Der Fahrzeugmarkt wird von immer neuen Modellen aus immer unterschiedlichsten Fahrzeugklassen geprägt. Am einen Ende sorgen Kleinstwagen mit Benziner und E-Antrieb für effiziente Stadtmobilität, am anderen bieten geräumige Luxusliner maximalen Komfort. Eine Frage ist dabei spätestens mit dem Aufkommen der Elektromobilität wieder stärker in den Fokus gerückt: Wie weit kommt ein Auto mit einer Tank- oder Akkufüllung?
In dieser AUTO BILD-Bestenliste finden sich ausschließlich Modelle mit einer Reichweite von mindestens 800 Kilometer. Doch welches Fahrzeug aus welchem Segment ist der wahre Reichweitenmeister?
Superb 2.0 TDI DSG 4x4 SKODA
Autobild LogoLangstrecken-Champion
1.
Reichweite (getestet)
1.100 km
1,8
gut
Preis
59.780 EUR
2.
Reichweite (getestet)
967 km
1,6
gut
Preis
66.900 EUR
220d Gran Coupe  Aut. BMW
Autobild LogoSpar-Champion
3.
Reichweite (getestet)
942 km
2,0
gut
Preis
45.250 EUR
4.
Reichweite (getestet)
932 km
2,2
gut
Preis
42.190 EUR
118d Aut. BMW
6.
Reichweite (getestet)
905 km
2,0
gut
Preis
38.200 EUR
E 450 d T 4Matic 9G-TRONIC MERCEDES-BENZ
8.
Reichweite (getestet)
904 km
1,8
gut
Preis
88.762,1 EUR
Sorento 2.2 CRDi DCT8 AWD KIA
9.
Reichweite (getestet)
881 km
2,4
gut
Preis
64.190 EUR
A3 35 TDI Sportback S tronic AUDI
10.
Reichweite (getestet)
860 km
2,0
gut
Preis
39.200 EUR
318i Aut. BMW
11.
Reichweite (getestet)
842 km
1,9
gut
Preis
45.650 EUR
HiLux 4x4 Double Cab Autm. TOYOTA
12.
Reichweite (getestet)
842 km
3,2
befriedigend
Preis
61.116,1 EUR
Tayron 1.5 eTSI OPF DSG VW
14.
Reichweite (getestet)
820 km
2,0
gut
Preis
51.585 EUR
A5 TFSI 110 kW S tronic AUDI
15.
Reichweite (getestet)
800 km
2,1
gut
Preis
46.900 EUR

Für wen eignen sich Modelle mit großen Reichweiten am meisten?

Hohe Reichweiten sind nicht auf ein spezielles Fahrzeugsegment beschränkt, sondern hängen eher mit dem Antrieb und dessen Effizienz zusammen. So kann ein Kompakt-SUV ebenso weit kommen wie eine Limousine oder ein Kombi. In der Regel lässt sich aber festhalten, dass Verbrenner im Schnitt eine höhere Reichweite haben als batterieelektrische Autos.
Je nach Fahrzeugtyp eignen sich Modelle mit hohen Reichweite für Familien, die oft längere Strecken in den Urlaub fahren, Geschäftsreisende oder auch Pendler.
Typische Zielgruppen:
  • Geschäftsreisende, die im Außendienst täglich weite Strecken zurücklegen müssen
  • Berufspendler, die im Berufsverkehr keinen Tankstopp einlegen möchten
  • Reisefreudige Familien, die regelmäßig in den Urlaub fahren

Neuwagen, Gebrauchtwagen oder Leasing – was passt zu wem?

