad-hoc-Laden: 0,50 Euro (AC und DC); Kosten für 100-km-Ladung in Euro: 7,00 Euro.

Tarife ohne Vertragsbindung, Berechnungsgrundlage: Batterieladung für 100 km, VW ID.3 (ca. 14 kWh).

Stadtwerke München

1200 Ladepunkte (davon 4 Schnellladesäulen mit mehr als 100 kW); Preis pro kWh: AC (bis 22 kW): 0,49 Euro; DC (23 bis 50 kW): 0,69 Euro; Kosten für 100-km-Ladung in Euro: AC 6,68 Euro, DC 9,66 Euro.
Tarife ohne Vertragsbindung (Laden über App), Berechnungsgrundlage: Batterieladung für 100 km, VW ID.3 (ca. 14 kWh).

Leipziger Stadtwerke

788 Ladepunkte (darunter mehrere Schnellladesäulen mit mehr als 100 kW); Preis pro kWh: für Ad-hoc-Laden Wechselstrom (bis 22 kW) 0,61 Euro; Gleichstrom (23 bis 50 kW) 0,71 Euro; Kosten für 100-km-Ladung: Wechselstrom 8,54 Euro, Gleichstrom 9,94 Euro.
Tarife ohne Vertragsbindung, Berechnungsgrundlage: Batterieladung für 100 km, VW ID.3 (ca. 14 kWh).

Tesla

Mehr als 200 Ladestationen mit über 3600 Supercharger-Ladepunkten (inzwischen alle sowohl CCS als auch Tesla-Standard); Preis pro kWh 0,40-0,48 Euro; Preis für 100-km-Ladung: ab 5,60 Euro.
Tarife ohne Vertragsbindung, Berechnungsgrundlage: Batterieladung für 100 km, VW ID.3 (ca. 14 kWh).

Laden bei EnBW ab 46 Cent/kWh

EnBW bietet inzwischen mehr als 6000 eigene Schnellladepunkte und über 2400 AC-Ladepunkte in Deutschland an, ist damit Marktführer – und baut sein Netz (mehr als 900.000 Roaming-Ladepunkte in ganz Europa) weiter aus. Seit 1. Dezember 2025 hat EnBW die Preise in ganz Europa um rund fünf Prozent gesenkt: Im Tarif S zahlt man an EnBW-Ladepunkten 0,56 Euro/kWh, an Roaming-Stationen zwischen 0,56 und 0,89 Euro/kWh. Zuvor starteten die Preise bei 59 Cent.
Auch in den höheren Tarifklassen M und L wird der Strom billiger. Seit 1. Dezember 2025 kostet das Laden im Tarif M, der für eine monatliche Gebühr von 5,99 Euro freigeschaltet wird, direkt bei EnBW 0,46 Euro/kWh (statt bislang 0,49 Euro/kWh). Das Roaming startet wie im Tarif S bei 0,56 Euro/kWh. Auch hier sind die Preise gestaffelt, die Obergrenze von 89 Cent bleibt erhalten.
Wallbox Ladesäule
Das Aufladen des E-Autos zu Hause an der Wallbox ist sprichwörtlich kinderleicht.
Bild: Getty
Im Vielfahrer-Tarif L kostet die Monatsgebühr bei EnBW 11,99 Euro, damit ist das Laden für 0,39 Euro/kWh im eigenen Netzwerk möglich, beim Roaming kostet es 0,56 Euro/kWh.

Neuer Stammkunden-Tarif

Zuletzt wurde auch der Stammkunden-Tarif für Bezieher von EnBW-Haushaltsstrom reduziert und vereinfacht: Wer einen Haushalts-Stromvertrag hat, erhält pauschal beim Laden an einer EnBW-Station auf jeden der drei Tarife (S, M, L) einen Rabatt von zehn Prozent. Das entspricht im Viellader-Tarif L einem Preis von 0,35 Euro/kWh. Die Roaming-Tarife ändern sich hingegen nicht.

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Über die EnBW Lade-App Mobility+ sind die jeweiligen Preise transparent abgebildet. Ein Preisfilter zeigt in einem gewählten Kartenausschnitt einer angewählten Ladesäule auch einige Alternativen, also günstige(re) Ladesäulen im Nahbereich. Auch werden POI-Infos zur Umgebung angezeigt – so kann man etwas einkaufen oder essen, während das Auto lädt. Bei einer Stichprobe erwies sich diese Funktion als gut bedienbar und lebensnah – angezeigt wurden Örtlichkeiten in fußläufiger Nähe bis ca. 100 Meter. Hart aber fair: Gibt es keine POI im Nahbereich, werden auch keine angezeigt.

