Mick Schumacher und Michael Schumacher im Ferrari: Vergleich

Formel-1-Familienduelle in 1000 GP

Die schnellsten Familien der Formel 1

Mick Schumacher könnte der nächste Formel-1-Rennfahrersohn werden. Familien in der Formel 1 sind keine Seltenheit. Wir blicken auf die Familienduelle zurück.
Jetzt ist es also so weit: Mick Schumacher testet Formel 1. Der Sohn des Rekordweltmeisters schnuppert Luft in der Königsklasse des Motorsports. „Ich will erst in die Formel 1, wenn ich ein kompletter Fahrer bin. Ich will nichts überstürzen“, bremst der 20-Jährige aber die Erwartungshaltung. Klar ist dennoch: Er will in die Fußstapfen seines Vaters treten.

Mick Schumacher und Michael Schumacher im Ferrari: Vergleich

Und damit ist er nicht allein. In bisher 999 WM-Rennen folgten 16 Söhne ihren Vätern in die Formel 1. Dazu kommen elf Brüderpaare, fünf Neffen, ein Schwiegersohn, ein Großneffe, ein Cousin und vier Schwäger.
Die erfolgreichste Familie ist – na klar – die Familie Schumacher. Sieben Titel und 97 Siege. Zwei Weltmeister stellten die Hills und die Rosbergs. Die meisten Familienmitglieder brachten die Fittipaldis in die Formel 1: Emerson Fittipaldi wurde zwei Mal Weltmeister, auch Bruder Wilson und Neffe Christian Fittipaldi nahmen schon an GP-Rennen teil. Mit Pietro klopft ein vierter Fittipaldi schon mal leise an: Der Enkel von Emerson Fittipaldi testete gestern für Haas. Und mit Enzo Fittipaldi ist ein weiterer Enkel schon im Nachwuchsprogramm von Ferrari – dem auch Mick Schumacher angehört.

Formel 1: Alle Brüderpaare

Beide Weltmeister: Vater Keke und Sohn Nico Rosberg

Dass es so viele Verwandtschaften in der Formel 1 gibt, verwundert nicht. Das berühmte Rennfahrergen konnten Biologen bisher zwar nicht ausfindig machen, aber klar ist: Rennfahren ist teuer, dazu braucht es Geld und Kontakte. Wenn die in einer Familie erst mal vorhanden sind, springt das auch auf weitere Mitglieder über. Bestes Beispiel ist Mick Schumacher: Er wird nun von Nicolas Todt unterstützt, dem Sohn von FIA-Präsident Jean Todt – langjährigem Ferrari-Teamchef von Micks Vater Michael.
Allerdings: Im Vergleich zur IndyCar-Serie sind die Familiendynastien in der Formel 1 recht selten. 1985 gewann Al Unser den Titel mit einem Punkt Vorsprung auf seinen Sohn Al Unser junior. Allein 1992 beim Indy 500 waren vier Andrettis dabei, sechs gelang insgesamt der Sprung in die IndyCar.

Formel 1: Väter und Söhne

In den Bildergalerien zeigen wir ihnen die Väter/Söhne und Brüder, die bislang in der Formel-1-WM unterwegs waren.
Alle bisherigen Teile der Serie zum 1000. WM-Rennen:
1) Der erste GP: So fing alles an: Hier klicken
2) Die Weltmeister – Wer war der Beste? Hier klicken
3) Die schlechtesten Formel-1-Fahrer aller Zeiten: Hier klicken
4) Diese Hersteller waren schon in der Formel 1: Hier klicken
5) Die ältesten Formel-1-Fahrer aller Zeiten: Hier klicken
6) Todesfälle und Sicherheitsentwicklung in der Formel 1: Hier klicken
7) Als ein Dieselmotor auf Pole fuhr: Hier klicken
8) Die 47 deutschen Formel-1-Fahrer: Hier klicken
9) Die 14 deutschen Formel-1-Teams: Hier klicken
10) Warum Großbritannien die Nummer eins ist: Hier klicken
11) Der erfolgreichste Motor aller Zeiten – Cosworth DFV: Hier klicken
12) Das beliebteste Auto aller Zeiten – der Maserati 250F: Hier klicken
13) Der Aufstieg Bernie Ecclestones: Hier klicken
14) Schon 2679 F1-Unfälle: Hier klicken
15) Die besten Überholmanöver: Hier klicken
16) Die stärksten Formel-1-Motoren: Hier klicken
17) Die Regenrennen in der Formel 1: Hier klicken
18) Die Weltmeister-Frauen der Formel 1: Hier klicken
19) Die technischen Meilensteine der Formel 1: Hier klicken
20) Die Skandale und Betrugsfälle in der Formel 1: Hier klicken
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Autor: Michael Zeitler

Fotos: Picture Alliance; Hersteller

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