Golf VII Facelift (2016): Vorstellung

VW Golf VII Facelift (2016) 5-Türer/Variant/GTI: Infos & Preis

— 19.09.2016

So kommt das Golf-Facelift

Im Herbst rollt der runderneuerte VW Golf VII in die Showrooms. AUTO BILD kennt alle optischen und technischen Änderungen!

Der geliftete Golf wird eine rollende Multimedia-Station! Die im wahrsten Sinne größte Änderung im Innenraum ist das riesige Display, das Grafiken im 16:9-Format darstellt und das den ersten Bildern zufolge auf klassische Druckknöpfe verzichtet – stattdessen setzt VW im Golf VII Facelift auf Touchflächen.

Der neue Golf kommt mit riesigem 9,5-Zoll-Touchscreen.

©autoblog.nl

Das kennen wir bereits aus dem Golf R Touch Concept, vorgestellt im Januar 2016. Der überarbeitete Golf bekommt als erster Kompakter ein Cockpit mit Gestensteuerung, so wie wir das bisher nur aus dem BMW 7er kennen. Per Handbewegung lässt sich in Zukunft beispielsweise der Radiosender wechseln oder die Lautstärke einstellen. Wer darauf Lust hat, muss aber tief in die Tasche greifen. Den coolen 9,5-Zoll-Touchscreen (bisher: acht Zoll) gibt's für geschätzte 3000 Euro extra, das Mäusekino hinterm Lenkrad mit Digitaltacho und Navikarte wird so wie beim Passat um die 500 Euro kosten.

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VW Golf R Touch VW Golf R Touch VW Golf R Touch


Video: Golf VII Facelift (2016)

Schminke für den Golf

Während VW im Innenraum Gas gibt, ändert sich am Exterieur nicht viel. Dafür müssten ja ganze Blechpressen in den Fertigungshallen geändert werden. Neue Scheinwerfer mit integriertem Tagfahrlicht, ganz cool in doppelter Bumerangform, beherrschen die Front. Optional gibt's jetzt auch LED-Licht. Und zwar für alle Gölfe! Die modernen Leuchten gab es bisher nur für die beiden elektrifizierten Modelle GTE und e-Golf. Anders als Opel beim Astra wird VW allerdings auf die Matrix-Technologie verzichten. Außerdem hat VW an den Stoßfängern gefeilt, den vorderen mit größeren und kantigeren Lüftungseinlässen voll auf Sport getrimmt, hinten gucken jetzt die Abgasendrohre raus.

Golf VII Facelift (2016): Vorstellung

Der Golf fährt (fast) allein

Das restliche Elektronik-Update kennen wir bereits aus dem größeren VW Passat, der auf dem gleichen Technikbaukasten basiert. So wird der Golf künftig allein fahren – zumindest fast. Im Stau übernimmt Kollege Computer bis 60 km/h, folgt dem vorausfahrenden Fahrzeug automatisch. Weil der Fahrer noch voll in der Verantwortung ist, hat das mit autonomen Fahren noch nicht viel zu tun, entlastet aber spürbar. Ebenfalls neu ist der Trailer-Assist, der automatisches Ein- und Ausparken auch mit einem Anhänger ermöglicht.
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Moderne Motoren, alter Preis

Neue Heckleuchten, neue Schürze mit Öffnungen für die Endrohre – auch der Variant wird erneuert.

Aber auch bei den klassischen Disziplinen hat VW nachgelegt. So wird es den bekannten Dreizylinder mit einem Liter Hubraum nicht nur im Spritspar-Modell BlueMotion mit 115 PS geben, er soll mit weniger Leistung wohl auch die kleinen Vierzylinder ersetzen. Der GTE bekommt das Leistungsplus des Passat und wird künftig auf eine Systemleistung von 218 PS kommen. Ganz am oberen Ende bringt Volkswagen die Studie R400 in Kleinserie: der aufgelandene Vierzylinder leistet 420 PS und soll gegen den Mercedes-AMG A 45 mit 381 PS antreten. Und klar, VW betreibt Feinschliff beim Fahrwerk. Hier gehört der Golf zwar eh zu den Besten seiner Klasse, die Dämpferverstellung DCC soll künftig aber eine noch größere Spreizung zwischen Komfort und Sport sorgen. Am Preis des Golf soll sich wenig ändern, so dürfte es beim Einstiegspreis um die 18.000 Euro bleiben.

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Den Golf als Gebrauchtwagen ab 7000 Euro

Einen gebrauchten Golf 7 gibt es schon ab 7000 Euro.

Der Golf gehört unumstritten zu den beliebtesten Gebrauchtwagen – und das nicht nur in Deutschland. Das Facelift der aktuellen Generation wird sich insbesondere auch auf die Preise für gebrauchte Golf VII auswirken. Seit Herbst 2012 ist er auf dem Markt (86 bis 300 PS). Technisch basiert der kompakte Wolfsburger auf dem neuen modularen Querbaukasten (MQB). Schummelsoftware und reißende Steuerketten beim TSI sind somit kein Thema. Bei aller Euphorie heißt es trotzdem Augen auf beim Golf-Gebrauchtwagenkauf. So macht das Siebengang-DSG unabhängig von der Motorenwahl hin und wieder Probleme. Gebrauchte Golf VII starten bei rund 8000 Euro – dafür gibt es den Einstiegsbenziner mit 86 PS. Sparer und Vielfahrer können getrost zum Basisdiesel 1.6 TDI (90/105/110 PS) greifen, der ausreichend kräftig und sehr sparsam ist. Wer wenig, aber gern flotter fährt, ist mit dem 140 beziehungsweise 150 PS starken 1.4 TSI gut bedient (ab 12.000 Euro). Darüber rangieren auf Benzinerseite nur GTI- und R-Modelle mit bis zu 300 PS (ab 25.000 Euro). Die Elektro- und Plug-in-Hybrid-Modelle sind bis dato nur äußerst selten auf dem Gebrauchtwagenmarkt anzutreffen.
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Autoren: , Michael Gebhardt,

Fotos: autoblog.nl

Stichworte:

Kompaktklasse

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