EWE-Tarife für eigene Ladepunkte und Roaming

Ähnlich wie EnBW macht es der Oldenburger Energieversorger EWE: Im gesamten eigenen Ladesäulen-Netz "EWE Go" (mehr als 3000 Ladepunkte) gelten Einheitstarife. Egal, ob man an normalen AC- oder superschnellen DC-Kabeln lädt, der Anbieter kassiert einheitlich 0,52 Euro/kWh. Auch der Roamingpreis für die europaweite Tank-Stromversorgung ist nivelliert: Egal, wo bei welchem Anbieter und mit welcher Ladeleistung man zapft, es kostet immer 0,62 Euro/kWh.
E-Auto an einer Ladesäule für Elektroautos
Viele lokale Energieversorger bauen Ladesäulen-Monopole auf. Die Hannoverschen Stadtwerke Enercity etwa besitzen 91 Prozent der dortigen Ladesäulen.
Bild: DPA

Hamburger Energiewerke bauen das Netz aus

Hamburg will mit dem stadteigenen Ladepunktbetreiber Energiewerke bis 2030 über 10.000 öffentliche Ladepunkte in der Hansestadt aufbauen: Ziel ist deren Anzahl bis 2030 zu versechsfachen. Außerdem räumt Hamburg privaten Netzbetreibern Sonderrechte ein. Fünf Konsortien oder Einzelunternehmen sollen je 500 Ladepunkte einrichten und im Gegenzug bis 2035 in Eigenregie betreiben dürfenbetreiben dürfen, dazu. Dazu gehört auch der Anbieter Wirelane.
Derzeit zahlt man beim Stromnetz Hamburg pro Kilowattstunde Ladestrom 0,59 Euro an AC-Ladesäulen und 0,69 Euro an DC-Säulen. Dieser Preis gilt für Inhaber einer Ladekarte für einmalig 9,99 Euro. Wer ein monatliches Abo "Plus" zum Preis von 4,99 Euro abschließt, senkt den Ladepreis auf 0,49 Euro/kWh an AC-Ladepunkten und 0,59 Euro/kWh an DC-Ladesäulen – und kann auch über die HenW-App laden. Im Roaming kostet das Laden in beiden Tarifen 0,65 bzw. 0,75 Euro/kWh.
Öffentliches Laden in Hamburg zu 0,49 Euro pro kWh
In Hamburg lädt man an öffentlichen AC-Ladepunkten für 0,49 Euro pro kWh.
Bild: Matthias Brügge / AUTO BILD

Günstiger Ladestrom an JET-Tankstellen

Auch der Tankstellenbetreiber JET mischt beim Ladestrom mit – mit JET-Ladestationen. Dazu sollen weithin sichtbare Preistafeln kommen, an denen der aktuelle Strompreis wie der für Sprit angezeigt wird. Man lädt zum Preis der jeweiligen Ladekarte oder Lade-App. Der Preis fürs Ad-hoc-Laden steht an der Ladesäule wie auch auf der Website. Aktuell kostet die kWh 0,49 Euro.
E-Auto-Ladestation von JET STROM
Der Tankstellenbetreiber JET bietet an einigen Tankstellen in Deutschland schon sehr günstiges Schnellladen an. Der Anbieter will den Strompreis auf den Preistafeln für Benzin mit abbilden.
Bild: JET
Von 815 deutschen JET-Tankstellen wurden bisher 35 Stationen mit Schnellladern ausgestattet (hier eine Karte). Der dort geladene Strom stammt zu 100 Prozent aus regenerativen Energiequellen. Bisher ist das Bezahlen per Girocard (EC-Karte), Debit- oder Kreditkarte sowie per Ladekarte (Roaming) eingerichtet. Demnächst soll auch Plug&Charge möglich sein.

Mer rüstet Ikea-Möbelhäuser mit Ladeparks aus

Auch das norwegische Ladenetzwerk Mer führt derzeit – so wie Shell – dynamische Preise ein. Der CPO gehört zum staatlichen Energiekonzern Statkraft, nach eigener Darstellung Europas größter Erzeuger von erneuerbarer Energie. Bisher betreibt Mer rund 650 Ladepunkte in Deutschland, viele in Kooperation mit deutschen Unternehmen – und es sollen noch deutlich mehr werden, denn der Dienstleister rüstet Ikea-Einrichtungshäuser mit leistungsstarken Schnellladesäulen aus. Der erste Ladepark wurde im April 2025 in der Filiale Waltersdorf im Süden von Berlin eröffnet. Insgesamt sind bis 2028 über 1000 Ladepunkte an den 54 Ikea-Standorten vorgesehen.
Die vorgesehene Ladeleistung pro Zapfpunkt gibt Mer mit bis zu 400 kW an; das ist derzeit im Vergleich zur Konkurrenz überragend. Da Mer auch einen eigenen Haustarif anbietet, gibt es ein gemischtes Preissystem: Fürs Ad-hoc-Laden beträgt der Stromtarif dort 0,79 Euro pro Kilowattstunde am HPC-Schnelllader und 0,69 Euro am DC-Schnelllader (50 bis 75 kW Ladeleistung). Wer sich bei Mer registriert, zahlt 0,69 bzw. 0,57 Euro. Darauf gibt's noch einmal 20 Prozent Rabatt, wenn man sich in der Mer Connect ME App mit der "Ikea Family Card" (die bekommt im Prinzip jeder) ausweist: Dann liegt die Kilowattstunde bei 0,55 bzw. 0,46 Euro. Damit geht leider auch die Ära des Gratis-Ladestroms zu Ende: Mit Ikea beendet die letzte Einzelhandelskette das kostenlose Laden, das lange Jahre bei Kaufland, Ikea und Co üblich war.

