Vom Kleinstwagen bis zum Luxus-SUV: Das Angebot an E-Autos in Deutschland wird immer größer, Qualität und Reichweite werden besser. Außerdem bedienen die Hersteller zunehmend auch das günstige Preissegment.
Derzeit drängen viele neue – oftmals chinesische – Marken auf den deutschen Markt. An Namen wie Zeekr oder BYD erkennt man den globalen Wandel bei E-Autos. Dank fortschreitender Batterietechnologie und gleichzeitiger Ausweitung der Lade-Infrastruktur werden Elektroautos eine immer attraktivere Alternative zum Verbrenner.

Wie entwickelt sich die Nachfrage bei E-Autos?

Das Verhältnis der Deutschen zum E-Auto ist eher zwiegespalten. Im Jahr 2025 entschieden sich laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 43 Prozent aller Neuwagenkäufer für einen reinen Verbrenner. 39,5 Prozent der Zulassungen entfielen auf Fahrzeuge mit elektrifizierten Antrieben (Voll- oder Plug-in-Hybride). Reine Batterie-Elektroautos machten rund 19 Prozent aller neuen Pkw aus.
Mittlerweile etabliert sich unter E-Auto-Fahrern eine feste Fanbase: Wer Erfahrungen mit Elektroautos macht, der steigt nur selten wieder auf Verbrenner um. Der Autokauf wird auch wieder bezuschusst: Noch 2026 startet die neue staatlich verordnete Kaufprämie für Elektroautos.

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Neue E-Autos bis 2029 im Überblick

Welche drei E-Autos werden 2026 wichtig?

VW ID.Polo

Nach 50 Jahren läutet VW mit dem ID.Polo eine neue Ära für den Kleinwagen ein. Die Wolfsburger bringen endlich das Elektroauto, das die Marke schon vor Jahren hätte bauen sollen: unaufgeregtes Design, gutes Raumangebot, ordentliche Materialauswahl im Innenraum und dazu erschwinglich – die Basis kostet 24.995 Euro.
VW ID. Polo !!! SPERRFRIST 29.04.2026 12:00 Uhr !!!
Der ID.Polo soll VW wieder in die Spur bringen.
Bild: Volkswagen Group
Es ist das erste Auto mit Frontantrieb auf der Plattform MEB+. Käufer haben die Wahl zwischen 116 PS, 135 PS oder 211 PS. Topmodell wird später der bereits angekündigte ID.Polo GTI. Zwei Akkus hat VW dazu im Angebot: Mit 37 kWh sollen bis zu 329 Kilometer Reichweite drin sein, die größere Batterie fasst 52 kWh für bis zu 455 Kilometer.

Skoda Peaq

Skodas neues Elektro-Flaggschiff heißt Peaq. Mit bis zu sieben Sitzen soll der Peaq besonders Familien ansprechen. Dabei wirkt der Innenraum nicht wie ein klassisches SUV-Interieur, sondern eher loungeartig. Highlight zwischen Fahrer und Beifahrer ist ein neues Zentral-Display – das kommt zum ersten Mal bei Skoda im Hochkantformat.
Skoda Peaq
Das "Modern Solid"-Design von Skoda Elroq und Enyaq findet sich auch beim Peaq.
Bild: Skoda Auto Deutschland
Mit Leistungswerten zwischen 204 und 299 PS ließ sich bereits der getarnte Prototyp souverän bewegen. Der Akku ist 63 kWh oder 91 kWh groß. Am Schnelllader ist er in weniger als einer halben Stunde wieder voll – nicht rasant, aber trotzdem schnell. Die Preise starten bei 49.990 Euro.

BMW i3

Das ist er – der erste elektrische 3er. Weil BMW-Kunden dem Klischee nach Komfort und Dynamik lieben, lädt er in zehn Minuten Strom für 400 Kilometer Reichweite. Der 109 kWh große Akku soll vollgeladen sogar bis zu 900 Kilometer ermöglichen.
Renault Twingo E-Tech Electric in Grün fotorgarfiert von schräg vorn im Studio.
Der neue BMW i3 wird vermutlich mindestens 65.000 Euro kosten.
Bild: Fabian Kirchbauer/BMW
Innen präsentiert sich das Auto stark reduziert. Ins Auge fallen vor allem das 17,9 Zoll große Zentraldisplay und das neue Lenkrad mit vertikalen Speichen. Zunächst startet die Limousine als i3 50 xDrive – mit Allradantrieb und zwei Elektromotoren. Die leisten zusammen 469 PS und 645 Nm.

Was man beim Kauf eines E-Autos beachten sollte

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