Basispreis des VW ID.4 Pure 37.415 Euro (aktuell nicht bestellbar)
● Der ID.4 ist das erste Elektro-SUV von VW
● seit 2021 erhältlich

Alle Preise des ID.4 auf einen Blick

ID.4 Pure ab 37.415 Euro (aktuell nicht bestellbar)
ID.4 Pure Performance ab 38.915 Euro
ID.4 Pro Performance ab 44.915 Euro
ID.4 GTX ab 50.415 Euro
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Nach VWs erstem Elektroauto auf MEB-Basis, dem ID.3, haben die Wolfsburger mit dem ID.4 nachgelegt. Das Elektro-SUV soll vor allem praktisch sein und kommt deshalb auch mit Dachreling (75 Kilo Dachlast) und Anhängerkupplung. Bis Ende 2021 war der ID.4 Pure das Einstiegsmodell der Baureihe und kostete zuletzt 37.415 Euro. Aktuell ist der 109 kW (149 PS) starke Pure jedoch nicht bestellbar. Der Grund: die weltweit andauernde Halbleiterkrise. Stattdessen bildet der ID.4 Pure Performance mit 125 kW (170 PS) für mindestens 38.915 Euro die vorübergehende Basisversion. VW erklärte gegenüber AUTO BILD, dass der ID.4 Pure zu einem späteren Zeitpunkt wieder erhältlich sein wird. Beide Versionen setzen übrigens auf einen 52-kWh-Akku, der bis zu 346 Kilometer Reichweite ermöglicht.
Wenn es etwas mehr Leistung und vor allem Reichweite sein darf, ist der 150 kW (204 PS) starke ID.4 Pro Performance die richtige Wahl, dessen 77-kWh-Akku für bis zu 519 Kilometer gut ist. Mit einem Basispreis von 44.915 Euro kostet er allerdings auch 6000 Euro mehr als der ID.4 Pure Performance. Noch mal fast 6000 Euro teurer ist das sportliche Topmodell ID.4 GTX für das die Kunden mindestens 50.415 Euro bereithalten müssen. Allerdings gilt: In Summe gehen noch mal bis zu 9000 Euro netto Umweltbonus ab.

VW ID.4 mit langen Lieferzeiten

Ein Ende der Chipkrise ist nicht in Sicht, was für Neuwagenkäufer extralange Lieferzeiten bedeutet. Auf einen ID.4 müssen Kunden aktuell zwischen zehn und zwölf Monaten warten. Aber es könnte Licht am Ende des Tunnels geben. Der VW-Vorstandsvorsitzende Herbert Diess sagte vor kurzem auf einem Wirtschaftskongress in Berlin: "Ich hoffe, dass wir durch das Schlimmste durch sind."

Aktuelle Leasingangebote zum ID.4

Das Interesse am VW ID.4 ist ungebrochen – und so gibt es immer wieder interessante Leasingangebote für den großen Bruder des ID.3. Ein Großteil der Deals richtet sich an Gewerbetreibende, die das Elektro-SUV in der Vergangenheit sogar schon für nur 100 Euro netto pro Monat leasen konnten. Doch auch Angebote für Privatkunden sind keine Seltenheit. So ist der ID.4 Pure Performance momentan für 234 Euro brutto monatlich zu haben. Dabei gilt allerdings zu berücksichtigen, dass die Angebote in der Regel nur in Verbindung mit einer einmaligen Sonderzahlung von 6000 Euro gelten. Diese muss durch den Leasingnehmer als Vorleistung erbracht werden und wird bei korrekter und fristgerechter Beantragung der Umweltprämie durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erstattet.