Die richtige Wahl hängt stark davon ab, wie viel Budget Sie haben, wie lange Sie das Auto fahren wollen und wie wichtig Ihnen Sicherheit und Planbarkeit sind. Ein Neuwagen lohnt sich, wenn Sie möglichst sorgenfrei unterwegs sein wollen: volle Garantie, neueste Assistenzsysteme und keine Vorschäden. Das passt vor allem, wenn Sie das Auto mehrere Jahre fahren möchten und bereit sind, den höheren Preis und den schnellen Wertverlust in Kauf zu nehmen.
Ein Gebrauchtwagen ist die beste Wahl, wenn das Budget knapp ist oder das erste Auto auch mal kleine Kratzer abbekommen darf. Für Fahranfänger ist das oft sinnvoll, weil die Einstiegskosten deutlich niedriger sind. Wichtig ist hier aber: genau hinschauen (Zustand, Historie), sonst können Reparaturen schnell teuer werden. Ideal sind häufig junge Gebrauchte mit Restgarantie.
Leasing passt, wenn Sie monatlich planen wollen und sich nicht um Wiederverkauf kümmern möchten. Sie zahlen eine feste Rate, fahren ein aktuelles Auto und geben es am Ende einfach zurück. Das lohnt sich besonders, wenn Sie gern alle paar Jahre ein neues Modell fahren. Der Haken: Das Auto gehört Ihnen nicht – Kaufoptionen werden sehr individuell verhandelt –, und bei Schäden oder Mehrkilometern können Zusatzkosten entstehen.
Kurz gesagt:
  • Neuwagen: maximale Sicherheit, aber teuer.
  • Gebrauchtwagen: günstigster Einstieg, aber mehr Risiko.
  • Leasing: planbar und bequem, aber ohne Eigentum.

Skoda Superb 2.0 TDI DSG 4x4 – der Reichweiten-Champion

Der Diesel hat in den letzten Jahren ganz schön einstecken müssen. Was ein Selbstzünder aber wirklich kann, zeigt unter anderem der Sokda Superb 2.0 TDI 4x4 im AUTO BILD-Test. Die schicke Fließhecklimousine vereint neben einem Gespür für Eleganz auch eine gehörige Portion Komfort mit einer ausgesprochenen Vielseitigkeit. Im Kofferraum des 4,91 Meter langen Tschechen steht bei komplett umgeklappten Rücksitzen ein Kofferraumvolumen von bis zu 1795 Liter zur Verfügung.
Hinter dem markanten Kühlergrill arbeitet ein 193 PS starker Vierzylinder-Turbodiesel mit zwei Litern Hubraum. Über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe schickt der Superb seine Kraft an alle viel Räder, das Drehmoment liegt bei immerhin 400 Newtonmeter. Mit diesem Set-up beschleunigt die 1786 Kilogramm schwere Limousine in 7,5 Sekunden auf Tempo 100. Alles andere als rekordverdächtig, aber die Stärken des Skoda liegen eher in der Ausdauer.
Wer das Gaspedal besonders sanft bedient, unterbietet im Alltag die Fünf-Liter-Marke auf 100 Kilometer. Im Testverbrauch auf der 155 Kilometer langen Testrunde lag der Durchschnitt bei immer noch sehenswerten sechs Liter auf 100 Kilometer. Kombiniert mit einem Tankinhalt von 66 Litern ergibt das eine maximale Reichweite von genau 1100 Kilometern! Das macht dem TDI wirklich niemand nach.
Skoda Superb 2.0 TDI 4x4
Mit dem 66-Liter-Tank ist im Skoda Superb eine Reichweite von über 1000 Kilometern machbar.
Bild: Uli Sonntag / AUTO BILD
Damit die Fahrten nicht nur lang, sondern auch angenehm werden, hat Skoda den Superb perfekt für die Langstrecke gerüstet. Vom übersichtlichen und stimmigen Cockpit über ein gutes Platzangebot bis zur tollen Geräuschdämmung und das komfortabel abgestimmte Fahrwerk. So macht Kilometerfressen Spaß.
Ein Schnäppchen ist der Superb nicht unbedingt. Vor allem, wenn es wie im Test der allradgetriebene Diesel in der Variante Laurin & Klement sein soll. Dann schlägt der Tscheche mit einem Neuwagenpreis von über 60.000 Euro zu Buche. Dafür gibt es aber auch jede Menge Auto und einen ausgewiesenen Dauerläufer.

