ADAC-Test: Wallboxen

Wallbox: Elektroauto zu Hause laden

Das muss man zur Wallbox wissen

Wer sein Elektroauto zu Hause aufladen will, sollte eine Wallbox installieren. AUTO BILD erklärt, wie das funktioniert und welche Wallbox die richtige ist. Außerdem: Förderprogramme und Ergebnisse des ADAC-Tests!
Rund 19.000 öffentliche Ladestationen für Elektroautos oder Plug-in-Hybride gibt es mittlerweile in Deutschland. Damit ist Deutschland in Europa gemeinsam mit den Niederlanden und Frankreich (beide jeweils ca. 19.500) führend. Und trotzdem klingen die Forderungen nach besserer Ladeinfrastruktur nicht ab. Kein Wunder, der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft prognostiziert, dass etwa 70.000 Ladepunkte nötig sind, um den künftigen Bedarf zu decken. Am bequemsten lädt man sein Elektroauto aber ohnehin zu Hause auf. Dafür greift man am besten auf eine sogenannte Wallbox zurück. Dabei handelt es sich um eine spezielle Steckdose an der Wand für das schnelle und komfortable Laden von E-Autos. Sie lädt den Akku bis zu zehnmal schneller wieder auf als eine Haushaltssteckdose. Ein Beispiel: Die Ladezeit eines Renault Zoe reduziert sich von zehn Stunden an der normalen Steckdose (2,3 kW) auf bis zu 1,5 Stunden an einer 22-kW-Ladestation.
# Wallboxen im ADAC-Test
1.

Heidelberg Wallbox Home Eco

Preis*: 487 Euro

Note: 1,0

2.

Webasto Pure

Preis*: 630 Euro

Note: 1,2

3.

ESL Wlli Light Pro

Preis*: 645 Euro

Note: 1,4

4.

Mennekes Amtron Start C2

Preis**: 857 Euro

Note: 1,6

5.

Wallbox Chargers Pulsar

Preis**: 836 Euro

Note: 1,9

6.

Perdok ecoLoad

Preis*: 549 Euro

Note: 2,8

*Stand 16.06.2020 **Preis aus ADAC-Test

Das Laden an der Haushalts-Steckdose sollte eher die Ausnahme sein.

Für Elektroauto-Fahrer oder alle, die es werden wollen, ist eine Wallbox dringend anzuraten. Mit speziellen Kabeln ist es zwar möglich, an einer normalen Steckdose zu laden, doch die Leitungen sind für so große Strommengen über einen längeren Zeitraum nicht ausgelegt. Der Dauerbetrieb kann zur Überhitzung führen. Es besteht dann Brandgefahr! Diese Möglichkeit ist also nur eine Notladefunktion, zum Beispiel auf Reisen, wenn gerade keine spezielle Wallbox verfügbar ist.

Was kostet die Installation einer Wallbox?

Je nach Aufwand kann die Installation einer Wallbox bis zu 2000 Euro kosten.

Basismodelle beginnen bei ca. 500 Euro. Je nach Variante können es auch mehrere Tausend Euro sein. Hinzu kommen die Kosten für die Montage, das sind je nach Anbieter und Voraussetzungen noch mal zwischen 100 und 2000 Euro. Je nach Entfernung zum Sicherungskasten entstehen unterschiedlich hohe Mehrkosten – zum einen abhängig von der benötigten Anzahl von Wand- und Deckendurchbrüchen, zum anderen von der Wahl des passenden Kabels (Länge und Durchmesser). In der Regel vermitteln Anbieter auch einen Installations- und Wartungsservice. Die Kosten müssen Elektroauto-Besitzer aber nicht unbedingt allein tragen.
Das Bundeskabinett hat im November 2019 den "Masterplan Ladeinfrastruktur" beschlossen, in dessen Zuge unter anderem 50 Millionen Euro Fördergeld für private Lademöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden sollen. Die Umsetzung soll noch im Jahr 2020 erfolgen. Bis es soweit ist, gibt es aber vielerorts auch jetzt schon Prämien und Zuschüsse für die Wallbox. Jedoch sind die Prämien häufig an die Stromabnahme von bestimmten Energieversorgern gekoppelt und zudem in der Regel regional begrenzt. Bevor man sich also von einem Bonus locken lässt: Lieber genau nachrechnen, ob dazu nicht der Wechsel in einen deutlich teureren Stromtarif erforderlich ist.
Diese Zuschüsse gibt es für die Wallbox: Der Kauf von Elektroautos wird mit dem Umweltbonus von Bund und Autoherstellern schon seit 2016 unterstützt. So langsam ziehen Länder, Städte und Stromwerke mit Zuschüssen für die Planung und den Einbau privater Ladestationen nach. Tipp: Auch Freiberufler und Unternehmer können von Förderprogrammen profitieren. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) etwa gewährt günstige Kredite für entsprechende Investitionen.

