Galerie VW ID.4 (2020)

Galerie VW ID.4 (2020)

VW ID.4 (2020): Test, Preis, Abmessungen, Marktstart, Innenraum, Abmessungen, Motoren, Reichweite

Der VW ID.4 ist schöner als der ID.3 und bekommt eine Anhängerkupplung

VWs zweites Elektroauto auf MEB-Basis ist das SUV ID.4. Das ist konventioneller designt und kommt auch mit Anhängerkupplung. Sitzprobe.

Marktstart und Preis

Nach VWs erstem Elektroauto auf MEB-Basis, dem ID.3, haben die Wolfsburger jetzt den ID.4 präsentiert. Das SUV soll vor allem praktisch sein und kommt deshalb auch mit einer Dachreling (für bis zu 75 Kilo Dachlast) sowie einer Anhängerkupplung. Mit der kann man bis zu 1200 Kilo ziehen. Noch 2020 wird der ID.4 in einer üppig ausgestatteten First Edition mit dem größten, 204 PS starken, Motor bestellbar sein. Die Preise starten unter 49.000 Euro. 2021 folgen dann weitere Ausstattungen und schwächere Motoren. Dann wird der Basispreis unter 37.000 Euro liegen.
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*Preise: Stand 20.04.2020

Ansprechender als der ID.3

Das Design des ID.4 ist ansprechender als das des kugeligen, leicht schüchtern wirkenden ID.3. Möglicherweise auch, weil es konventioneller ist. Die Front baut hoch und steht beinahe senkrecht. Die typische ID-Lichtsignatur (gegen Aufpreis gibt es Matrix-LED), bei der die beiden Scheinwerfer durch ein LED-Band miteinander verbunden sind, ist etwas aggressiver gestaltet als beim ID.3. In die Schürze mit großem unterem Lufteinlass ist ein angedeuteter Unterfahrschutz integriert.

Die Rücklichter des elektrischen VW ID.4 haben eine eigene 3D-Signatur.

Die Türgriffe stehen nicht hervor, sondern sind bündig mit der restlichen Tür. Das wirkt sehr edel. Das Heck, mit Dachkantenspoiler und schmaler Heckscheibe erinnert etwas an den Range Rover Evoque. Die dunkel abgesetzte Schürze reicht recht weit hoch und auch hier ist wieder ein Unterfahrschutz angedeutet. Die Rücklichter haben in der höchsten Ausstattung eine eigene 3D-Signatur. Dabei sind die einzelnen, viereckigen Elemente, unter dem dunklen Glas hintereinander angeordnet. Auch hier schafft wieder ein durchgehendes LED-Band eine Verbindung.
Um die praktischen Eigenschaften des SUV zu unterstützen, hat VW es mit einer Dachreling ausgestattet. An ihr kann eine Dachlast von bis zu 75 Kilo befestigt werden. Außerdem kommen die höheren Ausstattungen mit einer ausklappbaren Anhängerkupplung. 1200 Kilo kann der ID.4 damit ziehen.

Etwas größer als ein Tiguan

Von den Dimensionen her sortiert sich der ID.4 zwischen dem Tiguan und dessen Allspace-Variante ein. Bedeutet in Zahlen: 1,61 Meter hoch, 4,58 Meter lang und 1,85 Meter breit. Der Radstand misst 2,77 Meter. Dank Hinterradantrieb kommt das Elektroauto mit einem Wendekreis von 10,20 Meter aus und ist damit Kompaktwagen-Niveau.

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Softtouch und größerer Zentralbildschirm

Der Innenraum stammt fast eins zu eins aus dem ID.3 – die Materialien sind etwas hochwertiger.