Shell testet dynamische Stromtarife

Shell Recharge testet aktuell dynamische Preise. Damit kann der Ladetarif an den Recharge-Ladestationen mehrmals täglich wechseln. Der aktuelle Preis wird über die Ladeapp angezeigt und orientiert sich an den Netto-Strompreisen auf dem Spotmarkt. Als Bandbreite nennt Shell derzeit zwischen 0,59 und 0,65 Euro/kWh. Wie viele Preiskorrekturen es pro Tag gibt, ist unklar. Es gibt weiterhin eine Transaktionsgebühr von 0,35 Euro pro Ladevorgang – sie ist auf die ersten 20 Ladevorgänge im Monat beschränkt, also auf sieben Euro gedeckelt.
Im Sondertarif für Stammkunden, dem "e-Deal", gibt es weitere 25 Prozent Rabatt obendrauf. Das heißt: Die Spanne liegt derzeit zwischen 0,44 und 0,49 Euro pro kWh, teilt Shell mit. Der e-Deal-Vorteilstarif wird nach Abschluss eines Monats-Abonnements für 5,99 Euro Inhabern von Shell Recharge Ladekarte oder Lade-App gewährt. Er lohnt sich also bereits ab einer monatlichen getankten Strommenge von 60-70 Kilowattstunden (Preise basieren auf Daten des 30. Juni 2025). Für Roamingpartner gilt der Tarif nicht. Die Transaktionsgebühr entfällt beim e-Deal. Er wird nur für Nutzer mit iOS- oder Android-Smartphones angeboten. Der Rabatt ist auf 400 kWh im Monat begrenzt. Der e-Deal ist jederzeit fristlos kündbar.
Achtung: Mehr als 50 CPO im Verbund von Shell Recharge haben eigene Roaming-Tarife, z.B. Allego und EWE Go. Die Namen und Preise sind der App zu entnehmen.
Auto lädt an einer Shell Recharge Ladesäule
Shell Recharge führt die Preisschaukel an der Ladesäule ein: Künftig können die Ladetarife mehrmals täglich wechseln.
Bild: Shell

Spark: Strom-Allianz fürs Schnellladen in Europa

Kürzlich haben sich vier große europäische Anbieter von Schnellladepunkten zu einer Allianz zusammengeschlossen: Die beiden in Deutschland weit verbreiteten Ladenetzbetreiber Ionity und das niederländische Fastned bilden mit den Playern Atlante und Electra die europaweite "Spark"-Allianz. Nutzer der jeweiligen Anbieter können mit deren App im gesamten Netzwerk an über 11.000 Ladepunkten ihr E-Auto aufladen.
Das Netzwerk erstreckt sich über 25 europäische Länder und bietet den Zugang an 1700 Ladeparks. Es ist das nach eigenen Angaben größte europäische Ladenetzwerk. Als besonders bequem dürfte sich erweisen, dass alle Ladepunkte des Netzwerks in den jeweiligen Routenplaner-Apps angezeigt werden. "Jedes Ladenetzwerk wird weiterhin seine eigenen Preise festlegen", erklärt eine Ionity-Sprecherin. Bei Nutzung der IONITY App an einer Spark Alliance-Ladesäule oder umgekehrt werden die Preise des jeweiligen Spark-Mitglieds transparent angezeigt.

Tesla bietet Fremdmarkenfahrern einen Supercharger-Tarif an

Tesla bietet an seinem firmeneigenen Supercharger-Netzwerk für Fremdmarken einen ähnlichen Stammkunden-Tarif wie Ionity oder EnBW: Die "Supercharging-Mitgliedschaft" ist identisch mit dem Haustarif (für alle Tesla-Fahrer, die keine Gratis-Laden-Funktion haben). Die Supercharging-Mitgliedschaft kostet 9,99 Euro pro Monat und ist monatlich kündbar. Die Preise an den Superchargern sind – anders als bei der Konkurrenz – standort- und tagesabhängig, es gilt zumeist ein Tarif für die Hauptladezeit (16 bis 20 Uhr) und ein etwas günstigerer Tarif für die (restliche) Nebenzeit. An weniger frequentierten Superchargern hat Tesla die On-Peak-Rate abgeschafft.
Durch eine Supercharging-Mitgliedschaft sinkt der Ladepreis auf das Niveau des Preises für Tesla-Fahrer. Aktuell beginnt dieser Supercharger-Stammkundentarif in Deutschland bei etwa 0,40 Euro/kWh (Hauptladezeit). In der Nebenzeit zahlen Tesla-Fahrer und Supercharging-Mitglieder aktuell je nach Standort ab etwa 0,30 Euro/kWh – es kann aber auch erheblich mehr sein. In der Hauptzeit gilt die sogenannte On-Peak-Rate, man zahlt dann ca. 5 bis 10 Cent mehr. Für Zaungäste mit Fremdmarken ist es jeweils 10 bis 13 Cent pro kWh teurer. In der App sind nur die Stammkunden-Ladepreise sichtbar – wer den Ad-hoc-Tarif erfahren möchte, muss sich zuvor anmelden. Auf der Tesla-Website sind beide Tarife sichtbar. Wichtig: Tesla ändert die Preise ohne Ankündigung, mitunter mehrmals täglich.
Die mehr als 200 Supercharger in Deutschland sind sämtlich auf 250 kW Ladeleistung hochgerüstet. Die neuen Ladestationen der 4. Generation (V4 nennt sie Tesla) können Strom mit bis zu 500 kW Ladeleistung übertragen.