Wallbox-Förderungen

Förderungsprogramme der Länder

Bayern: 200 Euro, Voraussetzung: Installation einer Photovoltaic-Anlage. Mehr Infos: 10.000-Häuser-Programm Bayern
Nordrhein-Westfalen: 60 Prozent der Kosten für die Installation, maximal 1000 Euro, Voraussetzung: Strom aus erneuerbaren Energien oder Ökostrom. Mehr Infos: E-Mobilität NRW

Regionale/lokale Förderungsprogramme

Aachen: 1000 Euro, Voraussetzung: Installation über Stawag Aachen. Mehr Infos: Stawag Aachen
Dachau: 250 Euro, Voraussetzung: Kauf eines E-Autos, Ökostrom-Vertrag. Mehr Infos: Stadtwerke Dachau
Darmstadt: 200 Euro, Voraussetzung: Kauf einer Entega-Ladebox und Ökostrom-Tarif. Mehr Infos: Entega
Diepholz: 1000 Euro, Voraussetzung: Kauf eines E-Autos und Ökostrom-Tarif. Mehr Infos: Stadtwerke Huntetal
Düsseldorf: 50 Prozent der Kosten, Voraussetzung: Kauf/Leasing eines Elektroautos, Laden mit Ökostrom oder vorhandene Solaranlage. Mehr Infos: Umweltamt Düsseldorf
Frankfurt/Main: 100 Euro, Voraussetzung: Kauf einer Mainova-Wallbox. Mehr Infos: Mainova
Frankfurt/Oder: Bis zu 500 Euro bzw. 300 Euro für Hybrid, Voraussetzung: Kauf eines E-Autos oder Plug-in-Hybrid, Laden mit Ökostrom. Mehr Infos: Stadtwerke Frankfurt a. d. Oder
Hannover: 500 Euro, Voraussetzung: Kauf einer Enercity.Wallbox, Laden mit Ökostrom. Mehr Infos: Enercity
Hildesheim: 500 Euro, Voraussetzung: Installation und Ökostrom-Tarif durch EVI. Mehr Infos: EVI
Jena: 300 Euro, Voraussetzung: Kauf oder Pacht einer Wallbox der Stadtwerke. Mehr Infos: Stadtwerke Jena
Karlsruhe: 100 Euro, Voraussetzung: Kauf eines E-Autos und Anbringen von SWK-Stickern am E-Auto. Mehr Infos: Stadtwerke Karlsruhe
Limburg: 300 Euro. Mehr Infos: Stadt Limburg
Lindau: 200 Euro Gutschrift auf die Stromrechnung. Voraussetzung: Kauf eines E-Autos. Mehr Infos: Stadtwerke Lindau
Mainz: 400 Euro, Voraussetzung: Laden mit Ökostrom. Mehr Infos: Mainzer Stadtwerke
Marburg (Stadt): 750 Euro, Voraussetzung: Kauf eines E-Autos. Mehr Infos: Stadtwerke Marburg
Marburg (Kreis): 400 Euro, bei eigenem Ökostrom 500 Euro. Mehr Infos: Landkreis
Merseburg: 500 Euro. Mehr Infos: Stadtwerke Merseburg
München: Bis zu 6000 Euro. Voraussetzung: Planung und Einbau von Ladeinfrastruktur. Mehr Infos: Stadt München 
Neuwied: 500 Euro, Voraussetzung: Kauf eines E-Autos. Mehr Infos: Stadtwerke Neuwied
Nürnberg: 250 Euro, Voraussetzung: Bezug der Wallbox über N-ERGIE. Mehr Infos: N-ERGIE
Rastatt: 100 Euro, Voraussetzung: Strombezug über Stadtwerke Rastatt. Mehr Infos: Stadtwerke Rastatt
Schwedt: 200 Euro, 300 Euro bei Kombination mit Solaranlage. Mehr Infos: Stadtwerke Schwedt
Sigmaringen: 150 Euro, Voraussetzung: Kauf eines E-Autos. Mehr Infos: Stadtwerke Sigmaringen
Solingen: 100 Euro. Mehr Infos: Stadtwerke Solingen
St. Wendel: 300 Euro Nachlass auf Stromrechnung, Voraussetzung: Kauf eines E-Autos. Mehr Infos: Stadtwerke St. Wendel
Unterschleißheim: 40 Prozent der Gesamtkosten, max. 500 Euro, Voraussetzung: Kauf/Leasing (mind. 36 Monate) eines E-Autos. Mehr Infos: Stadt Unterschleißheim
Versmold: 300 Euro, Voraussetzung: Kauf eines E-Autos. Mehr Infos: Stadtwerke Versmold
Wiesbaden: 500 Euro, Voraussetzung: Kauf eines E-Autos, Strom über ESWE. Mehr Infos: ESWE
Wuppertal: 150 Euro, Voraussetzung: Fünfjahres-Vertrag mit der WSW Energie & Wasser AG. Mehr Infos: WSW online
Zweibrücken: 500 Euro, Voraussetzung: Kauf eines E-Autos. Mehr Infos: Stadtwerke Zweibrücken
*kein Anspruch auf Vollständigkeit, Stand: 15. Juni 2020