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Wer den ID.4 nicht leasen, sondern kaufen möchte, der sollte sich die Neuwagen-Angebote genau anschauen. Mit etwas Glück gibt es ordentliche Rabatte, wobei man sich von den Zahlen nicht täuschen lassen sollte, denn zumeist ist hier die Umweltprämie schon miteinberechnet.
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ID.4 GTX: Das sportliche Topmodell

Statt GTI heißen die Sportmodelle der VW-Elektroautos GTX. Das erste Modell, das mit dem neuen Kürzel an den Start gegangen ist, ist der ID.4 GTX. Später sollen weitere GTX-Modelle folgen. Das neue ID.4-Topmodell wird von zwei Elektromotoren angetrieben. Die Leistung? 220 kW (299 PS)! Das reicht, um den 4,58 Meter langen GTX in 6,2 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen. Das ist immerhin mehr als zwei Sekunden schneller als die reguläre Version, die 8,5 Sekunden für den Sprint benötigt. Gleichzeitig soll der 486 Kilo schwere 77-kWh-Akku bis zu 480 Kilometer Reichweite ermöglichen, was rund 40 Kilometer weniger sind als beim normalen ID.4 mit 77-kWh-Batterie. Den Verbrauch des Sport-ID.4 gibt VW mit 18,1 bis 19,1 kWh (nach NEFZ) an.
VW ID.4 GTX
An der Front ist das Topmodell GTX an den neuen übereinander angeordneten LEDs zu erkennen.

• ID.4 GTX neues Topmodell
• zwei Elektromotoren (jeweils einer an Vorder- und Hinterachse)
• 220 kW (299 PS)
• 0-100 km/h in 6,2 Sekunden
• 77-kWh-Akku mit bis zu 480 km Reichweite
• Eingang-Getriebe
• elektrischer Allradantrieb
• cW-Wert von 0,29
• sportliche Optik
• Basispreis ab 50.415 Euro
Damit das Topmodell auch optisch als solches zu erkennen ist, hat VW dem GTX jeweils drei übereinander angeordnete LEDs in der Frontschürze spendiert, die für eine spezielle Lichtsignatur sorgen sollen. Außerdem sind die Lüftungsgitter schwarz lackiert und der GTX kommt serienmäßig mit den LED-Matrix-Scheinwerfern (IQ Light) zu den Kunden. Im Profil fallen die lackierten Türleisten und die neuen 20-Zoll-Felgen auf. Wem das noch nicht reicht, 21-Zöller gibt es für den GTX gegen Aufpreis. Das Heck wird von den 3D-LED-Rückleuchten und einer neu designten Heckschürze geprägt. Ganz neu ist die Lackierung in der Farbe "Kings Red metallic".
VW ID.4 GTX
Die Oberseite des Armaturenbretts ist beim GTX blau. Dazu spendiert VW dem Topmodell rote Ziernähte.

Auch im Innenraum hat VW den GTX behutsam verfeinert. Es gibt rote Kontrastnähte, GTX-Logos am Lenkrad, den Sitzen und den auf den Einstiegsleisten sowie eine Edelstahl-Pedalerie im bekannten Design. Gegen Aufpreis gibt es zudem Sportsitze mit AGR-Siegel. Ebenfalls optional erhältlich ist das Sportpaket inklusive Sportfahrwerk mit 15 Millimeter Tieferlegung und Progressivlenkung. Zusätzlich kann das vom normalen ID.4 bekannte Sportpaket "Plus" mit DCC Fahrwerksregelung, sprich adaptiven Dämpfern bestellt werden. Der im Werk Zwickau gefertigte ID.4 GTX ist zum Basispreis von 50.415 Euro (vor Abzug der aktuell geltenden Prämien) erhältlich.

ID.4 GTX im Test

AUTO BILD hat den ID.4 GTX schon getestet. Zuallererst haben wir unter Einhaltung der StVO die Beschleunigung geprüft: 6,2 Sekunden auf 100 km/h, Wahnsinn für so ein Trumm, das mit uns an Bord locker über 2,2 Tonnen wiegt. In schnellen, engen Kurven wankt das SUV dank des tieferen Schwerpunkts kaum wahrnehmbar, die Regelelektronik bremst oder entlastet die kurveninneren Räder, damit das Auto dahin fährt, wohin wir es per Lenkrad dirigieren. Besonderen Spaß bringt das mit dem Fahrprofil "Sport", in dem die vordere E-Maschine immer mitspielt.
Fazit von Andreas May: GTI ist Kult bei Benzinern, GTX könnte es bei den E-Autos von VW werden. Sportlicher Auftritt, perfektes Fahrwerk dank Allrad, bissiger Antritt dank 299 PS. Aber 50.415 Euro sind echt ’ne Hausnummer.