Übersicht: Was kostet Strom an den größten Netzen?

Das kostet das öffentliche Laden

Wie hoch sind die Preise für den Ladestrom bei ADAC e-Charge (Aral Pulse)?

ADAC e-Charge kooperiert mit Aral Pulse zum Laden im Roaming-Netz von rund 120.000 Ladepunkten – das ist eine sehr hohe Ladesäulendichte in Deutschland und Europa. ADAC-Mitglieder zahlen keine Grundgebühr. Der normale e-Charge-Tarif beträgt seit 1. August 2025 nun 0,55 Euro pro Kilowattstunde an einem der über 3800 Ladepunkte (zumeist DC-Charger) von Aral Pulse. An den übrigen mehr als 117.000 Roaming-Ladestationen, die über die ADAC-App zugänglich sind, gilt ein Preis von 0,75 Euro/kWh – im In- und Ausland.

Was kostet Ladestrom bei Allego?

Allego betreibt europaweit mehr als 35.000 Ladepunkte, davon mehr als 750 Schnelllader, in 16 Ländern. In Deutschland sind überwiegend Schnelllader an Fern- und Hauptstraßen installiert. Derzeit kostet bei dem niederländischen Anbieter das Schnellladen mit bis zu 50 kW Ladeleistung 0,63 Euro, für "regelmäßiges Laden" gibt es 3 Cent Rabatt. Dieser Tarif wird Inhabern von Ladekarten gewährt, sofern sie ihn bei ihrem Netzbetreiber beantragt haben, teilt Allego mit. Am HPC-Charger, Allego nennt es "ultraschnell", kostet das Laden derzeit einheitlich 0,729 Euro/kWh. Beim Schnellladen fallen nach 45 Minuten zusätzliche Blockiergebühren in Höhe von 0,25 Euro pro Minute an.
Im Ausland sind die Preise teilweise höher, mitunter niedriger. So zahlt man in Frankreich fürs Schnellladen 0,49 Euro (für "regelmäßiges" Schnellladen gibt es dort zehn Cent Rabatt) und fürs HPC-Ultraschnellladen 0,59 Euro pro Kilowattstunde.

Wie teuer ist die Kilowattstunde bei Aral Pulse?

Aral baut seit Jahren an seinen Tankstellen, aber auch an Schnellrestaurants der Marke Burger King und Rewe-Supermärkten das Aral Pulse-Ladenetz aus. Seit Kurzem werden HPC-Gleichstrom-Charger mit bis zu 400 kW Ladeleistung installiert. Bezahlt wird per QR-Code, mit Bezahl- oder Kreditkarte, PayPal oder auch per Plug & Charge. Aktuell besteht das Netz aus rund 3000 Ladepunkten, es wird beständig erweitert.
Seit kurzem gibt es ein Abomodell mit dem Namen "Extra-Tarif". Für monatlich 2,99 Euro laden Kunden über die App zu Sonderpreisen. Das bedeutet 0,41 Euro / kWh für AC-Laden, 0,46 Euro / kWh für DC-Laden bis 50 kW Ladeleistung und 0,54 Euro / kWh schnelles DC-Laden über 50 kW Ladeleistung.
Wer über eine Aral Pulse Ladekarte oder -App verfügt, kann den "Klassik"-Tarif nutzen. Dann zahlt man im Wechselstromnetz mit bis zu 22 kW ab jetzt 0,54 Euro/kWh, an Wechselstromstationen mit bis zu 50 kW Ladeleistung 0,59 Euro/kWh. Für das HPC-Laden mit über 50 kW zahlt man 0,69 Euro/kWh.
Die dritte Stufe heißt "Ladesäulentarif", damit ist Ad-hoc-Laden per Zahlkarte, Payment-App oder Aral-Pulse-App ohne Registrierung eingeschlossen. Hier kostet die Kilowattstunde an der AC-Ladesäule 0,59 Euro, an der DC-Ladesäule mit bis 50 kW Ladeleistung 0,69 Euro und über 50 kW Ladeleistung 0,79 Euro.
Im Ausland gelten andere Tarife.

Welche Tarife bietet Charge Now?

Der Ladedienst Charge Now (DCS), an dem auch BP beteiligt ist, bietet ein europaweites Netzwerk von über eine Million (!) Ladepunkten – in Deutschland sind es derzeit 167.413. Mittlerweile schließt DCS auch die großen Netzwerke wie etwa Aral Pulse, Ionity, E.ON Drive und Shell Recharge an.
Der Grundtarif "Urban" kostet einmalig 9,90 Euro. Anschließend gibt es keine monatlichen Gebühren, es wird nur der gezapfte Strom berechnet. Jeder Ladevorgang (AC und DC) kostet einmalig ab 35 Cent. Dazu kommen allerdings die Strompreise – je schneller der Strom fließt, desto teurer der Tarif. Die jeweiligen Tarife hängen laut Charge Now vom Anbieter ab. Naheliegend: Es geht hier nicht in erster Linie ums Sparen. Der Vorteil liegt bei DCS darin, Zugang zu einem besonders großen Ladenetz zu erhalten. Mit anderen Worten: Die Tarife können je nach Roaming-Partner auch deutlich höher sein.

Wie hoch ist der Aufwand beim Chargemap Pass?