AUTO BILD hat bereits die Sitzprobe im ID.4 gemacht. Der Innenraum stammt fast eins zu eins aus dem ID.3. Deshalb fällt auch beim ID.4 das Instrumentendisplay etwas klein aus. Die Fahrstufen werden ebenfalls durch einen direkt daran anschließenden Schalter eingelegt. Es gibt zwar einen Start-Knopf an der Lenksäule, doch den benötigt man nicht, um das Auto zu starten. Mit dem Einlegen der Fahrstufe "D" oder "B" fährt das Auto los, um es auszuschalten reicht es, das Eingang-Getriebe auf "P" zu stellen. Der Zentralbildschirm auf dem Armaturenbrett wächst auf bis zu zwölf Zoll, serienmäßig ist er zehn Zoll groß. Außerdem wurden beim ID.4 einige Dekore angepasst und das Armaturenbrett kommt jetzt mit Softtouch. Natürlich auch hier an Bord: Das Head-up-Display mit Augmented Reality und das ID.Light. Das Lichtband vor der Windschutzscheibe gibt optische Rückmeldungen, wenn man den Sprachassistenten nutzt, zeigt den Ladestand der Batterie visuell, warnt bei Gefahr in Rot und unterstützt bei der Navigation. Abbiegehinweise werden beispielsweise durch ein in die entsprechende Richtung laufendes Licht angezeigt.
Typisch Elektroauto bietet das SUV ordentlich Platz. Auch in der hinteren Reihe ist das Raumgefühl sehr gut, mit dem optionalen Panorama-Glasdach wird das natürlich noch besser. Weil der ID.4 vor allem praktisch sein soll, passen auf die Rückbank drei Kindersitze nebeneinander. Der Kofferraum fasst 543 Liter, klappt man die Rücksitze um, werden es 1575 Liter.
Fazit von Katharina Berndt: Unter den beiden MEB-Elektroautos von VW gefällt mir das Design des ID.4 besser, er ist einfach deutlich präsenter. Im Innenraum sind die Materialien angenehm, es gibt richtig viel Platz. Plus die hohe Sitzposition beim SUV. Schade nur, dass VW nicht auch das Instrumentendisplay einen Tick größer gemacht hat.

Zunächst nur als First Edition

Genau wie den ID.3 wird es auch den ID.4 zunächst als First Edition geben. Dann kommt das SUV immer mit dem größten Elektromotor (204 PS und 310 Nm) und der größeren Batterie mit 77 kWh. Kunden können zwischen zwei Ausstattungen wählen. Die heißen "First" und "First Max". Als "First Max" ist das Auto vollausgestattet, bedeutet unter anderem Matrix-LEDs, 21-Zöller, das große Zwölfzoll-Display auf dem Armaturenbrett, adaptives Fahrwerk sowie das Head-up-Display mit Augmented Reality. Bei beiden Ausstattungen ist die Anhängerkupplung serienmäßig.

Bis zu 520 Kilometer Reichweite

Insgesamt sind vier Leistungsstufen zwischen 148 und 204 PS im Angebot.

Zunächst bietet VW den ID.4 nur mit einem Motor an. Die First Edition kommt mit einem 204 PS und 310 Nm starken Elektromotor. 2021 folgen noch drei schwächere Varianten. Die Basis bildet ein Motor mit 148 PS und 220 Nm, dann kommt eine Variante mit 170 PS und 235 Nm sowie ein Aggregat mit 175 PS und 310 Nm. Serienmäßig ist das SUV mit Hinterradantrieb ausgestattet, später soll es aber auch noch einen Allradantrieb geben. Die Höchstgeschwindigkeit ist wie üblich auf 160 km/h limitiert, um Energie zu sparen. Während die beiden schwächeren Motoren mit einer 55 kWh großen Batterie ausgestattet sind (soll für 360 Kilometer reichen), kommen die stärkeren mit einem 77 kWh fassenden Stromspeicher. Der hat eine Reichweite von bis zu 520 Kilometer und soll dank Schnellladetechnik binnen einer halben Stunde wieder neue Energie für 320 Kilometer aufladen können.

Stichworte:

SUV Mittelklasse-SUV

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