Fahrzeugempfehlung

Superb 2.0 TDI DSG 4x4 SKODA

SKODA

Superb 2.0 TDI DSG 4x4

1,8
gut
  • Pro Iconsehr großzügiges Platzangebot
  • Pro Iconsparsamer, ausgereifter Antrieb
  • Contra Iconnur zwei Jahre Garantie
  • Contra IconZuladung nur Mittelmaß

TESTNOTE

1,8
Skoda Superb 2.0 TDI 4x4

Renault Symbioz E-Tech Full Hybrid – Preis-Leistungs-Sieger

Bei vielen Herstellern wird der Diesel trotz seiner Vorteile aussortiert und nicht selten durch Hybrid-Antriebe ersetzt. Wenn dieser dann wie beim Renault Symbioz E-Tech Full Hybrid 145 ausfällt, dürften die meisten den Umstieg verkraften. Denn der Renault mit seiner Systemleistung von 143 PS steht in Sachen Effizienz dem Selbstzünder in nichts nach. Im Test überzeugte der Franzose unter anderem mit einem niedrigen Verbrauch.
Zum Zusammenspiel aus 1,6-Liter-Benziner und Elektromotor gehört auch das Multi-Mode-Automatikgetriebe. Im Test gab dieses Getriebe mit zwei elektrischen und vier Verbrenner-Gängen einige Rätsel auf. Vor allem beim Beschleunigen und auf der Autobahn irritierten die Gangwechsel des Multi Mode mitunter.
Deutlich besser funktioniert der komplexe Hybrid-Antrieb bei gemütlicher Gangart. Wer es nicht ganz so eilig hat, darf sich auf ein harmonisches Miteinander von Benziner und Elektromotor freuen. Auch der Federungskomfort und die Geräuschkulisse passen fernab der Autobahn und sorgen dafür, dass der Symbioz ebenso leise wie souverän ans Ziel kommt.
Renault Symbioz E-Tech Full Hybrid 145
Sparsamer Franzose: Mit sanftem Gasfuß ist ein Verbrauch von 4,0 Liter/100 km möglich.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Der Franzose mit einer Testreichweite von stolzen 905 Kilometern – ein bemerkenswerter Wert für einen Vollhybriden – punktet aber nicht nur mit Ausdauer. Ein weiteres starkes Argument ist der Preis. Die Basisversion startet bei fairen 30.950 Euro, Testwagen kostet 33.950 Euro. Dafür gibt es ein 4,41 Meter langes SUV mit moderner Technik, einem schicken Design und zahlreichen Komfort-Features. Damit sichert sich der Symbioz verdient den Titel als Preis-Leistungs-Sieger.
Renault zeigt mit dem Full Hybrid 145, dass große Reichweiten nicht zwangsläufig einen Diesel voraussetzen. Mehr als 900 Kilometer mit einer Tankfüllung sind alles andere als selbstverständlich – und dürften selbst Vielfahrern problemlos reichen. Spätestens beim Preis gerät der klassische Selbstzünder ins Hintertreffen.

Fahrzeugempfehlung

Renault Symbioz

Renault

Symbioz E-Tech Full Hybrid 145

2,1
gut
  • Pro Iconpassables Platzangebot
  • Pro Iconfahrstabile Abstimmung
  • Contra Iconmäßiger Kofferraum
  • Contra IconGetriebe unter Last unentschlossen

TESTNOTE

2,1
Renault Symbioz E-Tech Full Hybrid 145

Kia Sorento 2.2 CRDi AWD – das Platzwunder

Für reisefreudige Familien zählt nicht nur die maximale Reichweite, auch das Platzangebot spielt eine gewichtige Rolle. Der Kia Sorento 2.2 CRDi AWD hat hier eine Menge zu bieten. Auf Wunsch ist das größte Verbrenner-SUV der Koreaner unter anderem als 7-Sitzer erhältlich und bietet so auch großen Familien die Chance, entspannt durch den Alltag zu kommen.
Besonders spannend wird es aber, wenn der Sorento seine mächtige Kofferraumklappe öffnet und seine wahre Stärke offenbart: das Ladevolumen. Bei umgeklappter Rückbank und dachhoher Beladung stehen je nach Konfiguration des Sorento bis zu 2085 Liter Gepäckvolumen zur Verfügung.
Kia Sorento 2.2 CRDi AWD
In der Siebensitzer-Konfiguration punktet der Kia Sorento mit einem gigantischen Kofferraumvolumen.
Bild: Tom Salt / AUTO BILD
Ein 2,2-Liter-Vierzylinder-Diesel sorgt mit 194 PS und 440 Newtonmetern Drehmoment für souveränen Vortrieb. Für besonders dynamische Fahreinlagen ist das große SUV zwar nicht gemacht, auf langen Reisen zählt ohnehin vor allem der Komfort – und genau hier spielt der Kia seine Stärken aus.
Mit einer maximalen Reichweite von immerhin 881 Kilometern ist der Kia Sorento 2.2 CRDi mit Allradantrieb eine interessante Wahl für Vielfahrer. Vor allem Familien und alle, die regelmäßig viel Platz benötigen, dürften den geräumigen Koreaner zu schätzen wissen.