Mit dieser Multinetzwerk-Ladekarte gibt es einen Zugang zu fast allen Ladestationen in ganz Europa. Chargemap unterhält zahlreiche Kooperationen mit Partnern wie Ionity und EnBW. Die Preise variieren stark; sie hängen von den Betreibern der jeweiligen Ladestation ab. "Überprüfen Sie die Tarife vor dem Laden in der Chargemap-App", empfiehlt das Netzwerk seinen Kunden.

Wie sind die Kosten bei Charge&Fuel?

Die Charge&Fuel-App oder -Card der VW-Tochter LogPay bietet verschiedene Tarife mit unterschiedlicher monatlicher Grundgebühr (privat und geschäftlich). Für Privatkunden kostet es zum Beispiel im Tarif der mittleren Stufe "Advanced" monatlich 7,14 Euro Grundgebühr. Beim Laden an der AC-Ladestation zahlt man 0,58 Euro/kWh, an der DC-Schnellladesäule sind es 0,70 Euro/kWh. An Ionity-HPC-Ladestationen werden ebenfalls 0,70 Euro / kWh berechnet. Über die Karte bzw. App lassen sich auch getankter Kraftstoff (23.000 Tankstellen) oder Wagenwäschen abrechnen. Insgesamt sind rund 900.000 Ladepunkte in ganz Europa angeschlossen.

Was kostet der Strom bei EnBW mobility+?

Der Anbieter EnBW (Energie Baden-Württemberg) betreibt das größte Ladenetz in Deutschland, über Roaming sind in ganz Europa >900.000 Ladepunkte angeschlossen. Dort kann man zum Einheitstarif laden, von Portugal bis zum Nordkap gilt immer der gleiche Preis – unabhängig von der Ladeleistung. Es gibt drei Preisstufen, die Ladetarife heißen mobility+ S (wie Small), mobility+ M (wie Medium) und mobility+ L (wie Large).
Im S-Tarif für spontanes Laden zahlt man pro kWh 56 Cent an EnBW-Stationen (unbeachtlich der Ladeleistung) und zwischen 56 und 89 Cent bei Roamingpartnern, eine Ladekarte kostet einmalig 9,90 Euro.
Den M-Tarif gibt es für 5,99 Euro Grundgebühr im Monat, er ist monatlich änder- und kündbar. Hier kostet Laden an EnBW-Ladesäulen 46 Cent, an Partnersäulen ebenfalls zwischen 56 und 89 Cent.
Der L-Tarif schließlich richtet sich an Vielnutzer, er kostet monatlich 11,99 Euro und ermöglicht das Laden an EnBW-Ladesäulen für 39 Cent, an Roaming-Säulen erneut zwischen 56 und 89 Cent. Bei den Tarifen M und L ist eine Ladekarte enthalten.
Und es gibt noch einen vierten Tarif: Wer bereits EnBW-Kunde ist, erhält als Privatperson auf jeden der drei Tarife S, M und L jeweils zehn Prozent Rabatt, aber nur an EnBW-Ladesäulen. Das bedeutet im Viellader-Tarif L einem Preis von 35 Cent pro Kilowattstunde.

Was kosten die Ladetarife bei EWE Go?

Mit der Mobility Card von EWE Go können 3000 eigene Ladepunkte und über Roaming-Partner insgesamt 90.000 Ladepunkte in Deutschland und 400.000 in Europa angesteuert werden. Preise fürs Wechselstrom-Laden: Seit Ende 2024 hat EWE – ähnlich wie EnBW – Einheitstarife: Dann kostet das Laden an EWE-eigenen Stationen, unbeachtlich der Ladeleistung, 52 Cent pro kWh. Bei Roaming-Partnern zahlt man 62 Cent pro kWh an rund 400.000 Ladepunkten überall in Europa. Das ist angenehm transparent.

Was kostet das Stromtanken bei den Hamburger Energiewerken?

Die Hamburger Energiewerke (HEnW) betreiben als regionaler Energieversorger der Stadt Hamburg rund 1600 Ladepunkte in der Hansestadt. Derzeit zahlt man beim Laden an einer öffentlichen Ladesäule der HEnW fürs Laden mit 22 kW 0,59 Euro pro Kilowattstunde, fürs schnelle Gleichstromladen werden 0,69 Euro berechnet. Der Roaming-Preis bei Partnern beträgt für AC-Strom 0,65 Euro, für Schnellladestrom 0,75 Euro. Eine Ladekarte kostet einmalig 9,99 Euro.
Mit einem Monatsabo "Plus" zu je 4,99 Euro Gebühr sinkt der Ladepreis auf 0,49 Euro/kWh (22 kW) bzw. 0,59 Euro/kWh (HPC-Laden). Zugang zum Tarif gibt's per App oder kostenpflichtiger HEnW-Ladekarte (einmalig 4,99 Euro).

Was berechnet Ionity für HPC-Ladestrom?

