Golf VII Facelift (2016): Vorstellung

VW Golf VII Facelift (2016) 5-Türer/Variant/GTI: Infos & Preis

— 26.08.2016

Golf 7 Facelift mit großem Touchscreen

Das Facelift vom Golf VII soll noch Ende 2016 kommen. Jetzt gibt es Cockpitbilder und Grafiken vom Fünftürer, vom GTI und dem Variant!

Der geliftete Golf wird eine rollende Multimedia-Station. Die Internetseite autoblog.nl zeigt Leakbilder, auf denen das Cockpit des Golf zu sehen sein soll. Die im wahrsten Sinne größte Änderung im Innenraum ist das riesige Display, das Grafiken im 16:9-Format darstellt und das den Computerbildern zufolge auf klassische Druckknöpfe verzichtet – stattdessen setzt VW im Golf VII Facelift auf Touchflächen.

Wie bei der Mercedes A-Klasse sind die Endrohre in die Heckschürze integriert.

©autoblog.nl

Das kennen wir schon – und zwar vom Golf R Touch Concept, vorgestellt im Januar 2016. Dort hatte der Bildschirm eine Diagonale von 9,5 Zoll. Vermutlich wird das Multimediasystem auch über eine Gestensteuerung verfügen: Per Handbewegung lassen sich so beispielsweise Anrufe annehmen oder Menüs auf dem Bildschirm durchblättern. Auch beim BMW 7er kommt diese Technik zum Einsatz – VW will es nach eigenen Angaben aber gleich ein Stück besser machen. Hakt es im BMW hier und dort noch etwas, soll die Bedienung im Golf deutlich besser funktionieren und mit mehr Gesten auch weitere Funktionen abdecken. Zum neuen Infotainment dürften langfristig zudem die aus dem Passat bekannten digitalen Instrumente gehören – sie sind aber auf der Zeichnung noch nicht zu sehen. Klassische Anzeigen werden dann verbannt.

Golf VII Facelift (2016): Vorstellung



Es wird allerdings spannend zu beobachten, wie viele Kunden sich das rund 3500 Euro teure Paket tatsächlich gönnen werden. Bereits vor Kurzem sind andere Grafiken geleakt, die den Fünftürer, den GTI sowie den Variant des Golf VII Facelift zeigen. Die Änderungen am Erfolgs-Kompakten entsprechen den Erwartungen von Experten: Neue Lufteinlässe, neues LED-Fahrlicht, eine veränderte Rückleuchtengrafik sowie in den Stoßfänger integrierte Endrohre sollen Deutschlands meistverkauftes Auto fit für die nächsten drei Jahre machen.

VW Golf e-Golf Touch: Sitzprobe

VW Golf R Touch VW Golf R Touch VW Golf R Touch

Woher kommen die Grafiken?

Immer häufiger tauchen Grafiken auf, die angeblich Details eines Modells zeigen. Die Herkunft ist nicht immer vollständig geklärt, doch die folgende Erklärung (in diesem Fall bezogen auf das Passat-Coupé CC) klingt plausibel:

Auf den Navigationsgeräten sind häufig Bilder von Fahrzeugen hinterlegt, die dann beispielsweise bei der Steuerung der Klimaanlage angezeigt werden. Beim Seat Ateca waren angeblich Geräte verkauft worden, auf denen schon die Software des spanischen SUVs hinterlegt war – und damit auch die Bilder davon. Bei den neuen Leaks sollen Hacker an die Betasoftware von den Navigationsgeräten gelangt sein und die Bilder ausgelesen haben. Im Fall des neuen Passat-Coupé CC soll es sich um einzelne Bildelemente gehandelt haben, die zu einem fertigen Bild zusammengestellt wurden. Bei solchen Bildern ist natürlich Vorsicht geboten – nicht alle Details sind in den noch unfertigen Versionen korrekt dargestellt, zudem ist die Herkunft der Bilder nicht immer zu hundert Prozent gesichert. In diesem Falle erscheinen die Darstellungen aber plausibel.