Wallboxen im ADAC-Test (2019)

Im August 2019 und im November 2018 hat der ADAC verschiedene Wallboxen getestet.

©Ralpf Wagner / ADAC

Der ADAC hat erneut Wallboxen getestet: sechs Geräte mit jeweils 11 kW Ladeleistung. Bewertet wurden die Sicherheit der Boxen, ihre Zuverlässigkeit beim Ladevorgang und die Bedienung. Insgesamt konnten alle Produkte überzeugen. Testsieger wurde die "Heidelberg Wallbox Home Eco" (Note 1,0). Ebenfalls sehr gute Ergebnisse erlangten die "Webasto Pure" (Note 1,2) und die "ESL Walli Light pro" (Note 1,4). Die "Mennekes Amtron Start C2" (Note 1,6) und die "Wallbox Chargers Pulsar" (Note 1,9) schnitten jeweils mit einem "gut" ab. Nur die "Perdok Ecoload" (Note 2,8) bekam ein befriedigendes Ergebnis. Die Tester begründen das mit unzureichenden Sicherheitshinweisen, die schlimmstenfalls zu Fehlern bei der Installation führen können.
Schon im November 2018 hat der ADAC insgesamt zwölf Wallboxen getestet. In diesem Test waren auch Produkte mit Ladeleistungen von 3,7 und 22 kW. Das Ergebnis offenbarte gravierende Unterschiede zwischen den Anbietern: Die Hälfte der Geräte wurde als nicht empfehlenswert eingestuft. Die Testkandidaten wurden nach ihrer Ladeleistung in drei Gruppen eingeteilt: Wallboxen mit 3,7 bis 4,6 kW, mit 11 kW und mit 22 kW. Am besten schnitt in der Leistungsklasse 3,7 bis 4,6 kW das Modell "Keba KeContact P30" (Note 1,3) ab. Dicht dahinter rangierte die "Wallbe Eco 2.0" (Note 1,7). Die Testkandidaten "EV Onestop WallPod" und "Vestel EVC02-AC3" (beide Note 4,5) bekamen jeweils große Abzüge im Bereich Sicherheit und wurden deswegen vom ADAC als nicht empfehlenswert eingestuft.
In die Gruppe der 11-kW-Wallboxen fiel unter anderem der Testsieger "ABL eMH1" (Note 1,0). Auch die Modelle "Innogy eBox" (Note 1,6) und "Schneider Electric EVlink" (Note 1,8) sind laut ADAC empfehlenswert. Für die beiden anderen 11-kW-Geräte sprach der Automobilklub jedoch eine Warnung aus. Die Modelle "Annies-Carparts Simple EVSE" und "Franz Röcker Simply EVSE Bausatz" (beide Note 5,5) schalteten bei einer Fehlermeldung des Autos nicht ab. Von den insgesamt drei 22-kW-Wallboxen im Test schnitt nur die "Mennekes Amtron Xtra 22 C2" sehr gut (Note 1,4) ab. Die Modelle "Wall Box Chargers Commander" (Note 4,5) und "Alfen Icu Eve Mini" (Note 5,0) wurden als nicht empfehlenswert eingestuft. Die detaillierten Testergebnisse zeigt AUTO BILD in der Galerie.