Fahrzeugempfehlung

Sorento 2.2 CRDi DCT8 AWD KIA

Kia

Sorento 2.2 CRDi AWD 7-Sitzer

2,4
gut
  • Pro Iconüppige Platzverhältnisse
  • Pro Iconlange Garantien
  • Contra IconHöhere Ausstattungen teuer
  • Contra IconAntrieb leicht in die Jahre gekommen

TESTNOTE

2,4
Kia Sorento 2.2 CRDi AWD

Mercedes-Benz E 450 d 4Matic T-Modell – der Beschleunigungs-Sieger

Langstrecke ist das eine – doch manchmal muss es auch schnell gehen. In dieser Bestenliste beherrscht das niemand besser als das Mercedes-Benz E 450 d 4Matic T-Modell. Der Stuttgarter ist der Sprinter unter den Langstreckenläufern und setzt sich bei der Beschleunigung deutlich von der Konkurrenz ab.
Der Kombi mit seinem 390 PS starken Reihensechszylinder-Diesel sprintet in nur 4,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Zum Vergleich: Der zweitplatzierte Audi A6 Avant mit 150-kW-Diesel benötigt dafür 7,1 Sekunden.
Da der Sechszylinder-Biturbo nicht nur einen gehörigen Antritt hat, sondern auch entspanntes Crusien beherrscht, schafft es der Mercedes-Benz-Kombi mit einem Testverbrauch von 7,3 Liter Diesel auf 100 Kilometer mit einer Tankfüllung knapp über 900 Kilometer weit. Der Sparverbrauch im Test lag sogar bei lediglich 5,8 Liter.
Mercedes E 450 d 4Matic T-Modell
Das E-Klasse T-Modell meistert den Sprint von 0 auf 100 km/h in unter fünf Sekunden.
Bild: Olaf Itrich / AUTO BILD
Allein diese beiden Eigenschaften machen die E-Klasse zu einem attraktiven Begleiter für Vielfahrer. Doch erst die umfangreiche Ausstattung, das moderne Infotainmentsystem und das großzügige Platzangebot machen den E 450 d zu einem echten Langstrecken-Traum.
Passend dazu überzeugt der Mercedes auch fahrdynamisch. Er verbindet hohen Reisekomfort mit souveränen Fahrleistungen und einer Agilität, die man einem großen Kombi nicht unbedingt zutrauen würde.
Den Wermutstropfen beim Mercedes-Benz dürften viele bereits erahnen. Ein schicker Kombi mit üppiger Ausstattung, Sechszylinder-Diesel und Allradantrieb hat seinen Preis. Beim Testfahrzeug mit zahlreichen Extras wird die 100.000-Euro-Marke sogar deutlich überschritten: Der E 450 d 4Matic T-Modell kostet mehr als 107.000 Euro.
Fahrzeug-Deals

