Mercedes stellt sein Portfolio Schritt für Schritt auf vollelektrische Fahrzeuge um. Ab 2025 wird es aus Stuttgart nur noch neue Elektro-Plattformen geben, im selben Jahr will man direkt drei neue Architekturen vorstellen:
MB.EA wird künftig die Basis der mittelgroßen bis großen Modelle.
AMG.EA ist der Sportmarke vorbehalten und auf besonders viel Leistung ausgelegt.
VAN.EA ist der Unterbau für die nächste Generation elektrischer Vans und Nutzfahrzeuge.
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Kein fixes Datum für den Verbrenner-Abschied

Wann bei Mercedes komplett Schluss mit dem Verbrenner sein soll, sagt man allerdings nicht, anders als andere Hersteller. Stattdessen macht der Autobauer diesen Zeitpunkt vom Markt abhängig. "Wir werden bereit sein, wenn die Märkte bis zum Ende des Jahrzehnts vollständig auf Elektroautos umstellen", so Mercedes-Chef Ola Källenius. Weil mehr Elektroautos auch mehr Akkus bedeuten, will Mercedes eine neue, standardisierte Batteriegeneration entwickeln. Die soll in 90 Prozent der künftigen Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Um ausreichend Batteriezellen zu produzieren, sollen mit Partnern weltweit acht Gigafabriken entstehen.

Diese drei Modelle werden in den kommenden Jahren wichtig:

1. Mercedes EQG – Verbrenner-Dino wird elektrisch
Auch an einem Urgestein geht die Entwicklung zur Elektromobilität nicht vorbei. Mit einer Studie hat Mercedes auf der IAA 2021 in München gezeigt, wie man sich in Stuttgart die elektrische G-Klasse vorstellt. Das Design orientiert sich nah an der bisher kaum veränderten Ikone. Auch die Geländefähigkeiten will man in die neue Zeit retten, Sperren, Untersetzung und Ähnliches bleiben also erhalten – Allrad ist natürlich gesetzt! Die gute Nachricht: Die Verbrenner-Version bleibt erst mal im Portfolio und soll parallel angeboten werden.
2. Mercedes-AMG SL – wieder ein echter Sportwagen
Der neue SL soll als 2+2-Sitzer und mit klassischem Stoffverdeck deutlich sportlicher als der Vorgänger werden. Damit das auch wirklich gelingt, übernimmt AMG direkt die Entwicklung. Als Plattformspender dient der AMG GT. Ein weiteres Novum: Der Roadster wird erstmals mit dem vollvariablen Allradantrieb 4Matic+ angeboten. Noch nicht sicher ist, ob das Topmodell wieder einen Vierliter-V8 bekommt. Wenn ja, könnte es ein elektrifizierter SL 73 e auf bis zu 800 PS bringen.
3. Mercedes GLC – bleibt sich optisch treu
Der Tiguan-Konkurrent fährt 2022 in die zweite Runde, optisch bleibt er sich treu. Das Design wird zwar angepasst, große Sprünge sind aber nicht zu erwarten. Im Innenraum könnte die Mittelkonsole wie bei der S-Klasse von einem großen Bildschirm eingenommen werden. Unter der Haube erwarten wir die Motoren der C-Klasse, also ausschließlich elektrifizierte Vierzylinder. Entsprechend dürfte auch beim SUV die Handschaltung abgeschafft werden, stattdessen ist das Automatikgetriebe 9G-Tronic Serie.
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Mercedes C-Klasse All Terrain
Mercedes C-Klasse All Terrain
Mercedes-AMG GT 4-Türer Hybrid PAD
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Neue Mercedes und AMG (2021, 2022, 2023, 2024)
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Von

Michael Gebhardt