Bis zu 520 Kilometer Reichweite

VW bietet den ID.4 aktuell in mehreren Leistungsstufen an. Der ID.4 Pro mit 150 kW (204 PS) konnte in unserem ersten Check überzeugen. Die Basismotorisierung nennt sich ID.4 Pure und leistet 109 kW (149 PS). Mit sogenanntem Performance-Upgrade werden daraus 125 kW (170 PS). Serienmäßig ist das SUV mit Hinterradantrieb ausgestattet. Die Höchstgeschwindigkeit ist wie üblich auf 160 km/h limitiert, um Energie zu sparen. Während die beiden schwächeren Motoren mit einer 52 kWh großen Batterie ausgestattet sind (soll für maximal 346 Kilometer reichen), kommen die stärkeren mit einem 77 kWh fassenden Stromspeicher. Der hat eine Reichweite von bis zu 520 Kilometer und lädt dank Schnellladetechnik binnen einer halben Stunde wieder neue Energie für 320 Kilometer. Ganz neu ist das Topmodell ID.4 GTX mit 220 kW (299 PS) und elektrischem Allradantrieb ohne mechanische Verbindung.
VW ID.4  !! SPERRFRIST 23. September 2020  17 Uhr !!
Insgesamt sind fünf Leistungsstufen zwischen 109 kW (149 PS) und 220 kW (299 PS) im Angebot.

Der große Bruder des ID.3

Das Design des ID.4 ist ansprechender als das des kugeligen, leicht schüchtern wirkenden ID.3. Möglicherweise auch, weil es konventioneller ist. Die Front baut hoch und steht beinahe senkrecht. Die typische ID-Lichtsignatur (gegen Aufpreis gibt es Matrix-LED), bei der die beiden Scheinwerfer durch ein LED-Band miteinander verbunden sind, ist etwas aggressiver gestaltet als beim ID.3. In die Schürze mit großem unterem Lufteinlass ist ein angedeuteter Unterfahrschutz integriert.
Die Türgriffe stehen nicht hervor, sondern sind bündig mit der restlichen Tür. Das wirkt sehr edel. Das Heck, mit Dachkantenspoiler und schmaler Heckscheibe erinnert etwas an den Range Rover Evoque. Die dunkel abgesetzte Schürze reicht recht weit hoch und auch hier ist wieder ein Unterfahrschutz angedeutet. Die Rücklichter haben in der höchsten Ausstattung eine eigene 3D-Signatur. Dabei sind die einzelnen, viereckigen Elemente, unter dem dunklen Glas hintereinander angeordnet. Auch hier schafft wieder ein durchgehendes LED-Band eine Verbindung.
VW ID.4  !! SPERRFRIST 23. September 2020  17 Uhr !!
Die Rücklichter des elektrischen VW ID.4 haben eine eigene 3D-Signatur.

Abmessungen: ID.4 größer als ein Tiguan

Dank Hinterradantrieb kommt das Elektroauto mit einem Wendekreis von 10,20 Meter aus und ist damit Kompaktwagen-Niveau. Von den Dimensionen her sortiert sich der ID.4 zwischen dem Tiguan und dessen Allspace-Variante ein:
● Länge: 4584 mm
Breite: 1852 mm
Höhe: 1640 mm
Radstand: 2771 mm
Kofferraum: 543 Liter/1575 Liter
Anhängelast: 1200 kg/75 kg Stützlast