Ionity hat ein europaweites Netz aus Schnellladesäulen aufgebaut, an denen mit bis zu 400 kW ultraschnell geladen werden kann. Es gibt vier unterschiedliche Tarife: Mit "Ionity Power 365" lädt man zum Jahresabo-Preis von 119,99 Euro sehr günstig für 0,39 Euro/kWh. Auf monatlicher Basis gibt es diesen Ladepreis für 11,99 Euro. Ein zweiter Tarif "Ionity Motion" bietet HPC-Strom für 0,49 Euro pro kWh an, wenn man die Jahresgebühr von 59,99 Euro entrichtet. Bei monatlicher Zahlung werden jeweils 5,99 Euro fällig.
Ohne Abo, aber per App lädt man bei Ionity für mindestens 0,66 Euro/kWh. Das Ad-hoc-Laden ohne App oder Ladekarte (mit kontaktlosem Bezahlen über Zahl- bzw. Kreditkarte) kostet 69 Cent/kWh. Die Monatsgebühren sind europaweit einheitlich, die Verbrauchspreise variieren je nach Heimatland des Kunden.

Wie kalkuliert TankE die Strompreise?

Das TankE-netzwerk.de ist ein Zusammenschluss von Stadtwerken, der den Zugang zu rund 8000 Ladepunkten in NRW und ganz Deutschland ermöglicht. Roaming-Partner vergrößern die Reichweite der Ladekarte. Die Preise sind betreiberabhängig und über die TankE-Netzwerk-App für Smartphones zu erfahren.
Die TankE-Ladeapp wird zum 31. Dezember 2025 eingestellt. "Ladevorgänge erfolgen inzwischen fast ausschließlich über Drittanbieter-Apps und -Ladekarten", teilt das Netzwerk mit.

Wie lädt man mit den Leipziger Stadtwerken?

Die Leipziger Stadtwerke haben 788 Ladepunkte im Stadtgebiet, das Roaming-Netzwerk umfasst bundesweit 3300 Ladepunkte. Dafür gelten drei Tarife. Der "Vorteilspreis" ist Stammkunden der Stadtwerke vorbehalten, er beträgt pro kWh 0,505 Euro an Wechselstromladesäulen und 0,605 Euro an Schnellladern. Im Roaming zahlen sie grundsätzlich 0,665 Euro bzw. 0,765 Euro.
Für Zaungäste kostet das Ad-hoc-Laden an werkseigenen Säulen 0,595 Euro fürs Wechselstrom- und 0,695 Euro fürs Gleichstromladen.

Welche Tarife bietet Maingau Autostrom?

Das Produkt "Maingau Autostrom" von Maingau Energie wartet auf mit günstigen Preisen pro kWh und einem großen Netzwerk (127.000 Ladepunkte in Deutschland, 600.000 in Europa). Preise: Wechselstrom-Laden 0,52 Euro / kWh im "Vorteilspreis" für Maingau-Stromkunden mit festem Vertrag. Der Schnellladetarif ist geteilt in einen "Niedrigpreis" in Höhe von 0,52 Euro / kWh für Autostrom Plus, Edeka, EWE Go Hochtief Ladepartner, Grid & Co., Hamburger Energiewerke, Ionity, Jet Strom, MVV, Pfalzwerke, Deutschlandnetz, SachsenEnergie und TankE, einen "Hochpreis" für 0,82 Euro / kWh (Aral Pulse, E.ON Drive, EnBW, EWE Go, LichtBlick und Pfalzwerke) sowie einen Standardpreis in Höhe von 0,62 Euro / kWh für alle anderen Betreiber vereinbart. Vorteil des Tarifs: Er gilt einheitlich im In- und Ausland.
Außerdem fällt grundsätzlich nach 180 Minuten ein "Standzeitzuschlag" (Blockiergebühr) in Höhe von 10 Cent pro Minute an – diese Strafgebühr ist auf 12 Euro pro Ladevorgang gedeckelt. Und: Sie gilt unabhängig von Landesgrenzen für ganz Europa.
Für Zaungäste (mit Maingau-Ladekarte oder -App) gilt der "Normalpreis". Hier kostet AC-Laden 0,62 Euro/kWh, Gleichstromladen inklusive Ionity 0,62 Euro/kWh ("Niedrigpreis") bzw. 0,72 Euro ("Standardpreis") bzw. 0,82 Euro ("Hochpreis"). Die jeweiligen Anbieter sind identisch mit denen beim "Vorteilspreis" Die HPC-Netzwerke Allego, Aral Pulse, E.ON, EnBW, EWE Go und Mer liegen im "Hochpreis", hier kostet es also 0,82 Euro/kWh – und zwar im In- und Ausland.

Wie viel kostet das Laden mit Plugsurfing (App und Ladekarte)?

Der virtuelle Plugsurfing-Ladeverbund (App und RFID-Ladekarte) bietet mit seinem Partner-Ladenetzwerk den Zugang zu 850.000 Ladepunkten in ganz Europa – inklusive der meisten Ladesäulen in Deutschland. Abgerechnet wird pro kWh. Eine Plugsurfing-Ladekarte kostet einmalig 12,95 Euro, dazu kommt eine Einrichtungsgebühr von 9,95 Euro. Bisher gab es Flatrates in mehreren Stufen (je nach CPO).
Im November hat Plugsurfing diese Einheitstarife gestrichen. Fortan werden die Strompreise ausschließlich in der App angezeigt. Wer den günstigsten Tarif finden möchte, kann per Preisfilter suchen. Laden bei Ionity kostet bei Plugsurfing derzeit 74 Cent pro kWh. Bei Lidl lädt man Gleichstrom für 61 Cent, Wechselstrom kostet 50 Cent pro kWh.
Die Blockergebühr beim AC-Laden beträgt 12 Cent die Minute ab 120 Minuten AC-Ladezeit, aber bereits nach 30 Minuten Schnellladen 24 Cent/Minute.