ADAC-Test: Wallboxen

Welche Wallbox ist die richtige?

Je nach Fahrzeug und der Ladeleistung der Wallbox kann die Dauer eines Ladevorgangs sehr unterschiedlich sein. Der ADAC gibt dazu folgendes Beispiel: Wer einen 30-kWh-Akku an einer 3,7-kW-Wallbox (230 V, einphasig, 16 A) lädt, muss etwa zehn Stunden warten, bis er vollgeladen ist. Bei einer 11-kW-Wallbox (400 V, dreiphasig, 16 A) schrumpft die Zeit auf drei Stunden, an einer 22-kW-Steckdose (400 V, dreiphasig, 32 A) dauert es sogar nur noch 90 Minuten. Kein Wunder, dass die 22-kW-Wallbox stark im Kommen ist. Allerdings muss das Auto auch dafür ausgelegt sein, damit sich die Anschaffung lohnt. Wenn die Ladeleistung des Autos zu niedrig ist, nützt auch die leistungsfähigste Wallbox nichts. Viele Hersteller verlangen für das Schnellladen mit 11 oder 22 kW einen Aufpreis. Bei einigen Fahrzeugen (etwa Plug-in-Hybride) ist das Schnellladen gar nicht möglich. Außerdem sollten bei der Auswahl der Wallbox die Kosten einbezogen werden: Bei den Anschaffungs- und Installationskosten gibt es zwar nur geringe Unterschiede, doch für eine 22-kW-Wallbox muss der Netzbetreiber in einigen Fällen technische Änderungen vornehmen. An den Baukosten kann man beteiligt werden – das kann schnell mehrere Tausend Euro ausmachen. Der ADAC empfiehlt, bei der Installation einer Wallbox auf ein 11-kW-Modell zurückzugreifen. Denn dieses Modell erlaubt es, sowohl einphasig mit 3,7 kW, zweiphasig mit 7,4 kW als auch dreiphasig mit 11 kW zu laden. Wichtig: Für jede Wallbox ist ein Leitungsschutzschalter und ein Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) nötig. Bei hochpreisigen Modellen sind die Schalter oft schon integriert, bei günstigeren muss man sie hinzukaufen.

Welches Steckersystem für die Wallbox?

Bei den meisten Elektroautos wird der Typ-2-Stecker eingesetzt. Er ermöglicht auch das Schnellladen.

Bei modernen Elektroautos ist hierzulande der Typ-2-Stecker üblich. Er eignet sich für Ladeleistungen bis 43 kW – die übliche Leistung an öffentlichen Schnellladesäulen. Ältere Modelle sowie viele Autos von asiatischen oder US-Herstellern sind hingegen mit dem Typ-1-Stecker ausgestattet. Der Typ-1-Stecker ist nicht auf Schnellladen ausgelegt und erlaubt Ladeleistungen von maximal 7,4 kW. Einige japanische Modelle haben wiederum andere Steckertypen (z. B. Chademo-Stecker). Wer hier flexibel bleiben will, wählt deswegen am besten eine Wallbox, die kein fest installiertes Kabel hat, sondern ebenfalls eine Steckerbuchse. So kann gegebenenfalls auch ein Adapter-Kabel eingesetzt werden, das mit einem Typ-2-Stecker in die Wallbox eingesteckt und mit einem Typ-1-Stecker (oder einem anderen) mit dem Auto verbunden wird. Wichtig: Bei der Planung sollte auf ausreichende Länge der Kabel geachtet werden.