Softtouch und größerer Zentralbildschirm

AUTO BILD hat die Sitzprobe im ID.4 gemacht. Der Innenraum stammt fast eins zu eins aus dem ID.3. Deshalb fällt auch beim ID.4 das Instrumentendisplay etwas klein aus. Die Fahrstufen werden ebenfalls durch einen direkt daran anschließenden Schalter eingelegt. Es gibt zwar einen Start-Knopf an der Lenksäule, doch den benötigt man nicht, um das Auto zu starten. Mit dem Einlegen der Fahrstufe "D" oder "B" fährt das Auto los, um es auszuschalten reicht es, das Eingang-Getriebe auf "P" zu stellen. Der Zentralbildschirm auf dem Armaturenbrett wächst auf bis zu zwölf Zoll, serienmäßig ist er zehn Zoll groß. Außerdem wurden beim ID.4 einige Dekore angepasst und das Armaturenbrett kommt jetzt mit Softtouch.
VW ID.4  !! SPERRFRIST  	23. September 2020	17:00 Uhr !!
Der Innenraum stammt fast eins zu eins aus dem ID.3 – die Materialien sind etwas hochwertiger.
Natürlich auch hier an Bord: das Head-up-Display mit Augmented Reality und das ID.Light. Das Lichtband vor der Windschutzscheibe gibt optische Rückmeldungen, wenn man den Sprachassistenten nutzt, zeigt den Ladestand der Batterie visuell, warnt bei Gefahr in Rot und unterstützt bei der Navigation. Abbiegehinweise werden beispielsweise durch ein in die entsprechende Richtung laufendes Licht angezeigt. Typisch Elektroauto bietet das SUV ordentlich Platz. Auch in der hinteren Reihe ist das Raumgefühl sehr gut, mit dem optionalen Panorama-Glasdach wird das natürlich noch besser. Weil der ID.4 vor allem praktisch sein soll, passen auf die Rückbank drei Kindersitze nebeneinander.
Fazit von Katharina Berndt: Unter den beiden MEB-Elektroautos von VW gefällt mir das Design des ID.4 besser, er ist einfach deutlich präsenter. Im Innenraum sind die Materialien angenehm, es gibt richtig viel Platz. Plus die hohe Sitzposition beim SUV. Schade nur, dass VW nicht auch das Instrumentendisplay einen Tick größer gemacht hat.

Pro und Contra zum VW ID.4

+ gutes Raumangebot
+ komfortabel abgestimmtes Fahrwerk
+ leichtgängige und präzise Lenkung
+ bietet als GTX ordentlich Fahrspaß
- gewöhnungsbedürftiges Cockpit
- Infotainmentsystem muss sich nach wie vor Kritik gefallen lassen
- Schnellladen mit maximal 125 kW
- reale Reichweite (361 Kilometer) im AUTO BILD-Test etwa 30 Prozent unter Werksangabe (ID.4 Pro Performance)

Vergleich VW ID.4, Skoda Enyaq und Audi Q4 e-tron

AUTO BILD hat die drei Konzernbrüder VW ID.4, Audi Q4 e-tron und Skoda Enyaq einem weichen Vergleich unterzogen. Welches der Elektro-SUVs bietet den meisten Platz und gibt es Unterschiede beim Fahren? Los geht's mit dem Platzangebot. Alle drei bieten grundsätzlich viel Platz. Vorn liegen sie praktisch gleichauf, Unterschiede gibt es im Fond. Der Q4 ist hier spür- und messbar etwas knapper geschnitten als Enyaq und ID.4 – ohne dass er deshalb irgendwie eng wäre. Typisch: Über das beste Platzangebot verfügt hinten der Skoda Enyaq. Auch sein Kofferraum ist mit 585 bis 1710 Litern größer als bei VW (543 bis 1575 Liter) und Audi (520 bis 1490).
Beim Fahren sind sich Enyaq, ID.4 und Q4 dann wieder sehr ähnlich. Typisch ist die elektroeigene ruckfreie und geschmeidige Beschleunigung, dazu bleibt es stets bemerkenswert leise. Die Fahrleistungen der drei liegen quasi gleichauf. Auf der Autobahn reichen die 160 km/h Spitze locker zum Mitschwimmen, zu mehr aber auch nicht.

VW ID.4 im AUTO BILD Podcast

Was Jan und Peter beim Fahren in VWs E-SUV aufgefallen ist, was sie mögen, wo es noch hakt und was der ID.4 macht, wenn die Batterie sich immer weiter leert, berichten die beiden in Folge 22 von "Erst fahren, dann reden"!