Wie stehen die Kosten bei Sachsen Energie?

Die Ladeapp "StromTanken" erschließt das Ladesäulennetz der Dresdner Stadtwerke. Das sind 646 Ladepunkte, davon 195 schnelle Gleichstrom-Säulen. Im Roaming sind rund 237.000 Ladepunkte bundesweit angeschlossen. An Sachsen-Energie-Ladesäulen kostet das Stromtanken für Stammkunden – unabhängig von Wechsel- oder Gleichstrom – aktuell 0,45 Euro pro kWh, bei Fremdanbietern 0,65 Euro. Sogenannte "Hochpreisbetreiber" beim Roaming kassieren 0,95 Euro – das sind etwas über 14.000 Anbieter derzeit (hier eine Liste). Der Tarif kostet monatlich 4,90 Euro Gebühr, die optionale Ladekarte 9,90 Euro. Blockiergebühren fallen nicht an.
Für Ad-hoc-Laden ohne Vertrag kassiert Sachsen Energie 0,50 Euro / kWh, an Ladesäulen des Unternehmens gibt es keine Blockiergebühren. Allerdings können beim Roaming – je nach Betreiber – zusätzliche Blockiergebühren entstehen.

Was nimmt Shell Recharge?

Im schnell wachsenden Netzwerk von Shell Recharge sind im Roaming 750.000 Ladepunkte europaweit angeschlossen. Bei Shell Recharge selbst gibt es verschiedenste Ladesäulen: immer mehr ultraschnelle HPC-Lade mit bis zu 360 kW Ladeleistung, aber auch sehr langsame Laternen-Ladepunkte mit 3,7 kW der Shell-Tochterfirma Ubitricity. Hier lädt man über Nacht mit knapp der doppelten Schuko-Leistung. Dafür kostet der Strom dort nur 0,49 Euro pro kWh. Andere Wechselstrom-Ladepunkte von Shell Recharge mit 11 oder 22 kW Ladeleistung hingegen haben individuelle Tarife, sie sind konkret aus der App zu erfahren. Wer bei einem Roamingpartner von Shell Wechselstrom lädt, zahlt einheitlich 59 Cent pro kWh.
Der Recharge-Tarif: Aktuell experimentiert Shell mit dynamischen Tarifen. Mehrmals täglich kann der Preis – einheitlich an den meisten Schnellladestationen – wechseln. Eine Preisspanne ist nicht bekannt; zum Start am 30. Juni 2025 schwankte der Preis um sechs Cent zwischen 56 und 62 Cent/kWh. Die aktuelle Preisspanne grenzt Shell mit 59 bis 65 Cent ein. Auf den jeweiligen Tarif ist zusätzlich der e-Deal (s. u.) anwendbar.
An Shell-eigenen Schnellladestationen mit mehr als 50 kW zahlt man zwischen 59 und 65 Cent pro kWh. Roaming ist mit Karte oder App teurer, nämlich 74 bis 84 Cent fürs Schnellladen und 49 bis 64 Cent fürs Wechstromladen. Das Laden an Ionitys HPC-Schnellladesäulen im Roamingtarif enthalten.
Zusätzlich zahlt man pro Ladevorgang jeweils 0,35 Euro "Transaktionsgebühr" (bis vor kurzem sahen die AGB sie nur für die ersten 20 Ladevorgänge im Monat bzw. maximal sieben Euro monatlich vor – dieser Passus ist nicht mehr zu finden, wurde also offenbar gestrichen). Die Transaktionsgebühr fällt nicht an, wenn der Nutzer im Shell Kundenbindungsprogramm Club Smart registriert ist.
Wer keine Recharge-Ladekarte (oder eine andere Ladekarte) hat, muss per EC- oder Kreditkarte, Apple oder Google Pay sowie QR-Code auf der Säule zahlen. Das kostet 0,79 Euro pro kWh.
Shell e-Deal: Shell bietet wie andere große CPO einen Vorteilstarif für Viellader – nach einer Testphase im vergangenen Jahr wurde er von "Beta" auf "e-Deal" umbenannt. Das Kundenbindungsinstrument steht nunmehr unbefristet zur Verfügung. Der Tarif muss in der Recharge-App freigeschaltet werden. Gegen eine Monatsgebühr von 5,99 Euro kostet das Schnellladen an Shell-Ladesäulen zwischen 0,44 und 0,49 Euro/kWh (rund 25 Prozent billiger). Die Roaming-Tarife bleiben unverändert. Die Transaktionsgebühr in Höhe von 0,35 Euro pro Ladevorgang entfällt ebenfalls. Der Rabatt ist auf 400 kWh im Monat begrenzt. Für eine rund 50 CPO gelten eigene Tarife, z. B. EWE Go und Allego. Sie sind der App zu entnehmen.

Die Kosten fürs InCharge-Netzwerk von Vattenfall?