Kann man eine Wallbox selbst installieren?

Ladestationen für E-Autos benötigen Starkstrom (umgangsspr. für Dreiphasenwechselstrom/Drehstrom). Die entsprechenden Kabel mit 400 Volt Spannung sollten nur von qualifizierten Fachbetrieben verlegt werden. Von Eigenbauten ist dringend abzuraten. Sie sind lebensgefährlich, und im Schadenfall droht Ärger mit der Versicherung. Die Montage einer Wallbox sollte also nur ein zertifizierter Elektriker übernehmen. Die E-Profis sind am Logo der Elektroinnungen zu erkennen. Wichtig: Die Wallbox vor der Montage beim Netzbetreiber anmelden. Hardware-Anbieter und Energieversorger helfen, die individuell passende Lösung zu finden.

Welche Anbieter gibt es?

Um eine Wallbox zu kaufen, gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten: Die Autohersteller selbst haben die Heimladestationen im Angebot, Stromanbieter verkaufen sie und selbst in gängigen E-Fachmärkten und -Versandhäusern (z. B. Conrad) gibt es sie mittlerweile zu kaufen. Wichtig: Die Wallbox muss kompatibel mit einer der zwei verbreiteten Steckervarianten Typ 1 und Typ 2 sein. Weitere Informationen dazu gibt es direkt vom jeweiligen Autohersteller oder beim Stromanbieter.

Wie wird die Wallbox bedient?

Je nach Modell sind Wallboxen über Smartphone oder Tablet drahtlos steuerbar. Mit den Apps können Sie den Ladevorgang jederzeit starten und stoppen. Zudem bieten die kleinen Handy-Programme einen Überblick über Betriebszustand, Energieverbrauch und die anfallenden Stromkosten der Wallbox. An den meisten Modellen gibt es außerdem ein kleines Display, auf dem sich die Informationen ablesen und Einstellungen vornehmen lassen.

Wallbox Sharing: Eigenen Anschluss vermieten?

Die Idee des sogenannten Wallbox-Sharings ist noch recht jung. Der Gedanke dahinter: Wer eine Wallbox zu Hause hat, kann sie in der Zeit, in der man sie selbst nicht nutzt, anderen Elektroauto-Fahrern anbieten. Das Ganze geht über eine App, in der die private Ladesäule einfach über einen bestimmten Zeitraum gemietet werden kann. Den Preis für das Laden bestimmt jeder Vermieter selbst. Das Prinzip klingt simpel, ist aber noch nicht serienreif. Verschiedene Start-ups arbeiten gerade an der Entwicklung. Eines davon ist das Projekt "Peer2Peer Charging", das im Rahmen des Daimler-Programms "Startup Autobahn" noch bis Ende 2018 eine App zum Wallbox-Sharing auf den Markt bringen will. Auch RWE-Tochter Innogy oder das Schweizer Start-up Enio arbeiten an ähnlichen Projekten.

Was müssen Mieter beachten?

Gibt es einen festen Stellplatz, dann können auch Mieter eine Wallbox installieren lassen. Ende März 2020 wurde durch das Bundeskabinett ein Gesetz beschlossen, das den Mietern ein Recht auf die Installation einer privaten Ladesäule einräumt. Dabei muss der Mieter jedoch gegebenenfalls die Kosten tragen. Das Gesetz soll noch in diesem Jahr inkrafttreten. Bis dahin muss der Vermieter noch zustimmen. Und bei Gemeinschaftseigentum, zu dem etwa eine Tiefgarage gehört, müssen nach wie vor die eventuellen Miteigentümer gefragt werden. Damit den übrigen Bewohnern keine Zusatzkosten durch die Ladebox entstehen, empfiehlt es sich, einen Extra-Stromzähler zu installieren. (Weitere Themen: Funkgeräte im Vergleich.)
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