Die größten Skandale der Formel 1

Formel-1-Strafen und Betrug

Die größten Skandale der Formel 1

Die Teams gehen in der Formel 1 ans Limit und loten Grauzonen aus. Manchmal betrügen sie auch vorsätzlich. Die größten Skandale der Formel-1-Geschichte.
Die Formel-1-Saison 2019 ist schon wieder mit drei Strafen gestartet. Im zweiten Training zum GP Australien war Lance Stroll zwei km/h zu schnell in der Boxengasse unterwegs. Das kostet 500 Euro. Lando Norris und Kevin Magnussen wurden anschließend von ihren Teams McLaren respektive Haas unsicher aus der Box geschickt. Das kostete jeweils 5000 Euro.
Gewiss, damit lässt sich ein Traumurlaub buchen. Aber das sind Peanuts in der Formel 1. 5000 Euro zahlen die Teams aus der Portokasse. Viel entscheidender sind die Strafen, die sportlich relevant sind. Wie die 165 Disqualifikationen in bisher 998 Rennen.
Die Strafen ufern seit Jahren aus. Allein 2018 wurden 143 davon ausgesprochen. Zum Vergleich: In den ersten zwei Jahren der Formel 1 gab es gar keine Buße! Den ersten erwischte es erst im 21. Rennen: Nach einem Dreher wurde der Maserati von Felice Bonetto angeschoben. Das ist fremde Hilfeleistung – und war verboten. Folgerichtig wurde er aus dem Rennen genommen.

Der Feuerunfall von Jos Verstappen 1994 in Hockenheim geht wohl auf eine manipulierte Tankanlage zurück

Ab den 70er Jahren kamen Zeitstrafen in der Formel 1 auf. Erst wurde im Anschluss an die Rennzeit eine Minute aufaddiert, dann rückte das Feld immer enger zusammen und die Strafen wurden milder. Zehn Sekunden-Stop-and-Go, Durchfahrtsstrafen, heute sogar nur noch fünf Sekunden Zeitstrafen, die entweder am Ende des Rennens aufaddiert werden, oder vor dem Reifenwechsel abgesessen werden müssen.
Viele der Vergehen passieren nicht mit Absicht. Die Formel 1 ist aber andererseits voll von Skandalen und Betrugsfällen. Die bekanntesten sind wohl die ominöse schwarze Flagge, die Michael Schumacher in Silverstone 1994 übersehen haben will, die Spionageaffäre 2007, im Zuge derer McLaren 100 Millionen Dollar Strafe zahlen musste, und der geplante Unfall von Nelson Piquet junior in Singapur 2008, der Fernando Alonso den Sieg einbrachte.
In der Bildergalerie erinnern wir an die größten Skandale der Formel-1-Geschichte und erklären, um was es dabei ging.

Die größten Skandale der Formel 1

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Fotos: Picture-alliance

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