Das InCharge-Netzwerk von Vattenfall lockt E-Auto-Fahrer speziell in Norddeutschland mit einem großen Ladenetz. An Vattenfall-Ladesäulen kostet Strom beim Wechselstrom-Laden 0,47 Euro / kWh und Gleichstrom zwischen 0,49 und 0,69 Euro/kWh (je nach Ladeleistung). Europaweit sind übers Roaming mehr als 100.000 Ladesäulen in Europa erreichbar. Der Roamingpreis kann abweichen und wird in der InCharge-App angezeigt. Vattenfall bietet an den eigenen Ladesäulen auch das Laden ohne Ladekarte via QR-Code und Kreditkarte an.

Was kostet das Laden am Tesla Supercharger?

Das Tesla-Supercharger-Netzwerk bietet für Teslafahrer an Fernstraßen, aber auch an Einkaufszentren Schnelllade-Stationen an, 2022 öffnete sich Tesla zum Versorger für alle Elektroautos mit CCS-Anschluss. Inzwischen sind in Deutschland alle der mehr als 200 Supercharger für Fremdmarken zugänglich, europaweit weit über 1000. Dort kostet das Ad-hoc-Schnellladen mit mindestens 250 kW Ladeleistung für Teslafahrer und Stammkunden mit einer Fremdmarke derzeit (Juli 2025) ab ca. 40 Cent pro kWh, wobei die Preise zur Haupt-Ladezeit zwischen 16 und 20 Uhr bis zu zehn Cent höher liegen.
Zaungäste mit Modellen anderer Fabrikate zahlen derzeit jeweils etwa 10 bis 15 Cent mehr, wenn sie keine Supercharging-Mitglieder für 9,99 Euro/Monat werden. Dieser Sondertarif ist monatlich kündbar. Achtung: In der Tesla-App werden neuerdings nur noch die ermäßigten Ladepreise, die Mitglieder und Teslafahrer zahlen, angezeigt. Um die höheren Ad-hoc-Tarife zu sehen, muss man sich anmelden bzw. registrieren.

Was bieten Autohersteller ihren Kunden beim öffentlichen Laden?

Nahezu jeder Autohersteller, der Elektroautos im Programm hat, bietet ein eigenes virtuelles Ladenetz an. Die meisten dieser Netzwerke sind nur für Eigenmarken zugänglich. Aktuell bietet zum Beispiel Porsche zwei Sondertarife über die Ladesäulen von Aral Pulse und Ionity: Wer den "Porsche Charging Service Plus" für monatlich 16,99 Euro nutzt, zahlt an Schnellladepunkten von Aral Pulse den "Bevorzugt"-Sondertarif in Höhe von 0,39 Euro/kWh. Alle anderen Ladepartner berechnen im AC-Laden für die Kilowattstunde 0,44 Euro, im DC-Laden 0,59 Euro. Parallel dazu baut Porsche sogenannte "Charging Lounges", bisher sind fünf dieser Ladeparks entstanden. Andere Autobauer, z. B. Mercedes, bauen sogar ein weltweites eigenes Netz auf.
Parallel bieten nehmen viele Hersteller, darunter BMW, Hyundai, Kia, Mercedes, Mini, Subaru und Toyota ihren Kunden die Teilnahme am DCS-Charging-Netz (zu dem auch die Marke Charge Now gehört), das über 800.000 Ladepunkte in Europa erschließt. Aktuell bietet Kia und Hyundai Vorzugskonditionen mit bis zu 50 Prozent Rabatt beim Ultraschnellladen mit Aral Pulse. Im Tarif "Aral Pulse Premium" kostet die Kilowattstunde Schnellladestrom im Aral-Schnellladenetz in Deutschland ab 39 Cent. Die Grundgebühr beträgt 9,99 Euro/Monat. Der günstigere Tarif "Aral Pulse Light" erlaubt Pulse-Laden für 49 Cent/kWh, die Monatsgebühr beträgt 4,99 Euro.
Ein anderer Tarif erschließt das Ionity-HPC-Netzwerk entlang der Autobahnen. Wer das Paket "Ionity Power" für 7,49 Euro/Monat bucht, der bekommt im Schnellladenetzwerk deutschlandweit einen Rabatt von 0,20 Euro pro kWh; der Ladetarif beträgt also 0,49 Euro/kWh. "Ionity Ultra" geht noch weiter; hier beträgt der Strompreis 0,39 Euro/kWh für monatlich 11,99 Euro.
Photovoltaikanlage auf dem Stalldach
Mit der eigenen Photovoltaik-Anlage können E-Auto-Fahrer günstig laden.
Bild: R. Pohl

So viel kostet E-Auto-Strom zu Hause

Oftmals günstiger als das öffentliche Laden ist es zu Hause per Wallbox. Aktuell notieren die Preise für Haushaltsstrom tief. Das Vergleichsportal Verivox kalkuliert mit durchschnittlichen Kosten von 24,22 Cent pro kWh (für Neukunden, Stand 12. Februar 2026). Wer einen intelligenten Stromzähler (Smart Meter) besitzt, kann mit speziellen Lade-Tarifen zusätzlich sparen; zu bestimmten Zeiten lädt man dann sogar zum Nulltarif!
Für Bestandskunden im Mittel aller Verträge aller Stromkunden liegen die Strompreise derzeit bei 31,09 Cent pro kWh. Damit lohnt es sich in jedem Fall, zu Hause zu laden. Auch durch hauseigene Photovoltaik-Anlagen lassen sich die Kosten weiter senken.