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Aussteller
Neues Konzept

Ticketverkauf für IAA 2021 in München ist gestartet

Nach fast 70 Jahren in Frankfurt zieht die IAA um, und zwar nach München. Nachdem die Messe 2020 wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste, gibt es jetzt einen neuen Termin für die Premiere am neuen Standort: Die IAA findet vom 7. bis 12. September 2021 statt. Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 18 Uhr, außer am letzten Tag. Am Sonntag, 12. September, schließt die Messe eine Stunde früher, also um 17 Uhr. Die Pressetage sind am 6. und 7. September eingeplant. Der Online-Vorverkauf ist bereits gestartet (hier geht's zu den Tickets). Die Tageskarte kostet unter der Woche 20 Euro, am Wochenende 25 Euro. Das Wochenendticket gibt es für 45 Euro. Auszubildende, Schüler ab sechs Jahren, Studenten und Freiwilligendienst-Leistende zahlen zehn Euro. Die Familienkarte (zwei Erwachsene und drei Kinder zwischen 6 und 14 Jahren) kostet 49 Euro für einen Tag und 59 Euro fürs Wochenende. Jedes Ticket beinhaltet eine ÖPNV-Tageskarte für das Stadtgebiet München. Vor Ort sind die Eintrittspreise jeweils zwei Euro höher als im Netz.

Vor allem deutsche Hersteller auf der IAA 2021

Die Ausstellerliste ist im Vergleich zu den Vorjahren etwas ausgedünnt. Aus dem Volkswagen-Konzern die Marken Skoda und Seat (dafür kommt aber die Sportmarke Cupra); von Stellantis (u. a. Peugeot, Citroën, Fiat) ist keine einzige Marke vertreten, sogar Opel fehlt. Von den koreanischen Herstellern reist nur Hyundai an, die großen japanischen Marken wie Toyota, Nissan oder Honda sind offenbar ebenfalls nicht da.
Daimler hat die elektrische Mercedes E-Klasse EQE dabei, VW zeigt die Studie eines vollelektrischen Kompakten unter 20.000 Euro, also wahrscheinlich den ID.1. BMW bringt unter anderem das SUV iX5 mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb sowie die Elektroautos iX und i4 mit zur Messe, stellt aber mit dem neuen 2er Coupé und den gerade überarbeiteten SUVs X3 und X4 auch Modelle mit Verbrenner aus. Dacia zeigt den Lodgy-Nachfolger Jogger mit sieben Sitzen und Hybridantrieb, Renault bringt den Mégane E-Tech Electric mit nach München.

Besucher sollen auf der IAA mehr ausprobieren können

Mit dem neuen Standort hat die Messe auch ein neues Konzept. Das soll schon der neue Name klarmachen: Die Ausstellung heißt nun offiziell "IAA Mobility". Der Schwerpunkt liegt nicht mehr ausschließlich auf Autos, stattdessen soll die Mobilität der Zukunft in den Vordergrund rücken, besonders unter den Aspekten Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Der Fokus liegt also auf sparsamen Autos, dem autonomen Fahren und allem, was einen sonst noch ans Ziel bringt: E-Bikes, E-Scooter, ÖPNV – sogar von Flugtaxis ist die Rede. Außerdem sollen auch Start-ups und Tech-Firmen ihre Konzepte zeigen und die Besucher die Möglichkeit bekommen, mehr zu testen. Um das alles unter einen Hut zu bringen, gibt es drei Schwerpunkte:
● Der Summit in den Hallen der Messe München soll der inhaltliche Kern der neuen Messe sein und erinnert wohl am ehesten an die "alte" IAA. Der Fokus soll aber auf Innovationen und Inhalten liegen, es soll keine mehrere Hundert Quadratmeter großen Stände wie im Autohaus geben. Stattdessen sollen sich hier Experten austauschen, zum Beispiel bei Pressekonferenzen oder Bühnenpräsentationen.
● Mit dem Open Space sind Orte nahe der Innenstadt gemeint, an denen Ideen für die Mobilität der Zukunft vorgestellt werden. Außerdem kann man einige Neuheiten wie Autos, E-Bikes und E-Scooter direkt testen.
● Die Blue Lane verbindet Summit und Open Space. Auf der innerstädtischen Teststrecke sollen Probefahrten in neuen, umweltfreundlichen Modellen möglich sein.
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