Es bleibt beim alten Preis

Video: Golf VII Facelift (2016)

Schminke für den Golf

Zurück zum Golf: Hinter den neu gestalteten Scheinwerfern verbirgt sich zumindest gegen Aufpreis eine neue Technik: VW wird – wie schon Audi und Seat – für alle Gölfe LED-Scheinwerfer anbieten. Die modernen Leuchten gab es bisher nur für die beiden elektrifizierten Modelle GTE und e-Golf. Anders als Opel beim Astra wird VW allerdings auf die Matrix-Technologie verzichten. Am Preis des Golf soll sich wenig ändern, so dürfte es beim Einstiegspreis um die 18.000 Euro bleiben. Die Präsentation des überarbeiteten Golf wird vermutlich Ende 2016 stattfinden, dann wird sich spätestens herausstellen, ob es sich bei den Bildern tatsächlich um ein Leak zum Facelift handelt.
Generation 8: Das wissen wir zum VW Golf VIII (2019)

Der Golf fährt (fast) allein

Das restliche Elektronik-Update kennen wir bereits aus dem größeren VW Passat, der auf dem gleichen Technikbaukasten basiert. So wird der Golf künftig allein fahren – zumindest fast. Im Stau übernimmt Kollege Computer bis 60 km/h, folgt dem vorausfahrenden Fahrzeug automatisch. Weil der Fahrer noch voll in der Verantwortung ist, hat das mit autonomen Fahren noch nicht viel zu tun – entlastet aber spürbar. Ebenfalls neu ist der Trailer-Assist, der automatisches Ein- und Ausparken auch mit einem Anhänger ermöglicht.

Golf VII Facelift (2016): Vorstellung

Sparsamer Dreizylinder und starker R400

Für den zweiten Blick: Ein neuer Lufteinlass und scharfe LED-Scheinwerfer kennzeichnen den GTI.

Digital ist der Golf also künftig an der Spitze seiner Klasse. Aber auch bei den klassischen Disziplinen hat VW nachgelegt. So wird es den bekannten Dreizylinder mit einem Liter Hubraum nicht nur im Spritspar-Modell BlueMotion mit 115 PS geben, er soll mit weniger Leistung wohl auch die kleinen Vierzylinder ersetzen. Der GTE bekommt das Leistungsplus des Passat und wird künftig auf eine Systemleistung von 218 PS kommen. Ganz am oberen Ende bringt Volkswagen die Studie R400 in Kleinserie: der aufgelandene Vierzylinder leistet 420 PS und soll gegen den Mercedes-AMG A 45 mit 381 PS antreten. Und klar, VW betreibt Feinschliff beim Fahrwerk. Hier gehört der Golf zwar eh zu den Besten seiner Klasse, die Dämpferverstellung DCC soll künftig aber eine noch größere Spreizung zwischen Komfort und Sport sorgen.

Neue Kompakt-Sportler bis 2019

VW Golf VIII GTI Illustration Peugeot 2008 GTi Illustration VW Renault Mégane RS Illustration

Den Golf als Gebrauchtwagen ab 7000 Euro

Einen gebrauchten Golf 7 gibt es schon ab 7000 Euro.

Der Golf gehört unumstritten zu den beliebtesten Gebrauchtwagen – und das nicht nur in Deutschland. Das Facelift der aktuellen Generation wird sich insbesondere auch auf die Preise für gebrauchte Golf VII auswirken. Seit Herbst 2012 ist er auf dem Markt (86 bis 300 PS). Technisch basiert der kompakte Wolfsburger auf dem neuen modularen Querbaukasten (MQB). Schummelsoftware und reißende Steuerketten beim TSI sind somit kein Thema. Bei aller Euphorie heißt es trotzdem Augen auf beim Golf-Gebrauchtwagenkauf. So macht das Siebengang-DSG unabhängig von der Motorenwahl hin und wieder Probleme. Gebrauchte Golf VII starten bei rund 8000 Euro – dafür gibt es den Einstiegsbenziner mit 86 PS. Sparer und Vielfahrer können getrost zum Basisdiesel 1.6 TDI (90/105/110 PS) greifen, der ausreichend kräftig und sehr sparsam ist. Wer wenig, aber gern flotter fährt, ist mit dem 140 beziehungsweise 150 PS starken 1.4 TSI gut bedient (ab 9000 Euro). Darüber rangieren auf Benzinerseite nur GTI- und R-Modelle mit bis zu 300 PS (ab 25.000 Euro). Die Elektro- und Plug-in-Hybrid-Modelle sind bis dato nur äußerst selten auf dem Gebrauchtwagenmarkt anzutreffen.
Alles auf einen Blick: Gebrauchte VW Golf

VW-Neuheiten bis 2020

VW Tiguan XL Illustration VW Polo VI Illustration VW Golf VIII Illustration

Autoren: , Michael Gebhardt,

Fotos: autoblog.nl

Stichworte:

Kompaktklasse

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

 
Zur Startseite