Auslaufmodelle: Diese Autos sind verschwunden

Auslaufmodelle: Autos ohne Nachfolger

Opel stellt gleich mehrere Modelle ein

Drei auf einen Streich: Für Opel Karl, Cascada und Adam gibt es keine Zukunft. Ab 2020 wird es sie nicht mehr geben.
Opel nimmt 2019 gleich drei Modelle aus dem Programm – ohne Nachfolger. Der Grund: Die Rüsselsheimer wollen den SUV-Anteil der Marke deutlich anheben. Bis 2021 sollen SUVs 40 Prozent des Gesamtabsatzes ausmachen. Das Geschäft mit den Hochsitzen ist lukrativ, von Anfang 2019 bis Ende 2020 will Opel insgesamt acht vollständig neue oder überarbeitete Modelle auf den Markt bringen.

Aus für Opel Cascada und Karl

Das Stoffverdeck des Opel Cascasa öffnet und schließt bis Tempo 50 vollautomatisch.

Bis Ende 2019 steht der Opel Cascada noch bei den Händlern, dann ist Schluss. Der Cascada ist aktuell das einzige Cabrio von Opel. Für den Einstiegspreis von 33.650 Euro (Stand: Oktober 2018) gibt es mit dem Cascada einen offenen Viersitzer mit 4,70 Metern Länge. Ob Opel in Zukunft ein neues Cabrio auf den Markt bringen wird, ist zurzeit noch unklar. Auch für den Opel Karl (Bild ganz oben) ist bald Schluss: Mit dem Kleinstwagen wollten die Rüsselsheimer die Lücke zwischen Adam und Corsa schließen. Mit einem Einstiegspreis von 9560 Euro tritt der Karl gegen Konkurrenten wie Kia Picanto, Hyundai i10, VW Up und Dacia Sandero an. Nach dem Aus für den Karl wird der Corsa zur günstigsten Opel-Baureihe. "Ob wir in Zukunft wieder ein Auto im Preissegment des Karl anbieten werden, ist zurzeit völlig unklar", sagte ein Unternehmenssprecher.

Auch der Opel Adam fliegt raus

Sorgte für den erhoffen Image-Schub: Der stylische Opel Adam war eine (kurze) Erfolgsstory.

Der stylische Kleinwagen Adam wird nur noch bis Mai 2019 gebaut, dann soll an seiner Stelle das Kompakt-SUV Grandland X produziert werden. Der Adam war Anfang 2013 eingeführt worden. Er sollte das Opel-Image aufzufrischen. Das gelang dem City-Flitzer auch, nicht zuletzt mit unzähligen Individualisierungsoptionen. Allerdings machte ihn das in der Herstellung sehr teuer. Ein Nachfolger ist nicht geplant, Opel setzt im Kleinwagensegment voll auf den Corsa.

Gebrauchtwagensuche: Opel Adam

Bye Bye Beetle

1997 brachte VW den New Beetle an den Start. Die aktuelle, zweite Generation übernahm im Jahr 2010.

Die Ära des VW Käfer-Retrocars Beetle findet ihr Ende: Volkswagen wird den ungeliebten Wagene nicht mehr bauen. Die Produktion des rundlichen Kleinwagens läuft im Juli 2019 aus. Der Absatz des Beetle war in den vergangenen Jahren stark geschrumpft, auch weil VW-Käufer bei Autos dieser Größe zuletzt eher Jetta und Tiguan bevorzugten. Ein Nachfolger ist übrigens nicht geplant, Volkswagen setzt in Zukunft voll auf Geländewagen, E-Mobilität und selbstfahrende Autos.

Gebrauchtwagensuche: VW Beetle

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Autoren: , Julian Rabe

Stichworte:

SUV

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