eBay: Kiezbike e-Odin
Die Kiezbike e-Odin ist elektrisch und kann mit B196 gefahren werden

Bei eBay wird die elektrische Kiezbike e-Odin angeboten. Das chinesische Motorrad leistet sechs kW oder acht PS und soll 210 Kilometer weit kommen. Die Optik der "125er" lehnt sich clever bei BMW an!
Bild: AUTO BILD Montage ebay.de/kiezgeruest
Wer sich für batterielektrische Mobilität interessiert, aber vor der Anschaffung eines teuren Elektroautos noch zurückschreckt, der könnte mit einem E-Motorrad anfangen. Es gibt nämlich Exemplare aus Fernost, die schon für relativ kleines Geld zu haben sind.
BMW-Kenner werden sich beim ersten Blick auf die e-Odin an die BMW S 1000 R erinnert fühlen. Vermutlich haben sich die Gestalter der chinesischen Maschine hier optisch angelehnt. Die Bilder im Inserat erfreuen: Die e-Odin wirkt wie ein ausgewachsenes Motorrad.

Der erste Eindruck erfreut: Die Kiezbike e-Odin sieht aus wie ein ausgewachsenes Motorrad.
Bild: AUTO BILD Montage ebay.de/kiezgeruest
Die Leistung wird mit 6000 Watt bzw. sechs Kilowatt angegeben. Das entspricht in etwa acht PS. Nicht die Welt, klar. Aber die Power soll für 110 km/h Spitze ausreichen. Und sie macht die e-Odin kompatibel für den für Autofahrer interessanten B196-Schein.

5999 Euro stehen auf dem Preisschild. Die Maschine wird auch China importiert.
Bild: AUTO BILD Montage ebay.de/kiezgeruest
Die Zellen des Lithium-Ionen-Akkus stammen den Angaben zufolge von LG und Panasonic. 190 Kilometer Reichweite sollen mit einer Person hinter dem Lenker möglich sein. Der Akku braucht zehn Stunden für eine Komplettladung. Ohne Batterien wiegt die e-Odin 145 Kilo.

Auf den Fotos in der Anzeige wirkt das chinesische Elektro-Motorrad ordentlich und solide gemacht.
Bild: AUTO BILD Montage ebay.de/kiezgeruest
Zwei Personen oder maximal 296 Kilogramm kann die e-Odin tragen. Sie fährt in drei verschiedenen Geschwindigkeiten. Zur Ausstattung gehören unter anderem ein LCD-Display und ein abschließbares Fach für Gepäck bzw. Einkäufe.
Das sollten Sie über Elektro-Motorräder wissen
Der Elektromotorrad-Markt ist aktuell noch überschaubar, aber das Angebot wächst stetig. Es beginnt bei dem ebenso interessanten wie skurrilen eRockit und endet bei der Harley-Davidson Livewire 1. Zwischendrin tummeln sich Pioniere und Experten wie Energica und Zero.
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Bild: Zhejiang Dayi Industrial
Wer über die Anschaffung eines Elektromotorrads nachdenkt, sollte als Erstes einen Blick auf die vom Hersteller angegebene Dauerleistung werfen. Sie ist für die Einstufung in die Versicherung und für den Führerschein relevant, mit dem man das Zweirad bewegen darf.
Eine ausgiebige Probefahrt drängt aus mehreren Gründen auf. Drei sollen hier herausgegriffen werden:
1. Nicht jedes E-Motorrad ist konzeptionell so aufgebaut, wie man es von einem Bike mit Verbrenner gewöhnt ist, siehe eRockit.
2. Das sofort verfügbare Drehmoment des E-Motors fühlt sich auf einem Motorrad noch einmal intensiver an als im Elektroauto.
3. Die Finger der linken Hand greifen auf den ersten Kilometern auf der Suche nach dem Kupplungshebel unwillkürlich ins Leere.
2. Das sofort verfügbare Drehmoment des E-Motors fühlt sich auf einem Motorrad noch einmal intensiver an als im Elektroauto.
3. Die Finger der linken Hand greifen auf den ersten Kilometern auf der Suche nach dem Kupplungshebel unwillkürlich ins Leere.
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