MERCEDES-BENZ

E-Klasse 450 d T 4Matic 9G-TRONIC

E 450 d T 4Matic 9G-TRONIC MERCEDES-BENZ

TESTNOTE

1,8
Mercedes-Benz E 450 d T-Modell 4Matic

So testet AUTO BILD

Ob Limousine, SUV oder Kombi – Fahrzeuge mit großer Reichweite haben auf den ersten Blick oft wenig gemeinsam. Entsprechend müssen bei einem Vergleich unterschiedlichster Modelle zahlreiche Faktoren berücksichtigt werden.
Neben einer hohen Reichweite müssen die Fahrzeuge im Test beweisen, dass sie auch auf langen Strecken mit Komfort und Alltagstauglichkeit überzeugen. Schließlich zählt nicht nur, wie weit ein Auto theoretisch kommt, sondern auch, wie angenehm sich die Reise gestaltet.
Im Fahrzeugtest kombiniert die Redaktion harte Messwerte mit authentischen Eindrücken aus dem Alltag. Erst die Verbindung aus Zahlen und Erfahrung zeigt, wie gut ein Auto wirklich ist.
Bewertet wird nach einem festen Schema mit sieben Hauptkategorien: Karosserie, Komfort, Antrieb, Fahrdynamik, Konnektivität, Umwelt und Kosten. In das Ergebnis fließen sowohl objektive Faktoren wie Beschleunigung, Verbrauch oder Bremsweg als auch subjektive Eindrücke ein – etwa Federungskomfort oder Bedienfreundlichkeit.
Wer am Ende ganz vorn stehen will, muss also mehr bieten als nur Tempo oder Effizienz. Entscheidend ist der beste Gesamteindruck.

Häufige Fragen zu Fahrzeugen mit großer Reichweite

Welche Fahrzeugklasse bietet eine große Reichweite?

Wie weit ein Fahrzeug am Stück zurücklegen kann, hat nur bedingt etwas mit der Klasse zu tun. Allerdings sollten Dinge wie ein niedriger Verbrauch, ein recht großer Kraftstofftank (oder eine hohe Batteriekapazität) und im Normalfall ein effizienter Dieselmotor vorhanden sein. In der Regel fallen hier kleinere Fahrzeuge durch das Raster, da sie meist nur als Benziner und mit kleinem Tank angeboten werden.
Voraussetzungen für hohe Reichweiten:
  • Effizienter Antrieb: niedriger Durchschnittsverbrauch.
  • Komfortabel: hoher Reisekomfort für weite Strecken.
  • Großer Tank/große Batterie: je größer der Energiespeicher, desto höher die theoretische Reichweite.
  • Antriebe: meist Diesel, Benziner und BEV punkten seltener mit Reichweite.
Kurz: Ein Diesel ab der Kompakt- oder Mittelklasse mit einem großen Tank und einem geringen Verbrauch hat die besten Voraussetzungen für einen echten Langstrecken-Champ.

Was kosten Modelle mit großer Reichweite?

Die Preisspanne fällt hier je nach Segment, Antrieb und Hersteller sehr unterschiedlich aus. Generell lässt sich sagen, dass die reichweitenschwächeren Benziner günstiger sind als batterieelektrische Modelle oder Fahrzeuge mit Diesel.

Für wen lohnt sich ein Fahrzeug mit hoher Reichweite

Echte Reichweitenmeister benötigen vor allem Personen, die regelmäßig weite Strecken zurücklegen und keine unnötige Zeit an der Tankstelle oder der Ladesäule verschwenden wollen. Sei es nun beruflich oder privat auf dem Weg in den Urlaub.

Welche Antriebe gibt es bei Autos mit Reichweiten ab 800 Kilometer?

Fahrzeuge für die Langstrecke gibt es mit allen wichtigen Antriebsvarianten.
  • Benziner: weit verbreitet, Mildhybrid-Unterstützung senkt den Verbrauch.
  • Diesel: Angebot wird kleiner, bei Vielfahrern aber weiterhin gefragt – teils ebenfalls mit Mildhybrid-Technik.
  • Vollhybride: niedriger Verbrauch dank Elektrounterstützung, ganz ohne Ladestopps.
  • Plug-in-Hybrid: kurze Strecken elektrisch, auf der Langstrecke effizient unterwegs.
  • Elektro: zunehmend beliebt, einzelne Modelle bieten über 800 Kilometer Reichweite.
Im Schnitt bietet der Diesel immer noch die größte Reichweite.

Fazit

von Jens Borkum
Vielfahrer sind derzeit noch am besten mit einem Mittelklassemodell mit Dieselmotor bedient. Ob Kombi, Limousine oder SUV, spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Bis batterieelektrische Fahrzeuge im Alltag zuverlässig Reichweiten von mehr als 800 Kilometern erreichen, dürfte es noch etwas dauern.